Der Weg von der BW zur Straßenzulassung

alles, was in die obigen Bereiche nicht reinpasst
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maddin_990
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Der Weg von der BW zur Straßenzulassung

Beitrag von maddin_990 » Mi 4. Nov 2020, 13:44

Hallo,
Viele hier haben ja Kat´s von der VEBEG auf die Straße gebracht. Gibt es eine "Liste" der Sachen die für eine Straßenzulassung geändert bzw. nachgerüstet werden müssen.

Mit freundlichen Grüßen

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MrCrabs
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Re: Der Weg von der BW zur Straßenzulassung

Beitrag von MrCrabs » Mi 4. Nov 2020, 14:20

Das kann man pauschal nicht genau sagen. TÜV Abnahme brauchst du in jeden Fall. Aber was du dazu alles umbauen musst, hängt von deinem Prüfer ab.

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Gruß Felix

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holland
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Re: Der Weg von der BW zur Straßenzulassung

Beitrag von holland » Mi 4. Nov 2020, 16:13

Gesetzlich (StVZO)
nichts
Evtl. kann man eine Tachoprüfung fordern.

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Filly
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Re: Der Weg von der BW zur Straßenzulassung

Beitrag von Filly » Mi 4. Nov 2020, 18:35

So Späße wie Tarnlicht und Leitkreuz müssen schon irgendwie stillgelegt werden wobei in der Regel verlangt wird daß es ganz abgebaut wird. Es gibt irgendwo in der StVZO einen Satz wie "Leuchten zählen nicht als Leuchten wenn sie nicht durch einfaches Einsetzen einer Glühbirne in Betrieb genommen werden können". Also Kabel durchzwicken könnte den Abbau ersetzen. Ich hab die Teile damals zum Vollgutachten abgebaut und danach wieder dran geschraubt, hat seither keiner mehr danach gekräht.

Außerdem verlangte mein Prüfer damals, daß ich den KAT "demilitarisiere", konkret verlangte er die Gewehrhalter abzuschrauben. Ist natürlich Unfug, dafür war der Kommentar des Prüfers zum fehlenden hinteren Unterfahrschutz lediglich "das sieht aber hoch aus". Da verzichte ich doch gerne auf die Gewehrhalter...
Außerdem wurde die Eintragung in den Bundeswehr Papieren daß die seitliche Schutzvorrichtung nicht mit dem Verwendungszweck vereinbar ist in die neuen Papiere übernommen. Und wieder verzichte ich gerne auf die Gewehrhalter...
Fehlende SSV und UFS sind sonst nämlich auch Diskussionspunkte.

Gruß
Christoph

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Hauptse
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Re: Der Weg von der BW zur Straßenzulassung

Beitrag von Hauptse » Mi 4. Nov 2020, 20:20

Tarnlichter sind bei mir noch dran und funktionieren.
Hat den Prüfer nicht interessiert.
Lafette ist auch noch dran.
Seitlicher Unterfahrschutz ist mit den Staukästen abgedeckt.
Frag einfach mal deinen Prüfer, dann wirst du sehen was dabei rauskommt.

Andreas
Ich wäre nicht Ich, wenn Ich nicht so wäre!!

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simon
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Re: Der Weg von der BW zur Straßenzulassung

Beitrag von simon » Do 5. Nov 2020, 22:11

Moin,

Ich musste damals (2013) gar nichts machen. Standheizung und nicht feste Anbringung des hinteren Kennzeichens hat man mir nicht eingetragen, aber interessiert auch niemanden. Der Prüfer hat nur die Höhe der Rücklichter gemessen und für innerhalb der Regeln befunden. Die Gitter vor den Scheinwerfern fand er kacke, nahm aber hin, dass das serienmäßig so gehört.

Die Tarnlichter hab ich später aus eigenem Antrieb demontiert, weil ich die völlig nutzlos fand und die Leitungen und Halter anderweitig verwenden wollte.
Die Gewehrhalter hab ich abgeflext, nachdem ich mich durch ungeschicktes Aussteigen mal ziemlich daran verletzt habe. Der Halter vom MG ist noch drin. Hab ich aber bisher auch nie gebraucht...

Unterfahrschutz ist explizit ausgetragen. Das ist aber auch schon 5 Jahre her. Am bestem vorher mal mit dem Prüfer drüber reden, was so drin ist.

Gruß Simon

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KAT MAN
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Re: Der Weg von der BW zur Straßenzulassung

Beitrag von KAT MAN » Do 5. Nov 2020, 22:27

Es hat sich hier oben im Norden aktuell nur die Kostenseite verschoben (geänderte Vorgaben bei Vollabnahme + Oldtimer :( )
Ansonsten 2007 / 2013 / 2020 jedes Mal alles im Originalzustand ohne jegliche Änderungen - inklusive aller Anbauteile und ohne Unterfahrschutz durchgelaufen :dance:
Liebe Grüße
Jörn

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Filly
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Re: Der Weg von der BW zur Straßenzulassung

Beitrag von Filly » Do 5. Nov 2020, 23:06

Ist bei euch wirklich der hintere Unterfahrschutz (UFS) ausgetragen oder nur die seitliche Schutzvorrichtung (SSV) ?
In den Ausmusterungspapieren der Bundeswehr, die bei mir Grundlage für den neuen Fahrzeugschein waren, was lediglich die SSV ausgetragen.

Christoph

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Re: Der Weg von der BW zur Straßenzulassung

Beitrag von Michael 461 » Do 5. Nov 2020, 23:39

Ist bei uns genauso. Glaube früher konnte man da Glück haben.

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KAT MAN
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Re: Der Weg von der BW zur Straßenzulassung

Beitrag von KAT MAN » Fr 6. Nov 2020, 07:36

Filly hat geschrieben:
Do 5. Nov 2020, 23:06
Ist bei euch wirklich der hintere Unterfahrschutz (UFS) ausgetragen oder nur die seitliche Schutzvorrichtung (SSV) ?
In den Ausmusterungspapieren der Bundeswehr, die bei mir Grundlage für den neuen Fahrzeugschein waren, was lediglich die SSV ausgetragen.

Christoph
JA - mit Verwendungszweck nicht vereinbar!
Liebe Grüße
Jörn

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holland
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Re: Der Weg von der BW zur Straßenzulassung

Beitrag von holland » Fr 6. Nov 2020, 11:04

Das nichts mit Glück oder früher zu tun.
Stvzo §32babsatz3.5 wenn denn der Verwndungszweck klar ist.

Dvst4r
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Re: Der Weg von der BW zur Straßenzulassung

Beitrag von Dvst4r » Fr 6. Nov 2020, 14:25

So ist es.. ich habe vor ein paar Wochen einen meiner Kats erstmalig dem Tüv vorgestellt (nie zivil zugelassen nur mit den VEBEG Papieren), der hat von sich aus den Absatz übernommen, dass der SSV nicht mit dem Verwendungszweck vereinbar ist, darunter fällt dann auch der Unterfahrschutz hinten.

Der besagte Kat von mir steht übrigens zum Verkauf, falls jemand einen KAT ohne Unterfahrschutz will :lol:
https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anz ... -276-18908


Grüße

David
Gruß David

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Re: Der Weg von der BW zur Straßenzulassung

Beitrag von A N D R E A S » Fr 6. Nov 2020, 19:57

Der SSV ist das seitliche Teil. Der Passus steht schon in den militärischen Papieren, wird regelmäßig auf zivil übernommen und wird nicht diskutiert. Der (hintere) Unterfahrschutz ist etwas anderes und nicht Teil von SSV!
Was hier noch nie einer diskutiert hat ist die Tatsache, daß auch vorne ein Schutz sein müßte. Das Fehlen ist aber schon in der (zurückgezogenen) ABE enthalten. Und weil sie zurückgezogen wurde, findet man sie auch nicht in den elektronischen Systemen.
A N D R E A S

Rainmaster
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Re: Der Weg von der BW zur Straßenzulassung

Beitrag von Rainmaster » Fr 6. Nov 2020, 20:36

Für die ganze Unterfahrschutzdiskusionen emfehle ich viele Geländevideos auf dem Handy.
Wenn das nicht hilft, zur nächsten Stelle.
Wenn Das nicht hilft bei MAN Stegmaier nachfragen.
Gruß rainmaster

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manny
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Re: Der Weg von der BW zur Straßenzulassung

Beitrag von manny » Fr 6. Nov 2020, 21:43

Ehrlich gesagt erschließt sich mir nicht ganz warum das das eintragen sollte, es steht ja eindeutig in der StvZO drin, da lese ich nichts davon dass entsprechende Fahrzeuge das explizit eingetragen haben müssen, genau so wie niemand sich zwei Frontscheinwerfer oder Begrenzungsleuchten eintragen lässt wenn sie ab Werk verbaut sind...

Beim Seitlichen Ufs könnte ich das noch ansatzweise verstehen, da bestand damals für bestandsfahrzeuge Nachrüstpflicht (bis auf die Ausnahmen Kipper Sattelzugmaschinen Geländefahrzeuge...) aber vorne und hinten?! Selbst heute haben Baufahrzeuge der Hersteller keinen Unterfahrschutz so wie er bei Straßenfahrzeugen seit ~2000 üblich ist...

Bei meinem Dreiachser ist alles ausgetragen, beim Zweiachser steht nichts dazu drin, hat sich auch noch nie einer dran gestört...
Wer später bremst ist länger schnell...

Mein Fuhrpark:
BMW 320D Touring E46 Bj 2003
KTM EXC 500 Six Days 2018
MAN KAT 7t Mil GLw 462
MAN KAT 5t Mil GLw (ex461)Kipper
MAN F2000 19.604FLT Bj 99

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Re: Der Weg von der BW zur Straßenzulassung

Beitrag von midlifecrisis » Fr 6. Nov 2020, 22:13

Weiß jemand wie es im Schadensfall ist?
Also wenn sich so ein Lambo bis unters Getriebe durchgearbeitet hat?

Wird da über eine Teilschuld diskutiert?
Kommen da Sachverständige auf die Idee zu behaupten dass der Kevin mit UFS etwas weniger tot wäre?

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Re: Der Weg von der BW zur Straßenzulassung

Beitrag von KAT MAN » Fr 6. Nov 2020, 22:37

Wenn das Auto ohne UFS zugelassen ist, kann hier m.E. nichts passieren!

Drehe die Frage doch um! Der Sachverständige könnte doch auch Fragen: Warum hatte der Lambo keinen "Stoßstangen-Airbag" der das Fahrzeug bei Erstkontakt gebremst hätte! :D
Liebe Grüße
Jörn

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Re: Der Weg von der BW zur Straßenzulassung

Beitrag von simon » Sa 7. Nov 2020, 22:32

Moin,

Der hintere UFS wurde bei mir erst mit der WoMo Umschlüsselung vor ca 5 Jahren explizit ausgetragen. Wollte der Prüfer so, kam gar nicht von mir. Hat mich aber auch nicht weiter gestört.
Bei der erstabnahme nach §21 wurde in der Spalte "Hinterer UFS" irgendwas wie N/A oder "nicht maßgeblich" oder sowas in der Art eingetragen. Alle anderen Felder enthalten "Vorschriftsmäßig" oder "in Ordnung". Das war für mich immer die Grundlage, falls das im Schadensfall mal einer genauer begutachtet hätte. Wie Manny schon schrieb, man lässt sich ja auch die Scheinwerfer nicht eintragen.

Gruß Simon

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rr83
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Re: Der Weg von der BW zur Straßenzulassung

Beitrag von rr83 » So 8. Nov 2020, 10:44

Wenn nichts im Schein steht könnte man sich sicherlich drüber streiten. Wenn def ufs explizit ausgetragen ist sollte es kein Problem sein.

Gibt ja genug zugelassene Fahrzeuge mit denen es besonders schlecht zu kollidieren ist. Ist dann halt so.

Grüße Eric

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