Wagenheber und der ewige K(r)ampf

alles, was in die obigen Bereiche nicht reinpasst
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Zentralgestirn
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Wagenheber und der ewige K(r)ampf

Beitrag von Zentralgestirn » Mi 24. Dez 2014, 15:25

Hallo,

ich muss mir mal etwas Luft verschaffen.
Ich habe jetzt 2 gebrauchte Weber Wagenheber von der BW passend zum KAT verbraucht. Beide haben Rost an den Kolbenstangen, bei einem hat es dann die Dichtung nach oben raus gedrückt. Dabei ist zum Glück nichts passiert. Der andere Leckt öl aus dem Fuß und hält dementsprechend die Last nicht mehr und markiert dann sehr deutlich sein Revier :(

Jetzt habe ich mich mal Durchgerungen und einen neuen gekauft. Weber kostet satte 300€ und nach 2 defekten habe ich da keine rechte Lust mehr zu gehabt. Ihr wißt ja, ich gebe viel Geld für Werkzeug aus aber da will ich es nicht. Ich habe mir dann einen für 100€ von BGS bestellt. Am 08.12. Heute ist er pünktlich zum Fest angekommen. Der Karton war zwar ein Totalschaden aber der Inhalt hat nichts abbekommen. Vermutlich hat er deshalb so lange gebraucht. Das gute Stück dann gleich mal ausgepackt und siehe da, Rost :evil: Zwar nur an der Spindel aber dennoch. Dann mal gepumpt und naja, ist nicht Weber aber auf den ersten Blick nicht viel schlechter, nur fuhr er nicht ganz aus, weil zu wenig Öl im Werk aufgefüllt wurde. Das er ausgelaufen ist konnte ich nicht sehen.

Langsam vergeht mir die Lust mit den Wagenhebern. Ich weiß ja, dass die zwei gebrauchten nicht neu waren und der neue aus China kommt. Nur das ist mir irgendwie zu viel Pech :(

Falls noch einer einen von euch pers. geprüften 10t oder 8t Wagenheber passend zum KAT hat, das würde ich dann noch mal versuchen. Der Andere geht wieder zurück. Der hatte auch nicht wirklich den Farbton wie auf dem Bild :D http://www.ebay.de/itm/251661972172

Ich hoffe das wenigstens eure Geschenke unterm Baum halten, was ihr euch davon versprochen habt ;)

Grüße Sebastian

Grüße Sebastian

AndreasE
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Re: Wagenheber und der ewige K(r)ampf

Beitrag von AndreasE » Mi 24. Dez 2014, 16:15

Das ist aber viel Pech Sebastian, sorry das zu lesen.

Ich habe meine Weber über eBay gekauft (die langen). Sind ex-BW, ohne Rost und das Stück für ca. 100 Euro. Einer saftelt am Boden beim Ventil leicht, der andere funktioniert wie er soll.

Bild

Statistisch gesehen sollte der nächste Wagenheber bei Dir perfekt werden .....


Betreff Weihnachtseinkäufe:
Yep, ich war gestern und heute beim Werkzeugmarkt und habe viel gefunden was ich unbedingt noch brauche :D :D

Liebe Grüße und einen schönen Weihnachtsabend wünscht,
Andy

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Zentralgestirn
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Re: Wagenheber und der ewige K(r)ampf

Beitrag von Zentralgestirn » Do 25. Dez 2014, 14:06

Hallo Andy,

danke für deine Anteilnahme. Heute sieht die Welt schon wieder besser aus, die Sone kommt etwas durch und man lernt ja nie aus, mit der Situation um zu gehen ;)
Da hast du dir ja auch ein paar schöne Geschenke gemacht. Wofür sind die grünen Schlüssel? Sind die zum ablassen der Wagenheber, wenn ich da gerade mal ne Sekunde drüber nachdenke.

Deine Wagenheber sind in der Werkstatt sicherlich nicht schlecht. Besonders für den Preis. Ich habe auch lange bei Ebay geschaut und selten was unter 150€ gefunden. Dafür dann aber idr mit der "falschen" Kopfplatte und mit ohne Garantie. Der eine Händler mit einem südländischen Namen hat ja immer mal welche vom Sternenhaus, nur gerade jetzt nur den 12t. Wenn der mal wieder den passenden 10t hat, werde ich ihn wohl mal kontaktieren. Der 12t ist mir zu groß, schwer und man muss noch mehr pumpen.
Passen die länglichen Kopfplatten von deinen Wagenhebern in die dafür vorgesehenen Bereiche der Achse, ohne etwas zu beschädigen oder all zu große Risiken ein zu gehen?

Grüße Sebastian

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Re: Wagenheber und der ewige K(r)ampf

Beitrag von Saarkat » Do 25. Dez 2014, 17:12

Hallo Sebastian,

erstmal noch ein frohes Fest.

Hast du schon in der Bucht bei Rudolf Venker nach Wagenhebern geschaut? Der hat einiges im Programm, aber zur Zeit keinen 10 to Heber. Ich persönlich muss sagen, dass ich mit den Teilen, Werkzeugen, die ich dort erworben habe, bis dato noch nicht auf die Nase gefallen bin.
Kannst ja mal reinschauen, wenn du willst.
Gruß

Christoph


BRECHEN SIE REGELN, VOR ALLEM DIE, DIE ANDERE AUFGESTELLT HABEN!

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Filly
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Re: Wagenheber und der ewige K(r)ampf

Beitrag von Filly » Do 25. Dez 2014, 17:43

100 € für einen Wagenheber? :shock:
Ich habe mir anno 2007 einen 20t Hydraulikstempel für 25 € bei ebay gekauft. Die Hubhöhe ist für den KAT zu gering, deshalb muß ich immer 2 Bundeswehr-Holzklötze mit drunterlegen. Die Funktion dieses Chinateils ist aber tadellos.
Vermutlich würde ich abkotzen, wenn ich in freier Wildbahn ein Rad wechseln müsste. Auf ebenem befestigtem Boden funktionierts aber wunderbar.

Christoph

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Zentralgestirn
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Re: Wagenheber und der ewige K(r)ampf

Beitrag von Zentralgestirn » Do 25. Dez 2014, 20:29

Hallo ihr Zwei,

Venker hin oder her. Der gute Mann steckt auch nicht in den Wagenhebern drin. Ich kann meinen alten 8t Heber mit dem Drang sein Revier zu markieren und den neueren 10t Heber, wo mir Teile der Dichtung unter Last entgegen kamen, vom äußeren Zustand her nicht von denen, die Venker und seine Mitbewerber verkaufen unterscheiden. Die sind teurer wie ein neuer aus China, nur das Lotteriespiel ist bei den Chinakrachern vermutlich mehr auf meiner Seite. Der BGS würde mit etwas mehr Öl im Tank sicherlich funktionieren und die verrostete Spindel lässt sich ja auch drehen. Die gebrauchten grünen BW-Gurken sind leider auch alt. Damit dann auch die Dichtungen. Wie die Korrosion von Innen ist kann man auch nicht klären. Ich habe 20€ für meinen, den mit Dichtungsschaden, bezahlt. Das Risiko werde ich nicht wieder eingehen. Allerhöchstens einen neuwertigen aktuellen.

Die Sache ist ja auch nur bei mir blöde weil ich erst kein Glück hatte und dann auch noch Pech dazu kam :lol: Irgendwann ist man dann ja auch von solchen Sachen genervt und will es fertig haben.
Bei den 3 Wagenhebern ist halt auch viel Pech dabei gewesen. Nur ändert das an den Grundproblemen nichts. Ein neuer Weber ist mir zu teuer. Die Zuverlässigkeit und der Preis der gebrauchten BW-Gurken zu dem im Internet üblichen Kursen für mich kein Gedanke.

Weber 10t ATG 10-200 KP ob ich da kaufen kann. Ist das billigste Angebot
BGS 10t 1977
Yato 10 t YT-1714

Mal schauen was es wird.

Christoph, so lange wie der Reifen nicht platt ist, ist es bestimmt leicht möglich, mit einem einstufigen Wagenheber zu arbeiten. Nur habe ich ihn ua ja genau für den Fall dabei. Da habe ich ein hohes pers. Interesse einen geeigneten Wagenheber an Bord zu haben. Die meisten Strecken bei mir sind Kraftfahrstraßen, Landstraßen etc gewesen. Bei den meisten möchte ich dann schnell, sicher und einfach wieder weg. Deshalb habe ich ja schon Zähneknirschend die 100€ für den neuen Chinakracher ausgegeben.

Grüße Sebastian

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Re: Wagenheber und der ewige K(r)ampf

Beitrag von Filly » Do 25. Dez 2014, 22:25

Zentralgestirn hat geschrieben:Christoph, so lange wie der Reifen nicht platt ist, ist es bestimmt leicht möglich, mit einem einstufigen Wagenheber zu arbeiten.
Danke, das ist ein neuer Aspekt. Platte Reifen hatte ich bisher nicht auf dem Schirm weil ich nur Neureifen fahre und nicht im Gelände :lol:
Ich glaube ich werde mal im stillen Kämmerlein versuchen wie es in so einem Fall mit meinem Heber geht...und mir dann basierend auf euren Erfahrungen einen anderen kaufen 8-)

Gruß
Christoph

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4x4-6x6
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Re: Wagenheber und der ewige K(r)ampf

Beitrag von 4x4-6x6 » Fr 26. Dez 2014, 00:53

Moin,
AndreasE hat geschrieben:Das ist aber viel Pech Sebastian, sorry das zu lesen.

Ich habe meine Weber über eBay gekauft (die langen). Sind ex-BW, ohne Rost und das Stück für ca. 100 Euro. Einer saftelt am Boden beim Ventil leicht, der andere funktioniert wie er soll.
Wagenheber_aa.jpg
Wagenheber_aa.jpg (49.02 KiB) 5128 mal betrachtet
Zuerst habe ich gerätselt,
was das für Werkzeuge sind.

O.K., es sind die Aufdrehwerkzeuge für das Hydraulikventil.
(Hatte ich vorher noch nie gesehen.)

Warum aber hat der Betätigungshebel keine Einfräsung ?

...

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Zentralgestirn
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Re: Wagenheber und der ewige K(r)ampf

Beitrag von Zentralgestirn » Fr 26. Dez 2014, 01:23

Christoph,
dafür ist ein Forum doch da.

Lass die Planspiele in deinem Kopf bitte nur bei einem optimalen Wetter für Plattfüße und deren experimentaler Erst-Wechsel stattfinden. Sprich Regen, Sturm und schattige 3°C. Das ganze dann nach dem Sonnenuntergang zur Hauptverkehrszeit auf einem 2 spurigen Autobahnabschnitt ohne Standstreifen. Die dich umringenden und bedrängenden Polizisten, die ständig abwechselnd fragen wie lange sie die Sperrung der gesamten Fahrtrichtung noch gegen den massiven Widerstand der Berufspendler und Berufskraftfahrer verteidigen müssen oder welche neuen Höchststände der Rückstau aktuell erreicht hat, bis du den linken Vorderreifen gewechselt hast. Einen ausreichenden Abstand zur Fahrbahn begrenzenden Lärm- und Sichtschutzwand hast du zum Glück vor dem aufbocken bedacht und eingehalten. So kannst du wenigstens das Reserverad ohne Probleme abklappen.

Murphy ist immer an Board ;)

Grüße Sebastian

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Re: Wagenheber und der ewige K(r)ampf

Beitrag von pshtw » Fr 26. Dez 2014, 21:22

Moin,
wo wir grad beim Thema sind, den Reifen ohne Luft zu wechseln: Wie ist das eigentlich von der Truppe vorgesehen, vorallem mit der originalen Bordausstattung ? War haben das neulich mal auf der Autobahn gemacht ( zum Glück Sonntag morgens, wenig befahren ), dabei waren wir glücklicherweise mit 4 Mann, wäre wohl auch mit 2 gegangen, aber weniger keinesfalls, also alleine stünde ich da immer noch, zumindest hätte ich das kaputte Rad wahrscheinlich da liegengelassen.....

Ich hielt mich für halbwegs gut ausgerüstet, hatte den originalen Wagenheber und einige Holzklötze dabei, Denkste Puppe ! Vorteil beim KAT ist anfangs, daß der Wagenheber locker unter die Achse passt, egal ob mit Luft oder platt, im Gegensatz zu meinen sonstgen 7,5 to LKW, da kriegt man den serienmäßigen Heber ja nichtmal unter die Achse wenn noch Luft im Rad ist !??
Um den KAT ( 16er drauf ) weit genug anheben zu können mussten wir den Heber drei oder viermal nachsetzen, leider gingen zwischendurch die Holzklötze aus, bzw waren nicht fein genung abgestimmt wodurch das Nachsetzten nicht wirklich funzte. Wir haben dann glücklicherweise im Strassengraben nen eingepflasterten Gulli gefunden und dort nen Dutzend Pfastersteine aufgenommen um zum Nachsetzen die Achse abzustützen, das hat uns zwar gerettet, allerdings sind Steine nicht wirklich zäh, die knackten ziemlich und ich sah den KAT schon wieder auf der Strasse liegen.

Ich wollte jetzt eigentlich fürs nächste Mal zwei identische Wagenheber in die Karre packen, und dazu 8 bis 10 von diesen BW-Unterlege-Hölzern oder zumindest vergleichbare Hartholz-Bohlen, lieber ein Paar mehr, als wenige dicke, da verschenkt man beim Nachsetzen sonst den Großteil des Hubweges wieder !
Meine Hölzer waren hinterher nämlich im Eimer, das waren einfach nur Balken-Reste, die hats ziemlich zerknittert, also Eiche oder Bongossi tut not.

Unbenutzte Hebekissen habe ich natürlich als Landstrassen-Fahrer auch, aber da sie zuhause lagen war das keine Option, wahrscheinlich hätte ich da auch noch zwei EuroPaletten mitführen müssen um die Höhe zu erreichen, oder ? Kann man die überhaupt ausreichend genau steuern um das E-Rad da auch wieder drauf zu bekommen ?

Eigentlich bräuchte man einen großen Rangierwagenheber wie zuHause, der hätte genug Hubweg, aber den krieg ich nicht aufs Dach getüddelt......

Reifenwechsel ? Kein Spass !
Schöne Weichnachten nächträglich,
Peter
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pshtw
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Re: Wagenheber und der ewige K(r)ampf

Beitrag von pshtw » Fr 26. Dez 2014, 21:40

Nachtrag:
Kennt das Ding hier jemand ? Hätte ja zumindest nen langen Hubweg, oder ?
http://www.ebay.de/itm/MG-006-LKW-Wagen ... 462ec41b29
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Re: Wagenheber und der ewige K(r)ampf

Beitrag von Speed5 » Fr 26. Dez 2014, 21:58

Moin,


Bei 16ern wird es sehr schwer werden, wenn er platt ist in einem Rutsch die Karre so hoch zu bekommen,
das der Ersatzreifen auf die Narbe passt.

Bei 14ern geht das mit dem originalen Heber perfekt.

Also zwei Heber, so wie es es habe, dabei haben, dann klappt das super,

Nen 14er Wechsel ich alleine und das ohne Probleme!

Diese und noch ein paar andere Gründe, halten sie mich zur Zeit davon ab auf 16ner umzurüsten.

Gruß Michael
Zuletzt geändert von Speed5 am Fr 26. Dez 2014, 22:55, insgesamt 1-mal geändert.
Der Tod hing die Sense an den Nagel und stieg auf den Mähdrescher, denn es war Krieg.

Ich liebe es, wenn der Wahnsinn die Kontrolle übernimmt und lachend an der Vernunft vorbei rauscht. Huuuiiiiiiiiiiiiii


http://www.dickschiff-treffen.de/

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Re: Wagenheber und der ewige K(r)ampf

Beitrag von Lobo » Fr 26. Dez 2014, 22:30

ja ja Peter, nen schönen Holz Ofen haben aber zum unterlegen nix dabei, da bleibt die Hütte hinten auch kalt ;)
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pshtw
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Re: Wagenheber und der ewige K(r)ampf

Beitrag von pshtw » Sa 27. Dez 2014, 00:32

HaHa,
das Feuerholz hätte mich auch nicht viel weiter gebracht, außerdem steht der Koffer schön trocken zuhause unterm Dach auf dem Anhänger, wir waren ja mit Pritsche unterwegs, deshalb waren ja auch die Hebekissen nicht dabei....
Ich hatte mich nur vorher nie um das Bordwerkzeug gekümmert, war ja alles da, kpl. von der Truppe übernommen. Das der Wagenheber kein zweistufiger ist weiß ich jetzt auch. Deshalb werde ich ja auch in Zukunft zwei vernünftige mitnehmen und ne deutsche Eiche kantig zusägen, dann wird alles gut.
( Hätte man sich dann noch gut vorbereitet und auch das Ersatzrad auf 16 er getauscht und die Halterung modifiziert wäre das ja auch schon fast zu schön- so haben wir das kaputte 16er Rad kaum mitgekriegt und sind mit dem 14 er weitergefahren......)
Wie gesagt, bei meinem 1018 hatt ich ne Woche später das umgekehrte Problem, da ist das Vorderrad weggeknallt und ich konnt den Wagenheber nicht unter die Achse kriegen, dabei gehört da sogar ein Holz-Auffahr-Keil mit zur BordAusstattung. Zum Glück waren da aber vom Vorbesitzer schon 2 Wagenheber drin - der wusste wohl warum.....
Gruß
Peter
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Filly
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Re: Wagenheber und der ewige K(r)ampf

Beitrag von Filly » Sa 27. Dez 2014, 01:06

Zentralgestirn hat geschrieben:Sprich Regen, Sturm und schattige 3°C....
Danke Sebastian, was für ein Horrorszenario. Ich werde niemals wieder ohne Angst vor einem Reifenwechsel wegfahren können :o

...

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Zentralgestirn
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Re: Wagenheber und der ewige K(r)ampf

Beitrag von Zentralgestirn » Sa 27. Dez 2014, 12:35

Hallo,

Peter, ich habe letztens bei der BW nen KAT angeschaut, da war der Wagenheber vom Unimog drauf. Du bist da leider kein Einzelfall mit den falschen Wagenhebern.

Christoph, sorry, das wollte ich nicht bei dir auslösen. :shock: Fährst du denn im Winter mit dem KAT weg? Ich habe für solche Fälle immer Einweg-Papieranzüge in der Wasserdichten Ausführung auf meinen Autos, damit ich da etwas gegen Regen und Dreck tun kann. Dann verliert auch so etwas seinen Schrecken ein wenig.

Grüße Sebastian

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theutone
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Re: Wagenheber und der ewige K(r)ampf

Beitrag von theutone » Sa 27. Dez 2014, 14:21

Tach,

es gibt kein schlechtes Wetter! Nur schlechte Ausrüstung!

Gruß
Patrick
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Re: Wagenheber und der ewige K(r)ampf

Beitrag von TomKat » Sa 27. Dez 2014, 15:15

Erstmal frohe Weihnachten nachgereicht und hallo,
Es ist leider genauso wie Sebastian oben geschrieben hat. Die Alternative Variante: bei 38 Grad auf nem Rastplatz unter fachkundigen Blicken wissender Reisender die gemeinsam über das Gewicht eines solchen Rades spekulieren, welches man unter Einsatz aller verbliebenen Kräfte und wohl gewählter Kraftausdrücke per Hebel mit der Abschleppstange auf die Ladefläche zu verfrachten versucht.....
Vergesst die deutsche Eiche. Ein gutes Sortiment verschiedener Multiplexplatten zwischen 30 und 60mm ist das Einzige was nicht zerbröselt. Alles Andere ist je nach Aufbocksituation echt zu riskant. Wenn man es knistern hört ists meist schon zu spät.
Ich habe einen alten 10t Heber aus nem MAN, der rein mechanisch mit So einer Art Klappkurbel ne Doppelspindel ausdreht.
Nehme ich immer wieder gerne, da der nicht nachgeben kann. Das Gekurbelt ist auch nicht kraftaufwändiger als beim Hydraulikheber und man muss nicht zwingend im Dreck daneben liegen....
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Re: Wagenheber und der ewige K(r)ampf

Beitrag von egn » Mi 31. Dez 2014, 10:42

Ich habe 2 10t Heber und einen preiswerten 20t hydraulisch-pneumatischen Heber dabei.

Zum Unterlegen habe ich 6x original BW Unterlegklötze und 10x 20mm dicke und 300x300 mmxmm Multiplexplatten. Damit ist eine feine Abstufung möglich.

In der Halle hebe ich meistens die komplette Achse mit dem 20t Heber bequem am Differential. Da kann ich dann in einem Aufwasch die beiden Räder tauschen. ich kann mir vorstellen, dass man bei plattem Reifen auf festem Untergrund dann das Anheben in einem Zug machen kann ohne dass man nochmal nachsetzen muss.
Gruß Emil

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Re: Wagenheber und der ewige K(r)ampf

Beitrag von AndreasE » Mi 31. Dez 2014, 12:07

Sebastian,
hast Du dir als Ergänzung zum hydraulischen Wagenheber mal Hebekissen überlegt?
Bild
LG,
Andy

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Re: Wagenheber und der ewige K(r)ampf

Beitrag von TomKat » Mi 31. Dez 2014, 12:12

da überlege ich auch ständig - vor allem wie man günstig drankommt... ;-)

Gruß
Thomas
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Re: Wagenheber und der ewige K(r)ampf

Beitrag von AndreasE » Mi 31. Dez 2014, 12:27

Auszug aus der persönlichen Lernkurve:

Ich hatte zuerst ein günstiges Rettungsset von Vetter mit 10-17t Hebekraft in der Bucht gefunden. War beim KAT ein Reinfall, zu wenig Hebewirkung, bzw. Hebehöhe.
Bild

Im zweiten Anlauf kamen dann 2x 40t Kissen dazu - mit denen geht es hervorragend. Mit einer Y-Kupplung und 2 selbst umgebauten Reifendruckfüllgeräten kann man schön den Druck regulieren - und sie brauchen im Auto kaum Platz.

LG,
Andy

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Re: Wagenheber und der ewige K(r)ampf

Beitrag von TomKat » Mi 31. Dez 2014, 12:35

ok, interessante Info. Wenn die kleinen Kissen die Hublast nicht schaffen, warum sind sie dann mit 12t angegeben?
Wie ist das zu berechnen bzw. zu dimensionieren?
Haben ist besser als brauchen

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Re: Wagenheber und der ewige K(r)ampf

Beitrag von AndreasE » Mi 31. Dez 2014, 12:50

Sie schaffen 12to, aber nur in einem sehr kurzen Hebebereich (ein paar cm). Außerhalb dieses Bereichs fällt die Hebeleistung rapide ab. Es gibt Hebediagramme für Kissen (die ich aber jetzt nicht bei mir habe)

LG,
Andy

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Re: Wagenheber und der ewige K(r)ampf

Beitrag von egn » Mi 31. Dez 2014, 13:04

Gruß Emil

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