Konzept für Wohnkoffer aus Holz

midlifecrisis
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Konzept für Wohnkoffer aus Holz

Beitrag von midlifecrisis » Mi 19. Jul 2017, 14:56

Hallo zusammen,

ich denke es ist sinnvoll das Thema Koffer aus meinen Anfangsbeitrag zu entkoppeln.
viewtopic.php?f=12&t=3682

Was haltet ihr von der Idee einen WoMo Aufbau aus Holz zu bauen?

Meine Ansätze:
Holzrahmenkonsruktion die innen und außen mit Platten beplankt wird.
Brauche ich einen zusätzlichen Hilfsrahmen wenn der Koffer auf einen KAT kommt? Eher nicht, oder?
Ich möchte hinten Sitze für Fahrgäste haben, muss ich die auf Stahl befestigen der bis zum Rahmen durch geht oder darf das auch Holz mit den selben statischen Eigenschaften sein? Es ist nicht so dass ich gar keine Lust auf schweissen habe, aber das wird in irgend einer Form eine Kältebrücke geben, und die mag mein Holzkoffer absolut nicht...


Werkstoffe:
Für die Rahmenkonstruktion tut es vermutlich einfaches Fichte KVH in 40x40 bis 60x60 je nach gewünschter Wandstärke und Dämmung.

Innen würde ich mit Multiplex beplanken.
Denkbar wäre Birke mit HPL Beschichtung, dann wär die Oberfläche gleich fertig.

Aussen bin ich mir noch nicht so sicher.
Siebdruck?
Eigene Beschichtung?
Multiplex mit Alu Deckschicht aus 0,5 bis 1mm Blech?

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pshtw
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Re: Konzept für Wohnkoffer aus Holz

Beitrag von pshtw » Mi 19. Jul 2017, 15:50

Moin,
Guck doch einfach erstmal ins blaue Forum, da gibt es alles und jedes bezüglich Basis und Aufbau. SuFu hilft....
Ansonsten würde ich erstmal Haus bauen statt holz-Luftschlössern :(
Wenn dann in ein Paar Jahren, trotz Hausbau, die Ehe noch intakt ist, weitersehen, andernfalls reicht ja evtl auch ein Unimog.
Guck mal hier in die alten Planungströts, von den meisten unkonkreten hat man seltenst mal wieder was gehört.
Viel erfolgreicher sind die Leute die hier aufschlagen und posten: Guckt mal, was mir letztes WE zugelaufen ist.
Alte Grundregel : fahren statt planen, notfalls mit ner billigeb Alternative zum HighEndTraum (luftschloss)Fahrzeug.
5 Scheine, 4 Matratzen, 1porta potti und nächste Woche mit nem 170 er magirus los, noch sind Ferien!
Gruß
Peter
7.AllradBlütenspannerTreffen 3. bis 5. Mai 2019 !!!

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Lobo
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Re: Konzept für Wohnkoffer aus Holz

Beitrag von Lobo » Mi 19. Jul 2017, 15:59

du bist immer so realitätsnahe in deinen Antworten :lol:
Hörverlust durch Tinnitus

midlifecrisis
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Re: Konzept für Wohnkoffer aus Holz

Beitrag von midlifecrisis » Mi 19. Jul 2017, 16:18

1. Scheinst du meine Konsequenz zu unterschätzen
2. Du überschätzt den Hausbau, abgesehen davon dass Meine Eigenleistung gering ist habe ich das schon ein paar mal gemacht.
3. Was ist verwerflich daran zu planen anstatt ins Verderben zu laufen und hinterher zu heulen?
4. Ich mag bei Träumen keine Kompromisse - Entweder GENAU SO oder WEITERTRÄUMEN.
5. Wenn es passiert, dann passiert es schnell. Bis dahin müssen die Rahmenparameter grob geklärt sein. Ob es morgen oder in 3 Jahren passiert kann ich dir nicht sagen, dafür ist mein Bauch zuständig - nachdem das Hirn die grobe Marschrichtung definiert hat.

Können wir jetzt bitte wieder über Sinn- oder Unsinn von Holzkoffern diskutieren?
Danke! ;)

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fun-ski
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Re: Konzept für Wohnkoffer aus Holz

Beitrag von fun-ski » Mi 19. Jul 2017, 16:24

Moin
Peter hat zumindest was die Kofferfrage betrifft recht, im ALG gibt es recht gute Ansätze dahin.
Ich glaube unter dem User Greenhorn ist der Aufbau eines Holzkoffers gut beschrieben, soweit ich mich erinnere haben die sogar ein Video in Zeitraffer vom Bau gemacht, sah super aus.
Die ballern jetzt duch Indien.
Ich denke ohne Hilfsrahmen wirsd du nich hinkommen.
Bitte beachte dabei auch die Verschränkung der Achsen, bei Sebastias S. muss der Rahmen z.b, höher gemacht werden
wer Rechtschreibfehler findet darf Sie behalten!
Gruß
Dirk

midlifecrisis
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Re: Konzept für Wohnkoffer aus Holz

Beitrag von midlifecrisis » Mi 19. Jul 2017, 16:37

OK - ich habe jetzt auch verstanden was das blau ALG ist.
Ich schau mich da mal um und suche den Beitrag.
Danke!

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urologe
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Re: Konzept für Wohnkoffer aus Holz

Beitrag von urologe » Mi 19. Jul 2017, 17:17

midlifecrisis hat geschrieben:
Mi 19. Jul 2017, 14:56
Aussen bin ich mir noch nicht so sicher.
Siebdruck?
Eigene Beschichtung?
Multiplex mit Alu Deckschicht aus 0,5 bis 1mm Blech?
Bedenke , beim Bau spielt Gewicht keine Rolle ,
beim Fahren später sehr wohl !

die zusätzliche Alu-Deckschicht spielt keine Rolle , aber die zusätzliche Klebeschicht sehr wohl ! , gewichts- als auch kostenmäßig.
Kleber war bei meiner Selbstbaukabine der größte Posten , das wird gerne vergessen.
LG
Ralf
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midlifecrisis
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Re: Konzept für Wohnkoffer aus Holz

Beitrag von midlifecrisis » Mi 19. Jul 2017, 17:36

Könnt ihr mir bitte mit dem angesprochenen Video helfen?
Vom User Greenhorn finde ich nur Reisethemen.
Einer will den Aufbau in einer Art Zirkusswagenoptik bauen.
Habt ihr einen Link?

Auf der Innenseite will ich nach Möglichkeit dickeres MPX haben um jederzeit die Einteilung ändern zu können bzw. was daran festschrauben zu können. In meinem Kopf schwirrt auch noch ein Konzept wo die Aussenhaut nur aus ALU besteht. Das ist aber noch nicht zu Ende gedacht.

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Sebastian S.
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Re: Konzept für Wohnkoffer aus Holz

Beitrag von Sebastian S. » Mi 19. Jul 2017, 17:49

fun-ski hat geschrieben: Bitte beachte dabei auch die Verschränkung der Achsen, bei Sebastias S. muss der Rahmen z.b, höher gemacht werden

Dirk ich merke schon das dich die wenige Verschränkung stört, geht mir ja auch so Bild.

Steht auch momentan ziemlich weit oben mit auf der Liste, die Gedanken kreisen schon.
Hatte es beim Kauf gesehen, kann ja nicht alles perfekt sein. Bild


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fun-ski
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Re: Konzept für Wohnkoffer aus Holz

Beitrag von fun-ski » Mi 19. Jul 2017, 18:05

wer Rechtschreibfehler findet darf Sie behalten!
Gruß
Dirk

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fun-ski
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Re: Konzept für Wohnkoffer aus Holz

Beitrag von fun-ski » Mi 19. Jul 2017, 18:07

Sebastian S. hat geschrieben:
Mi 19. Jul 2017, 17:49
fun-ski hat geschrieben: Bitte beachte dabei auch die Verschränkung der Achsen, bei Sebastias S. muss der Rahmen z.b, höher gemacht werden
Dirk ich merke schon das dich die wenige Verschränkung stört, geht mir ja auch so Bild.
Steht auch momentan ziemlich weit oben mit auf der Liste, die Gedanken kreisen schon.
Hatte es beim Kauf gesehen, kann ja nicht alles perfekt sein. Bild
Gesendet von iPhone mit Tapatalk
Hi Sebastian
sollte aber mit geringem Aufwand machbar sei, wie schon besprochen einfach Abstandklötze rein und verschrauben, zusätzlich länge Federn zum Rahmen.
Wenn du einen Kran dazu brauchst weist du ja wo einer steht :mrgreen:
wer Rechtschreibfehler findet darf Sie behalten!
Gruß
Dirk

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urologe
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Re: Konzept für Wohnkoffer aus Holz

Beitrag von urologe » Mi 19. Jul 2017, 18:24

Bei Deiner heranwachsenden Großfamilie (zumindest für die heutigen bescheidenen Verhältnisse :lol: ) solltest Du auch einmal über eine KAT-Sonderlösung nachdenken , bei der im KAT-Führerhaus noch eine zweite erhöht angebrachte Sitzbank angebracht ist
und ein Durchgang nach hinten ü b e r den Motor stattfindet. Ich finde die beiden Beispiele gerade nicht.
Das wäre meine Lösung für Euch .
Erst KAT entsprechend Grundriß kaufen , zB KAT 1A1 ,6x6 , so belassen wie er ist , als Baustellenfahrzeug , Deine Frau wird Dich lieben und das Fahrzeug sowieso , und später , wenn Ihr aus dem Gröbsten mit Hausbau rtaus seid , dann den großen Umbau , wobei das ein wirklich großer Umbau ist , sozusagen , den KAT als Integrierten um zu bauen . Aber das schafft Familienglück !
Jetzt eine DoKa als Übergangslösung kaufen macht keinen Sinn -
mit dem Tatra 8x8 und Riiiieeeesenkabine hatte ich lange gehadert , aber die Zuverlässigkeit und Ersatzteile ...
Kluge Leute haben auch schon zwei halbe KAT-Kabinen gegenläufig zusammen geschweißt als Pseudo-DoKa , aber das ist für einen Holzwurm auch eher eine Nummer zu groß.
Denk über unübliche Konstruktionen nach - Ihr seid nicht 08/15
LG
Ralf
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Hiasl
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Re: Konzept für Wohnkoffer aus Holz

Beitrag von Hiasl » Mi 19. Jul 2017, 19:19

Orangeworks baut, soviel ich weiß, auch Kabinen für Allrad-LKW (auch den KAT) unter anderem auch aus Holz (auch aus anderen Materialien). Der Gründer hat offenbar auch mal als Schreiner angefangen und zumindest anfangs nur aus Holz gebaut.

Vielleicht würde sich ein Gespräch mit denen mal lohnen um die Selbstbauvarianten mit dem Orangekonzept vergleichen zu können und die Erfahrungswerte von Orangeworks dürften auch nicht uninteressant sein.

midlifecrisis
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Re: Konzept für Wohnkoffer aus Holz

Beitrag von midlifecrisis » Mi 19. Jul 2017, 21:22

Vielen Dank für eure tolle Hilfe!

Hilfsrahmen:
Beim KAT gibt es doch praktisch keine Torsion im Rahmen.
Es geht also nur um Platz für die Räder beim verschränken?

Material für Koffer:
Ich hätte auch Zugriff auf dieses geile Zeug: https://www.puren.com/bau/purenit/
Auch Sonderformate bis 2x6m könnten ich bekommen.

Ursprünglich hatte ich mehr echtes Holz und eventuell ein Diffusionsoffenes Konzept im Kopf.
Je mehr ich mich von Diffusionsoffen verabschiede, je mehr denke ich über Materialen wie ALU dieses PURENIT nach.

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Sandkater
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Re: Konzept für Wohnkoffer aus Holz

Beitrag von Sandkater » Mi 19. Jul 2017, 21:48

im aktuellen Allradler (das Ding ist eine Paper App) steht ein Beitag über einen Kirmiswagen auf einem neuen Fahrgestell. Der Baubericht ist ganz nett zu lesen.
Oder Öschis Umbau eines Steyr.http://www.allrad-lkw-gemeinschaft.de/p ... 23247d7ddb

Peter
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egn
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Re: Konzept für Wohnkoffer aus Holz

Beitrag von egn » Do 20. Jul 2017, 07:15

midlifecrisis hat geschrieben:
Mi 19. Jul 2017, 21:22
Hilfsrahmen:
Beim KAT gibt es doch praktisch keine Torsion im Rahmen.
Es geht also nur um Platz für die Räder beim verschränken?
Doch, es gibt schon Torsion im Rahmen, wenn auch nicht sehr viel.
Wenn die Kabine fest mit dem Rahmen verschraubt ist dann ist mit Kleinholz zu rechnen.

Zumindest eine einfache Federlagerung sollte vorhanden sein, damit der Aufbau völlig unbelastet ist.
Material für Koffer:
Ich hätte auch Zugriff auf dieses geile Zeug: https://www.puren.com/bau/purenit/
Auch Sonderformate bis 2x6m könnten ich bekommen.
Wenn Du gleich fertige PU-Sandwichplatten nimmst sparst Du Dir viel Arbeit. Zudem ist der Dämmwert viel besser.
Ob jetzt Alu oder GFK ist Geschackssache.
Ich habe lieber GFK, weil es gegenüber Einwirkungen von außen unempfindlicher ist, und Schäden leichter repariert werden können. Wenn ich sehe wie nach 10 Jahren fahren durch enge Waldwege unsere GFK-Kabine aussieht möchte ich mir nicht vorstellen wie eine Alukabine aussehen würde. :cry:
Zuletzt geändert von egn am Do 20. Jul 2017, 07:28, insgesamt 2-mal geändert.
Gruß Emil

AndreasE
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Re: Konzept für Wohnkoffer aus Holz

Beitrag von AndreasE » Do 20. Jul 2017, 07:24

Ein Vergleich:

Vom Gesamtfederweg bei einer Verschränkung von 30 Grad gehen bei der Emma (MAN 630):
57% Anteil (17,1 Grad) auf den Rahmen
36% Anteil (10.8 Grad) auf die Federn
7% Anteil (2,1 Grad) auf die Reifen

Beim KAT 1 mit seinem steiferen Rahmen:
13,5% Anteil (4.1 Grad) auf den Rahmen
77.5% Anteil (23.2 Grad) auf die Federn
9% Anteil (2,7 Grad) auf die Reifen

LG,
Andy

midlifecrisis
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Re: Konzept für Wohnkoffer aus Holz

Beitrag von midlifecrisis » Do 20. Jul 2017, 11:10

Wie ist das überhaupt mit der Statik im Fahrzeugbau?
Bruzel ich da im Keller was zusammen und der TÜV sagt dann JA/NEIN?

Gibt es Vorgaben für die Konstriktion, Materialgüte oder Achitektur?

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pshtw
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Re: Konzept für Wohnkoffer aus Holz

Beitrag von pshtw » Do 20. Jul 2017, 11:26

Moin,
Meine Erfahrung aus: Zugmaul tiefer beim kat; neue Pritsche, Balkon, Unterfahrschutz, hintere sitzreihe mit 3 Punkt und neuer Beifahrersitz beim Magirus:

Mach das vernünftig, stimmig dimensionierte Materialstärken, klare Krafteinleitung, glatte nähte etc, gute fachliche Praxis eben.... dann wird das auch abgenommen.

Wenn ich vorher nach Materialstärken o.ä.gefragt habe kam da nie was konkretes , sondern nur die Ansage : Mach das vernünftig, dann tragen ich das ein!

...War dann auch so, zumindest bei diesen Sachen. Das er sich an Kleinkram wie 3. Schlusslichter pro Seite etc hochgezogen hat ist was anderes.....
Gruß
Peter
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midlifecrisis
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Re: Konzept für Wohnkoffer aus Holz

Beitrag von midlifecrisis » Do 20. Jul 2017, 15:39

OK, also würdet ihr auch beim KAT grundsätzlich einen Hilfsrahmen bauen der gefedert auf dem Hauptrahmen montiert wird.

Bitte nicht hauen, aber habt ihr hier ein paar Links zu dem Thema?
Positive Beispiele, Gute Praxis, Lösungsansätze,...

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fun-ski
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Re: Konzept für Wohnkoffer aus Holz

Beitrag von fun-ski » Do 20. Jul 2017, 16:15

midlifecrisis hat geschrieben:
Do 20. Jul 2017, 15:39
OK, also würdet ihr auch beim KAT grundsätzlich einen Hilfsrahmen bauen der gefedert auf dem Hauptrahmen montiert wird.

Bitte nicht hauen, aber habt ihr hier ein paar Links zu dem Thema?
Positive Beispiele, Gute Praxis, Lösungsansätze,...
Zumindestens so wie die Pritsche
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Gruß
Dirk

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Re: Konzept für Wohnkoffer aus Holz

Beitrag von urologe » Do 20. Jul 2017, 16:32

meine Lösung des Problems Zwischenrahmen ist zwar unüblich aber nach über 150 000km praxiserprobt .
Die Originalpritsche ist in jeder Hinsicht perfekt auf das Fahrgestell abgestimmt und bietet in meinen Augen das Optimum zwischen Hochgeländegängigkeit und Alltagsgebrauch (zB Autobahnfahrten).
Gut vorgeplant , läßt sich die Pritsche gut von unten isolieren,
sodaß man weniger Höhe gegenüber einem Zwischenrahmen mit Radausschnitten in der Kabine verliert .
Vorteil : Du kannst an jeder Stelle jede beliebige Last unter die Pritsche hängen .
Das muß beim selbst konstruierten Zwischenrahmen alles vorher bedacht sein.
Nachteil : Gewicht.

Ich würde den KAT vor dem Hausbau anschaffen -
1. im Rahmen der Hausinvestition fällt der KAT kaum auf , hinterher zählt erstmal jeder Euro ...
2. Beschaffungsfahrzeug
3. Du weißt , wie groß die Garage sein muß

viel Spaß beim Planen
Ralf
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Re: Konzept für Wohnkoffer aus Holz

Beitrag von midlifecrisis » Do 20. Jul 2017, 17:11

OK, das mit der Pritsche ist eine Idee.
Werde mir das morgen mal anschauen.
Die Originalpritsche hat eine 4-Punktlagerung, oder?

Was anderes (3-Punkt) macht bei der geringen Torsion im Rahmen auch keinen Sinn, oder?

Ob ich vor oder nach dem Hausbau zuschlage hängt von den Angeboten ab die ich bekomme.
Brauchen tu ich den dafür nicht zwingend.
Es ist eher unwahrscheinlich dass es ein Kipper wird und einen Traktor haben wir hier auch rumstehen.
Ein Fahrzeug werde ich frühestens beim Garten brauchen, aber auch hier macht eine Pritsche ohne Kipper auch wenig Sinn.
Das Holz für mein Schreinerhobby bekomme ich mit schlimmstenfalls 50€ Aufpreis direkt vor die Haustüre.
Da kann selbst ich in meiner Euphorie mir die KAT Fahrt nicht wirtschaftlich rechnen... :mrgreen:

Garage bzw. eine Halle (unbeheizt) dafür habe ich schon.
Ggf. passt da auch später mal noch eine Schwester oder ein Bruder rein... :)
Momentan steht da nur ein JEEP Wrangler und ein Golf1 Cabrio 16V Turbo mit 250-500PS (Den Verkaufe ich aber falls jemand zufällig Interesse hat).
Darin kann ich auch Ganzjährig am Aufbau arbeiten, meine Werkstatt ist direkt daneben.
Infrastruktur habe ich also gelöst.

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Sandkater
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Re: Konzept für Wohnkoffer aus Holz

Beitrag von Sandkater » Do 20. Jul 2017, 23:01

Die Pritsche ist fest verschraubt, nur die vorderen Aufnahmen sind mit einem Federpaket ausgerüstet.
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Re: Konzept für Wohnkoffer aus Holz

Beitrag von midlifecrisis » Do 20. Jul 2017, 23:38

Das mit der Pritsche ist in meinem Fall nicht so ideal.
Wie habt ihr eure Koffer auf dem Rahmen gelagert?

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