Ausbau dänischer Shelter

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simon
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Ausbau dänischer Shelter

Beitrag von simon » So 4. Mai 2014, 11:35

Hallo zusammen!

Wie kürzlich berichtet habe ich mir einen dänischen Funkkoffer zugelegt. Ursprünglich wollte ich ja einen Holzkoffer selberbauen, aber da ich bis Ende Juni eine Kiste auf dem Fahrzeug haben wollte in der man zumindest schlafen kann und die Planung nur grob stand habe ich mich umentschieden. Der dänische Shelter stellt für mich den besten Kompromiss dar. Innenabmessungen LxBxH sind 461,7x230,5x181,9 cm. Besonders gut gefallen mit die vier doppeltverglasten Fenster. Der Shelter nutzt die vorhandene Pritsche deutlich besser als ein FM2 der Bundeswehr. Vor dem Shelter sind (wenn er an der hinteren Kante bündig mit den Ecken der Pritsche steht noch ca. 30cm Platz. Ich werde die Box noch ca. 10cm weiter nach hinten überstehen lassen.
Die Befestigung erfolgt nicht über Containerlocks, da der Shelter nur über seitliche Aufnahmen für eine Hebevorrichtung verfügt. An beiden Seiten sind jeweils 2 Aufnahmen, in die von unten ein Blech eingreift, die Sicherung erfolgt über einen von der Seite gesteckten Bolzen (d=21mm) der mit einer M10 Schraube gesichert wird. Für diese Aufnahmen werde ich mir Haltebleche anfertigen lassen (Danke an Kubi für die Fotos vorab!), die Bleche werden an der Stelle wo der Bolzen normalerweise sitzt ein M20-Gewinde haben und der Shelter mit einer passenden Schraube gesichert. Die Haltebleche werden außerdem an der Pritsche verschraubt.

So, das war erstmal der theoretische Teil :D
Wir haben seit der Abholung die Zeit mit Planung und Entkernung verbracht. Ach ja, und da wir keinen Stellplatz haben sondern auf der Straße schrauben kamen natürlich immer Leute vorbei, die einen von der Arbeit abhielten... Es sind aber auch einige echt hilfreiche Kontakte auf diese Weise entstanden.
Als wir hier ankamen, sah der Shelter von innen so aus:
Schreibtisch
Schreibtisch
Schreibtisch 2
Schreibtisch 2
Eine Seite bestand aus einer gigantischen Pinnwand, die außerdem ein Fenster verdeckte. Die musste zuerst raus. Auf der anderen Seite ein riesiger Schreibtisch, viele Schränke, ein Tresor, dessen Kombination keiner wusste, Kabel über Kabel...

Der dänische Koffer verfügt über ein C-Schienensystem ähnlich der BW-Koffer, nur dass die Schienen aus Stahl sind und auf das GFK aufgeschraubt waren. Da wir nicht alle Schienen wollten, begannen wir mit der Demontage. Hierbei zeigte sich, dass der Wassereinbruch der offensichtlich mal stattgefunden haben muss größer war als zunächst gedacht: Alle Schrauben die wir aus den Schienen holten waren angegammelt. Daher beschlossen wir, den Shelter komplett zu entkernen um ggf. nasse Stellen zu lokalisieren und ausbessern zu können. Die Entscheidung wurde erleichtert, da das elektrische System anscheinend auf 230V basierte und für unseren Koffer ein 24V System mit wenigen 230V Verbrauchern vorgesehen ist. Also wurden auch alle Kabelverlegungen entfernt. Wer braucht als Privatperson schon geschirmte Stromkabel? EMP-Schutz und 5kVA Trafo waren ebenfalls nutzlos für uns. Hinzu kam, dass unser Badezimmer im Eingangsbereich sein soll, daher musste die Elektroverteilung und der Batteriekasten ohnehin weichen.
E-Verteilung
E-Verteilung
Die Verkabelung war zum Teil spannend. Beispielsweise waren Schirmung und Erdungskabel in einem fetten Knäuel verlötet:
Dänische Verkabelung
Dänische Verkabelung
Aus dem Klumpen hätte man ne Menge Lötzinn gewinnen können :lol:

Schwierigkeiten haben uns besonders die C-Schienen gemacht, weil ca. 5% aller Schrauben keinen schraubbaren Kopf mehr hatten. Da half nur noch die Brechstange und Schraube aus der Wand brechen. Ging aber erstaunlich gut. Außerdem konnten wir mit dem Tresor nichts anfangen, der eins der Fenster blockierte:
Tresor
Tresor
doch hierzu später mehr.
Die Heizung haben wir bisher unangetastet gelassen, laut Betriebsstundenzähler ist sie nicht besonders viel in Betrieb gewesen:
Heizungspanel
Heizungspanel
Mal sehen ob die noch brauchbar ist.

Nachdem wir alles abgebaut hatten, konnten wir beim Schrotthändler 227kg Schrott und 19kg Kupfer abgeben. Von den beiden Batterien (Eine BJ 1996, eine 2012) konnte ich die neuere noch retten.

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simon
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Re: Ausbau dänischer Shelter

Beitrag von simon » So 4. Mai 2014, 11:47

Ach so, das sollte eigentlich noch in den letzten Post:
Trafo
Trafo
Das ist der 5kVA-Trafo. Ein sackschweres Teil, fast 20kg Kupferspule und min. doppelt so schwerer Eisenkern.

Nachdem nur noch der Safe und der Fußboden im Shelter waren, begannen wir, letzteren zu entfernen. Das PVC liess sich in ca 1m² grossen Stücken recht gut entfernen, an der rechten Seite des Containers kam der Kleber gleich mit oder liess sich leicht abspachteln, da hier Wasser unter dem PVC stand. keine Ahnung wo das hergekommen ist, ich werde auf jeden Fall das Dach neu machen und mich Aluminium verblechen. Der restliche Kleber war ziemlich fest, daher legten wir über Nacht nasse Zeitungen auf den Fußboden. Am nächsten Tag konnte der Kleber mit Spachteln entfernt werden.
2014-05-01 17.56.15_klein.jpg
Die Zeitung hatte sich stellenweise auf den Kleber übertragen:
Zeitungsabdruck
Zeitungsabdruck
Die restlichen Klebespuren konnte ich mit Universalverdünnung leicht entfernen. Allerdings war ich abends trotz ständig offener Fenster recht benebelt von dem Zeug...

Der Tresor wurde zwischenzeitlich vom Verein "Sportfreunde der Sperrtechnik" abgeholt und mittels Säbelsäge von den Schienen geschnitten. Am nächsten Tag bekam ich den Inhalt: Ein paar Anweisungen zur Bedienung der nicht mehr im Shelter vorhandenen Geräte und 4 leere Magazine für die UZI.
Der Shelter ist jetzt innen bis auf das Heizungspanel komplett leer, also fingen wir an mit dem Zuschnitt des Bettgestells:
Vorfertigung Bett
Vorfertigung Bett
An die vordere Wand kommt ein 140x200er Bett, darunter Stauraum für alles mögliche.

Morgen gehts weiter... Bis zum Wochenende muss das Bett fertig sein, mal sehen was wir sonst noch schaffen...

Grüße
Simon

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Kubi
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Re: Ausbau dänischer Shelter

Beitrag von Kubi » So 4. Mai 2014, 12:06

Hallo Simon,

sieht doch super aus das du so schnell voran kommst. Das mit den Kabeln kenne ich. Waren gefühlte 500m Kabel in allen möglichen Varianten und in den unmöglichsten Klemmungen. Unendlich viele Dosen, Schalter und Kabelkanäle.

Noch mal zu meinen Halterungsbildern. Ich hab die Löcher in der Kofferhalterung noch etwas aufgebohrt und dann ein Gewinde reingeschnitten, ebenso in die Pritsche. Damit ist der Koffer richtig mit den Schrauben verschraubt.

Ich hab zur Zeit nur meine Leiter hinten richtig befestigt, ansonsten kommt man so schlecht rein. Muss jetzt auch mal anfangen die Fenstergummis zu erneuern und den PVC raus zu reissen. Gut zu wissen das er so leicht rausgeht.

Ich bin auf weitere Bilder gespannt und wünsche euch viel Erfolg. Der Platz auf der Pritsche ist ja nun super ausgenutzt. Ich bin gespannt ob deine Heizung funktioniert. Meine hat auch kaum Betriebsstunden, vielleicht sollte ich sie doch mal testen. Wobei ich so eine alte Dieselheizung für den Wohn- und Schlaufraum nicht nutzen wollte.

Viel Erfolg und allzeit gutes Wetter beim Bauen...

Grüße...

Klaus
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Re: Ausbau dänischer Shelter

Beitrag von Klaus » So 4. Mai 2014, 12:24

Du hats doch einige Löcher in der Box.
Muss noch ein paar Löcher im Dach abdichten, wo irgendwas durchgeschraubt war und natürlich entkernen. Die eine oder andere Beschädigung an der Oberfläche muss auch ausgebessert werden
Dazu noch etwas Schwitzwasser denn die Kiste war sicher lange Zeit verschlossen und schon sammelt sich einiges.
In meinem LAK stand seinerzeit 5 cm hoch das Wasser zu beginn des Aufbaus. Bei dem kleinen Dorniershelter auch.Ich habe dann mittels Bohrer für dauerhaften Abfluss gesorgt.
Das hat sich als sehr praktisch erwiesen,undichte Kanister etc kein Problem.
Klaus

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simon
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Re: Ausbau dänischer Shelter

Beitrag von simon » So 4. Mai 2014, 12:53

Moin Kubi,
also der PVC ging nur da wirklich leicht ab, wo Wasser drunter war. Ich hab mit ner Zange gezogen, das klappt auch bei dem festeren Kleber recht gut. Zur Halterung: Ich werde wahrscheinlich nur das eine vorhandene Bolzenloch nutzen. Ich weiß auch noch nicht genau, ob man nicht ein Feingewinde nehmen sollte. Löcher auf M22 aufbohren wäre natürlich auch eine Variante. Die Halterung soll kommende Woche gemacht werden, der Shelter steht jetzt seit 2 Wochen nur mit den Gurten gesichert auf der Straße rum.

Hallo Klaus,
Schwitzwasser ist wohl eher weniger drin, es gibt mehrere Lüftungsöffnungen in denen Ventilatoren saßen, daher sollte drinnen mehr oder weniger die gleiche Temperatur wie außen geherrscht haben. Die Decke werde ich auf jeden Fall neu machen, beim Fußboden bin ich noch unschlüssig, da werde ich jetzt erstmal Probebohrungen machen. Die Ecken sind auch Stellen, wo die Schrauben ziemlich angegammelt waren. Vielleicht lag das auch daran, dass bei der Nutzung Wasserdampf in der Dämmung an den Schrauben kondensiert ist. Auf jeden Fall noch ne Menge Arbeit, aber das war ja vorher schon klar. Nur das genaue Außmaß nicht :mrgreen:

Grüße
Simon

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Re: Ausbau dänischer Shelter

Beitrag von holger » Mo 5. Mai 2014, 12:23

moin simon,

das hört sich spannend an. bin gespannt auf deinen Aufbau und viel
Durchhaltevermögen und zwischendrin immer was Freude an der Arbeit.

wo hast du denn den shelter gekauft? wenn du nicht öffentlich schreiben
möchtest, dann gerne per pm.

viele Grüße und einen schönen wochenstarr
holger

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simon
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Re: Ausbau dänischer Shelter

Beitrag von simon » Mo 5. Mai 2014, 18:36

Moin!
Also ich hab gestern mal ein paar Bohrungen gesetzt: Die Wände sind erstaunlich trocken! Auch der Fußboden. Ich hab nur an 3 stellen Wasser gefunden, aber 10 cm weiter war immer alles trocken. Fazit: die undichten stellen sind vorn an den Ecken und hinten in der Decke. Letztere wollte ich ja eh neu machen und mit Alu verblechen. Das GFK hat ja leider ein paar Risse - bei dem Alter ist das ja nicht ungewöhnlich.

Holger, der Shelter stammt aus dem Forum (siehe im ersten Post verlinkten thread) Ich schreibe dir gleich noch ne pn.

Gruß Simon

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simon
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Re: Ausbau dänischer Shelter

Beitrag von simon » Do 8. Mai 2014, 15:09

Moin Moin!

Wir haben die letzten Tage mit dem Batteriekasten verbracht. Das verdammte Ding saß ziemlich fest.
Batteriekasten
Batteriekasten
Loch
Loch
Dann kam noch der Regen, der weitere Arbeiten am GFK erstmal unterbrochen hat. Bei der ganzen Aktion haben wir wieder was über den Aufbau des Shelters gelernt:
Es handelt sich um ein Holzgerüst, die Dämmung ist zwischen den Ständern verklebt und beidseitig mit GFK als Sandwich abgeschlossen.
Holzständer
Holzständer
Die Holzständer geben Wasser nur ungern wieder ab, wenn sie es erstmal aufgenommen haben. Interessanterweise war der Bereich zwischen der inneren GFK-Schicht und der Dämmung nass, was ich auf das von Klaus erwähnt Kondenswasser an den Verschraubungen in Verbindung bringe. Wir konnten außerdem nicht weitermachen, weil unter der Wand die Fuge zur Aufnahme der Shelterbefestigung neues Sikaflex benötigte, wir aber keins da hatten. Also das Loch erstmal mit nem Müllsack zugeklebt.
Shelterbefestigung
Shelterbefestigung
An anderer Stelle konnten wir bereits vorgestern ein Loch schließen:
Erste Öffnung zu
Erste Öffnung zu
Weil der Müllsack oder besser die Verklebung nicht dicht genug war, haben wir schnellstens gestern in einer Regenpause ein Stück XPS-Dämmschaum eingepasst und heute haben wir eine weitere Regenpause genutzt und eine GFK-Platte aufgeklebt, damit von außen kein Wasser mehr reinkommt. Das Loch ist jetzt schonmal zu. Es regnet allerdings an anderer Stelle durchs Dach :cry: ziemlich frustrierend, das Wetter. Ne Halle wäre gar nicht mal so schlecht :lol:
Zum Blütenspannertreffen schaffen wir es nicht mit dem Bett fertig zu werden, solange es von der Decke tropft ist das nicht sinnvoll.

Dafür haben wir in den letzten Tagen noch am Grundriss gesessen, es gibt jetzt zwei Varianten, die ich zur Diskussion stellen möchte:
Variante 1
Variante 1
Variante 2
Variante 2
Die Grundrisse sind maßstäblich, ein Kästchen entspricht 10 cm. Fenster sind als Rechtecke auf der Außenhaut dargestellt. Der Ausstieg erfolgt über die originale Tür nach hinten. Uns ist wichtig, dass auf der Beifahrerseite noch eine Tür nachgerüstet werden kann (s. Variante 2), ein Einstieg durch das Badezimmer ist für uns akzeptabel. wir freuen uns über konstruktive Kritik und Aufzeigen von Nachteilen der Varianten! Bisher favorisieren wir Variante 2.

Zusätzliche Infos zur Technik: Es wird eine Separett-Toilette installiert, die Batterien würde ich im Fahrerseitigen KAT-Staukasten unterbringen (2x 200-230Ah) Der Kühlschrank soll im großen Schrank untergebracht werden, da der Schrank ziemlich tief ist würde ich eine Unterteilung in der Tiefe vorsehen und hinter der Zwischenwand Geräte wie Wechselrichter, Ladegeräte und Sicherungen/Elektroverteilung unterbringen. Einziger ständiger 230V-Verbraucher ist der Kühlschrank, für diesen ist ein eigener 600/1200W Sinus-Wechselrichter vorgesehen.
Wassertanks würde ich unter der Küchenarbeitsplatte unterbringen, insgesamt bin ich aber noch mit der Gewichtsverteilung unsicher.
Als Heizung soll eine Gas-Luftheizung (Truma Combi 6) unter dem Bett installiert werden, außerdem ein zusätzlicher kleiner Holz- oder Refleks-Ölofen (s. Grundrisse, hat aber keine Priorität). Warmwasser und Kochen über Gas. Zunächst soll das Gas einer Flasche entnommen werden, langfristig soll ein Tank unter die Pritsche.
Alle Schränke werden hinterlüftet. Ich hoffe, ich hab jetzt nichts vergessen...

Schöne Grüße
Simon

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Kubi
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Re: Ausbau dänischer Shelter

Beitrag von Kubi » Mi 8. Okt 2014, 19:39

Ich bin neugierig, gibts neue Bilder?? Wie weit biste insgesamt?

Bei mir wirds im Winter los gehen.

Gruß Matthias..

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simon
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Re: Ausbau dänischer Shelter

Beitrag von simon » Mi 8. Okt 2014, 20:24

Moin Matthias!

Es ist seit dem letzten Post einiges passiert. Ich muss mal alles in Ruhe zusammentragen, im ALG wurde auch schon nach dem Fortschritt gefragt...Hintergrund: Ich bin fast jede Minute meiner freien Zeit am Wochenende am Schrauben und komme gar nicht dazu, hier alles schrittweise zu dokumentieren. Einen Teil hab ich schon zusammengestellt, aber einiges fehlt noch.

Aktueller Status: Ich bin fast fertig. Was noch fehlt ist im Wesentlichen der Fußbodenbelag (beschafft aber noch nicht eingebaut), die Beleuchtung und die 230V-Steckdosen. Der Unterschrank in der Küche wird dieses Wochenende hoffentlich fertig. Der Wasseranschluss der Küche fehlt noch -> kommt später, die Dusche wird irgendwann mal nachgerüstet.
Was habe ich sonst noch gemacht:
- Ich habe die Korundbeschichtung vom Dach abgeschliffen (4 Zopfbürsten und eine Flex sind dabei draufgegangen) und das Dach weiß lackiert, da die Aufheizung durch die Sonne zu erheblicher Ausdehnung des Materials geführt hat und viele Risse teils unsichtbar in der GFK-Schicht des Dachs vorhanden waren. Ach ja: Die 4 Durchbrüche im Dach unbedingt rausreißen! Da sind massive Stahlplatten drunter, die exzellente Wärmebrücken abgeben! Wir saßen letztens auf ein Bier im Shelter (8°C Außentemperatur) und es kam zur Kondenswasserbildung in genau den Bereichen der verbliebenen Stahlplatten. Die beiden Durchbrüche an der Vorderseite habe ich vor Wochen rausgerissen, da undicht.
- Ich hatte und habe noch einige Haarrisse in den Außenwänden, die ich zum Teil ausgeschliffen und verspachtelt habe, zum Teil stehen diese Arbeiten noch aus.
- Das vordere Fenster ist zur Zeit mit Panzertape abgeklebt, da ich im Mai beim Blütenspannertreffen massive Probleme mit eindringendem Wasser hatte. Der zugehörige Rahmen ist mittlerweile Sandgestrahlt und wartet auf den Wiedereinbau.
- Alle vertikalen Dichtfugen sowie die Randfugen auf dem Dach außen haben neues Sika bekommen.
- Alle vorhandenen Durchbrüche durch die Wände mit Ausnahme von 2 Lüftungsöffnungen sind mittlerweile geschlossen, dafür gibt es 3 neue: 1x Landstromanschluss, 1x Badentlüftung, 1x Gaskastenentlüftung.

Anbei mal ein paar (teilweise überholte) Bilder als Vorgeschmack:

Für den bequemeren Einstieg habe ich eine lange Shelterleiter modifiziert, so dass sie unterhalb der Tür und an der Rückwand angehängt werden kann. Die Originale Leiter des Shelter ist von der Vorderseite an die Rückseite gewandert, da sie hier deutlich sinnvoller ist:
Leiter
Leiter
Im Badezimmer ist ein Separett verbaut, was über ein DN75-Rohr nach außen entlüftet:
Badezimmer
Badezimmer
Die Stromverteilung befindet sich im Schrank über dem Kühlschrank, hier fehlt noch eine Verkleidung. Die Batterien (4x NATO GEL) befinden sich unter dem Bett, das Ladegerät dito. Der zuerst von mir eingebaute 600W Wechselrichter war zu schwach für den Kühlschrank, jetzt ist ein 1500W Sinus-WR verbaut.
Stromverteilung
Stromverteilung
Die Küche verfügt noch nicht über einen Wasseranschluss (170L Tank unter dem Bett, noch nicht fest eingebaut/verrohrt), das Gaskochfeld wird von einer 11kg Flasche von unterhalb der Spüle versorgt - Installation gem. Vorschrift im Gaskasten mit Lüftung nach Außen)
Küche
Küche
Blick von der Tür zum Bett (Die Wand und Sitzgruppe ist mittlerweile weiß lackiert):
Wohnraum
Wohnraum
Der Umbaubericht folgt dann später ;) Ich hoffe, ich konnte deine Neugier befriedigen :mrgreen:
Fragen und Hinweise sind herzlich willkommen!

Grüße
Simon

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Re: Ausbau dänischer Shelter

Beitrag von Kubi » Do 9. Okt 2014, 10:30

Hallo Simon,

danke für die Auskunft und die tollen Bilder.
Die Idee mit der Leiter ist nicht schlecht, mal gucken ob ich es auch so mache.

Hab meine BW-Aufstiegsleiter auch so am Koffer zu hängen und kann sie unter der Tür einhängen und bequem einsteigen.

Der Tip mit den Dachdurchführungen ist auch gut. In einer Durchführung wollte ich eine Ablufthaube einsetzen, weil dort die Toilette hin sollte.
Dann werd ich die anderen Durchführungen ausbauen und verschliessen.

Mit was für einer Farbe hast du eigentlich die Wände gestrichen?? Ist die Farbe abwaschbar??

Hast du einen Abwassertank montiert, wenn ja außerhalb des Koffers??

Wo ist das Fenster undicht geworden und warum?? War nur der Rahmen Schuld??

Bist du sonst mit der Isolierung des Koffers zufrieden oder wird er zu kalt bzw. zu warm??

Gruß Matthias...

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Re: Ausbau dänischer Shelter

Beitrag von Kubi » Do 9. Okt 2014, 10:34

Bei mir sieht es aktuell so aus:

Bild

Bild

Bild

Bild

Bild

Bild

Bild

Die Leiter ist mittlerweile auch schwarz und die nicht lackierten Stellen am Koffer sind nun auch lackiert.
Die originale Heizung ist abgebaut und der Metallkasten neben der Leiter am Koffer.
Die sind hier auf den Bildern noch dran.

Radio ist eingebaut und Montag kommt Marcel hier her und die ESP wird überarbeitet und die Düsen gewechselt.
Dann gehts im Koffer weiter.

Grüße..

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Re: Ausbau dänischer Shelter

Beitrag von simon » Do 9. Okt 2014, 20:25

Moin Matthias!

Also bezüglich der Durchführungen kann ich dir nur dazu raten alle rauszureißen. Wenn du eine Ablufthaube haben willst, mach es am besten sauber und bau eine neue Durchführung anstelle der alten ein. Wenn sich schon bei 8°C Kondensfilme bilden will ich nicht wissen, was bei Temperaturen unter 0°C passiert. Ich habe meine Badentlüftung zur Seite über ein Kiemenblech rausgelegt. Um die Dachdurchführung ist ein fetter Stahlkasten einlaminiert, vielleicht lässt sich auf den Bildern der Mist einigermaßen erkennen:
Dachdurchführung original
Dachdurchführung original
Dachdurchführung entfernt
Dachdurchführung entfernt
Ein solcher Stahlkasten hat eine Wandstärke von 5mm und im Grundriss eine Fläche von ca. 250x200mm. Das Ding ist für zivile Zwecke mal sowas von nutzlos. Die hinteren muss ich noch rausreißen, das habe ich bisher vor mir hergeschoben. Tipp: Die Kästen sind geerdet und in der äußeren GFK-Schicht ist ein Metallnetz einlaminiert. Das Erdungsband läuft an der Oberseite unter dem GFK entlang. Ich habe das Dach mit einer Flex aufgeschnitten. Den Sperrholzklotz konnte ich nur entfernen, indem ich auch die untere GFK-Schicht abgeschnitten habe. Auf dem war mal der Griff verschraubt, an dem man sich festhalten kann wenn man die Leiter raufsteigt. Die Leiter ist vorne aber einfach nicht zu gebrauchen. Jetzt kann ich direkt aus dem Aufbau aufs Dach 8-)

Für die Farbe im Koffer habe ich ganz einfachen Alkydharzlack aus dem Baumarkt genommen, der große Eimer kostet da um die 35 Euro. Ist wasserbeständig, da Kunstharz. Der Lack haftet gut auf dem GFK, wir haben die Wände mit 150er Papier angeschliffen und 2 oder 3 Schichten Lack aufgebracht. Müsste meine Freundin nochmal fragen, wieviele es waren, die war fürs Malen zuständig :oops: Waren auf GFK glaube ich 2 Schichten und auf dem Sperrholz 3 Schichten. Ich schau am Wochenende nochmal, welcher Lack das war und schicke dir dann ne PN mit Fabrikat und Bezeichnung. Hoffentlich denke ich dran :roll:

Der Abwassertank ist zur Zeit ein einfacher PE-Kanister neben dem Gaskasten. Für die Dusche und das Küchenabwasser soll langfristig ein Abwassertank unter die Pritsche. Ich tendiere im Moment zur Lösung von Maik mit einem 200er KG-Rohr mit der Möglichkeit an beiden Fahrzeugseiten abzulassen. Da passt einiges rein.

Beim vorderen Fenster war der Rahmen derart verrostet, dass das Wasser zwischen Rahmen und Dichtmasse unter dem Plexiglas in den Koffer gewandert ist. Bei strömendem Regen und fahren auf der Autobahn wird das Wasser ordentlich reingedrückt. Das eine seitliche Fenster hängt etwas, daher schließt die Dichtung nicht mehr richtig. Wir haben bereits angefangen, alle Fensterdichtungen zu erneuern, auch die Tür hat neue Dichtungen bekommen.

Die Dämmung des Koffers überzeugt mich nur eingeschränkt, was ihre Qualität angeht. Sie funktioniert zwar, man kann ohne Heizung einfach mit laufendem Wechselrichter und Kühlschrank zu dritt im Koffer sitzen und es wird bei den derzeitigen abendlichen Temperaturen nicht zu kalt. Der Schaum ist aber eben schon 37 Jahre alt und was ich an den undichten Stellen im Dach an Wasser gefunden habe ist der Wahnsinn. In dem Bereich wo es ständig durch die Decke tropfte, stand das Wasser 2cm hoch im Schaum! Das war der Bereich wo im Shelter eine Batterie von Steckdosen und Schaltern an der Decke montiert war:
Löcher
Löcher
Ich habe daher großflächig gegen geschlossenzelligen XPS Hartschaum getauscht, der auch deutlich bessere Wärmeleitwerte haben sollte. PUR-Dämmung konnte ich zu günstigen Preisen nicht bekommen (hat super Wärmeleitwerte), aber es bringt ja auch nichts, wenn du an einer kleinen Stelle hochmodernen Superschaum hast und im Rest der Wände den alten Schaum mit schlechter WLG.Zwischenzeitlich habe ich sogar überlegt, den Schaum im gesamten Dach zu ersetzen. Wir haben daher an verschiedenen Stellen im Koffer Probebohrungen gesetzt und auf Feuchtigkeit kontrolliert. Letzten Endes gab es nur einige wenige feuchte Stellen, wo wir örtlich begrenzte Maßnahmen ergreifen konnten. Wir haben bisher außer beim Blütenspannertreffen noch nicht im Koffer übernachtet, dafür mussten wir wegen der Undichtigkeiten neben einer Pfütze im Koffer schlafen :? Danke nochmal an Peter für die Lappen und den Heizlüfter :!:

Danke für deine Bilder, Matthias! So kann ich mal sehen, wie der Koffer ohne vergitterte Fenster aussieht 8-) ich habe meine Gitter noch nicht abmontiert und weiß nicht so recht, ob ich sie dran lassen oder entfernen soll... Den Stahlkasten vorne habe ich bereits vor der Verladung auf mein Fahrzeug entfernt, weil die Scharniere vergammelt waren und die Heizung ist auch komplett rausgeflogen. Den Diesel hab ich vorher noch in meinen Haupttank umgefüllt, sah soweit noch brauchbar aus.
Ich glaube mein Koffer sitzt etwas weiter hinten auf der Pritsche als bei dir, wir haben vor der Montage der Haltebleche die Position mit 4 Spanngurten eingestellt. Ging erstaunlich gut! Vor dem Koffer habe ich jetzt noch ca. 40cm Pritsche zur Verfügung. Mal sehen was ich damit mache. Die Haltebleche selbst habe ich mir ja bei dir abgeschaut. Ich habe jetzt 16mm dicke Platten aus A2-Edelstahl genommen und jeweils mit 2 M16-A2-Schrauben am Pritschenrahmen verschraubt Anzugsdrehmoment ist 150Nm, das sollte reichen. Der Koffer wird nach wie vor über den originalen Bolzen festgehalten, da ich keinen dritten Gewindegang für ein M22-Gewinde auftreiben konnte. Aber es geht auch so ganz gut :)
Die Außenlackierung steht bei mir auch noch an. Erst müssen wir noch die letzten Risse beseitigen und dann wird es wohl nächstes Jahr damit losgehen. Aktuell denke ich noch darüber nach, das Dach mit Alu-Riffelblech zu verblechen, da ich den Sika-Fugen an den Rändern und dem alten GFK vom Dach nicht so recht traue - auch wenn es im Moment dicht ist. Die Dänen haben ja irgendwann angefangen, ihre Shelterdächer mit Alu zu verblechen, das scheint also nicht so abwegig zu sein.

Viel Erfolg bei deinem Ausbau, ich bin gepannt auf Bilder und Berichte! Wenn ich Zeit finde, werde ich mich nächste Woche mal an meinen Ausbaubericht setzen...

Schöne Grüße
Simon

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Re: Ausbau dänischer Shelter

Beitrag von Kubi » Fr 10. Okt 2014, 09:51

Hallo Simon,

danke für deine Bilder. Dann weiß ich ja erstmal auf was ich zu achten hab. Erstmal muss ich die alten Löcher in den Wänden verschliessen und dann den Koffer streichen.

Die Idee mit dem Aluriffelblech ist super. Ich bin am überlegen das komplette Dach damit auszulegen und abzudecken.
Da haste mir eine gute Idee gegeben.

Dann bin ich mal gespannt was du für einen Bericht posten wirst.
Ich warte erstmal auf Marcel und bin gespannt wie sich der KAT danach fährt.

Grüße Matthias...

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Re: Ausbau dänischer Shelter

Beitrag von Sandkater » Sa 22. Nov 2014, 23:08

Die Kombination Alu/GFK kann Ärger bereiten.

Ich habe mir vor vielen Jahren einen Koffer aus Aluprofilen vom Möbelkoffer an den Kanten und 30er PU Sandwichplatte gebaut.
Am Dach war er immer nur ein Jahr lang dicht, dann ist die Dichtmasse gerissen wegen der unterschiedliche Wärmeausdehnungskoeefizienten.

Ich würde das Dach anschleifen und mit dickem Gewebe (300g/m²) in zwei Lagen neu machen.
Ist wahrscheinlich einfacher als die Bleche noch zusammen zu schweissen.

Peter
When you are going through hell, keep going.
Winston Churchill

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Re: Ausbau dänischer Shelter

Beitrag von simon » Mi 26. Nov 2014, 21:44

Moin Peter!

Ich denke, das Problem mit dem unterschiedlichen Ausdehnungsverhalten GFK/Alu kann man mit einer entsprechend dicken SIKA-Fuge in den Griff bekommen. Ich hab ehrlich gesagt einfach keine Lust auf die Panscherei mit dem Epoxidharz :mrgreen: Das ist bei den derzeitigen Flächen schon nervig gewesen...

Gruß
Simon

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Re: Ausbau dänischer Shelter

Beitrag von simon » Mi 23. Sep 2015, 21:47

Moin zusammen!

ich habe jetzt endlich meinen Bericht soweit fertig. Hab da bestimmt das eine oder andere vergessen oder durcheinander gebracht, aber so ist das eben, wenn man nicht gleich alles dokumentiert. Andererseits, wenn man jedes Wochenende von früh bis spät durchzieht, schafft man es gar nicht alles umgehend zu dokumentieren. Von Juni 2014 bis Mai 2015 haben wir an den Wochenenden außer Schlafen, Essen und KAT ausbauen nichts anderes gemacht. Außer im Winter, da ging es langsamer voran. Hier ist nun der Bericht:

Klick mich

Für Fragen stehe ich natürlich zur Verfügung.

Schöne Grüße
Simon

AndreasE
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Re: Ausbau dänischer Shelter

Beitrag von AndreasE » Mi 23. Sep 2015, 22:02

Vielen Dank und gratuliere zu dem tollen und umfangreichen Bericht.
Fragen kommen dann, wenn ich selber ausbaue :-)
Viel Spaß im redlich verdienten darin wohnen.
LG, Andy

Simmi
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Re: Ausbau dänischer Shelter

Beitrag von Simmi » Do 24. Sep 2015, 16:01

Hallo Simon,

vielen Dank für die sehr schöne Zusammenfassung deines Ausbaus. :handgestures-thumbupleft: Dein Schreibstil lässt sich gut lesen. Was mir auch gefallen hat, ist die Zusammenfassung.

Der Ausbau eines Shelters steht mir noch bevor. Daher bin ich für alle Erfahrungen dankbar, die veröffentlicht werden.

Gruß aus Hamburg
Sven

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Re: Ausbau dänischer Shelter

Beitrag von simon » Sa 26. Sep 2015, 01:55

Moin,

Danke für die Blumen. Ganz fertig wird so ein Projekt ja nie. Hab noch so einiges auf der Wunschliste, aber jetzt war erstmal das Basisfahrzeug wieder dran.
Fehler wird man bei so einem Ausbau immer machen, aber man kann versuchen, sie auf ein Minimum zu reduzieren. Ich habe z.B. Sehr von einigen Ausbauthreads profitiert, auch um mal zu sehen, was möglich ist. Insbesondere der Umbaubericht von Ralf (Urologe) war sehr hilfreich. Das blaue Forum ist für den Bereich "Ausbau" auch nicht schlecht.

Schöne Grüße
Simon

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HeiWar
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Re: Ausbau dänischer Shelter

Beitrag von HeiWar » Mo 28. Jan 2019, 21:43

Moin aus den Norden,

Wie weit seid ihr denn mit euren Shelter ?
Ich selber stehe gerade in Verhandlung mit einem Besitzer eines Dänenkoffer. An und für sich finde ich diesen, schon der Maße wegen, besser als den Zeppelin.Ein wenig Angst habe ich der Feuchtigkeit hinter der GFK Schich. Aber ich hoffe mal, auch nach euren Berichten, dass man das auch in den Griff bekommt.
Meine Frage nun:
Habt ihr euere Shelter einfach so auf die Pritsche verbaut, braucht es keinen Zwischenrahmen. Sorry, vielleicht ist diese Frage einfach nur doof ;-)

Leider finde ich sehr wenig über euren Ausbau ... wo muss ich denn suchen :D
Na ja, diesen Bericht habe ich ja gefunden !

Liebe Grüße, Heiko

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dete
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Re: Ausbau dänischer Shelter

Beitrag von dete » Mo 28. Jan 2019, 22:18

Kauf dir eine Zeppelin - gibt demnächst genug davon - die Preise werden auch wieder normal. Die Qualität ist doch um einiges besser !
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Hauptse
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Re: Ausbau dänischer Shelter

Beitrag von Hauptse » Mo 28. Jan 2019, 22:58

dete hat geschrieben:
Mo 28. Jan 2019, 22:18
Kauf dir eine Zeppelin - gibt demnächst genug davon - die Preise werden auch wieder normal. Die Qualität ist doch um einiges besser !
Gehen die bei der Vebeg weg?
Bräuchte auch einen
Mit dem Glück ist es wie mit einem Pfurz,
erzwingt man es kommt nur Scheiße dabei raus😅!

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pshtw
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Re: Ausbau dänischer Shelter

Beitrag von pshtw » Di 29. Jan 2019, 08:05

Moin ,
Ich kenne keine Art mehr Platz zu verschenken, als einen FM2 auf einen Kat zu stellen.... Mit 300 PS 12 Tonnen Material bewegen für 9 Quadratmeter Wohnfläche :doh:
Ich würde auf jeden Fall den Dänen kaufen, der sieht da drauf super aus und nutzt die fahrzeugbreite voll aus.
Gruß
Peter

P.S. natürlich brauchst du keinen zwischenrahmen, zumindest falls wir hier von einem Kat reden wo die Kiste drauf soll
8.AllradBlütenspannerTreffen 1. bis 3. Mai 2020 :dance:

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simon
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Re: Ausbau dänischer Shelter

Beitrag von simon » Di 29. Jan 2019, 08:28

Moin!

Mein Däne kann in Hamburg besichtigt werden. Die Materialsubstanz ist bei den Zeppelin besser, die Abmessungen beim Dänen. Habe meinen letztes Jahr etwas aufgearbeitet, dazu gibt's hier einen gesonderten Thread. Vorteil am GFK ist halt, dass man es relativ leicht reparieren kann.
Der Däne hat bereits werkseitig mehrere Fenster, die musst du beim Zeppelin erst nachrüsten. Alternativ schau dir doch mal die französischen shelter an. Dirk hat sich gerade einen besorgt. Sowas würde mir auch gefallen wenn ich nicht schon einen dänischen shelter hätte. Allerdings ist meiner doch noch etwas länger.
Es ist nicht zu unterschätzen, was einige Zentimeter in der Länge und Breite ausmachen. Deshalb unbedingt die Koffer vorher ansehen.

Gruß Simon

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