offtopic: Fahrzeugkran STATIONÄR

alles, was in die obigen Bereiche nicht reinpasst
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offtopic: Fahrzeugkran STATIONÄR

Beitrag von Tom » Mo 14. Okt 2013, 12:44

Ist kein KAT-Thema aber hier gibts soviel versammelten Sachverstand daß ich trotzdem mal deswegen anfrage:

Für meine Bauprojekte (Wohnkistenbau, aber auch diverse Stahlbauprojekte) wäre ein kleiner Kran recht fein. Eine Festinstallation scheidet wegen der Örtlichkeit aus. Also kein Portalkran oder sowas.

Mit einem hydraulischen Fahrzeugkran wär ich recht flexibel - allerdings will ich den eben nicht auf dem KAT haben weil da ja die Wohnkiste drauf soll.

Ich frage mich jetzt grade wie abwegig und kompliziert es wäre einen gebrauchten Fahrzeugkran stationär statt auf einem Fahrzeug zu montieren (beispielsweise in meiner Seecontainer-Werkstatt) und bei Gebrauch die Hydraulikpower des KAT anzuzapfen.

Geht das prinzipiell und sind entsprechende Schnellkupplungen für sowas verwendbar ?
Oder ist die Idee völlig krank und abwegig ?

Dank Euch für Hinweise !
Tom
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Re: offtopic: Fahrzeugkran STATIONÄR

Beitrag von Powerkat » Mo 14. Okt 2013, 12:57

moin-
vom Prinzip her ist sowas kein Problem, Schnellkupplungen in der Hydraulik gibt es in allen Klassen und Größen der Druckbereich bewegt sich bei den Üblichen 250 Bar..Sowas gibt es ja mitlerweile öfters zB kleine Ladekrane auf Wechselbrücken oder Abrollkontainer zum selbstladen.natürlich braucht so ein Kran auch immer eine Gewisse Standfestigkeit, im Fahrzeug stellt der Lkw an sich ein gewisses Gegengewicht dar, bei einem Soloeinsatz müstest du ihn also Künstlich Ballstieren zB mit Betonggewichten, Wassertanks etc. ein befüllter Seekontainer ist als Fundament mit Stellenweiser Verstärkung auch nicht uninteressant... aber alle Gedanken und Möglichkeiten hängen natürlich auch von der Krangröße ab.... da er ja dann Stationär wäre, muß man natürlich schon ein wenig Ausladung mit einrechnen und wenn er da dann auch noch was heben soll, reden wir hier mal gleich von 30-40mto... da ist dann natürlich auch ein bischen Stahl gevordert alles Dinge die nachher keiner mehr will, da wäre schon fast zu überlegen ob du nicht lieber einen gebrauchten alten LKW mit Ladekran kaufst und ihn auch so auf dem Platz betreibst, und nach der ganzen Aktion das ganze wieder so verkaufen....dürfte die wenigste Arbeit, bei geringsten Kosten und größter Flexibilität sein...

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Re: offtopic: Fahrzeugkran STATIONÄR

Beitrag von manny » Mo 14. Okt 2013, 12:59

Ist überhaupt nicht abwegig,

Hugo hat für seien Boxencrew nen Kran hinten auf nen BW Dreiachsanhänger gebaut, funktioniert tadellos!
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Re: offtopic: Fahrzeugkran STATIONÄR

Beitrag von Tom » Mo 14. Okt 2013, 13:40

Na ! Ich freu mich immer wieder wenn ich ne Idee hatte die mich nicht als gagga erscheinen läßt :-)
Dank Euch erstmal.

Dann zu ein paar Einzelheiten:

Verkauft würde der Kran in absehbarer Zeit nicht mehr.
Den brauche ich noch viele Jahre !

30-40mt Traglast/Drehmoment brauch ich gar nicht.
10mt wären auch schon nett..

Der Container ist ein Dickschiff (45 Füsse/13,71m lang, high cube pallet wide) und wiegt schon leer 5t.
ist auch ausreichend robust. Er ist ja gebaut für die Aufnahme von 30t Nutzlast und ist dabei
auch noch stapelbar. Unter dem Containerboden gibts über ein Dutzend massive Querprofile die sich
andienen würden für eine geschweißte Befestigung des Krans. Bodenplatte ist 32mm Multiplex.

Wenn der Kranarm zur Seite rausfahren würde bräuchte ich Ballast - stimmt.
Da ist natürlich zunächst mal das Eigengewicht des Containers und der ganze Krempl der drinne ist.
Falls das nicht reicht: 1-2 gebrauchte IBCs voll Wasser hinstellen.

Mal noch ein paar weitergehende Fragen:

Was wäre denn an Umbauten/Anbauen am KAT (KAT1, 4x4, mit Winde) nötig ?
Vermutlich eine Art "Weiche" an der Leitung zur Winde, oder ?
Und dann ja sicherlich auch noch gut erreichbare Schnellkupplungen ...

Gibts Limits zur maximalen Länge der Hydraulikschläuche zwischen KAT und Kran ?

Und weiß jemand Plattformen / Foren auf/in denen man nach einem gebrauchten kleinen Kran suchen könnte (außer Ebay natürlich) ?

Kann jemand abschätzen in welcher Größenordnung sich gebrauchte 10mt-Kräne bewegen ?

Danke nochmal !
Tom
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Re: offtopic: Fahrzeugkran STATIONÄR

Beitrag von manny » Mo 14. Okt 2013, 13:55

Moin!

Zum Betreiben des Krans den KAT laufen lassen ist sone Sache, der läuft da einfach zu kalt, denk mal über ein elektrisches Hydraulikaggregat nach! Fast jede Hebebühne vom LKW läuft so!

Suchen würde ich den Kran bei Mobile, oder Einschlägigen Baufahrzeugzeitschriften, bzw. Händlern...
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Re: offtopic: Fahrzeugkran STATIONÄR

Beitrag von Tom » Mo 14. Okt 2013, 15:13

manny hat geschrieben:Denk mal über ein elektrisches Hydraulikaggregat nach! Fast jede Hebebühne vom LKW läuft so!
Hab ich auch schon dran gedacht aber ich bin im Zweifel ob ich dadurch genug Druck zustandekriege.
So eine Ladebordwand hebt ja deutlich weniger als ein Fahrzeugkran (geringere Traglast in mt/kNm).
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Re: offtopic: Fahrzeugkran STATIONÄR

Beitrag von woelf59 » Mo 14. Okt 2013, 18:47

Hallo Tom,

der Druck ist nicht das Problem sondern die Fördermenge, höchstwahrscheinlich schläfst Du ein, bevor sich der Kran auch nur einen Meter angehoben hat. Die Liefermenge sollte abhängig vom Volumen der Hubzylinder schon deutlich über 20 l/min liegen. Du kannst ja über das Zylindervolumen und die Lieferleistung des Aggregates berechnen wie lange die Bewegungen dauern.

Gruß Wolfgang

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Re: offtopic: Fahrzeugkran STATIONÄR

Beitrag von Powerkat » Mo 14. Okt 2013, 19:05

Also ihr liegt hier leider beide ein wenig daneben obwohl ihr aber gute Gedankenansätze habt, man darf an solch einem Projekt verschiedene Faktoren nicht durcheinander werfen, schön nüchtern bei den physikalischen Grundgesetzen bleiben:
in der Hydraulik haben wir die Faktoren
-Druck
-Volumen bzw. Strömungsgeschwindigkeit
-Zeit

im algemeinen arbeiten solche Anlagen im mittleren Druckbereich bis 250 Bar, egal ob der Kran klein ist oder groß !
Wieviel der Kran hebt, hängt nicht vom Druck der Pumpe ab sondern von seinen Hebelkräften,Hebelwegen,Zylindergrößen,ausgelegt ist es so, das er bei den max. Druck (ca.250 Bar) max hebt also seine Nennlast
Wenn alles mit richtigen dingen zugeht, hebt er auch bei 300 Bar nicht mehr, denn ab seiner Nennlast geht entweder das Druckbegrenzungsventil auf bezw. es spricht die LMB an (Last-Moment-Begrenzung)(was man natürlich alles einstellen kann...
Das heißt und bedeutet, wenn ich ein Pumpensystem habe das die 250 Bar bringt, egal ob eine Handpumpe, E-Pumpe,über den Motor oder sonstiges dann hebt damit der Kran seine angegebene Last !

Nun kommt der nächste Faktor: Volumenstrom. er wird in ltr./min. etc. angegeben .jede Pumpe hat ein sogenanntes Fördervolumen. bzw. eine Handpumpe ein Hubvolumen.da wir ja jetzt Gedanklich mal immer von der Max.Leistung ausgehen, ist es Energietechn. natürlich ein Unterschied ob ich 10 ltr. oder 80 ltr. pro Minute fördere-

(ist wie bei einem PKW selbe Gewicht, selbe Steigung, bei 10 km/h oder bei 100 km/h brauche ich theoretisch die 10 fache Leistung-Physikalischer Grundsatz: Leistung ist Kraft x bei Wegx in Zeit x )

somit sind also die Pumpenaggregate auf ihre Leistung ausgelegt, eine mittlere Kran-Hydraulikpumpe in einem LKW bringt so 50-100 ltr./min. (bei Pumpen ist auch gerne das Volumen in ccm /U angegeben, hier muß man also noch die Drehzahl des Nebenantriebes berücksichtigen...wenn dann so ein 300 PS Motor im standgas vor sich hin "hydraulisiert" und man geht mit dem Kran in Überdruck wird quasi die max. Leistung abverlangt- dann geht der Motor schon leicht in die Knie....wir reden hier also mal ganz schnell über 20 kw !! andererseits ,wenn man sich dann mal solch einen haupt-Hebezylinder anschaut , da gehen auch schnell mal 25 ltr. Öl rein- das bedeutet: wenn der Arm von ganz unten nach ganz oben soll, braucht die Pumpe mit 50 ltr. 30 Sek. oft betätigt man zwei oder drei Funktionen gkleichzeitig (heben,teleskop.schwenken...) das Schluckt dann auch Volumen und schon sind wir schnell bei 1 Min. ! Daran sieht man, ein gewisses Volumen braucht man, sonst braucht man für 1 Hub einen halben Tag...denkt mal an eure hydraulischen Wagenheber- wie oft ihr pumpen müsst um ihn ganz hoch zu fahren....

Eine Hebebühne hat im gegensatz zu einem Kran nur ein oder zwei mikrige Zylinder, wenig Volumen, wenig Hub, hier genügt eine kleine Pumpe,auch 250 Bar ! aber nur vieleicht 5-10 ltr.somit kann man also mit genauigkeit sagen: natürlich würde auch diese Pumpe den Kran betreiben, aber man bräuchte sehr viel zeit... und eine größere Pumpe an diesen E-Motor würde nicht gehen, da der Motor nicht genügend Leistung hätte...zu all dem käme: die Motoren dieser Pumpenaggregate sind genau genommen kleine Anlassermotoren, die schlucken richtig Batterie im Betrieb !!

Sinnvoller wäre hier ein E-Aggregat mit 220, 360 V aus der Industrie....

Den Kat könnte man ohne Probleme an seiner Hydraulik anzapfen, jedoch muß man hier ein wenig auf die Tankvolumenmenge achten je größer der Kran,desto größer sind seine Zylinder,desto mehr Öl braucht er, die Kat Hydraulik hat ca. 50 ltr. davon sind ca. 40 ltr. Nutzbar...das wird eng!! man kann zwar problemlos die Druckleitung zwischen Pumpe und Winde über einen Dreiwegehahn anzapfen, jedoch nicht die Saugleitung, denn die Pumpe sitzt im Tank und saugt direkt aus dem Tank...und einfach die Rücklaufmenge in den Tank geht nicht, da durch die Zylinder-Raum-Diff. (Kolbenstangen) die Volumen von Vor und Rücklauf im Betrieb nicht identisch sind... die Schlauchlängen richten sich nach dem Volumen und der Länge und jeder meter bringt verlust in der Leistung sollten also kurz gehalten werden, Die Pumpe vom Kat bringt im übrigen 2x 25 ccm macht bei einer Übersetzung von 0,55 x N im Standgas rund 700 x 0,55 x 50 =19 ltr./Min.Im übrigen kann man nicht mit der Pumpenleistung spielen wie man möchte, wie immer bremst uns auch hier die physik: auch in der Hydraulik gibt es Reibung das Öl in den Leitungen- so wie ein Kabel bei zu viel Stromstärke warm wird bzw. verglüht, wird auch bei der Hydraulik ab einer gewissen Strömungsgeschwindigkeit das Öl warm und irgendwann sogar richtig heiß - und dem ein oder anderen ist im Leben auch schon mal ein Schlauch um die Ohren geflogen weil er regelrecht weggeschmolzen ist... und nicht nur in den Schläuchen, sondern auch in der Verrohrung und dem Steuerblock, alles ist für ein gewisses Volumen ausgelegt...größere Anlagen haben nicht umsonst Kühler...
Für uns Ölis gibt es hierfür sogenannte Nomogramme-das sind Tabellen und Diagramme anhand wir bei welchem Durchfluß welchen Innendurchmesser an Saug,Druck,Rücklaufleitung verlegemn sollten...
als Beispiel:
für eine 50 ltr./min. Anlage:
Druck (Pumpe-Kran): empfolener Bereich 2-4 m/s = ca. 20mm Rohrinnendurchmesser
Rücklauf (Kran-Tank) emp.Ber.1-2 m/s = 28 mm Rohrinn.
Saugleitung (Tank-Pumpe):emp.Ber.0,6-1,2 m/s = 40 mm !!!
also, man sieht 50 ltr. ist schon nicht viel, und trotzdem , da ist nix mit 10 er Schläuchen....(hier kommt es aber auch noch ein wenig auf die Betriebszeit und die Leitungslängen an...man kann also ein wenig tricksen ...)

wer meinen Kat ein wenig kennt, der weiss das ich meinen Kran ebenfalls mit der Bordhydraulik zügig bedienen kann, und parallel über ein E-Aggregat über die Batterien aber dann recht gemütlich und zeitlich begrenzt da die Batt. das nicht lange durchhalten, aber als Montagehilfe wunderbar, den Hauptweg mit dem Motor, und dann div. Nachjustierungen über die Elektrik was gerade bei einem Motortausch in der Halle sehr angenehm ist...
Hydraul.Stromaggregat im Staukasten.2.JPG
natürlich könnte man die orginal-Hy.Pumpe vergrößern bzw. aus dem Tankeinbau herauslösen , aber das wäre alles mit richtig Arbeit verbunden...
div.10.10 038.jpg
auf den Bild sieht man im Übrigen auch schön den Befall des Hy.Tankes durch Bakterien-selbe Problem wie bei der Dieselpest !
div.10.10 039.jpg
damit mein Kran ein wenig flotter geht bzw. auch die Winde, ist die Pumpe auf eine 90 tr. umgerüstet ,und natürlich gleich gereinigt...auch hier hat sich Grotamar bestens bewährt...
div.10.10 040.jpg
ist mit etwas Aufwand problemlos...

Marcel
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Re: offtopic: Fahrzeugkran STATIONÄR

Beitrag von habell70 » Mo 14. Okt 2013, 20:12

Hallo Tom,

nun ist das aber auch viel Arbeit, ist da ein alter Autokran nicht die bessere Lösung?

Schau mal bei,
Google.de,
Unter : baumaschinen portal,

nach sind immer wieder welche drin.
Fertige Arbeit für 6000.- .
Brauchst du den Spass auch Gewerblich? Dann müsste dein Vorhaben auch geprüft werden.

Gruß Nils
www.Alberts-Allradtechnik.de
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Re: offtopic: Fahrzeugkran STATIONÄR

Beitrag von Zentralgestirn » Mo 14. Okt 2013, 20:29

Hallo,

du willst den Ladekran vom LKW fest an einem Ort aufbauen.
Warum dann keinen Säulenschwenkkran? google mal danach, der dürfte nicht mehr Platz wie der Ladekran brauchen, wenn nicht sogar weniger, du brauchst nur ein Fundament machen und aufbauen. Du brauchst wenig machen, eigentlich nur Strom anschließen und fertig. Den größten Vorteil hast du, das du auch mal Tagelang Last hängen lassen kannst, ohne das du Angst haben must, dass es dir auch nur einen mm ab sackt und du kannst ganz gerade nach oben ziehen, bzw nach unten ablassen. Das würde mich bei einem Kran für die von dir angedeuteten Arbeiten enorm wichtig sein.

Dafür ist der andere sicherlich spaßiger zu bedienen ;)

Grüße Sebastian

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Re: offtopic: Fahrzeugkran STATIONÄR

Beitrag von manny » Mo 14. Okt 2013, 21:30

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Re: offtopic: Fahrzeugkran STATIONÄR

Beitrag von woelf59 » Di 15. Okt 2013, 07:04

Hallo ,

Marcel:
Du hast natürlich recht, daß der Druck entscheidend für Auswahl des Aggregates ist. Mein Text war da etwas ungenau. Druck kein Problem bezog sich darauf, daß die Aggregate für Hubbühnen zwar einen ausreichenden Druck haben, aber nur eine Literleistung im einstelligen Bereich.
Tom:
schau mal bei Ebay unter Stichwort Hiab oder Palfinger, da gibt es solche Kräne reichlich in allen Zuständen und Preislagen.

Gruß Wolfgang

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Re: offtopic: Fahrzeugkran STATIONÄR

Beitrag von Tom » Di 15. Okt 2013, 09:37

Also ... Marcel, genau das wollte ich auch grade sagen :mrgreen:

Ok, Scherz beiseite.
Das war ne feine Hydraulikvorlesung (**Verneigung**) !

Ich schätze, der Umbau am KAT mit einer größeren Hydraulikpumpe würde zuviel Aufwand. Ich könnte damit leben wenn der Kran langsam wäre. Aber dann ist da ja auch noch das Problem der heiß werdenden Schläuche wenn selbige zu lang sind. Und der Leistungsverlust durch lange Schläuche. Ich bräuche eine Schlauchlänge von sicherlich 7-8m weil mir ja der KAT auch nicht im Weg stehen soll (nicht innerhalb der Kran-Radius) wo ich an meinem Eisenkrempl werken will.

Das Ergebnis beim Andocken am KAT wäre dann also (wenn ich Dich richtig verstanden hab) wohl ein EXTREM lahmer Kran bei gleichzeitigem Risiko aus überhitzten Hydraulikleitungen. Und letzteres wäre auch dann noch problematisch wenn der KAT eine größere Pumpe bekäme.

KAT als "Hydraulikquelle" scheidet dann also wohl eher aus.

Was mir aber gefällt ist DIESER Ansatz:
Powerkat hat geschrieben: Sinnvoller wäre hier ein E-Aggregat mit 220, 360 V aus der Industrie....
Justamente ein solches Aggregat hab ich nämlich im gleichen Container stehen:
Ex-BW 6,5kW elektrische Leistung am Drehstromanschluß
(Deutz-Diesel 1 Zylinder luftgekühlt in schallgedämmtem Gehäuse)

Meinst Du, die 6,5kW elektrische Leistung würden einigermaßen ausreichend sein ?

Der Kran muß jetzt nicht unbedingt im D-Zug-Tempo arbeiten.
Wird ja ohnehin nur gelegentlich eingesetzt.
Bisschen Wartezeit kann ich dann schon vertragen.

Falls die 6,5kW ausreichen bräuchte ich also den Kran und eine passende Hydraulikpumpe mit Drehstromanschluß.

Tom
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Re: offtopic: Fahrzeugkran STATIONÄR

Beitrag von Tom » Di 15. Okt 2013, 15:14

@Manny
@Sebastian

Dank Euch, aber beides paßt leider nicht.

Ich steh auf einem Kiesgelände. Da funzt das nicht mit einem mobilen (rollbaren) Portalkran. Der Kran würde außerdem dann ganzjährig im Freien stehen müssen was ihm auch nicht gut tut.

Schwenksäulenkran hat den Nachteil daß ich mit dem Lasthaken nicht so weit rauf komme wie mit einem hydraulischen Kran.

Trotzdem danke
Tom
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Re: offtopic: Fahrzeugkran STATIONÄR

Beitrag von Tom » Di 15. Okt 2013, 15:18

@Nils

Auch Dir Danke.

Nein, gewerblich ist das nicht bei mir.
Autokran für 6000 EUR ?

Ok, ich könnte mal schauen, aber ich befürchte halt auch daß da schon die erste Reparatur auf 12000 EUR kommt wenn auch nur mal ne Kleinigkeit dran sein sollte. Wenn ich ihn gar nicht zulasse hätte ich irgendwann das Transportproblem. Wenn ich ihn doch zulasse dann hohe Unterhaltskosten.

Wenn es mit dem stationären Fahrzeugkran, eingebaut in den Container klappen würde wär mir das am liebsten ehrlich gesagt. Aber da muß ich halt noch mal die Antriebsfrage klären ...

Tom
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Re: offtopic: Fahrzeugkran STATIONÄR

Beitrag von woelf59 » Di 15. Okt 2013, 17:10

Hallo Tom,

an ein Stromaggregat von 6,5 kW kannst Du keinen Drehstrommotor mit gleicher Leistung anschließen. Der Drehstrommotor hat einen Anlaufstrom bis zu dem 8-fachen Nennstrom je nach Bauart. Das Dieselaggregat ist 2 - 3 fach kurzeitig überlastbar, Du kannst dann allenfalls einen Motor mit 3 oder bestenfalls 4 kW anschließen.(bei Benutzung eines Sanftanlaufgerätes) Ein Hydraulikaggregat würde dann bei 250 bar eine maximale Literleistung von 6,5 bzw 8,5 l/min bringen. Aber Du musst ja nicht mal schnell einen LKW beladen.

Gruß Wolfgang

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Re: offtopic: Fahrzeugkran STATIONÄR

Beitrag von Tom » Di 15. Okt 2013, 17:48

woelf59 hat geschrieben:Hallo Tom,

an ein Stromaggregat von 6,5 kW kannst Du keinen Drehstrommotor mit gleicher Leistung anschließen. Der Drehstrommotor hat einen Anlaufstrom bis zu dem 8-fachen Nennstrom je nach Bauart. Das Dieselaggregat ist 2 - 3 fach kurzeitig überlastbar, Du kannst dann allenfalls einen Motor mit 3 oder bestenfalls 4 kW anschließen.(bei Benutzung eines Sanftanlaufgerätes) Ein Hydraulikaggregat würde dann bei 250 bar eine maximale Literleistung von 6,5 bzw 8,5 l/min bringen. Aber Du musst ja nicht mal schnell einen LKW beladen.

Gruß Wolfgang
Servus Wolfgang,

die Daten hast Du falsch verstanden: Ich muß keinen "Motor anschließen" denn der Stromerzeuger hat einen Motor mit ca. 10kW und der dran gebaute Generator eine elektrische Leistung von 6,5kW.

Ok, 6,5-8,5 Liter pro Minute. Das ist ja eher trübe.
Aber könnte fürs gelegentliche Nutzen vielleicht trotzdem reichen.

Danke,
Tom
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Re: offtopic: Fahrzeugkran STATIONÄR

Beitrag von woelf59 » Di 15. Okt 2013, 22:23

Hallo Tom,

die höhere Motorleistung ändert an der Situation nicht viel, ist ja nur ein 1-Zylinder der nur ein Viertel der Zeit ein Moment aufbaut die restliche Zeit lebt er vom Schwungrad. Bin ein gebranntes Kind bezüglich Zuschaltung von Drehstrommotoren. Habe mal aus Versehen einen 500 kW-Motor auf ein 950 kW Notstromaggregat geschaltet, dann war es erstmal ziemlich dunkel und die V16-Maschine kam nicht mehr über halbe Nenndrehzahl. Erst nach Abwurf der Last ist die Maschine wieder auf Nenndrehzahl gekommen. Warum treibst Du die Hydraulikpumpe nicht direkt mit dem Dieselmotor an? Dieses Aggregat hat meines Wissens eine Riemenscheibe und eine Lichtmaschine. Schmeiß doch einfach die Lichtmaschine raus, Batterieladen kannst Du auch mit einem Ladegerät über die Wechselstromseite, oder ersetze die Keilriemenscheibe durch eine 2-fach Scheibe und treibe die Hydraulikpumpe über ein Vorsatzlager und Riemenscheibe direkt an. Zusätzlich kannst Du die Leistung der Pumpe über Pumpengröße und Riemenübersetzung optimal anpassen. Habe mir schon länger mal ein kleines Aggregat mit Benzinmotor zum Antrieb von Holzspalter und Seilwinde gebaut, hat aber mit einem 6,5 PS-Motor auch nur eine Literleistung im einstelligen Bereich.

Gruß Wolfgang

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Re: offtopic: Fahrzeugkran STATIONÄR

Beitrag von Tom » Mi 16. Okt 2013, 05:31

Hallo Wolfgang,

das ginge sicherlich aber es verbessert die Sache dann eigentlich nur um die umgangenen Wirkungsgradverluste des elektrischen Generators bzw. Motors der Hydraulikpumpe. Also wohl auch nur 50% Verbesserung.

Ich müßte dann aber immer den Stromerzeuger und den Kran zusammen betreiben während ich eigentlich den Stromerzeuger mittelfristig auf eine "Anhängerarbeitsmaschine" (grünes Kennzeichen) verfrachten will. Soll da drauf autark funktionieren. Das ginge dann nicht mehr, mal abgesehen davon daß ich die Starter-Akkus des Stromerzeugers jedesmal mit Ladegerät laden müßte.

Ich glaub ich werd gelegentlich mal erst nach einem Hydraulikaggregat für Drehstrom Ausschau halten und mich dazu kundig machen welche Literleistung dann wirklich rüber kommt. Wenn sich da was auftreiben läßt kann ich anschließend den passenden Kran suchen.

Oder: Falls das alles eine Sackgasse wird - eben doch versuchen, einen Säulenschwenkkran aufzutreiben bei dem ich den Ausleger auch (schräg) nach oben ziehen kann um mehr Lasthakenhöhe zu erreichen. Hab ich allerdings noch nirgends gesehen daß es sowas gibt. Und wenn es das gibt, findet man es sicherlich kaum mal gebraucht sondern nur neu ... :-(

Wäre aber vermutlich das einfachste und beste für meinen Bedarf.

Dank Euch einstweilen !
Tom
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Re: offtopic: Fahrzeugkran STATIONÄR

Beitrag von HugoVogelsang » Do 17. Okt 2013, 01:47

Hallo Tom,

Der Kran bei mir auf dem Anhänger wird von einem Dieselaggregat angetrieben. Ein Hatz Silent irgendwas mit Zahnradpumpe. Irgendwas um die 12 KW.
Den Kran kann man aber auch schon bei Halbgas vernünftig betreiben, oder eben feiner regeln. Also währen 10 Kw für einen Kran sicherlich zufriedenstellend. (Mein Kran hat 6 Metertonnen.)

Ein Fremdanschluss am Kat ist aber auch kein Problem. Du brauchst in der Zulaufleitung zur Winde einen Dreiwegehahn, mit dem du zwischen Extern und Winde hin und her schalten kannst. Den Rücklauf kannst du einfach mit einem T-Stück in die Rücklaufleitung einspeisen.

Und dann mit handelsüblichen Schnellverschlüssen.

Aber Achtung: Die Hydraulik braucht im Leerlauf einen freien Umlauf. Wenn du den Hahn umstellst, ohne den externen Verbraucher angeschlossen zu haben, fördert die Pumpe gegen eine geschlossene Leitung. Dann muss der ganze Ölstrom durch das Druckbegrenzungsventil, und das wird ganz schnell ganz warm.

Wegen dem Motor würde ich mir jetzt keine Sorgen machen, beim Winschen denkt ja auch keiner darüber nach, ob der Motor gerade nicht optimal warm ist, oder wenn man beim Bergen stundenlang mit laufendem Motor im Schlamm steht. Das gilt natürlich nur, wenn du den Kran nur ab und zu benutzt. Ansonsten wäre ein externes Aggregat besser.
Und ja, natürlich, das Ölvolumen muß zum Kran passen. Aber einen 10 MT Kran solltest du mit der Kat-Hydraulik betreiben können.

Beim Leitungsquerschnitt hat Marcel natürlich recht. Zu dünne Leitungen machen Verluste. Das ist kein Problem für die maximale Kraft am Kran, aber es macht das Ol warm, besonders, wenn es lange im Kreis gepumpt wird.
Ich meine, die Winde hätte 16er Leitungen. Bei kurzen Schläuchen sollte das auch für die Schläuche reichen. 20er sind natürlich besser. Aber wenn du den Kat in den Leerlaufphasen runterregelst oder ein Auge auf die Öltemperatur hast, gehen auch die dünnen. Ein Ölkühler ginge natürlich auch.
An der stelle mußt du Betriebskosten gegen Investitionskosten abwägen.

Gruß Hugo.

PS: Alfers in Cloppenburg müßte noch Hatz Diesel mit Ölpumpe (ex BW) haben.

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Re: offtopic: Fahrzeugkran STATIONÄR

Beitrag von Tom » Fr 18. Okt 2013, 22:26

habell70 hat geschrieben: Schau mal bei,
Google.de,
Unter : baumaschinen portal,
also das hab ich mal beherzigt - ist wesentlich ergiebiger als Ebay
(und bei mobile gibts sowieso keine Krane, nur Fahrzeuge mit Kran)

Danke !
Tom
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Re: offtopic: Fahrzeugkran STATIONÄR

Beitrag von Tom » So 20. Okt 2013, 09:38

@Hugo:

Auch Dir vielen Dank.
Das war auch wieder recht hilfreich !


@All:

Also ich hab jetzt ne ganze Weile recherchiert.

Einen Säulenschwenkkran mit anhebbarem und teleskopierbarem Ausleger gibts nicht. Allenfalls als Maßanfertigung (also neu und viel zu teuer).

Also wirds beim Fahrzeugkran bleiben weil ich nur damit sowohl außerhalb vom Werkstattcontainer einen großen Radius habe wie auch innerhalb des Containers eine gute Beweglichkeit.

Ein Anschluß an die KAT-Hydraulik scheint mir weniger Aufwand und kostengünstiger zu sein als ein separates Verbrennungsmotoren-Aggregat. Also werd ich mal sehen wie weit ich damit komme.

Wenn dann das Volumen bzw. die Strömung eher knapp ist für den Kran wäre mir das in gewissen Grenzen sogar ganz recht weil ich dadurch feiner steuern kann.

Marcel hat da übrigens mit dem elektrischen Zweitaggregat eine super Idee.
Das gefällt mir - werd ich vielleicht auch noch probieren.

Die Suche nach dem richtigen Kran wird sich sicherlich ne Weile hinziehen.
Aber vielleicht klappts ja. Wäre echt eine optimale Lösung.

Tom
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manny
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Re: offtopic: Fahrzeugkran STATIONÄR

Beitrag von manny » So 20. Okt 2013, 10:31

Denn such mal nach soeinem, dann brauchst du garnichts umbauen ;) Bild
Wer später bremst ist länger schnell...

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4x4-6x6
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Re: offtopic: Fahrzeugkran STATIONÄR

Beitrag von 4x4-6x6 » So 30. Mär 2014, 01:37

Moin,
Powerkat hat geschrieben: Die Pumpe vom Kat bringt im übrigen 2x 25 ccm macht bei einer Übersetzung von 0,55 x N im Standgas rund 700 x 0,55 x 50 =19 ltr./Min.
Also läuft der Nebenabtrieb beim KAT mit Faktor 0,55 der Motordrehzahl ?

...

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fun-ski
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Re: offtopic: Fahrzeugkran STATIONÄR

Beitrag von fun-ski » So 30. Mär 2014, 07:24

Hallo Tom
warum eigentlich nicht so was

http://suchen.mobile.de/lkw-inserat/and ... rice=false

Da hättest du alles in einem Kran,und Oldtimer,
Dirk
wer Rechtschreibfehler findet darf Sie behalten!
Gruß
Dirk

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