Konzept für Wohnkoffer aus Holz

visual
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Re: Konzept für Wohnkoffer aus Holz

Beitrag von visual » Fr 21. Jul 2017, 00:20

Zu 90% hier ebenfalls mit einer Federlagerung...

Ich kenne hier zumindest keinen Kat mit 3 oder 4 Punkt Lagerung

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egn
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Re: Konzept für Wohnkoffer aus Holz

Beitrag von egn » Fr 21. Jul 2017, 06:27

Ich kenne mindestens 2. ;)

Meiner hat 4-Punktlagerung und Wolfgangs auch.
Gruß Emil

visual
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Re: Konzept für Wohnkoffer aus Holz

Beitrag von visual » Fr 21. Jul 2017, 10:08

oh dann nehme ich alles Zurück :mrgreen: gesehen hab ich die aber noch nicht ;)

aber ich denke mit den 90% wird es trotzdem noch fast passen

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Wolfgang
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Re: Konzept für Wohnkoffer aus Holz

Beitrag von Wolfgang » Fr 21. Jul 2017, 12:49

oh dann nehme ich alles Zurück :mrgreen: gesehen hab ich die aber noch nicht ;)
Schaue heute abend mal ob ich Bilder dazu finde.

Wolfgang
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egn
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Re: Konzept für Wohnkoffer aus Holz

Beitrag von egn » So 23. Jul 2017, 10:19

Hier ein paar Fotos von mir:
DSCN2427.JPG
DSCN8040.JPG
Gruß Emil

AndreasE
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Re: Konzept für Wohnkoffer aus Holz

Beitrag von AndreasE » So 23. Jul 2017, 15:05

Emil,
wieviel Kapazität haben die beiden Rahmentanks? Ich nehme an, daß das Dieseltanks sind.
Danke und LG,
Andy

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egn
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Re: Konzept für Wohnkoffer aus Holz

Beitrag von egn » So 23. Jul 2017, 15:12

Je etwa 250 l.
Gruß Emil

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Re: Konzept für Wohnkoffer aus Holz

Beitrag von midlifecrisis » So 23. Jul 2017, 22:08

Hallo Emil,

Danke für die Bilder!
Gibt es einen bestimmten Grund warum die diese Art der Lagerung gewählt hast?

Ich habe mir am Freitag mal die Federlagerung der Pritsche angesehen. Das ist einfach umsetzbar. Aber ich befürchte das es bei kurzen Unebenheiten (und etwas höherer Geschwindigkeit) jedesmal zwei Schläge tut. Einmal wenn die Feder am Anschlag ist und einmal wenn der Hilfsrahmen wieder aufsetzt. Man müsste da noch Dämpfer mit ranschrauben:-)

Ist die Fahrerkabine auch noch mal extra gelagert oder ist die direkt an den Rahmen geschraubt?

AndreasE
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Re: Konzept für Wohnkoffer aus Holz

Beitrag von AndreasE » So 23. Jul 2017, 22:53

Die Fahrerkabine ist extra gelagert. Hier der vordere linke Stoßdämpfer.
D8E_4450.jpg

Anbei noch ein Bild von den Pritschenfedern.
D8E_0276.jpg

Emil, danke für die Info. 500lt ist ja doch schon einiges.

LG,
Andy

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manny
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Re: Konzept für Wohnkoffer aus Holz

Beitrag von manny » Mo 24. Jul 2017, 09:38

midlifecrisis hat geschrieben:
So 23. Jul 2017, 22:08


Ich habe mir am Freitag mal die Federlagerung der Pritsche angesehen. Das ist einfach umsetzbar. Aber ich befürchte das es bei kurzen Unebenheiten (und etwas höherer Geschwindigkeit) jedesmal zwei Schläge tut. Einmal wenn die Feder am Anschlag ist und einmal wenn der Hilfsrahmen wieder aufsetzt. Man müsste da noch Dämpfer mit ranschrauben:-)
Moin,

im eigentlichen Sinne ist das keine Federlagerung, vielmehr ist das eine vorgespannte Schraube, ähnlich macht das der zivile Nutzfahrzeugbau mit Dehnschrauben.

Der KAT ist dafür gebaut, dass er absolut verwindungsfreie Lasten transportiert, aber in der Praxis, und selbst ausgeladen auf der Verwindungsbahn tut sich da kaum was. Das Federpaket ist halt dazu da im Extremfall einen Spalt zum Rahmen zu ermöglichen ohne dass irgendwas zerstört wird!

Wenn man jetzt einen empfindlichen Koffer auf die Pritschenkonstruktion schraubt könnte man überlegen, ob man weichere Federn verwendet, , oder man testet mal die Kombination Aufbau-Rahmen-Pritschenlagerung in der Projektphase und baut ggf. weichere Federn ein oder lässt Lagerpunkte offen...

Emil hat ja nun wirklich einen langen schweren Aufbau, da kann man schon auf Nummer Sicher gehen, aber ich persönlich denke, dass die Art der Lagerung überdimensioniert ist, und ggf. im Verschleißfall der Lagerpunkte zu instabilitäten führen könnte, weil der ganze Rahmen ab den Hinterachsen nach vorne bei voller Gewichtsausladung ungedämpft schwingen kann...

Bei der Entwicklung unserer Fahrzeuge wurde nun wirklich viel Aufwand getrieben, eine der Forderungen war, dass wertvolle, empfindliche Rüstsätze verwindungsfrei nach Mobilitäts-KAT1 transportiert werden sollen, bei diesen Tests ist unsere Pritschenlagerung rausgekommen, sowie eine Reihe von Spezialaufbauten ohne Hilfsrahmen...

Ich denke das Lagerungskonzept ist so schon ganz OK :whistle:
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Re: Konzept für Wohnkoffer aus Holz

Beitrag von midlifecrisis » Mo 24. Jul 2017, 09:58

@Emil
so ganze habe ich dein Konzept noch nicht verstanden.
Man sieht auf dem ersten Bild den hinteren Lagerbock. Wie viele solche Lager hast du?

So wie das auf dem Bild aussieht kann der Koffer nun nach links und rechts aus der Mitte raus kippen.
Fehlen da nicht noch Federn und ggf. Dämpfer?

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ALu
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Re: Konzept für Wohnkoffer aus Holz

Beitrag von ALu » Mo 24. Jul 2017, 11:36

Sorry, hab´ gerade aus Versehen einen Beitrag gelöscht, ich wollte eigentlich zitieren. Das war der Beitrag in dem midlifecrisis nach Bildern von Emil´s Fahrzeug gebeten hat.
Gruß

Andreas

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Re: Konzept für Wohnkoffer aus Holz

Beitrag von visual » Mo 24. Jul 2017, 11:38

viewtopic.php?f=20&t=132

Hier sind ein paar Fotos von Emils Kat

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manny
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Re: Konzept für Wohnkoffer aus Holz

Beitrag von manny » Mo 24. Jul 2017, 12:18

midlifecrisis hat geschrieben:
Mo 24. Jul 2017, 09:58
@Emil
so ganze habe ich dein Konzept noch nicht verstanden.
Man sieht auf dem ersten Bild den hinteren Lagerbock. Wie viele solche Lager hast du?

So wie das auf dem Bild aussieht kann der Koffer nun nach links und rechts aus der Mitte raus kippen.
Fehlen da nicht noch Federn und ggf. Dämpfer?
Emil hat vorme und hinten jeweils ein Lager um die Längsachse und mittig zwischen den Tanks ein Querlager...
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Re: Konzept für Wohnkoffer aus Holz

Beitrag von midlifecrisis » Mo 24. Jul 2017, 12:18

ALu hat geschrieben:
Mo 24. Jul 2017, 11:36
Sorry, hab´ gerade aus Versehen einen Beitrag gelöscht, ich wollte eigentlich zitieren. Das war der Beitrag in dem midlifecrisis nach Bildern von Emil´s Fahrzeug gebeten hat.
Das macht nix :)
Interessanter wäre: Was wolltest du sagen?

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Re: Konzept für Wohnkoffer aus Holz

Beitrag von ALu » Mo 24. Jul 2017, 12:30

midlifecrisis hat geschrieben:
Mo 24. Jul 2017, 12:18
Das macht nix :)
Interessanter wäre: Was wolltest du sagen?
http://www.enfatec.de/index.php?id=54
Gruß

Andreas

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imodra
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Re: Konzept für Wohnkoffer aus Holz

Beitrag von imodra » Mo 24. Jul 2017, 18:02

ALu hat geschrieben:
Mo 24. Jul 2017, 12:30
http://www.enfatec.de/index.php?id=54
Moinsen,
was mich nun wundert ist:
Link im obigen Zitat hat geschrieben:Expeditionskabine

Bodengruppe

3-Punkt-Lagerung mit Hauptlager und Pendellagern zur verspannungsfreien Befestigung des Aufbaus auf dem verwindungselastischen Fahrgestellrahmen
Hat Emil einen anderen Rahmen? Auf dem Foto von Emil ist eine 4-Punkt-Lagerung zu sehen.
Zuletzt geändert von imodra am Mo 24. Jul 2017, 19:49, insgesamt 1-mal geändert.
LG Thomas ;)

Klar ist das völlig sinnfrei, aber es macht einen Heidenspaß. :D

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manny
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Re: Konzept für Wohnkoffer aus Holz

Beitrag von manny » Mo 24. Jul 2017, 18:51

Ich denke die mittleren darf man getrost zu einem zusammenfassen...
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Re: Konzept für Wohnkoffer aus Holz

Beitrag von imodra » Mo 24. Jul 2017, 19:51

@Manny,

da die mittleren ebenso drehbar gelagert sind ist es eine 4-Punkt Lagerung. Selbst bei einer klassischen Rautenlagerung (Mittenlager fest) wird ja von 4-Punkt gesprochen...
LG Thomas ;)

Klar ist das völlig sinnfrei, aber es macht einen Heidenspaß. :D

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Re: Konzept für Wohnkoffer aus Holz

Beitrag von manny » Mo 24. Jul 2017, 22:18

Na da sie auf der selben Achse liegen triffts drei Punkt eigentlich sehr treffend, wie auch immer wegen mir kanns auch gerne ne Vierpunktlagerung sein...

Wobei die Bezeichnung als solch irgendwie bekolppt ist, denn ne richtige Vierpunktlagerung würde ja die Torsionsentkoppelung nicht hinkriegen...


So komme ich auf drei, aber der mittlere Bock besteht natürlich aus zwei Einzelböcken....
Dateianhänge
DSCN8040.JPG
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Re: Konzept für Wohnkoffer aus Holz

Beitrag von egn » Mi 26. Jul 2017, 06:34

Zu Beginn gab es keinen besonderen Grund für die Auswahl exakt dieser Lagerung, außer vielleicht dass der Aufbauhersteller diese Lagerung auch auf weichen Fahrgestellen verwendete, und ich trotz des starren Rahmens eine Lagerung haben wollte die Kräfte vom Aufbau komplett fern halten sollte.

Im Lauf der Planung ergab sich dann aber auch der zusätzliche Vorteil, dass man weitere Tanks mit relativ großem Volumen im Rahmen unterbringen konnte.
Gruß Emil

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Re: Konzept für Wohnkoffer aus Holz

Beitrag von JStefan » Mi 26. Jul 2017, 08:22

Ich stoße jetzt mal in ein anders Horn.
Voranstellen möchte ich, das wir die identische Konstruktion der Lagerung wie EGN haben.
Die ist suboptimal... denn sie kann die Biegung / Durchbiegung des Rahmens um die Mittelachse ( durchbiegung zwischen vorne und hinten ... mittelachse mag der falsche Begriff sein) nicht kompensieren....Leider... das hat zur Folge, das bei weichen Rahmen der Koffer - meisst an der Türe und oder an den Fenstern reißt. Egal ob unicat oder Action mobil oder wer auch immer. Bei weichen Rahmen geht es schneller bei Verwindungs steifen langsamer. Das ist Fakt und mehrfach von mir selber beobachtet und von den Besitzern bestätigt. Klar will von den renommierten Herstellern darüber keiner reden. Ob und wie man das Problem nachträglich in den Griff bekommt.... führt aber hier zu weit. Es gibt Ideen dazu.... nimm es als Denkanstoß

Grüße aus Columbien
Stefan



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Re: Konzept für Wohnkoffer aus Holz

Beitrag von JStefan » Mi 26. Jul 2017, 08:25

Nachsatz: Eine vernünftige 3 Punkt Lagerung könnte die Lösung sein


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Re: Konzept für Wohnkoffer aus Holz

Beitrag von Nobody » Mi 26. Jul 2017, 08:41

wir haben es so gemacht.
Auf dem vorhandenen Hilfrahmen haben wir Querstreben angeschraubt. Auf denen liegt der Koffer.
Nach 8 Jahren betrieb und ca 60000 km ist mir noch nichts nennenswertes an Rissen aufgefallen.
2009_0509Bild0002.JPG
In der R u h e liegt die K r a f t
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Re: Konzept für Wohnkoffer aus Holz

Beitrag von egn » Mi 26. Jul 2017, 09:28

JStefan hat geschrieben:
Mi 26. Jul 2017, 08:22
Die ist suboptimal... denn sie kann die Biegung / Durchbiegung des Rahmens um die Mittelachse ( durchbiegung zwischen vorne und hinten ... mittelachse mag der falsche Begriff sein) nicht kompensieren....Leider... das hat zur Folge, das bei weichen Rahmen der Koffer - meisst an der Türe und oder an den Fenstern reißt.
Bei weichen Rahmen mit typischer Rautenlagerkonstruktion mit festen Lagerpunkten, nicht ausreichend dimensioniertem Hilfsrahmen und ohne Spiel in den Lagern mag das richtig sein.

Wir reden aber hier aber über den KAT mit sehr starren Rahmen in Längsrichtung, der sich längs praktisch überhaupt nicht durch biegt. Dazu einen kurzem Radstand, wobei das Lager zwischen den hinteren Achsen sitzt.

Wo soll da eine Biegung des Rahmens erfolgen?

In Verbindung mit Gummibuchsen in den Lagern und einem starren Hilfsrahmen in der Bodenplatte, werden auftretende Kräfte kompensiert.

Also bei KATs sehe ich gerade mit unserer Ausführung der Lagerung da überhaupt keine Gefahr.

Das hält ja alles mittlerweile schon 10 Jahre und ich habe bisher nichts bemerkt. Und Du bist ja mittlerweile auch schon einige km über schlechte Straßen gefahren.

Bei einem langen weichen Rahmen würde ich auch keine Rautenlagerung einsetzen, schon alleine weil es praktisch unmöglich ist alle Lager exakt entlang der Torsionsachse zu platzieren. Eine Dreieckslagerung ist da meiner Meinung nach viel besser geeignet.
Gruß Emil

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