... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

alles, was in die obigen Bereiche nicht reinpasst
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ALu
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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von ALu » Mi 18. Jun 2014, 12:49

egn hat geschrieben:Na, vielleicht müssten wir als KAT Besitzer auch eine Art MES Instandsetzungszentrum mit ein paar überholten Tauschmotoren und Getrieben etablieren. :mrgreen: :lol:
Wieso ? Haben wir doch. MES steht doch für Marcel Ersatzteil Service, oder ?

:-)
Gruß

Andreas

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A N D R E A S
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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von A N D R E A S » Mi 18. Jun 2014, 12:49

emil,

das InstZentrum haben wir doch - liegt in der Nähe von Darmstadt und heißt "Marcel". :mrgreen:
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Saarkat
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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von Saarkat » Mi 18. Jun 2014, 12:53

Wieso ? Haben wir doch. MES steht doch für Marcel Ersatzteil Service, oder ?
:lol: :lol: Das ist die passende Definition. Daumen hoch.
Gruß

Christoph


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charles
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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von charles » So 22. Jun 2014, 20:43

Hallo Andy,
hast Du auch einmal an die Federspeicher und an den Anlasser gedacht? Meiner war beim Hochwasser im Oderbruch im Einsatz.
Bei der Überholung der Bremsen und der Federspeicher habe ich jede Menge getrockneter Schlamm herausgeholt und anschließend alle getauscht (Luftverlust durch Rostfraß). Der Anlasser habe ich auch überholen müssen, Lagerschaden durch den eingschwämmten Schlamm.


Also weiter viel Spaß nach dem Spaß.

liebe Grüße Charles
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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von AndreasE » Mo 23. Jun 2014, 08:32

Servus Charles,
gedacht an den Anlasser habe ich schon, nur nicht an das ausbauen desselbigen. Im eingebauten Zustand (des Motors) liegt er ja nicht gerade Mechanikerfreundlich angebaut. Ich war mir nicht sicher, ob der Anlasser "hermetisch" abgedichtet am Motor angeflanscht ist, aber wenn ich deinen Beitrag lese, scheint das wohl nicht der Fall zu sein. Hmmm, ich werde ihn wohl auf die Liste der Dinge setzen, die nach dem Urlaub angegangen werden.

Zu den Federspeichern:
An die hatte ich nicht gedacht, daher danke an die Erinnerung und den Hinweis, was mit deinen passierte.
Ich habe zwar von einem Teile Einkauf im letzten Jahr 4 Stück praktisch neuwertige Kombizylinder, aber es geht ja nicht um Ausstausch, sondern um erhalten. Ich werde die Kombizylinder ausbauen, das steht ja auch in der 34er TDV drinnen. Aber ich habe immensen Respekt vor den Federn in den Zylindern und werde die daher nicht selbst öffnen. Ich muß mich mal in meiner Stadt umsehen, welche Werkstätte (oder gar Wabco) mir diese Kombizylinder mit dem richtigen Werkzeug öffnet. Die Reinigung versuche ich dann wieder alleine bevor Wissende diese Trümmer wieder artgerecht zusammenbauen.

Ich habe noch eine Frage zu Emil's Kommentar die "Leckölbohrungen" in den Achsen nicht zu vergessen., damit die Bremsen nicht verölen wenn diese verstopft sind. Da ich in den technischen Unterlagen von der BW und Mercedes keine diesbezüglichen Hinweise auf Leckölbohrungen im Aussenbereich der Achsen gefunden habe, wollte ich nur sicherstellen, daß damit nicht die Achsentlüftungen gemeint sind. Denn diese werden/wurden sowieso gereinigt.

Derzeit steht jedoch Urlaub an und nach zwei Irritationen in der Anreise mit dem Gespann, wir hatten einen Reifenschaden rechts vorne auf der Autobahn (durch einen Nagel den wir uns eingetreten haben) und der gerissenen Dichtung einer Dieseleinspritzdüse stehen wir sehr gemütlich mit einem ruhigen Blick aufs Meer. Zeit zum ausgiebigen lesen und die Liste mit den ToDo's "für die Zeit danach "zu schreiben :)

Liebe Grüße in den Norden,
Andy

PS:
Wer in Italien relativ kostengünstig mobile Internetverbindung haben will. Es geht recht problemlos. Ich habe bei WIND ein pre-paid 12GB Paket genommen. Gibt es im lokalen Tabakshop. Kostenpunkt 18 Euro wenn man bereits eine SIM Karte vom letzten Jahr hat. Ansonsten um 10 Euro eine neue SIM Karte dazuerwerben. Mit einem UMTS WiFi Hotspot können alle Geräte über den lokalen Hotspot sowohl im Auto während der Fahrt als auch quasi stationär und zugleich verwendet werden. Vor allem während der Fahrt ist es recht praktisch, da man auf die aktuellen Staumeldungen zurückgreifen kann, die umfassenden Kartenmaterialien immer aktuell und in beliebiger Auflösung mit hat, oder die Karten umschalten und zusätzliche visuelle Informationen abrufen kann, ergänzende Informationen ob man an einem bestimmten Ort doch noch etwas sehen will, Begriffe übersetzen kann, die wir mit unserem eingeschränkten italienisch sonst nicht verstehen würden, etc, etc ....
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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von egn » Mo 23. Jun 2014, 09:41

Aber ich habe immensen Respekt vor den Federn in den Zylindern und werde die daher nicht selbst öffnen. Ich muß mich mal in meiner Stadt umsehen, welche Werkstätte (oder gar Wabco) mir diese Kombizylinder mit dem richtigen Werkzeug öffnet.
Dann viel Glück bei der Suche. Meine Wekstatt hat sich geweigert diese zu öffnen und ich bin immer noch auf der Suche nach jemanden der die Überholung macht. Ich weiß dass sich Charles selbst ein entsprechendes Werkzeug gebaut hat. Aber ungefährlich ist das alles nicht.
Ich habe noch eine Frage zu Emil's Kommentar die "Leckölbohrungen" in den Achsen nicht zu vergessen., damit die Bremsen nicht verölen wenn diese verstopft sind. Da ich in den technischen Unterlagen von der BW und Mercedes keine diesbezüglichen Hinweise auf Leckölbohrungen im Aussenbereich der Achsen gefunden habe, wollte ich nur sicherstellen, daß damit nicht die Achsentlüftungen gemeint sind. Denn diese werden/wurden sowieso gereinigt.
Nein, es geht nicht um die Entlüftungen sondern tatsächlich um ein kleine Bohrung die durch ein kleines Ölfangblech verdeckt wird, das auch vor Staub schützt. Du wirst das wahrscheinlich im Ersatzteilkatalog bei den Bremsen finden (81960020075). Die Position ist innen an der Radnabe auf einem der Abdeckbleche für die Bremsen unterhalb der Achse.
Wer in Italien relativ kostengünstig mobile Internetverbindung haben will. Es geht recht problemlos.
Ich habe schon seit Jahren eine Karte von 3, die in einigen Ländern von Europa (3 like Home) für wenig Geld die Nutzung einer Flat erlaubt.

Schönen Urlaub noch.
Gruß Emil

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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von AndreasE » Mo 23. Jun 2014, 10:17

Danke Emil.
Die Teilenummer war sehr hilfreich - habe es gefunden.
Für die Dokumentation: Es ist Teil Nr 5 im angehängten Bild
Kommt auf die ToDo Liste ....

Liebe Grüße,
Andy
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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von manny » Mo 23. Jun 2014, 11:57

Moment, Teil 5 ist doch nur der Gumminupsi der das Guckloch für den Bemsbelagverschleiß im Abdeckblech verschließt oder?!
Wer später bremst ist länger schnell...

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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von Zentralgestirn » Mo 23. Jun 2014, 12:00

Das habe ich mir auch gerade gedacht.

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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von AndreasE » Mo 23. Jun 2014, 16:27

Ist der Gumminoppel für die Bremsbelagkontrolle der Stoppel mit der Nr 6 ?

Da auf dem Bildausschnitt weggeschnitten: Am linken Bildrand über der Nr 2 , man sieht auch die Gucklöcher in den Abdeckblechen da wo er rein sollte.
Die Ersatzteilliste bezeichnet Nr 5 und 6 vielsagend als "Verschlußstopfen" ....

lg,
Andy

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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von Saarkat » Mo 23. Jun 2014, 17:25

Hallo Andreas,

da auf dem Bild weggeschnitten, kann ich Nr. 6 nicht sehen. Aber die Nr. 5, die zu sehen ist, ist der sogenannte Verschlußstopfen. Der ist in jedem Abdeckblech, also 2 mal pro Rad/Trommel. Für den 4x4 hat er die Teilenummer 81.96002.0075
Gruß

Christoph


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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von manny » Mo 23. Jun 2014, 17:31

AndreasE hat geschrieben:Ist der Gumminoppel für die Bremsbelagkontrolle der Stoppel mit der Nr 6 ?

Da auf dem Bildausschnitt weggeschnitten: Am linken Bildrand über der Nr 2 , man sieht auch die Gucklöcher in den Abdeckblechen da wo er rein sollte.
Die Ersatzteilliste bezeichnet Nr 5 und 6 vielsagend als "Verschlußstopfen" ....

lg,
Andy

Bei 6 sieht man den Belag garnicht, demzufolge kann man ihn da auch nicht kontrollieren 5 sitzt mitten am Belag, ist son Eckiger stopfen der bei mir aus unerfindlichen Gründen immer halb draußen rumbaumelt :?

1 und 2 sind die Bleche selber, 3 und 4 die Sechs Schrauben und U-Scheiben... 6 müsste sind runde teiltransparente Kappe sein oder?!
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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von AndreasE » Mo 23. Jun 2014, 17:47

Ich bin etwas gehandikapped, da ich zwar alle Unterlagen mithabe, aber der 8x8 passte nicht mehr in den Kofferraum. :) Somit kann ich nicht nachsehen, was da bei der Achse alles an Löchern wirklich vorhanden ist.

Auf jeden Fall habe ich den Punkt notiert, dass ich es mir genauer ansehen werde.

Was mir noch beim betrachten der Bilder der Ersatzteilliste aufgefallen ist:
Wie dicht ist der Verschlußstopfen beim Motor für die Motorvorwärmung? Wenn da Wasser eindringt, wo läuft das dann hin?

lg,
Andy

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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von manny » Mo 23. Jun 2014, 20:19

Da sollte das H2O nur in das V zwischen den Zylinderbänken laufen, also kein Problem, eher wenn der Stopfen sonst auf ist, dann geht dir Kühlleistung flöten ;)

Die Teile sind aber ganz gut drin, also so einfach fallen die nicht raus oder werden rausgeschwemmt...
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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von Zentralgestirn » Di 24. Jun 2014, 09:48

Öhm, ich meine das das so nicht funktioniert.

Ich habe zwar noch nicht mit einem Draht drinne herum gestochert und geschaut wo er heraus kommt, ich bin mir aber sehr sicher, das die Heizluft direkt durch das Kurbelgehäuse geleitet wird. Deshalb hat man ja auch vorne einen Stopfen für den Eingang und am Luftpresser den Stopfen für den Ausgang. Der Hintere Stopfen ist am Stirnradgehäuse mit dran, also hat er eine direkte Verbindung mit dem Zahnrädern und damit mit dem Kurbelgehäuse. Wie wir Maik seinen Motor gemacht haben habe ich auch keinen Weg vom Stopfen zu den Kühlrippen gefunden.

Ich glaube da kommt kein bisschen von der Heizungsluft an die Kühlrippen. Macht doch auch keinen Sinn. Angenommen wir haben 188kW nennleistung, dann haben wir bei ca 30% Wirkungsgrad 360kw abwärme über Kühlrippen und Auspuff. Seien wir weiterhin grob und sagen mal mindestens die Hälfte geht über die Kühlrippen, dann sind wir wieder bei fast 200kw. Was sollen die 12KW der Heizung, abzüglich der Leistung die zu den Batterien geht da erwärmen, wenn der eisige Wind durch die Kühlrippen weht? Macht für mich mit dieser abschätzung keinen Sinn. Die Luft aber durch das Windgeschützte Kurbelgehäuse zu blasen und damit alle inneren Komponenten und das Öl zu wärmen macht mir dagegen mehr Sinn.

Grüße Sebastian

PS: die Stopfen sind so ein wenig wie ein burger aufgebaut. Also Gummi zwischen zwei Blechscheiben. Mit dem Griff zieht man die Bleche zusammen und dadurch wird der Gummi nach außen gedrückt und setzt sich so gegen die Bohrung in der der Deckel steckt. Sollte eigentlich gut dicht sein. Ein Austausch schadet sicherlich nicht und ich muss gestehen, so habe ich da als Schwachstelle noch nie drüber nachgedacht. Da du aber ja anscheinend kein Wasser im MÖl hattest, würde ich mal behaupten das die Stopfen dicht waren. Der vordere liegt ja schon recht tief.

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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von manny » Di 24. Jun 2014, 10:30

Wenn ich mich recht erinnere geht der Stopfen in den Kühlluftraum im Bereich des Motorölkühlers rein.

Ich kann mir auch kaum vorstellen, dass die Herren im GB sich das so gedacht haben, dass die Heizung den Batteriekasten und die 1t Luftgekühlte Masse des Motors vorheizt, vielmehr soll sie den Diesel Fließfähing machen und die Akkuspannung sicherstellen. Im Kurbelgehäuse sollte aber kein Diesel sein, und von warmen KW Lagerschalen hat der Motor beim Start auch nichts :?

Das V ist auch gut, weil der motor da ja normalerweise effektiv Wärme wegbringen soll, deshalb eignet sich die selbe Fläche entsprechend gut um Wärme zuzuführen...

Aber wie auch immer, hab den KAT grade nicht hier zum gucken, bin mal gespannt ob ich daneben liege oder du Seb. -oder wir beide :D

Kann das sein dass du die Abdeckung für die Öffnung des Lochs der Servopumpe meinst? -unser Motor hat hinten einen "soda"- Deckel angeschraubt, mit diesem kann man im ausgebauten Zustand das Loch von der fehlenden Servopumpe verschließen...

Es ist immer wieder lustig, wenn "KAT Spezies" 413er verkaufen wo da ein Lappen drinsteckt und daneben das Abdeckblech angeschraubt ist...

Zugegebenermaßen weiß ich das auch nur von dem der die MES5 durchführt ;) -aber er hat recht, hab das schon mehrfach gesehen :shock:
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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von Zentralgestirn » Di 24. Jun 2014, 11:09

Das da hinten der Deckel am Presser für die Servo ist weiß ich, auch das man die Servo am FZ lässt wenn der Motor ausgebaut wird ;) Den meine ich auch nicht, da der Deckel ja an und nicht neben dem Luftpresser ist ;)

Über die Freunde der Lappen musste ich auch schon paar mal schmunzeln. Was machen die eigentlich beim Probelauf?

Ich würde sagen, das sehen wir ja am Sa. Dann können wir an deinem ja mal rumfingern.

Ansonsten bleibe ich bei meiner Kurbelgehäuse und Öl Vorwärmgeschichte. Denn wenn die Dichtungen zu kalt sind und auch das Öl, dann bringt das nichts. Das Öl muss ja auch nicht auf +20°C gebracht werden, aber eben eine sichere Betriebstemperatur von z.B. -20°C statt -40°C um einfach ein paar beliebige Zahlen zu nennen.

Das habe ich so auch mal in einer Reportage gesehen, wo die mit einem G durch Sibirien im Winter gefahren sind. Die Hatten ein Loch im Fußboden, damit die die Standheizung auf das Getriebe richten konnten, damit es auf eine sichere Betriebstemperatur gebracht werden konnte, die auch weit unter 0°C lag.

Der ESP ist das glaube ich relativ egal, da dort die wichtigen Dichtungen aus Metall sind und der Rest dann schnell vom vorgewärmten Öl warm gemacht wird. Wenn der Diesel zu kalt geworden ist, so das er geronnen ist, dann bringt es auch nichts das Filter ein wenig zu wärmen, denn sobald der Diesel gepumpt wird kommt eine große Menge frischen kalten Diesel nach und das Filter ist sofort wieder zu, da das Filter keine Heizung mehr hat und selbst auch keine Wärme speichern kann.

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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von AndreasE » Do 17. Jul 2014, 00:14

Nach längerer "Pause" meldet sich dieses Projekt zurück.

Im Urlaub habe ich mich in die beiden zuvor erwähnten Bücher eingelesen.
Das Bosch Buch ist ein richtiges Nachschlagewerk - vermutlich gedacht für Konstruktere von Auto's - wie ich einer nicht bin. Obwohl interessant zum Querlesen, sind manche Informationen wie die Tabellen mit Eigenschaften von diveresen Metalllegierungen - wie soll ich sagen - etwas zu detailliert für den normalen Hausgebrauch. Ansonsten faszinierend.

Das zweite Buch "Fachkunde Kraftfahrzeugtechnik" war sehr gut zu lesen. Unheimlich viel neues er-lesen und obwohl es nicht die ursprüngliche Idee abdeckte, ist es den Kaufpreis mehr als Wert gewesen. Themen wie zum Beispiel "Was alles beeinflusst den Rundlauf eines Motors" sind einfach generell anwendbar, egal ob PKW oder LKW (Nicht daß ich es ruck-zuck bei meinen Motoren praktisch umsetzen könnte, aber inhaltlich verständlich war es sehr). Didaktisch ist das Buch sehr gut aufgebaut und da das LKW Buch noch nicht erschienen ist und erst später im 2014 kommt, werde ich mir mit den beiden anderen Büchern (Karrosserietechnik und Motorradtechnik) in der Zwischenzeit die Zeit vertreiben. Die Informationsdichte in dieser Serie ist wirklich gut verpackt.

Was ich nach wie vor Suche ist eher die "Handwerkliche" Seite des Mechanikers. Wie diagnostiziere ich Symptome und Fehlerquellen, was gehört in die Kategorie "Basiswissen" ("Eh klar, daß ist der Regler XYZ ...") oder handwerkliches Grundzeugs wie die vielfältigen Formen der Schweißtechnik, Lackiertechnik oder Motoreinstellungen wie Kolbenspiel. Diesbezügliche Tipps werden gerne nachverfolgt.

Während der KAT noch immer Räderlos dasteht, mußte in der Zwischenzeit der Steyr 12m18 als "LKW Ersatz" herhalten. Man kann es drehen und wenden wie man will, auf der Autobahn und vor allem Landstrasse ist er schon sehr, sehr angenehm zu fahren. Einzig, ich fand diese Woche keinen vernünftigen Anhänger der a) zum Steyr passt und b) - viel wichtiger - von meiner Frau akzeptiert wird. Wir haben uns eine ganze Menge angesehen, obwohl bei einigen Modellen die Inneneinrichtung von meiner Frau akzeptiert wurde, haperte es dann immer wieder am hinteren Böschungswinkel, der fehlenden Bodenfreiheit, der marginalen Achsverschränkung und der nicht nachrüstbaren Nato-Öse um die 90 Grad Bewegungsspielraum im Gelände ausnutzen zu können. Ach ja, matte - schön zur Natur passende - grüne Farbe gab es nicht einmal gegen Aufpreis. Wieder nichts :-) .

Bild


Und so konnte ich mich endlich den wichtigeren Dingen des Lebens widmen. Wie zum Beispiel dem Putzen :D

Eine der ersten Aktionen galt dem Rahmen. Viel mehr den Quertraversen. Davon gibt es 5 Rundrohre die gemeinsam mit den geschlossenen Längsprofilen die hohe Steifigkeit des Rahmens erzeugen. Ich habe sie hier rot eingekastelt.
Bild
Diese Rohre sind durchgehend offen und mit Kunststoffpropfen verschlossen. Normalerweise sind diese Verschlußklappen ausreichend dicht umd Schmutz und Feuchtigkeit draussen zu halten, aber bei der Länge des Tauchbades war ich mir nicht mehr sicher. Also aufmachen. Vorsichtig mit 2 Schlitzschraubendrehern abhebeln, damit sie wieder verwendbar sind.

Bingo. Da hat sich feuchter Dreck versteckt.
Bild

Auch im innen durchgehend offenen Rohr sieht man die Saffelade. Gut, daß ich hier nachgesehen habe, denn der Dreck war noch ganz schön feucht.
Bild

Wieder einmal ein Zeichen, wie umsichtig die MAN Konstrukteure vorgingen. Das Rohr ist auf der Innenseite lackiert - zur Abwechslung nur in Bronzegrün, auf Tarnfleck wurde verständlicherweise verzichtet - hätte im Dunklen vermutlich eh nicht viel geholfen.... Kurz mit einem Stofftuch drübergewischt zeigt, daß der Farbschutz noch großflächig vorhanden ist. Ich habe leider davon noch kein Foto gemacht, aber man kann mit einem Besenstiel den Kunststoffverschluß an der anderen Rahmenseite rausdrücken und mit ein paar Fetzen auf einem Draht das Rohr innen reinigen - einfach ein paarmal durchziehen.

Die erste Reinigung am Rohranfang
Bild

Bild

Was mir während der nicht gerade anspruchsvollen Tätigkeit durch den Kopf ging: Wo sind die Schweissnähte dieser Rohre am geschlossenen Kastenrahmen? Auf der Rahmenaussenseite ist nichts zu sehen. Wurden die Rohre in zwei Arbeitsgängen an den Längsträger geschweisst? Einmal am äußeren Längsträger bevor die Komplementärseite über die Fahrzeuglänge zusammengschweisst wurden und der zweite Teil (innen) danach ? Hmm. Ideen?

Der Plastikstoppel machte auch eine Metamorphose durch
Bild

Etwas Zuneigung später
Bild

ergibt ein respektables Ergebnis
Bild

und das ganze 10x für die Stoppeln und 5x für die Rohre.

Ich bin mir nicht sicher wie dicht die Verschlüsse wieder werden und habe vor, diese mit dem Überlackieren von Unterbodenschutz wieder "abzudichten".

Wieder einen Millimeter näher am Ziel,
Andy

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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von AndreasE » Do 17. Jul 2014, 01:46

Letzte Woche war ich bei Exide und habe 4 neue Batterien geholt. Die alten gehen zwar noch etwas, aber der Tausch war eh schon fällig. Also eine gute Gelegenheit. Nach längeren Gesprächen mit Exide Technikern und Darstellung und Diskussionüber den geplanten Einsatzes habe ich mich für die A512/115A Blöcke entschieden. Da 160 kg schwer, wurde der neue Saft per Stapler serviert. Werden erst montiert, wenn der Batteriekasten sauber ist.

Bild

Für die Batterieinteressierten: Exide läßt die Sonnenschein GEL Akkus bei GNB Industrial Power in Büdingen fertigen, gehört ebenfalls zum Exide Konzern.

Die Etikette abfotografiert
Bild


Einen anderen Beschäftigungsbereich stellen derzeit die Stoßdämpfer dar. 8 Stück sind am Fahrzeug, 2 Stück sind schon seit einiger Zeit hinüber (Ölverlust) und 4 Stück habe ich in Reserve. Wieder so eine Sache, die man in einem Aufwaschen erledigen kann. Also jetzt. Die Aufgabenstellung: Welche sind meine 8 besten Stoßdämpfer? Wie testen? Ich habe einige Zeit herumtelefoniert, um eine Firma bei uns zu finden denen man die ausgebauten Stoßdämpfer vorbeibringt und die die Druck und Zugstufe krafttechnisch vermessen kann. Eine einzige Firma habe ich nach einiger Zeit gefunden, aber die ist in der Nähe von Köln. Kaum zu glauben, daß das bei uns keiner anbietet. Das neue Geschäftsmodell geht scheinbar immer mehr in Richtung - Nicht lange fackeln, einfach tauschen. Schade.

Also sieht mein Plan B folgendermaßen aus:
ZugStufe:
Stoßdämper ausbauen
Stoßdämpfer ganz zusammendrücken
Am unteren Auge ein vernünftiges Referenzgewicht anhängen und den Stoßdämpfer mit dem Stapler heben
Die Zeit messen, bis der Stoßdämpfer ganz ausgefahren ist

Druckstufe:
Stoßdämpfer ganz ausgefahren aufstellen.
ich bin das Referenzgewicht und steige oben auf den Stoßdämpfer
Die Zeit bis zum unteren Anschlag wird gemessen

Die Top 8 von 12 werden eingebaut. Die "Besseren" vorne, Links und Rechts sollten zusammenpassen. So der Plan.

Klingt einfach, aber vor diesem Projekt hat irgend jemand an den Reservestoßdämpfern ein paar Schrauben vergessen. Die Hundianer gehen bei 2 Stück nicht auf. Hab schon den Drehmomentverstärker bemüht, auch der Schlagschrauber war machtlos. Ich sowieso. Das nächste Mal geht es dem Stoßdämpfer nochmals an den Kragen. Einstweilen hängt einer hier gut ab während ich die Schraube gut eingeölt habe.
Bild

Es ist erstaunlich wieviel Text man auf seinen Teilen findet wenn man nur gut genug schaut. So "gesprächig" sind unsere Stoßdämpfer. Hat jemand einen Link zu einem "Übersetzer" der das ganze entziffert? Würde mich interessieren.
Bild


Ok, während mit den Stoßdämpfer die Arbeit später weitergeht, machte ich dem nächsten Feuchtigkeitsherd den Garaus. Der rechte Scheinwerfer hatte etwas Wasser im Reflektor. Der Linke scheint innen trocken zu sein. Scheint so, aber ich werde ihn trotzdem aufmachen - kann nicht schaden.

Schon beim Abnehmen des Reflektors zeigt sich der mittlerweile bekannte rote Freund. Da scheint der Schlamm komplette hinter dem Reflektor das Scheinwerfergehäuse aufgefüllt zu haben. Nachdem das Wasser abgelaufen ist, blieb der Sand über. Glücklicherweise ist das Gehäuse innen und außen lackiert und deshalb ist kein Rost zu sehen
Bild

Der Komplemtärteil - die Rückseite des Reflektors zeigt die gleichmäßig Benetzung mit Sand. Der Gummi in der Mitte hielt den 7 Stunden im Wasser nicht stand. ca. 5mm Wasserstand gab es unten im Reflektor.
Bild

Sollte der Reflektor in Zukunft wegen der Feuchtigkeit blind werden, werde ich ihn dann austauschen. Derzeit bleibt er, da er noch sehr gut aussieht. Die Bosch Teilenummer für die EInheit Glas und Reflektor ist im Glas zu sehen: 1305 603 051
Bild

Hinter dem Scheinwerfer zeigte sich eine weitere "Altlast", die schon längst hätte gemacht werden sollen. Hatte ich aber nicht und so mache ich sie eben jetzt. Ein kleiner Teil des Unterbodenschutzes hatte sich auf dem Scheinwerferträger unter dem Fahrerhaus schon vor Jahren gelöst. Kein großes Stück. Über die Zeit hatte sich der Unterbodenschutz ( eine ca. 3-4 mm dicke Farbschicht) etwas von dem Untergrund abgehoben. Und genau dort hat sich der Schlamm eingefunden. Ich habe mit einer Kunststoffspachtel den losen Unterbodenschutz runtergekratzt und glücklicherweise ist die hellgrüne Grundierung die sehr elastisch aussieht (Steinschlagschutz?) unversehrt. Sand war da in dem Zwischenspalt jedenfalls genug drin. Wird beim nächsten Mal gereinigt und wieder mit Unterbodenschutz versiegelt.

Die ersten Teile vom Unterbodenschutz habe ich schon weggebrochen
Bild

Das zeigt in etwa das Ausmaß der losen Fläche. Auf jeden Fall ein neuer Farbton kommt hier zum Vorschein. Schaut so nach FM1/2 Innenfarbe aus.
Bild

etwas näher betrachtet. Muß ich noch reinigen
Bild

Saubere Fotos vom Scheinwerfer gibt es das nächste Mal.

Ich suche noch immer den dunkelbraunen Original BW Unterbodenschutz K19. Den gab es im 20lt Gebinde. Hat den zufälligerweise jemand?


LG,
Andy

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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von AndreasE » Do 17. Jul 2014, 18:41

Ein Update zum Unterbodenschutz (UBS).
"Holland" hat ja auf Dinitrol verwiesen

Dinitrol 3650, eher dünnflüssig zum Unterwandern des bestehenden UBS
Dinitrol 4941 (schwarz), eher zähflüssig
Dinitrol 4942 (braunschwarz), eher zähflüssig

Carlofon ist der neue Firmenname der ehemaligen Dinol GmbH

Da in den Datenblättern steht, daß die bevorzugte Auftragungsmethode Airless Spritzen ist, mußte ich mir das einmal durchlesen, was da so anders ist. Langer Rede, kurzer Sinn, mit einer normalen Farbpistole kann man das nicht machen.
Die Firma Wagner hat ein Consumerfreundliches Airless System Namens Project 115. Ein Anruf beim Helpdesk, ob ich damit Dinitrol 4942 spritzen kann erzeugte ob dieser Frage eher den Eindruck eines helpless Helpdesks. Aber die Dame war sehr nett und hat diese Frage, die sie zum ersten Mal gestellt bekommen hat, an die Kollegen in die Entwicklungsabteilung weitergeleitet. Morgen soll eine Antwort kommen ob das damit geht.Bin gespannt.

Wie macht ihr das mit dem UBS? Einfach aufpinseln?

Liebe Grüße,
Andy

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Sandkater
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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von Sandkater » Do 17. Jul 2014, 19:02

AndreasE hat geschrieben: Während der KAT noch immer Räderlos dasteht, mußte in der Zwischenzeit der Steyr 12m18 als "LKW Ersatz" herhalten. Man kann es drehen und wenden wie man will, auf der Autobahn und vor allem Landstrasse ist er schon sehr, sehr angenehm zu fahren. Einzig, ich fand diese Woche keinen vernünftigen Anhänger der a) zum Steyr passt und b) - viel wichtiger - von meiner Frau akzeptiert wird. Wir haben uns eine ganze Menge angesehen, obwohl bei einigen Modellen die Inneneinrichtung von meiner Frau akzeptiert wurde, haperte es dann immer wieder am hinteren Böschungswinkel, der fehlenden Bodenfreiheit, der marginalen Achsverschränkung und der nicht nachrüstbaren Nato-Öse um die 90 Grad Bewegungsspielraum im Gelände ausnutzen zu können. Ach ja, matte - schön zur Natur passende - grüne Farbe gab es nicht einmal gegen Aufpreis. Wieder nichts :-) .
Du hast bei den falschen Händlern geschaut. Böschungswinkel wird sowieso über bewertet :mrgreen:
schau mal ab 1:30 wie Mann das macht
Peter
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AndreasE
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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von AndreasE » Do 17. Jul 2014, 19:18

Sandkater hat geschrieben:Du hast bei den falschen Händlern geschaut. Böschungswinkel wird sowieso über bewertet :mrgreen:
schau mal ab 1:30 wie Mann das machtPeter
Ich wollte früher mal einen australischen Bushtracker Trailer haben, aber die sind einfach zu weit weg, zu teuer, zu exotisch bei uns. Außerdem gelten Mercedes G, Landcruiser und Landrover als untermotorisierte Kleinwagen, die nur einen "kleinen" Bushtracker Anhänger ziehen sollen. Für die größeren Modelle empfehlen sie "real stuff". Ich sollte mal mit dem 8x8 vorbeikommen :D

Zurück zum Thema (im weiteren Sinne)
Ich brauche es zwar derzeit nicht (hoffe ich zumindest) aber man soll nicht im Internet stöbern. Ich habe einen gut erhalten Sonderwerkzeugsatz für die MES 2 des Motors gefunden und gekauft. Sind 2 Kisten mit in Summe 100kg, Dazu noch ein paar ergänzende Werkzeuge aus der Werkzeugliste des KAT Fahrgestells. Und weil gerade alles so beisammen war, kam die Ladegabel für den Kran auch gleich dazu. Bei eurer letzten Ladegabel Sammelbestellung war ich einfach zu weit weg. Aber die 2 Kisten freuen mich sehr, denn irgendwie hätte ich gerne eine komplette Werkzeugzusammenstellung zum Kleinen. Der Ladebalken zum Motor rausheben ist auch dabei.

Ein paar Bilder

Die Kiste #1 vom MES2 für den Motor
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Wenn man tiefer hineinschaut
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Schön eingerollt
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und zum Abschluß noch die Ladegabel
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Fehlen nur mehr 5 Kisten. Trotzdem füllt sich die Halle schön langsam .....

Liebe Grüße,
Andy

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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von Zentralgestirn » Do 17. Jul 2014, 19:19

Hallo Andy,

ich vermute mal die meinen damit eher eine Druckbecherpistole wie z.B. http://www.ebay.de/itm/like/13105887711 ... ue&viphx=1

Ich vermute mal da sonst die Luft als Trägermedium das Lösemittel zu stark verflüchtigen würde, da du dann für kurze Zeit eine enorme Oberfläche hättest.

Grüße Sebastian

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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von Saarkat » Do 17. Jul 2014, 19:47

Da in den Datenblättern steht, daß die bevorzugte Auftragungsmethode Airless Spritzen ist, mußte ich mir das einmal durchlesen, was da so anders ist.
Hallo Andreas.

Grundsätzlich gilt es, vom Hersteller des zu spritzenden Produktes die erforderlichen Daten einzuholen. Wenn ein Hersteller eines Produktes auf die Verarbeitung mit Airless hinweist bzw Airlessfähigkeit bescheinigt, hat er das getestet und kann dir auch sagen, mit welcher Düse, welchem Druck und welchem Filter du arbeiten sollst/musst. Sollte er das nicht können, würde ich persönlich die Finger davon lassen. Obwohl ein Heimwerkerprodukt, gehe ich stark davon aus, dass das von dir genannte Airless-Gerät der Fa. Wagner funktionieren wird. Wagner bedient auch den Profibereich und hat somit ausreichend Erfahrung. Der grobe Unterschied wird hier wohl in der Qualität der Förderpumpe, der Pistole und den dazugehörigen Komponenten liegen. Bei Profigeräten (wir haben Graco-Geräte) ist das fast alles aus Edelstahl, die Pistole aus Alu und Edelstahl. Meine normale Spritzpistole kostet schon mehr als das doppelte von dem ganzen Wagner Teil, Wendedüsen je nach Spritzwinkel und Bohrung fangen bei 60,00 € netto an - soviel dazu. Wenn du das passende Equipment hast, bin ich überzeugt davon, dass das mit diesem Gerät funktionieren wird. Hast du aber die falsche Düse und/oder noch den falschen Filter dazu, wird das Erlebnis "Airless spritzen" für dich schlimmer werden als deine Bergeaktion.

Airless ist was wunderbares, man muss nur die für das entsprechende Produkt erforderlichen Airless-Geräteteile verwenden. Wenn nicht, besser die Finger davon lassen.

Grundsätzliches zum Airless:

- airlessfähiges Material
- passende Düse/Wendedüse
- passender Filter in der Pistole
- passender Vorfilter nach der Pumpe (falls das Gerät so einen Filter hat)
- das Gerät nach Verwendung peinlichst säubern und bewegliche Teile einölen bzw. in Öl lagern
- das zum Spritzen verwendete Produkt so lagern, dass es keine Klumpen bilden kann, sonst hast du beim nächsten Versucht deine helle Freude, alternativ: vorher durchsieben
Gruß

Christoph


BRECHEN SIE REGELN, VOR ALLEM DIE, DIE ANDERE AUFGESTELLT HABEN!

AndreasE
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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von AndreasE » Fr 18. Jul 2014, 19:07

Christop und Sebastian,
danke für Eure Info's.
Die Firma Wagner hat sich heute nicht gemeldet, aber dafür bekomme ich nächste Woche die beiden Dinitrol (4942 und 3650).

In der Zwischenzeit sind heute die bestellten Bücher gekommen.
Bild

Neben den beiden Fachkunde Büchern (Karosserie und Motorräder) habe ich auch noch 3 Bücher vom Verlag der Zeitschrift "Oldtimer Markt" bestellt. Speziell das Buch über Korrosion schaut sehr interessant aus (da viele praktische Informationen) und auch die Tipps und Tricks haben einige Bonmot's die einem das Lächeln auf die Lippen zaubert - geniale Ideen. Und den ewigen Versuch, endlich mal das Schweißen zu verstehen hat mich das dritte Buch bestellen lasssen. Irgendwann einmal kapier ich das vielleicht auch ...
Praxishandbuch - Korrosionsschutz
Praxishandbuch - Tipps und Tricks
Praxishandbuch - Schweißen

Liebe Grüße,
Andy
Zuletzt geändert von AndreasE am Fr 18. Jul 2014, 19:51, insgesamt 1-mal geändert.

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