... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

alles, was in die obigen Bereiche nicht reinpasst
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Lobo
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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von Lobo » Mi 30. Jul 2014, 06:43

Moin Andreas

wegen dem Wandler tausch mal das Relais welches hinter dem wischwassertank sitzt, das hattest du ja gut eingelegt in die flüssige braune Pest

Gruß Maik
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Sandkater
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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von Sandkater » Mi 30. Jul 2014, 08:03

Die anderen Relais dürften ein ähnliches Schicksal erlitten haben....

Ich meine mich an ein Bild zu erinnern, das diverse Steuergeräte zeigt die auch unter Wasser (äääh Schlammbrühe) waren. Dicht oder IP6K9K tauglich sahen die nicht aus. Diese würde ich öffnen, in destilliertem Wasser einweichen und ausspülen.
Die Schaltungen sind vor mehr als 40 jahren entwickelt worden, da sollte ein kleiner Kriechstrom noch keine heftigen Auswirkungen haben. Als Computerkonfektionär kennst du dich mit ESD Schutz ja aus.

Peter
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AndreasE
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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von AndreasE » Di 12. Aug 2014, 02:33

Nachdem fast 14 Tage vergangen sind, möchte ich wieder einmal ein Update zum KAT reinigen geben. In den letzten Wochen kamen einige Dinge "dazwischen", die den Reinigungsfortschritt bremsten. Unter anderem fand ich einen sehr günstigen Steyr Traktor am Land, dann holte ich eine FM2 Kabine, räumte sie aus und reinigte sie sorgfältig. Derzeit ist sie nur mit den notwendigsten Innereien ausgestattet, aber für die nächsten Treffen reicht es allemal. Ende August geht es wieder auf den Erzberg. Ich schätze, diesmal werde ich mit meinem Fahrzeug nicht schon wieder in einer Lacke baden gehen und mir diese vielmehr in Ruhe von außen ansehen :) Ich habe nicht vor das alte Sprichwort "Alle guten Dinge sind Drei" zu exekutieren .... Zwei Versenker in zwei Jahren reichen mir - auch wenn nur einer davon meiner ist.

Heute ging es endlich wieder am KAT weiter. Die Standheizung ist zur Komplettzerlegung vorbereitet - das gehe ich morgen oder Mittwoch an. Christian kommt mit seinem 8x8 vorbei und gemeinsam mit Simon wollen wir dem überhitzten Zylinderkopf auf die Schliche kommen. Je nachdem wie lange das dauert, mache ich danach an meinem KAT weiter.

Heute begann ich mit der Reinigung des Rahmens und arbeite mich dabei langsam von hinten nach vorne durch. Am besten geht der Dreck mit einem Scotch Bright Schwamm runter, ohne groß die Oberfläche des Unterbodenschutzes zu verletzen. Das ist einerseits gut, anderseits geht die Rubblerei ordentlich auf die Hände. Die letzte Achse habe ich schon runtergelassen - damit dehnt sich die Feder ganz ordentlich und man kommt viel besser an die Windungen und die Federteller. Wenn es reicht ist es ok, ansonsten hänge ich auch die Federn aus um überall gut hinzukommen und zugleich den Unterbodenschutz auf den Wicklungen der Federn auszubessern. Im Laufe der Zeit wurden alle Federn so weit zusammengedrückt, daß (a) der Unterbodenschutz bei dem Kontakt der Wicklungen weggedrückt wurde und im Laufe der Zeit an diesen Stellen Steinschläge den Lack beleidigten. Die Folge: Erste Anzeichen von Rost auf den Wicklungen. Mag ich nicht. Ich habe mir eine 12-er Box von 1lt Dinitrol 4982 Dosen besorgt und werde nach dem wegschmirgeln des Rosts den Unterbodenschutz mit dem Originalmittel nachbessern.

Heute habe ich auch mit dem Batteriekasten angefangen.
Als erstes nahm ich die Verschlußstopfen heraus und spülte die 3 Rahmenbögen ordentlich durch, gefolgt von einer ordentlichen Brise Druckluft. Es ist schon erstaunlich wieviel Schlamm sich in diesen Bögen angesammelt hat. Nach mehreren hundert Liter Spülwasser scheint der Sand jetzt draussen zu sein. Ich habe vorsorglich mit einem erst unlängst erworbenen Endoskop in den Rahmen gesehen und die Innenseite schaut jetzt wieder gut aus. Die Aussenseite des Batteriekasten ist noch nicht gereinigt und ist noch voller Sand.

Von der zweiten Vorderachse auf den Batteriekasten fotografiert. In der Mitte sind die drei Öffnungen zu sehen. Ein Doppelrahmen auf der Aussenseite, ein einfacher Rahmenbogen auf der Innenseite. (Große Auflösung)
Bild

Vom Boden nach oben fotografiert. Im inneren Rahmebogen ist in der Mitte die Ablauföffnung (Große Auflösung)
Bild

Ebenfalls von unten anch oben fotografiert. Die beiden Ablauföffnungen an der Aussenseite über der Trittstufe zur Motorraumklappe. Ist mir früher nie aufgefallen, daß mir da ein Stoppel fehlte. Die Konsequenz des fehlenden Stoppels sah ich heute - deutlich mehr Dreck im ganz äußersten Bogen. (Große Auflösung)
Bild

Nicht vergessen. Auf der Vorderseite (in Fahrtrichtung gesehen), beim 8x8 aus dem ersten Radkasten fotografiert, die drei anderen Öffnungen. Macht in Summe 9 Stück. (Große Auflösung)
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Liebe Grüße,
Andy
Zuletzt geändert von AndreasE am Di 12. Aug 2014, 03:06, insgesamt 4-mal geändert.

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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von AndreasE » Di 12. Aug 2014, 02:52

und wie ich da so im ersten Radkasten herumturne, kann man bei dieser Gelegenheit gleich die Öffnung für den vorderen Rahmenteil des Fahrerhauses aufmachen. Dieses Loch, daß deutlich größer als die anderen Öffnungen im Rahmen ist, liegt in etwa auf der Höhe des Rahmenbogens der unter der Fahrertür ist. Der Grund warum dieses Loch etwas größer ist, liegt an dem Blinker, der zwischen der ersten und zweiten Vorderachse oben bei der Motorraumklappe liegt. Das Kabel dafür läuft durch diesen Bereich und wenn man reinschaut, sieht man genau dieses Kabel darin liegen. Das Kabel stört nicht, aber den Schlamm den man sieht, der stört mich schon. Er kam nicht von diesem Stoppel (daß er zBsp undicht wäre), sondern von zwei anderen Löchern in diesem Bogen, die per Design immer offen sind.

Große Auflösung
Bild

Der eine Bösewicht ist am vorderen Ende dieses horizontalen Rahmenteils, gleich hinter dem vorderen Teil der Trittstufe. Große Auflösung
Bild

Der zweite Ausgang (oder in meinem Fall eher EIngang) ist unmittelbar vor dem Rundrohrbogen an dem der Scheinwerfer und das Schweinwerfergitter montiert sind. Große Auflösung
Bild

Im Grunde genommen ist die Idee mit zwei Ablauföffnungen bei einem horizontalen Rahmen nicht schlecht, denn unabhängig ob das Fahrzeug bergauf oder bergab steht, es kann immer schön rausrinnen. In meinem Fall mit der erhöhten Verweildauer im Schlamm hat es die ganze Pampelmuse schön langsam aber stetig reingedrückt. Da war so viel drinn, daß das Spülen mit dem normalen Wasserschlauch nicht wirklich half. Am inneren Boden des Rahmens lag noch immer jede Menge Schlamm. Da das Loch hinten ja recht groß ist, nahm ich den kleinen Kärcher. Ebenfalls Fehlanzeige. Bis auf wenige kleine Stellen war noch immer weiter vorne viel von dem Zeugs. Der Kanalreinigungsschlauch von Kärcher brachte dann das gewünschte Ergebnis. Den kann man an dieser Stelle ganz gerade einführen und mit ein paar Drehungen und dem vglsw. geringen Druck des kleinen Kärchers war das Problem gelöst. Mit Druckluft ausgeblasen und über Nacht bleibt es offen stehen. Eigentlich ist dieser Teil des Fahrerhauses ein Kandidat für ein Korrosionsschutzwachs - man kommt watscheneinfach hin.

Liebe Grüße,
Andy

AndreasE
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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von AndreasE » Mi 13. Aug 2014, 12:13

Gestern war es endlich soweit und es ging der V7S Standheizung an den Kragen. Nachdem dieses Teil ebenfalls für einige Stunden ein Schlammbad nahm und ein paar Wochen später immer noch Wasser aus dem Teil kam, stand für mich fest: Wenn, dann ordentlich.

Hier ist das gute Stück, so wie aus dem KAT rausmontiert. Drinnen sieht es so aus wie außen. In jeder Ecke und in jeder Litze Sand.
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Um an den Brenner zu kommen muß man es tatsächlich komplett zerlegen. Hier wird die Hülle vom Brenner abgezogen
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Der leere Tubus von außen
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Nur so kommt man an die Innenseite heran. Diese ist schon gereinigt
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von oben nach unten:
1) Lüfter (habe ich mit 24V kontrolliert und laufen lassen)
2) Brennraum
3) Wärmetauscher
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Die Abluftseite des Wärmetauschers. Alle sichtbaren Schweißnähte des Wärmetauschers sind in Ordnung. Gut zu wissen.
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Unter anderem wurde der sportlich rote Lüfter von allem Sand befreit
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Die Glühkerze wurde von ihrem schwarzen Mantel befreit, war eh an der Zeit den ganzen Ruß zu entfernen
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Erstaunlich wieviele Teile das Magnetventil für die Verbrennungsluft hat
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Die Dieseldosierpumpe erstrahlt in neuem Glanz
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Auch die Widerstände wurden gereinigt
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.. und noch vieles mehr .....

Das Endergebnis. So wie ich mir es optisch und technisch vorstellte. Hohe Auflösung
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Ich hoffe daß die Heizung wieder ein paar Jahre problemlos durchhält. Sie wird wieder eingebaut, wenn ich mit dem Fahrerhaus technisch fertig bin. Man kommt zu den Kabelzügen des Gaspedals und den Drehwellen des Tachografen deutlich leichter dazu, wenn das Heizgerät ausgebaut ist. Diese Kabeln werden mit Kabelbindern hochgebunden damit sie nicht dauernd am Boden des "Heizraums" liegen, den Wasserablauf behindern und Kontaktrost verursachen.

Langsam geht es voran, wieder ein Teil fertig.

Liebe Grüße,
Andy

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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von waYne » Mi 13. Aug 2014, 12:42

Wie immer, grandios!!!

Grüße

waYne

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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von AndreasE » Mi 13. Aug 2014, 13:00

waYne hat geschrieben:Wie immer, grandios!!!
Grüße
waYne
Herzlichen Dank WaYne.

Es half immens, das ganze Kabelgewirr im Verlauf des Zerlegens zu fotografieren. Das erleichterte den Zusammenbau deutlich. So sah es zu Beginn aus:
Bild

Ich habe jeden Litzenkontakt und alle metallischen Teile der Elektrik mit der kleinen Dremel von Korrosion befreit. Korrosion, der sich über die Jahre aufgebaut hatte. Ergab Sinn das gleich mitzumachen.

So sah die Glühkerze aus - auch ein Reinigungskandidat
Bild

Liebe Grüße,
Andy

waYne
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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von waYne » Mi 13. Aug 2014, 13:32

Sofern ich irgendwann mal auch einen KAT besitze und etwas reparieren oder ausbauen muss, würde ich es wohl genauso machen.
Schritt für Schritt fotographieren um es später wieder zusammensetzen zu können.

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Lobo
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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von Lobo » Mi 13. Aug 2014, 20:41

moin Andreas

hast du auch mal in den Brennraum geschaut und ihn sauber gemacht ?


Maik
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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von AndreasE » Mi 13. Aug 2014, 20:58

Lobo hat geschrieben:moin Andreas
hast du auch mal in den Brennraum geschaut und ihn sauber gemacht ?
Maik
Servus Maik,
alles was durch irgendwelche Schrauben geöffnet werden konnte war es auch - auch der Brennraum :D
Einzig, ich habe vergessen ihn zu fotografieren :(

Insgesamt gesehen erscheint mir der technische Zustand meiner Standheizung noch ein guter zu sein. Ich hatte mir im Inneren viel schlimmeres vorgestellt. Aber der einzig wahre Test ist der Betrieb - und der muß noch etwas auf sich warten ....

Als nächstes gehe ich das Gaspedal an - da gibt es auch viele Einzelteile :)

Liebe Grüße,
Andy

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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von waYne » Mi 13. Aug 2014, 21:46

Lobo hat geschrieben:moin Andreas

hast du auch mal in den Brennraum geschaut und ihn sauber gemacht ?


Maik
Ich finde die Frage erübrigt sich bei Andreas :P

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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von manwin57 » Do 14. Aug 2014, 16:53

Hallo,
ich würde mir gern die Bilder anschauen sehe aber nur ein rotes "X" mit dem Text "Bild" .
Kann jemand einem Computer-Laien erläutern was er tun muss, um die bestimmt sehr interessanten Bilder anscheun zu können.
Danke vorab für die Hilfe.

Manfred
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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von AndreasE » Mo 29. Sep 2014, 03:17

In diesem Thread ist schon lange nichts mehr geschrieben worden, daher ein kleines Update .....

Nachdem mich der andere KAT auch etwas Zeit kostet (siehe den heutigen Post mit den Reifen), sind die notwendigen Aktivitäten an meinem versandeten KAT naturgemäß langsamer und seltener. Aber jetzt geht es wieder weiter. Heute bin ich den Bowdenzug des Gaspedals angegangen, der ja noch immer steckt. Um den KAT wieder fahrbereit zu bekommen, ist das jetzt endgültig fällig. Der Bowdenzug ist tief unten drinnen. Ganze 3 Klappen müssen am Motor abmontiert werden. Weil ich sowieso das Ölschleuderfilter im Lüfter machen werde sowie den Luftschacht reinigen möchte, wurde der heute gleich ausgebaut. Leider ist es dann zu spät geworden und so ist mit der Reinigung des Motors als auch mit dem Bowdenzug nichts mehr geworden

Wenn der Luftschacht weg ist, hat man deutlich mehr Bewegungsfreiheit. großes Bild
Bild

Das Reinigen des Motors wird noch lustig werden, die braunen Flächen auf der Dieseleinspritzpumpe ist nicht Korrosion, sondern schlicht und einfach Sand. Bei genauerer Analyse ist auch einer der beiden Ladeluftkühler teilweise verstopft. Scheinbar war da irgendwo Öl oder Diesen auf den Kühlrippen - mit dem Sand gibt das eine schöne Masse. großes Bild
Bild

Noch was ist mir heute aufgefallen. Um die Schrauben der Gummilippe vor dem Kühlventilator ausbauen zu können, habe ich den vorderen Verschluß für die Motorvorwärmung aufgemacht und abgelegt. Unerwarteterweise kam jedoch etwas Öl (oder besser gesagt ein Ölgemisch) aus dieser Öffnung heraus. Nicht viel, aber doch. Frage: Habt ihr da schon einmal Öl drinnen gehabt?

Jetzt werden hoffentlich wieder mehr Beiträge zum Reinigungsfortschritt kommen.

Liebe Grüße,
Andy

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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von egn » Mo 29. Sep 2014, 08:03

AndreasE hat geschrieben: Noch was ist mir heute aufgefallen. Um die Schrauben der Gummilippe vor dem Kühlventilator ausbauen zu können, habe ich den vorderen Verschluss für die Motorvorwärmung aufgemacht und abgelegt. Unerwarteterweise kam jedoch etwas Öl (oder besser gesagt ein Ölgemisch) aus dieser Öffnung heraus. Nicht viel, aber doch. Frage: Habt ihr da schon einmal Öl drinnen gehabt?
Die Motorvorwärmung bläst ja in das Kurbelwellengehäuse. Da ist das Öl nicht weit. Und bei Deiner Fahrweise :lol: kann ich mir durchaus vorstellen, dass da auch mal Öl hinkommt. Wobei es natürlich auch sein könnte, dass Wasser in den Motor eingedrungen ist und Du jetzt dort eine Wasser/Ölpampe drin hast. :(

Ich habe jetzt nicht mehr alle Beiträge gelesen, aber hast Du das Motoröl komplett abgelassen?

Bevor ich die anderen Teile in Angriff nehmen würde, würde ich mich erst Mal noch intensiver um den Motor kümmern. Er sollte eigentlich ausgebaut werden damit man überall dran kommt.
Gruß Emil

AndreasE
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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von AndreasE » Mo 29. Sep 2014, 09:23

egn hat geschrieben:
AndreasE hat geschrieben: ... würde ich mich erst Mal noch intensiver um den Motor kümmern. Er sollte eigentlich ausgebaut werden damit man überall dran kommt.
Dieser Gedanke geht mir schon seit einiger Zeit durch den Kopf. Einzig - ich habe mich noch nicht drübergetraut, diesen Schritt zu setzen.

Allerdings bin ich mit dem Ausbau der ganzen Luftleitbleche und dem Abkoppeln der Füllmengenregulierung dem Ziel eigentlich näher als je zuvor .....

Betreff Wasser im ÖL. Im Motoröl habe ich bis jetzt kein Wasser gefunden, nur die beträchtliche Menge von Diesel. Mittlerweile durch neues Motoröl ausgetauscht.
Das was ich hier austreten sah, sieht nach so einem Gemisch aus - könnte noch immer Restbestand sein. (Oder irgendwo mischt sich laufend fröhlich Diesel in das Motoröl).

LG,
Andy

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Saarkat
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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von Saarkat » Sa 18. Okt 2014, 09:56

Tom,
danke für die Empfehlung für den Schweißkurs in München. Ich wohne jedoch 450 km von München entfernt - wird wohl schwer werden, deswegen extra hinzufahren. Mal sehen, was ich hier finde (oder nicht finde), dann kann ich ja noch immer entscheiden.

Betreff Schweißgerät hat sich heute auch was getan.
Das bestellte Inverter Gerät, daß MIG/MAG, WIG, MMA und Elektroden schweißen kann, ist gekommen. Da es zu mir nach Hause geliefert wurde, hatte ich heute abend Zeit den Schweißwagen in bester Ikea Tradition selbst zusammenzubauen. Meine Frau hat mir allerdings nicht erlaubt in der Wohnung gleich den ersten Übungsgang einzulegen und so muß ich wohl oder übel das ganze Zeugs zur Halle bringen wo die Flasche und der Fülldraht schon bereit liegen. Immerhin, jetzt habe ich zum Thema schweißen eine Ausrede weniger :). Übungsmaterial liegt auch schon bereit. Es kann sich nur mehr um Tage handeln ...

In dem ganzen Paket war auch der Wagen für die Gasflasche enthalten (hohe Auflösung)
Bild

Moin Gemeinde.

Ich muss das Thema Schweissgerätanschaffung mal wieder nach vorne holen.

Meine ersten Gehversuche auf diesem Gebiet habe ich mit einem alten Hobby-Elektroschweissgerät gemacht, was ich mal "vererbt" bekommen hatte. Da dieses Teil aber eine geringe ED hat und mich somit zum Kettenraucher machen würde, möchte ich mir nun ein MiG MAG Gerät zulegen.
Ich hab mal im Netz etwas nachgelesen und bin jetzt bei Apex 210 oder Apex 250 hängengeblieben.
Bei meinem Haus- und Hofschlosser habe ich schon Erfahrungen auf diesem Gebiet sammeln dürfen. Um ihn ein wenig zu entlasten, möchte ich nun die ein oder andere Sache selbst angehen. Da es mir Spaß macht und es auch soweit ganz gut funktioniert (was man als gut bezeichnen kann als Laie ;) ) und ich durch meinen Kumpel auch einen erfahrenen Schweisser zur Seite habe, möchte ich von den Fachleuten unter euch mal noch die ein oder ander Aussage zu obigen Geräten einholen.

Ich gehe mal davon aus, dass beide Geräte, für einen Hobbybruzzler" wie mich, ausreichend sind. Mich würde aber interessieren, welches Teil ihr favorisieren würdet, und warum.

Danke im voraus für eure fachmännische Unterstützung.
Gruß

Christoph


BRECHEN SIE REGELN, VOR ALLEM DIE, DIE ANDERE AUFGESTELLT HABEN!

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marcel texel
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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von marcel texel » Sa 18. Okt 2014, 12:05

Ich wurde 250A nehmen

Mfg,
Marcel
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Tom
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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von Tom » Mo 20. Okt 2014, 13:51

Meines ist ein Merkle.

Ich hab dasjenige genommen das mit Schukostecker den höchsten Strom schafft aber mit einem 16A CEE Stecker noch ein bisschen mehr (210A).

Diese Kombination der Stromanschlußmöglichkeiten finde ich nicht dumm weil man ja oftmals eben keinen Drehstrom hat.

Bin mit dem Gerät sehr zufrieden. Für Merkle war der Service ausschlaggebend.
Nicht nur bei Ersatzteilen sondern auch wenn ich mal was wissen muß.

Ich würde immer möglichst direkt bei einem Hersteller mit Outlet in der Nähe kaufen.

Und immer 2 große Flaschen dazu. Damit das Brot nicht auf die Marmeladenseite fallen kann (das Gas alle ist und Du erst mit Deinen einen Flasche loshirschen mußt wenn Du grad schnell was schweißen willst).

Tom
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AndreasE
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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von AndreasE » Sa 1. Nov 2014, 23:23

Nachdem es fast den Eindruck erwecken könnte, daß ich mich um meinen Kleinen gar nicht mehr kümmere, anbei wieder einmal ein paar Bilder.

Die Motorentnahme habe ich so weit vorbereitet, daß Simon und ich die Herausnahme noch im November durchführen können. Es fehlen noch ein paar Dinge, die aber nicht so lange dauern sollten
1) Kabel vom Batteriekasten zur Lichtmaschine abmontieren
2) Die Kardanwelle zum Getriebe abmontieren
3) Diverse Schnellkupplungen öffnen (Getriebeöl, Diesel, ...)
4) Drehzahlmesserwelle abmontieren

Um ja keine Teile zu verbiegen, kommt diesmal sicher das Hebegeschirr zum Einsatz. Aber noch ist es mit dem Motor nicht soweit.

Einstweilen habe ich mich nochmals um die Bremsen gekümmert. Nach der ersten Grobreinigung war mir noch immer zu viel Dreck auf den Achsenden.

Zur Erinnerung.

So sah es nach Abnahme der Bremstrommeln aus.
Bild

Nach der ersten Reinigung, war es zwar etwas besser, aber wenn schon die Bremstrommeln unten sind, dann kann man ja gleich die Sache ordentlich machen.
Damit ich besser an die Teile komme, habe ich die 10 Radbolzen herausgeklopft. Zur Vorsicht für das Gewinde nur mit der jeweiligen bündig draufgeschraubten Mutter.
Hohe Auflösung
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Nachdem die Bolzen draussen waren, konnte ich mit der Drahtbürste nicht nur den Dreck sondern auch gleich den (leichten) Rost der letzten Jahre wegbürsten.
Hohe Auflösung
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Und da die Bolzen schon heraussen waren, wurden sie auch gleich rundherum abgebürstet, vom Rost befreit und das Gewinde wieder leichtgängig gemacht. Die Schablonen zum Lackieren muss ich mir erst machen. Der Kopf und der mittlere Bereich des Bolzens waren ursprünglich mal lackiert.
Hohe Auflösung
Bild

Wenn die Bolzen draussen sind kommt man nicht nur besser an der Aussenseite heran, sondern auch an der Innenseite. Habe gleich den Achsstummel über dem Planetensatz mit gereinigt.
Hohe Auflösung
Bild

Der Achsstummel von der anderen Seite. Da war scheinbar bei mir keine Farbe drauf. Ist dieser Teil bei euch lackiert? Hohe Auflösung
Bild

Leider habe ich nicht das Spezialwerkzeug um die Bolzen der Bremsbacken herauszuholen. Alternativ könnte man mit einer Gewindestange die Bolzen herausholen - hatte leider auch keine in der passenden Dicke. Somit muß die Fertigstellung noch etwas warten. aber ich will die Bolzen neu einfetten und die Bremsbacken noch komplett säubern. Die beiden internen Abdeckbleche der Bremstrommel sind im Prinzip noch gut im Schuß, kaum Rost zu sehen. Im ersten Anfall wollte ich sie Sandstrahlen und neu lackieren. Denke, es wird bei der Reinigung bleiben. Den Bremszylinder werde ich auch noch herausnehmen und ihn vom Rost der letzten Jahre befreien.

Dann sollte das alles wieder halbwegs ansehlich aussehen. Die anderen 7 Bremsen werden dann wohl hoffentlich schneller gehen - bin dann schon fast ein ein "Experte", der nicht dauernd herumsuchen muss.

Frage: Kann mir jemand sagen, was diese hellgrüne Farbe ist? Grundierung? Rostschutz? Temperaturfest? Warum wurde dort nicht das übliche Grün verwendet? Wo kann man die kaufen?
Zweite Frage: Wie bekommt man die Metallplatte - die die beiden Bolzen der Bremsbacken verkeilt - am besten heraus?

Wieder ein homöopatischer Schritt näher zum Ziel :)

Liebe Grüße,
Andy

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Lombagine
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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von Lombagine » So 2. Nov 2014, 14:48

Moin Andreas,

diesen kleinen Keil für die Bremsbacken habe ich letztens etwas mit dem
Schraubendreher und Hammer von Dreck und Rost befreit und dann
mit dem Reifenmontierhebel vorsichtig raus gehebelt.
Ob das jetzt die elegante Lösung war ...kp, aber ging gut und ohne etwas zu
beschädigen.

War auch nicht mein Auto. Bei meinem will ich aber auch bei. kannst Du mir sagen
wie lang die Schrauben sein müssen um die Bremstrommel zu demontieren ?
Ich wollte das lästige kratzen und schleifen ( vermutlich ein Stein in den Nietlöchern)
beseitigen und mal einen gesamt Überblick meiner Bremsen haben. Und reinigen ist
warscheinlich auch von nöten....


Nik
Wer hat auch einen KAT1 8x8 erwerben müssen ??

Sören
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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von Sören » So 2. Nov 2014, 19:18

Hallo Nik,

ich hatte mir auch extra Schrauben organisiert, für die Bremstrommeln abzuziehen.
Als es so weit war, brauchte ich die gar nicht, weil die Trommeln sauber von Hand runter gingen.
Du musst aufpassen, ich meine es wäre M12 Feingewinde, ca 120mm lang waren die.

Viel Erfolg...

Gruß Sören

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Zentralgestirn
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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von Zentralgestirn » So 2. Nov 2014, 21:49

Hallo,

ich verstehe euch grade nicht recht. Bremstrommeln gehen mit dem kleinen Schonhammer runter, man muss nur beharrlich sein, falls sie nicht gleich von alleine wollen.

Die Trapetzförmigen Haltebleche fallen von alleine raus, wenn ihr mit einem Maul oder Ringschlüss an den Schraubenköpfen der Haltebolzen wackelt. Da bedurfte es bei mir keine Gewalt oder Brecheisen. Das Blech aber nicht ganz abschrauben, ihr braucht es noch als Gegenhalt um die Schrauben aus den Bolzen zu drehen. Danach längere Schrauben rein und per Hand raus ziehen. Man kann auch von hinten mit der Brechstange und etwas Beilagmaterial, dass man wie einen Dorn benutzt die bolzen von hinten nach Vorne durchdrücken. Bei mir konnte ich alles von Hand bewegen, nachdem es gereinigt war. Etwas Caramba oder Kriechöl könnte da gut Dienste leisten. Ein Gleithammer ist zwar nett aber erst wenn die Passungen stramm sind wirklich von Nöten.

Vorher aber bitte noch markieren welche Bremsbacke von wo stammt. Die Bolzen können nicht komplett entfernt werden ohne die Radnaben oder zumindest Teilweise zu demontieren. Die Verschlussschrauben in den Bolzen müssen aber raus, da man sonst die Bremsbackenträger nicht frei bekommt.

Viel Spaß

Grüße Sebastian

AndreasE
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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von AndreasE » So 2. Nov 2014, 23:40

Nik,
Ich denke wir reden von 2 Sachen.

1) Die Bremstrommeln runterkriegen. M12 mit Feingewinde (ich glaube es war 1,25, müsste nachschauen). Braucht nicht lange sein, 40mm reichen.
2) Die Bolzen der Bremsbacken mit denen sie (die Bremsbacken) an der Achse "hängen". Da braucht es eine längere Schraube, so wie Sebastian schreibt, sollten 120mm reichen (Ich habe es noch nicht gemacht, aber die 12cm schauen sehr realistisch aus)

Eine Frage an Euch: Ist der Achskörper bei euch lackiert oder sieht das so wie bei mir nach nacktem Grauguß aus? (Ich bin die Woche nicht zu Hause, sonst könnte ich ja beim zweiten KAT nachschauen - fiel mir gerade ein ;) Aber da müsste ich ein Rad abmontieren)

Weiß jemand, welche RAL Nummer die hellgrüne Farbe hat, bzw. wo man die bekommt?

Die beiden KAT stehen eigentlich eh recht gemütlich für einen Plausch beisammen ....
Bild

LG,
Andy

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marcel texel
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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von marcel texel » Mo 3. Nov 2014, 00:24

RAL 6031

http://www.militaerlacke.de/

Mfg,
Marcel
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moped
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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von moped » Mo 3. Nov 2014, 00:25

AndreasE hat geschrieben: Weiß jemand, welche RAL Nummer die hellgrüne Farbe hat, bzw. wo man die bekommt?
Hallo Andy,

das müsste RAL 6031 - Bronzegrün sein.
z.B. hier: http://www.militaerlacke.de/lack/1kkuns ... al6031.php

LG Marc

EDIT: Mist, da war wieder einer schneller ;-)

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