Hilfsrahmen innenliegend

mussdochgehen
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Re: Hilfsrahmen innenliegend

Beitrag von mussdochgehen » Do 9. Nov 2017, 16:13

nicht das wir aneinander vorbeireden.
Hat Emil da nicht Tanks?
Vielleicht mal fragen.

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egn
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Re: Hilfsrahmen innenliegend

Beitrag von egn » Do 9. Nov 2017, 16:36

Klar hab ich dort Tanks.

Dies ging aber nur weil die Leitung fast komplett an andere Positionen verlagert wurden. Ich habe es nicht mehr genau im Kopf aber es könnte auch eine Rolle spielen welche Federspeicherzylinder man hat.

DSCF0310.JPG
DSCN2476-cut.jpg
DSCN8041.JPG
Gruß Emil

midlifecrisis
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Re: Hilfsrahmen innenliegend

Beitrag von midlifecrisis » Fr 10. Nov 2017, 02:09

Am KAT war ich heute noch nicht, war den ganzen Tag unterwegs. Das mit den Schläuchen schau ich mir morgen an.

Heute Morgen habe ich das Rahmenkonzept noch mit dem TÜV besprochen. Von seiner Seite gibt es keine Einwände. Ich werde das die Tage noch detailierter ausarbeiten und danach Stahl bestellen.

...Vorbehaltlich keines größeren Problems mit den Schläuchen. Aber im Nofall kommt Plan B zum Einsatz und die Rohre werden halt zum einem Rahmen verbraten der unter den Koffer kommt.

Das kürzen der Radkästen wäre das kleinste Problem, aber dann sollte der Rahmen verzinkt werden. Für den Fall brauche ich dringend einen zweiten KAT um den danach wieder zu richten... :mrgreen:

pat
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Re: Hilfsrahmen innenliegend

Beitrag von pat » Fr 10. Nov 2017, 09:11

@egn
das fahrgestell ist echt 'huebsch' zurecht gemacht :dance:
einmal komplette grosse zerlegung und neu lackiert? selbst gemacht?
greetz
/pat

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egn
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Re: Hilfsrahmen innenliegend

Beitrag von egn » Fr 10. Nov 2017, 09:30

Nein, habe ich so vom Vorbesitzer verkauft. Der hatte viele Lehrlinge in seiner Betriebswerkstatt. ;)

Da das Fahrzeug aber danach auch viel unterwegs war wurde das Fahrzeug vor dem Zusammenbau nochmal sehr gut gereinigt. Jetzt kommt man nicht mehr an die ganzen Stellen.
Gruß Emil

Rainmaster
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Re: Hilfsrahmen innenliegend

Beitrag von Rainmaster » Fr 10. Nov 2017, 20:06

midlifecrisis hat geschrieben:
Fr 10. Nov 2017, 02:09
Am KAT war ich heute noch nicht, war den ganzen Tag unterwegs. Das mit den Schläuchen schau ich mir morgen an.

Heute Morgen habe ich das Rahmenkonzept noch mit dem TÜV besprochen. Von seiner Seite gibt es keine Einwände. Ich werde das die Tage noch detailierter ausarbeiten und danach Stahl bestellen.

...Vorbehaltlich keines größeren Problems mit den Schläuchen. Aber im Nofall kommt Plan B zum Einsatz und die Rohre werden halt zum einem Rahmen verbraten der unter den Koffer kommt.


Gaaaanz wichtig dabei folgende 2 Regeln :

1.: Den vorhandenen, serienmäsigen Federweg nicht verbauen !!!!!

2.: Erst lernen Regel 1 !!!!!

Gruß rainmaster

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Re: Hilfsrahmen innenliegend

Beitrag von midlifecrisis » Sa 11. Nov 2017, 16:58

@Rainmaster
Den Mittelteil habe ich nicht ganz verstanden, kannst du das nochmal genauer erklären? :mrgreen:


Ich habe das Fahrgestell vorhin vermessen.
Wenn die HA voll durchfedern, dann kommt ein Teil der Schläuche tatsächlich über die Rahmenoberkannte. Das lässt sich aber ohne großen Aufwand anpassen.
Vielen Dank nochmal für den Hinweis.

mussdochgehen
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Re: Hilfsrahmen innenliegend

Beitrag von mussdochgehen » Sa 11. Nov 2017, 18:58

Weil ich keine Lust mehr hatte nur zuzusehen habe ich mangels fahrgestellt heute schon mal 60m2 Bretter und latten gekauft.

Das wird jetzt im wohnzimmer ein probekoffer zum probewohnen.

In Köln ist 11.11.

Der richtige Tag mal n Quatsch zu machen :mrgreen:

Gruss
Ralph
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Re: Hilfsrahmen innenliegend

Beitrag von D-Platoon » Mo 13. Nov 2017, 16:51

Also Ralph schäm dich! Holz für nen KAT mit dem Transporter abzuholen ist ja mal absoluter Stilbruch :mrgreen: :lol:
Meine fahrbaren Untersätze:
  • MAN AS 718A, 18PS, Bj. 1954
  • BMW 320d touring, 150PS Bj. 2005
  • BMW R 1200 GS Adventure, 125PS, Bj. 2014
  • MAN KAT1 5t mil gl, 256PS, Bj. 1978

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Saarkat
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Re: Hilfsrahmen innenliegend

Beitrag von Saarkat » Di 14. Nov 2017, 00:12

midlifecrisis hat geschrieben:
Do 2. Nov 2017, 13:17
Sag nichts gegen Paint! Das ist das einzige Produkt von Microsoft das mich noch nie im Stich gelassen hat! :-)

Die Isolierung muss doch keine Kräfte aufnehmen.
Die Bodenplatte (Kellerboden) wird unten an den Hilfsrahmen gehängt bzw. liegt nicht auf dem Fahrzeugrahmen auf.
Dennoch ist dein Ansatz den Rahmen (zumindest teilweise) in der Isolierung verschwinden zu lassen nicht schlecht.
Hallo,

erstmal ganz kurz klugscheissen. Im Fachjargon gibt es im Bezug auf Wärmedämmung nur die Begriffe Dämmen (nicht isolieren) und Wärmebrücken (nicht Kältebrücken) :whistle: :whistle: :whistle:

Jetzt von der grauenTheorie in die Praxis. Wenn ich das richtig mitbekommen habe, wird der Hilfsrahmen eine Stahlkonstruktion. Wenn dieser Rahmen, warum auch immer (ist nicht meine Baustelle) im Inneren der Gesamtkonstruktion liegen soll, also auf der Warmseite, dann sollte man garantieren, dass die Wärmedämmung so aufgebaut ist, dass hier kein Kondensat entsehen kann. In der Regel reichen dafür die im Vergleich doch dünnen Dämmschichten nicht aus. Solche Bauteile sollten entweder komplett im Kaltbereich liegen oder es muss gewährleistet werden, dass die in der kalten Jahreszeit anfallende Kondensatmenge im Sommer rücktrocknen kann und sich nicht hoch- oder aufschaukelt und somit irgendwann die Konstruktion sprichwörtlich absäuft.
Gruß

Christoph


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Re: Hilfsrahmen innenliegend

Beitrag von midlifecrisis » Di 14. Nov 2017, 01:28

Saarkat hat geschrieben:
Di 14. Nov 2017, 00:12

Hallo,

erstmal ganz kurz klugscheissen. Im Fachjargon gibt es im Bezug auf Wärmedämmung nur die Begriffe Dämmen (nicht isolieren) und Wärmebrücken (nicht Kältebrücken) :whistle: :whistle: :whistle:
Das ist richtig. Wärmebrücke war mir neu.

Jetzt von der grauenTheorie in die Praxis. Wenn ich das richtig mitbekommen habe, wird der Hilfsrahmen eine Stahlkonstruktion.
Ja aus Rechteckrohr
Wenn dieser Rahmen, warum auch immer (ist nicht meine Baustelle) im Inneren der Gesamtkonstruktion liegen soll, also auf der Warmseite...
Um Bauhöhe zu gewinnen bzw. den Platz zum Fahrzeugrahmen bessser nutzen zu können und z.B. Tanks ebenfalls innen zu haben.
...dann sollte man garantieren, dass die Wärmedämmung so aufgebaut ist, dass hier kein Kondensat entsehen kann.
Ja das ist wichtig.
In der Regel reichen dafür die im Vergleich doch dünnen Dämmschichten nicht aus.
Was meinst du mit dünn?
Ich habe 50mm Schaum gewählt.
Es wird aber definitiv Stellen am Hilfsrahmen geben die ich nicht so "stark" dämmen kann. Das ist nicht ideal, da hast du recht. Ich bin mir nicht sicher ob es so dramatisch ost wenn sich an einer Metalloberfläche im Stauraum/Keller Kondensat bildet.
Solche Bauteile sollten entweder komplett im Kaltbereich liegen oder es muss gewährleistet werden, dass die in der kalten Jahreszeit anfallende Kondensatmenge im Sommer rücktrocknen kann und sich nicht hoch- oder aufschaukelt und somit irgendwann die Konstruktion sprichwörtlich absäuft.
Das habe ich nicht verstanden, wie meinst du das mit dem Rücktrocknen?

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Saarkat
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Re: Hilfsrahmen innenliegend

Beitrag von Saarkat » Di 14. Nov 2017, 02:25

midlifecrisis hat geschrieben:
Di 14. Nov 2017, 01:28
Saarkat hat geschrieben:
Di 14. Nov 2017, 00:12

Hallo,

erstmal ganz kurz klugscheissen. Im Fachjargon gibt es im Bezug auf Wärmedämmung nur die Begriffe Dämmen (nicht isolieren) und Wärmebrücken (nicht Kältebrücken) :whistle: :whistle: :whistle:
Das ist richtig. Wärmebrücke war mir neu.

Jetzt von der grauenTheorie in die Praxis. Wenn ich das richtig mitbekommen habe, wird der Hilfsrahmen eine Stahlkonstruktion.
Ja aus Rechteckrohr
Wenn dieser Rahmen, warum auch immer (ist nicht meine Baustelle) im Inneren der Gesamtkonstruktion liegen soll, also auf der Warmseite...
Um Bauhöhe zu gewinnen bzw. den Platz zum Fahrzeugrahmen bessser nutzen zu können und z.B. Tanks ebenfalls innen zu haben.
...dann sollte man garantieren, dass die Wärmedämmung so aufgebaut ist, dass hier kein Kondensat entsehen kann.
Ja das ist wichtig.
In der Regel reichen dafür die im Vergleich doch dünnen Dämmschichten nicht aus.
Was meinst du mit dünn?
Ich habe 50mm Schaum gewählt.
Es wird aber definitiv Stellen am Hilfsrahmen geben die ich nicht so "stark" dämmen kann. Das ist nicht ideal, da hast du recht. Ich bin mir nicht sicher ob es so dramatisch ost wenn sich an einer Metalloberfläche im Stauraum/Keller Kondensat bildet.
Solche Bauteile sollten entweder komplett im Kaltbereich liegen oder es muss gewährleistet werden, dass die in der kalten Jahreszeit anfallende Kondensatmenge im Sommer rücktrocknen kann und sich nicht hoch- oder aufschaukelt und somit irgendwann die Konstruktion sprichwörtlich absäuft.
Das habe ich nicht verstanden, wie meinst du das mit dem Rücktrocknen?

50 mm PU-Schaum ist im Vergleich zu den Dämmstoffdicken, die heute im Wohnungsbau Anwendung finden, "dünn". Mir ist vollkommen klar, dass beim Bau einer Kabine keine 200er Aussendämmung und auch keine 300er Dach- und/oder Bodendämmung realisiert werden. Je dünner oder je schlechter eine Wärmedämmung, umso größer die Gefahr von Kondensatbildung, erst recht, wenn irgendwo noch eine undichte Stelle in Sachen Luftzirkulation ist. Stahl, ein quasi "kalter" Werkstoff gegünstigt das ganze noch. Kondensat ist im ersten Moment nicht tragisch, wenn diese Feuchtigkeit wieder wegtrocknen kann, bevor sie Schimmel ansetzt. Im Prinzip entsteht in jeder Konstruktion, egal wie gut sie gedämmt ist, Kondensat. Das ist nicht schlimm, solange die anfallende Tauwassermenge nicht dazu führt, dass die Gesamtkonstruktion durchfeuchtet wird (absäuft).
Beispielhaft: Im Winter sammelt sich pro qm Wandfläche ein Liter Tauwasser in der Konstruktion. Im Sommer muss/soll die Konstruktion in der Lage sein, mehr als einen Liter rauszutrocknen. Schafft sie das nicht, dann wird diese Konstruktion über Jahre immer mehr Feuchtigkeit ansammeln - sie säuft ab. Wo kommt die Feuchtigkeit her? In der Luft ist Luftfeuchtigkeit enthalten. Warme Luft kann mehr Luftfeuchigkeit speichern/binden als kalte Luft. Warme Luft diffundiert immer in Richtung kalt, sie kült ab und gelangt an den Taupunkt - Tauwasserausfall. Dieses Tauwasser muss im Sommer von "trockener" Luft wieder aufgenommen und aus der Konstruktion transportiert werden.

Bei Renovierungen oder Umbauten von Armee Kabien wie Zeppelin oder Dornier bekommt man als Bilder zu sehen, die diese Problematik schön wiederspiegeln. Warum? Die Innenverkleidung besteht aus irgendeinem Kunststoff, dann kommt die Dämmebene und aussen ist Alu (denke ich mal, ich hab keine, sonst wüsste ich es) Die Aussenhaut ist somit dampfdicht (wasserdampfdicht) Wenn die Innenseite an verschiedenen Bereichen nicht mindestens genauso dampfdicht ist wie die Aussenhaut, dann gelangt Luftfeuchtigkeit in die Konstruktion und schlägt sich irgendwo nieder - in der Regel dort, wo die meiste Konvektion stattfindet. Diese Konstruktionen haben auch ganz geringe Chancen rückzutrocknen, so dass mit dem Feuchtigkeitsausfall die Gefahr anfängt, dass die Bude anfängt zu gammeln.

Dass es Feuchteprobleme gibt, teilweise sogar nicht gerade unerhebliche Mengen, weiß ich aus sicherer Quelle. Da haben Kondensattrockner (Profigeräte aus gewerblichem Einsatz) über Tage etliche Liter rausgeholt.
Gruß

Christoph


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Re: Hilfsrahmen innenliegend

Beitrag von mussdochgehen » Di 14. Nov 2017, 11:30

Es gibt eine Software mit der kann man berechnen wie viel kondensat entsteht und ob die rücktrocknung ausreicht oder ob die Wand auf Dauer durchfeuchtet.

Da war die Lampe auch grün wenn die rücktrocknung im Sommer 4 Monate dauerte...

Parameter wie aussentemperatur... luftfeuchte... wandstärke...Material.. sandwhich gestaltung ...alles einzugeben.
Ist genial.

Kennt das jemand?

Ich habe damit vor 2 jahren damit rumgespielt.
Das Ergebnis bei wohnmobil war ernüchternd. Besonders für feucht kalte Gegenden.
Finde es leider nicht mehr....

Vielleicht weiss hier jemand was dazu.

Gruss
Ralph

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Re: Hilfsrahmen innenliegend

Beitrag von mussdochgehen » Di 14. Nov 2017, 11:41

Hat mir keine Ruhe gelassen.

Hier gibt's das:

Www.u-wert.net.

Online Rechner...

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Saarkat
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Re: Hilfsrahmen innenliegend

Beitrag von Saarkat » Di 14. Nov 2017, 12:04

mussdochgehen hat geschrieben:
Di 14. Nov 2017, 11:30
Es gibt eine Software mit der kann man berechnen wie viel kondensat entsteht und ob die rücktrocknung ausreicht oder ob die Wand auf Dauer durchfeuchtet.

Da war die Lampe auch grün wenn die rücktrocknung im Sommer 4 Monate dauerte...

Parameter wie aussentemperatur... luftfeuchte... wandstärke...Material.. sandwhich gestaltung ...alles einzugeben.
Ist genial.

Kennt das jemand?

Ich habe damit vor 2 jahren damit rumgespielt.
Das Ergebnis bei wohnmobil war ernüchternd. Besonders für feucht kalte Gegenden.
Finde es leider nicht mehr....

Vielleicht weiss hier jemand was dazu.

Gruss
Ralph
STOPP :shock: :shock:

das was hier beschrieben wurde ist mit meinen Schweißkünsten vergleichbar - bei mir spielt das dick aufgerachte Zinkspray eine nicht unerhebliche Rolle in Sachen Qualität der Schweiß- ähhh Bruzzelverbidnung. :lol:

"Rumgespielt" ist hier die richtige Bezeichnung - mehr ist es nämlich nicht. :naughty: :naughy:
Rumspielen = Bruzzeln; Berechnung nach Glaser = professionelle Schweißnaht
Ich kann auch die Kolben vom KAT mit dem Schwingschleifer abplanen. Ob's funktioniert, wird sich zeigen.
Mädels, Mädels, das Netz in allen Ehren, aber dort gibt es auch verdammt viel Scheissdreck, erst recht, wenn man absolut null Plan von der Materie hat. Ich bin kein geprüfter Gebäudeenergieberater, aber ich maße mir mal an, dass ich ein wenig Ahnung von Dämmung, Winddichtigkeit, Feuchtschutz, Tauwasser, etc ...... habe.

Ich habe, weil mich mal ein "schlauer, privater Bauherr auf diesen U-Wert Rechner aufmerksam gemacht hatte - den kannte ich bis zu diesem Zeitpunkt nämlich nicht" auch mal damit rumgespielt, weil es mich interessierte. Zu diesem Zeitpunkt stand die Realisierung meines kleinen Kühlhauses im Keller auf der Agenda - passendes Objekt, dachte ich. Die nach meiner Vorstellung eingegebenen Materialien und das berechnete Ergbebnis für die einzelnen Umfassungswände hatten laut U-Wert Rechner gepasst. Mein Freund, der Engergieberater kam da aber auf ein ganz anderes Ergebnis. Ursache - die Betrachtung der Gesamtkonstruktion und der äusseren Einflüsse. Peng, ein Schuss in den Ofen.

Diese Programme, die man im Netz findet, sind bedingt tauglich für die Berechnung von einzelnen Wandkonstruktionen. Heute werden aber Gesamtkonstruktionen betrachtet und eine korrekte Berechnung erhält man durch eine dreidimensionale Berechnung nach Glaser. Das kann allerdings nur ein Fachmann, sprich ein Gebäudeenergieberater oder jemand, der sich mit der Materie richtig auskennt. Hier spielen neben dem eigentlichen Wandaufbau auch noch ganz andere Umstände eine Rolle. Bei Gebäuden betrachtet man auch die Verschattung durch Nachbargebäude, Bewuchs, Solar- oder Photovoltaikanlagen. Du kannst jetzt quasi eine Kabine berechnen und das Ergebnis sagt, dass im Sommer (übrigens ist die Trockenperiode nur 90 Tage - keine vier Monate) eine ausreichende Rücktrocknung stattfindet. Wenn man jetzt aber im Sommer immer im Schatten parkt und die Sonne nur teils Zugriff auf die Hütte hat, dann kann das Ergebnis schon hinfällig sein.
Diese Geschichte ist mit sehr viel Vorsicht zu genießen. Warum? Ich kenne Schadensfälle von Häusern, die im Holzrahmenbau erstellt wurden und von Dachkonstruktionen, die ursprünglich alle handwerklich fehlerfrei errichtet wurden und durch die nachträgliche Montage von Solar- oder Photovoltaikanlagen bzw. andere Verschattung Schäden bekommen hatten, die die Tragfähigkeit in verschiedenen Fällen in Frage stellten. Alles ist nur zufälligerweise durch andere Umbaumaßnahmen ans Tageslicht getreten. Die Ursache war in allen Fällen eine nicht mehr ausreichende Rücktrocknung in der Sommerperiode aufgrund der nachträglichen Verschattung. Die Problematik hat bis heute noch keiner auf dem Schirm. Richtig gefährlich wirds bei Gebäuden jüngeren Datums, die ganz andere Dämmschichten und Dampfbremsen verbaut haben.
Gruß

Christoph


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Re: Hilfsrahmen innenliegend

Beitrag von 4x4-6x6 » Di 14. Nov 2017, 12:31

Hallo,
Saarkat hat geschrieben:
Di 14. Nov 2017, 12:04

... und das Ergebnis sagt, dass im Sommer eine ausreichende Rücktrocknung stattfindet.
Das ist genau die Theorie bei Häusern, wo man außen Styropor anklebt.

Wehe, wehe, wenn der 'Sommer' naß und kalt ist.
Dann klappt die Theorie nicht mehr.

Deswegen ist es bauphysikalischer Blödsinn, Häuser außen mit Styropor zu bekleben.

Zudem bezeichne ich solche Leute als potentielle Brandstifter,
weil die brennbare Styroporfassade eine riesengroße Brandgefahr darstellt.
Einmal entzündet, bringt es garantiert alle Hausbewohner um.

...

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Re: Hilfsrahmen innenliegend

Beitrag von mussdochgehen » Di 14. Nov 2017, 12:52

Hallo Jungs...

jaja... das ist schon klar... und wenn ich meinen sommer mit dem trum im regenwald verbringe ist es nochmal anders.
aber das hat man ja im hinterkopf.

Ich finde das programm hilft schon ein gefühl für wandaufbauten mit hinblick auf material, dicke, gewicht etc in womo zu bekommen...
je nach einsatzort.

ürbigens... ich oute mich mal an fan von bauten aus den 90ern was das "wohlfühlklima" angeht... auch wenn es etwas mehr heizung braucht.
ist schon interessant wenn bei neubauten ein luftaustausch von 0,2 volumen pro stunde angenommen wird und das hygenische minimum mit 0,5 beschrieben wird...

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Re: Hilfsrahmen innenliegend

Beitrag von Saarkat » Di 14. Nov 2017, 13:17

4x4-6x6 hat geschrieben:
Di 14. Nov 2017, 12:31
Hallo,
Saarkat hat geschrieben:
Di 14. Nov 2017, 12:04

... und das Ergebnis sagt, dass im Sommer eine ausreichende Rücktrocknung stattfindet.
Das ist genau die Theorie bei Häusern, wo man außen Styropor anklebt.

Wehe, wehe, wenn der 'Sommer' naß und kalt ist.
Dann klappt die Theorie nicht mehr.

Deswegen ist es bauphysikalischer Blödsinn, Häuser außen mit Styropor zu bekleben.

Zudem bezeichne ich solche Leute als potentielle Brandstifter,
weil die brennbare Styroporfassade eine riesengroße Brandgefahr darstellt.
Einmal entzündet, bringt es garantiert alle Hausbewohner um.

...
Sorry, aber jetzt könnte ich kotzen.
Was Du da vom Stapel lässt ist gefährliches Halbwissen und Kneipenlaberei.
Fassaden aus Mineralwolle oder Ökodämmstoffen können genauso absaufen wie Styroporfassaden. Aber das Styropor bekommts mal wieder auf die Fresse, weil es wegen Brandgedöns negativ in aller Munde ist.
Es geht ja auch die Theorie um, dass Styropor "dicht" macht und mit Styropor gedämmte, oh sorry, isolierte Fassaden, nicht mehr "atmen" können.
Hast Du schon mal ein Haus, eine Wandkonstruktion oder einen Baustoff atmen sehen????????????????????? Ich nicht.
Ich kenne nur dampfdiffusionsoffene und dampfdiffusionsdichte Baustoffe.
Und wenn Du mir jetzt erklären willst, dass Styropor nicht atmen kann, also dampfdicht ist, danns solltest Du dich mal an passender Stelle informieren.
Styropor hat je nach Qualität einen sd Wert von 20-100, und liegt somit im unteren (positiven) Bereich von diffusionshemmenden Baustoffen, also weitaus näher zu diffusionsoffen (kleiner als 0,5) als zu diffusionsdicht (größer als 1500)

Vielen Dank, dass ich ein potentieller Brandstifter bin, ich kann damit leben, weil Ihr "die vermeintlichen Intelligenzbestien" die Deppen seit. Ja, ich habe meine Hütte mit Styropor gedämmt. Nein, ich würde es nicht mehr machen. Der Grund dafür ist aber nicht die Brennbarkeit oder das vermeintlich schlechte Atmen, sondern es sind ökologischen Gedanken, die mit fortschreitendem Alter bei mir in den Vordergrund gerückt sind. Liegt vielleicht daran, dass ich die Ökobilanz des KAT aufbessern möchte. :lol: :lol:
Ich habe aber keine Angst, dass brandtechnisch was passiert, denn ich habe über jeder Etage einen umlaufenden Brandriegel eingebaut, ich bin Stuckateur und habe eine dickschichtige (5-7 mm) mineralische Gewebearmierung und keinen 3 mm dicken, organischen Malerscheissdreck, und ich habe im ganzen Haus funkvernetzte Rauchmelder, und ich war 25 Jahr aktiver Feuerwehrmann und weiß, wie ich mich im Fall der Fälle verhalten würde. Und sollte die Bude tatsächlich abbrennen, dann hab ich ne Versicherung.
Wenn brennende Styroporfassaden garantiert alle Hausbewohner umbringen, so Deine Aussage, warum haben dann bis dato immer noch welche überlebt, wo die Bude gebrannt hat? Bei allem Dilemma von solchen Szenarien, aber solche Aussagen sind einfach nur zum KOTZEN, ehrlich. Das grenzt nicht gerade an hohe Intelligenz. Das ist Kneipenlaberei nachgeplappert, sonst nix.
Wenn Ihr so gegen Styropor seit, dann müsst ihr euch dagegen organisieren. Ich höre immer nur die Aussage: "Ja, die Kfw fördert ja nur die Styroporfassaden. Falsch, die Kfw fördert jegliche Dämmstoffe. Sie fördert nur mit gleichem Betrag und da in Deutschland Styropor am billigsten ist und der doofe Deutsche ja nach der "Geiz ist Geil" Mentalität lebt, wird eben Styropor an die Fassaden geklatscht. Das ist der springende Punkt.
Wenn man Mineralwolle, oder Ökoprodukte entsprechend stärker fördern würde, so dass quasi kaum eine Preisdifferenz entstehen würde, würden die Leute auch andere Dämmstoffe einkaufen. Aber das will doch unsere Lobby nicht. Hallo, klingelts????

Aber diese pauschalen Verurteilungen eines Produktes kann ich nicht gelten lassen, auch nicht dann, wenn ich mittlerweile kein Freund mehr dieses Materials bin. Aber diesen Schmähgesang hat es nicht verdient. Da sind ganz andere die Schuldigen.
Ein viel größeres Problem als die Brandgefahr ist die Problematik der Entsorgung. Aber das dauert ja noch, bis die große Menge an Styroporfassaden entsorgt werden muss. Von daher, muss man sich ja noch nicht drüber beschweren oder kümmern.

Puuh, das musste jetzt aber mal raus.
Zuletzt geändert von Saarkat am Di 14. Nov 2017, 14:35, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß

Christoph


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Re: Hilfsrahmen innenliegend

Beitrag von Saarkat » Di 14. Nov 2017, 13:23

mussdochgehen hat geschrieben:
Di 14. Nov 2017, 12:52
Hallo Jungs...

jaja... das ist schon klar... und wenn ich meinen sommer mit dem trum im regenwald verbringe ist es nochmal anders.
aber das hat man ja im hinterkopf.

Ich finde das programm hilft schon ein gefühl für wandaufbauten mit hinblick auf material, dicke, gewicht etc in womo zu bekommen...
je nach einsatzort.

ürbigens... ich oute mich mal an fan von bauten aus den 90ern was das "wohlfühlklima" angeht... auch wenn es etwas mehr heizung braucht.
ist schon interessant wenn bei neubauten ein luftaustausch von 0,2 volumen pro stunde angenommen wird und das hygenische minimum mit 0,5 beschrieben wird...
Ich baue Dir auch heute noch ein Haus mit wesentlich mehr Wohlfühlklima als all diese neuen Buden mit kontrollierter Be- und Entlüftung. Das Problem ist die Genehmigung im Neubaubereich. Hier gehts quasi nur noch mit Zwangsbelüftung. Alles Scheissdreck. Altbewährte und ökologische Baustoffe sind das Nonplusultra für Wohlfühlqualität und optimales Raumklima. Klar, gehören auch moderen Dinge dazu, aber eben anders. Alles machbar, man muss es aber auch so wollen, vor allem aber muss man es bezahlen wollen und auch können. Das ist der springende Punkt. Dieses Wohlfühlklima gibts nicht umsonst.
Gruß

Christoph


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Re: Hilfsrahmen innenliegend

Beitrag von A N D R E A S » Di 14. Nov 2017, 14:03

@Saarkat

Welche Dämmung/Wandaufbau müßte man denn nehmen für Sommerreisen und Winterreisen, um der Feuchtigkeit (in der Dämmung) Herr zu werden? Nach außen duffusionsoffen ist doch nur die Zirbenbox. Und der trau ich nicht wegen des Verdeckstoffs außen.
Holz als Außenwand taugt auch nicht (zuviel Pflege).

Und wie dick muß die Dämmung sein? Styrodur soll doch wasserdicht sein - auch diffusionsdicht? Was wäre dann mit alukaschiertem PU?
A N D R E A S

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Re: Hilfsrahmen innenliegend

Beitrag von Saarkat » Di 14. Nov 2017, 14:24

Andreas,

das ist für mich schwierig zu beantworten, da ich ja kein Fahrzeugkonstrukteur bin und ich mich mit den für den Wohnaufbau verfügbaren Stoffen nicht auskenne. Die Problematik ist aber überall gleich, was Tauwasser und Diffusion anbelangt. Wie sind denn moderne Kabinen oder Wohnwagen, Wohnmobile aufgebaut? Das ist doch Sandwich? Ich gehe davon aus, dass der moderne, mobile Wohnraum besser aufgebaut ist als die Armeekabinen, bzw. man aus den Problemen seinerzeit Lehren gezogen hat.
Generell wichtig ist halt, dass weniger Wasserdampf in die Konstruktion gelangt als rausgehen kann. Der Wasserdampf kann auch in den Raum zurück, wenn nach aussen nichts geht (Flachdächer oder Zinkstehfalzeindeckungen im Wohnungsbau als Vergleich) Da werden dann feuchteadaptive Klimamembranen wie die X-tra Safe von G+H eingebaut. HIer ist dann die Verwendung einer Klima von hohem Nutzen. Alles aber nur in Abstimmung und genauer Berechnung, denn das System sollte/muss ja funktionieren.
Alukaschierter PU ist sicherlich ne Lösung, dann muss die Verklebung aber allseitig richtig ausgeführt und angeschlossen sein. Alukaschiert wäre dann dampfdicht.
Die Frage nach der Dämmstoffdicke hängt wiederum mit dem gewünschten Wohlfühlklima und dem Platz, den man dafür zu opfern bereit ist, zusammen.
Hier wären Hochleistungsdämmstoffe aus der Raumfahrt sicherlich ein Thema. Ich befasse mich aktuell mit einer Spachtelmasse, die angeblich gigantische Leistung im Vergleich zur Auftragsstärke bringen soll. Abwarten, für eine Stellungnahme ist es noch zu früh. Aber spezielle Folien aus der Raumfahrt für den Dämmbereich gibt es schon.

Styrodur, eine Marke von BASF, sprich (XPS=extrudierter Polystyrol Hartschaum) ist nicht dampfdicht, es ist etwas schlechter als Styropor (EPS=expandiertes Polystyrol) und liegt um die 200. XPS wird ja im erdangeschütteten Bereich, im Sockelbereich und im Flachdachbereich eingesetzt. Es soll keine Feuchtigkeit aufnehmen, ja. Die Praxis zeigt aber teilweise andere Ergebnisse, gerade dann, wenn über längere Zeiträume richtig Wasser ansteht.
Zuletzt geändert von Saarkat am Di 14. Nov 2017, 14:32, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß

Christoph


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Re: Hilfsrahmen innenliegend

Beitrag von uuu » Di 14. Nov 2017, 14:29

Also 5 cm über der Kosntruktion werden kritisch.

1. Frage: Wo willst Du hin ? (tiefste beabsichtigte / geplante Aussentemperatur, je Kälter desto Aufwendiger)
2. Frage: wie ist dein weiterer Fußbodenaufbau
3. Frage: Willst Du eine Fußbodenheizung (im Gesamten Fußbodenbereich oder nur teilweise)?

Dann kann man dazu etwas sagen.

Gruß
Ulrich

mussdochgehen
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Re: Hilfsrahmen innenliegend

Beitrag von mussdochgehen » Di 14. Nov 2017, 14:41

Ist ja schon geil....


Wir lassen Roboter auf dem Mars rumlaufen und wie sieht der perfekte wohnkoffer aus?

Mammut Baum Fällen... Kiste aus dem vollen Schnitzen...

Offene feststelle rein und 2 Fenster.

Die Evolution hat noch nicht mitbekommen das wir polyurethan erfunden haben. :)

pat
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Re: Hilfsrahmen innenliegend

Beitrag von pat » Di 14. Nov 2017, 14:44

@Andreas
Ich finde den Aufbau von BLISS recht gut als Referenz da für kalte wie auch warme Klimazonen gebaut ... stabiler Stahlrahmen mit Alu bzw. GFK beschichtetem 'Schaum' und weitestgehend ohne Kältebrücken und verwindungssteif zu bauen.
Ebenfalls sehr interessant finde ich Cargobull/Ferroplast mit ihrem 'Falz-Konzept' welches die Materialausdehnungen kompensiert.
https://www.cargobull.com/de/FERROPLAST ... 6_334.html
Bodenheizung ist für die kalten Monate mmn. zwingend (elektrisch oder mit Warmwasser)
Greetz :mrgreen:
/pat

pat
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Re: Hilfsrahmen innenliegend

Beitrag von pat » Di 14. Nov 2017, 14:53


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