Ein Projekt...

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MANni
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Ein Projekt...

Beitrag von MANni » Do 3. Jan 2013, 23:13

...ich stelle uns und unser Projekt kurz vor:

Wir, dass sind Steffi/ 32, Matthias/ 41 und Lisa/ 6, und wir haben für uns beschlossen, wir brauchen ein Wohnmobil.

Das Objekt unserer Begierde ist ein MAN Kat. 1 5t mil. glw mit Pritsche, die Daten in Kurzform; 12,7l Hubraum mit luftgekühlten 256 PS; Zulassung H- Kennzeichen.

Im Fahrerhaus sind vier Sitzplätze eingetragen, während der Fahrt ist kein Aufenthalt im Wohnbereich möglich, auch wird der Durchgang nach vorne beim diesem Fahrzeug nicht geplant oder gewünscht.

Leermasse etwa 9,3- 9,5t.

Den Aufbau möchten wir in Eigenregie erstellen, Länge 5,5m, Breite 2,5m und die Höhe 2,2m; Ausführung Stahlrohrskelett QR 50/3 und RR 50/30/3 mit aufgeglebten Stahlblechen t= 0,75 einer Styrodurdämmung t= 60 und innen mit etwa 4-6mm Sperrholz. Die Stahlrohre werden innen mit 10mm Speerholz als Isolator belegt.
Die Fenster und Klappen sind Fenster (Kipp- OL und GFestverglasung Iso ESG 6/ 12/ VSG 6) mit einem U- Glas von 1,0 oder 0,9 W/m²K zus. warmer Kante und Türe/ Klappen aus Aluminium außen flügelüberdeckend mit 5- fach Verriegelung und Kernziehschutzrosette ohne Beschlag außen/ innen Drücker.

Der fertige Koffer wird etwa 1,3t wiegen, der Innenausbau ist in der Planung; feststehen eine große Heckgarage, ein festes Bett darüber 1800x2000mm und einem Küchenbereich mit Dusche/ Bad und vorne eine feste Sitzgruppe die zum Bett umgebaut werden kann; Zeichnungen sobald sie vorliegen.

Wir kochen, heizen (2x Truma) und kühlen über Gas; 230V und 12v- Netz sind in Planung. Beleuchtung komplett über LED.

Das Fahrzeug soll außen grau mit roten Applikationen werden, und innen dominierend weiß mit grauen Polstern (Leder/ Alcantara) mit roten Akzenten bekommen.

Eine Solaranlage und Klimaanlage ergänzen das Ganze später.

Der Koffer soll auf die vorhandene Pritsche aufgebaut werden und als Ladung deklariert werden, geht das?!

Was müssen wir beachten?

Gruß Steffi und Matthias

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yellowbrick
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Re: Ein Projekt...

Beitrag von yellowbrick » Do 3. Jan 2013, 23:22

holla

welcome

bed von 200 cm lange das geht ,,aber 180 breid ,ist zuviel ,wir haben 2mtr lange und 155 breit,,

wenn ich das lese liebt ,du deine frau nicht mehr hahahahha

gr joris

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Wolfgang
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Re: Ein Projekt...

Beitrag von Wolfgang » Do 3. Jan 2013, 23:32

Hallo Mani,

Bettbreite reicht vollkommen 1600 mm. Reicht für uns vollkommen aus.
Wir kochen, heizen (2x Truma)
Kochen über Gas ist ok, aber heizen braucht sehr viel Gas. Weswegen nicht mit Diesel, ist eh an Bord?
und kühlen über Gas; 230V und 12v- Netz
Dann ist es ein Absorber. Bedenke dass die nicht in allen Schräglagen arbeiten. Kompressor ist da eher geeignet, verbracuht leider auch mehr Strom.
Der Koffer soll auf die vorhandene Pritsche aufgebaut werden und als Ladung deklariert werden, geht das?!
Bin mir nicht sicher wie das bei einer H-Zulassung später gehen soll.

Bin mal gespannt wie es bei euch weitergeht.

Wolfgang
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pshtw
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Re: Ein Projekt...

Beitrag von pshtw » Do 3. Jan 2013, 23:57

Hallo,
habe keine große Ahnung von Womo, aber in dem Seidenstraßen - Tröd schrieb
roadrunner auf die Frage, warum er bei seinem WoMo ein H-Kennzeichen hat:
Zitat: "Mein KAT ist mit BDF- Looks versehen. Der Aufbau ist daher egal."
Dann bleibt die Wohn-Kiste zum TÜV Termin wohl zuhause im Schuppen, oder ?
Außerdem wäre dann ja auch die Breite von 2,5 mgl., ist sonst für die normale Pritsche ja´n bißchen viel, allein schon wg der Befestigung...
Nachteil ist sicherlich das höhere Gewicht von nem selbststragenden Container, grade bei dem hohen Schwerpunkt,
Gut´Nacht,
Peter
7.AllradBlütenspannerTreffen 3. bis 5. Mai 2019 !!!

MANni
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Re: Ein Projekt...

Beitrag von MANni » Fr 4. Jan 2013, 10:40

@all

Das Bett hat diese Abmasse, weil darunter eine große Garage/ Stauraum/ Technikraum entstehen soll; und dass Verhältnis zur Steffi ist ganz OK! :-)

Das mit der Gas/ Stromversorgung ist noch nicht ganz geklärt; es werden sicherlich die benötigte Anzahl Batterien im Aufbau verbaut.

Das mit der H- Zulassung ist ein wenig schwammig, für das Fahrzeug rechtlich einwandfrei; nur die Verbindung zum Aufbau ist ungeklärt...

Gruß Matthias

HugoVogelsang
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Re: Ein Projekt...

Beitrag von HugoVogelsang » Fr 4. Jan 2013, 12:24

Hallo,

einen Wohnkoffer als Ladung mitzunehmen ist gar kein Problem. Der muß auch zum Tüv nicht runter.

Nachteil: Das Fahrzeug bleibt LKW
-> Sonntagsfahrverbot
-> kein Parken in Wohngebieten

Für die Aufbaubefestigung würde ich in die 4 Ecken der Pritsche eine stabile Platte einschweißen, durch die ich den Koffer mit entsprechenden Gegenstücken verschrauben kann.
Zusätzlich sollte ein Formschluss in der Verbindung Platte / Kabine vorgesehen sein, damit die Kabine auch ohne Schrauben nicht verrutschen kann. Die Schrauben haben dann eigentlich nichts mehr zu halten, solange das Ding nicht fliegt oder umkippt.
Auf genügend Klemmlänge achten, damit sich die Verbindung nicht losrappelt.

Gruß Hugo

MANni
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Re: Ein Projekt...

Beitrag von MANni » Fr 4. Jan 2013, 13:40

@ Hugo

Ich habe vor, dass Fahrzeug über H- Kennzeichen laufen zu lassen, also keine Maut/ Umweltzonen, Sonntagsfahrverbote...

Den Aufbau möchte ich in/ auf die vorhandene Pritsche aufbauen, diese wird gestrahlt, grundiert und versiegelt, dann Dämmung und Bodenbelag.

Wenn der TÜV fordert, fahre ich ohne Pritsche zur Prüfung; wenn es geht, bleiben Pritsche und Aufbau drauf! Der Koffer bleibt Ladung...

Gruß Matthias

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charly
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Re: Ein Projekt...

Beitrag von charly » Fr 4. Jan 2013, 13:51

Hallo,

das H-Kennzeichen befreit leider NICHT vom Sonntagsfahrverbot.

Das wäre schön ist aber nicht so. Über 7,49 to = Sonntagsfahrverbot!!!
Grüsse aus OWL

Charly

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urologe
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Re: Ein Projekt...

Beitrag von urologe » Fr 4. Jan 2013, 15:34

MANni hat geschrieben:Wenn der TÜV fordert, fahre ich ohne Pritsche zur Prüfung; wenn es geht, bleiben Pritsche und Aufbau drauf! Der Koffer bleibt Ladung...
das geht nicht ! ohne Kennzeichen Beleuchtung , Kotflügel...... die Pritsche muß aufgebaut sein. Wenn der Koffer fest mit der Pritsche verbunden ist , ist es keine Ladung mehr.
es geht nur Lkw mit Wechselaufbau- Du mußt also theoretisch eine zweite Pritsche zu hause haben.
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MANni
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Re: Ein Projekt...

Beitrag von MANni » Fr 4. Jan 2013, 16:37

Hallo Ralf,

dass mit der zweiten pritsche geht dann schon klar; muß ich zum TÜV denn umbauen? Oder reicht es, wenn man umbauen könnte?

Wie geht die Pritsche runter?

Gruß Matthias

PS: Wir sind Ende April ein paar Tage in der Schweiz bzw. Frankreich, du liegst da ja auf dem Weg...

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urologe
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Re: Ein Projekt...

Beitrag von urologe » Fr 4. Jan 2013, 17:35

MANni hat geschrieben:; muß ich zum TÜV denn umbauen? Oder reicht es, wenn man umbauen könnte? .... du liegst da ja auf dem Weg...
Lkw mit Wechselaufbau bedeutet , daß der Aufbauwechsel mit einfachen Mitteln erfolgt - üblicherweise Containerlocks - aber da die Originalpritsche nur mit
6 Schrauben befestigt ist , könnte man ja den Wechsel mit einem entsprechenden Schlüssel leicht erledigen...

ja , Hauptsache , ich liege nicht im Weg ... :lol:

LG
Ralf
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Re: Ein Projekt...

Beitrag von MANni » Fr 4. Jan 2013, 18:05

@Ralf

Stimmt das mit dem Sonntagsfahrverbot?

Was ist den kostentechnisch die günstigste Lösung ohne Einschränkungen?

LKW, Womo, H- Kennzeichen?

Gruß Matthias

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Re: Ein Projekt...

Beitrag von urologe » Fr 4. Jan 2013, 18:38

MANni hat geschrieben:Was ist den kostentechnisch die günstigste Lösung ohne Einschränkungen?
die Grauzone :shock:
schick mir mal ne PN - ich finds nicht so gut , die Grauzone öffentlich breit zu treten
es gibt immer wieder Schlaumeier , die meinen , diese Aussagen unbedingt beim Verkehrsministerium mit 150%iger Sicherheit bestätigt zu bekommen ,
mit dem Effekt , daß eine neue Verordnung geboren wird....
LG
Ralf

edit ja - H-Kennzeichen befreit nicht vom Sonntagsfahrverbot
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HugoVogelsang
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Re: Ein Projekt...

Beitrag von HugoVogelsang » Sa 5. Jan 2013, 14:46

Kostentechnisch ist sicherlich das H-Kennzeichen die günstigste Lösung.

Es gibt auch immer wieder Fälle, in denen ein WoMo mit H-Kennzeichen durchkommt.

Ob 4 Schrauben durch die Pritsche den Ladungscharakter aufheben wage ich zu bezweifeln. (Andersrum will der Tüv unbedingt eine Schraube sehen, wenn man den Koffer auf Kontainerlocks sitzen hat.)

Zur Not kann ja die Pritsche mit Kontainerlocks ausgrüstet werden.
Ich persönlich mag die Dinger aber nicht. Sie halten den Koffer zwar an Ort und stelle, weil man die Locks aber nicht wirklich fest ziehen kann (im Maschinenbaulichen Sinne fest wären bei den Schrauben mindestens 2000 Nm auf der Mutter) Kann der Koffer immer ein bischen arbeiten. Kein Problem auf der Strasse, aber auf der Piste führt es zu Verschleiß an den Aufnahmen.

Gruß Hugo

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KAT I
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Re: Ein Projekt...

Beitrag von KAT I » Sa 5. Jan 2013, 19:49

man die Locks aber nicht wirklich festziehen kann
Da ist dann der Wechsel von Kraft- auf Formschluß hilfreich. Ist konstruktiv eher ein übersichtlicher Aufwand und hält den Koffer sicher an der gewünschten Position.
Grüße
Mathias

Gummilager ausbauen ist wie eine Naturgeburt auf dem Aussteigerhof: Pressen, Heulen, Schreien, Bluten, Beten.

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Re: Ein Projekt...

Beitrag von HugoVogelsang » Sa 5. Jan 2013, 23:13

Die Locks machen ja Formschluss, in jede Richtung, ausschließlich Formschluss.
Das der Koffer verloren Geht ist mit Locks so gut wie ausgeschlossen, selbst bei einem Überschlag.

Aber dadurch, daß sie sich nicht vorspannen lassen, scheuern sie halt, und das macht Verschleiss und ggf. Krach.
Sicher sind sie, keine Frage.
Und schnell zu lösen.
Und ganz bestimmt eine zuverlässige Ladungssicherung im Sinne der Straßenverkehrsordnung.

Ich bevorzuge aus genannten Gründen eine vernünftig vorgespannte Schraubenverbindung (+Formschluss)

Gruß Hugo

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KAT I
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Re: Ein Projekt...

Beitrag von KAT I » So 6. Jan 2013, 00:34

In Längsrichtung ist Spiel - das kann man durch eine Begrenzung eliminieren.
Anyway, wenn das konstruktiv sauber gelöst ist, sind sicher beide Ansätze richtig.
Bei dem Projekt hier geht es ja nicht um rallye-tauglichkeit. Ich habe den Koffer meines Steyr , der ein reines Reisegefährt ist, mit Locks befestigt und bin immer sehr froh, dass er sich ohne größeren Aufwand abnehmen lässt.
Grüße
Mathias

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Re: Ein Projekt...

Beitrag von HugoVogelsang » So 6. Jan 2013, 02:06

Containerlocks haben Spiel in jeder Richtung. Ob in Längsrichtung mehr Toleranz ist, als Quer oder nach oben ist doch an der Stelle unerheblich.
Kontainerlocks sichern in jede Richtung durch Formschluss. Zusätzliche Längsanschläge sind reine Geschmackssache aber keine Notwendigkeit.
Ich sage ja auch nicht, das Containerlocks ungeeignet sind oder unsicher.
Sie sind nur grundsätzlich lose.

Und daß das Abnehmen des Koffers mit Schrauben 3 Minuten länger dauert, als mit Containerlocks bei mal grob veranschlagter Stunde Gesamtzeit mit Kran besorgen, Koffer anschlagen, alle anderen Verbindungen lösen usw. ist doch nun wirklich nicht wichtig, wenn der Koffer sowieso nur allle Jubeljahre mal runter soll.

Daneben ist die Schraube auch für einen Bruchteil des Preises zu haben. Und leichter ist sie auch noch.

Weniger Diskussionen mit der Polizei hat man ggf. mit den Locks.
Aber die Schraube + Formschluss ist die bessere Verbindung.

Gruß Hugo

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Re: Ein Projekt...

Beitrag von MANni » So 6. Jan 2013, 10:44

@all

Danke für die rege Beteiligung!

Wenn ich das so verstehe, darf ich meine Kabine auf die Originalpritsche auf- und einbauen; somit brauche ich zum Erhalt des H- Kennzeichens eine zweite Pritsche zum TÜVen.

Die Alternative wären zus. Containerlocks auf der Pritsche und einen autarken abnehmbaren Aufbau.

Gruß Matthias

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