Ladekran 10 to auf 7 to - Kipper montieren

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4x4-6x6
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Ladekran 10 to auf 7 to - Kipper montieren

Beitrag von 4x4-6x6 » Sa 22. Mär 2014, 23:07

Moin,

wir haben uns einen 7 to - Kipper zugelegt.

Auf unserem Lagerplatz liegt der Ladekran und die Lafette.

Nun soll der Ladekran zwischen Kipperkasten und Fahrerhaus montiert werden.
(Analog dem Fz, wie es hier im Forum beschrieben wurde,
und deren Fotos man hier sehen kann.)

MAN behauptet, daß es die Kombination Kipper mit Ladekran es im Original nie gegeben hat.
Die Montagewinkel, die beim 10 to - Pritsche die Kranlafette an den Hilfsrahmen fixieren, sind nicht mehr verfügbar.

Nun zu unseren Fragen:

A) Hat jemand exakte Maße zur Platzierung des Krans (der Lafette) von dem vorhandenem 7 to - Kipper ?
B) Hat jemand Zeichnungen von den Montagewinkeln vom 10 to ?
C) Wenn B) nicht aufzutreiben ist,
Könnte dann jemand beim 10 to Fotos mit anliegendem Meterstab machen,
so daß wir die Montagewinkel nachfertigen können ?

...

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woelf59
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Re: Ladekran 10 to auf 7 to - Kipper montieren

Beitrag von woelf59 » Sa 22. Mär 2014, 23:37

Hallo,

die Halter vom 10t werden nicht viel nützen, weil der Hilfsrahmen dort hinter dem Getriebe direkt mit dem Hauptrahmen verschraubt ist. Beim 6x6 sitzt aber direkt hinter Motor das Getriebe und das ragt über den Hauptrahmen hinaus, es muss also noch ein Zwischenrahmen eingebaut werden.
Kran03.jpg
Gruß Wolfgang

HugoVogelsang
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Re: Ladekran 10 to auf 7 to - Kipper montieren

Beitrag von HugoVogelsang » So 23. Mär 2014, 01:42

Hallo,

Abgesehen davon, daß es immer hübsch ist, einen Kran auf dem LKW zu haben, der Kipper hat für einen Kipper ohnehin eine bescheidene Zuladung. Die noch durch einen Kran zu verringern, macht ihn als Kipper doch ziemlich unbrauchbar.

Dazu kommt das Problem, daß das Gewicht zum größten Teil auf der Vorderachse lastet.

Bei einem 6x6 Pritsche fände ich den Kran möglichst weit hinten ja noch angebracht. Aber bei einem Kipper? Was habt ihr denn damit vor?
Ich meine technische Herausforderung ist es natürlich wert, angenommen zu werden. Aber gibt es auch einen praktischen Nutzen?

Gruß Hugo.

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4x4-6x6
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Re: Ladekran 10 to auf 7 to - Kipper montieren

Beitrag von 4x4-6x6 » So 23. Mär 2014, 08:19

Moin,

danke für das erste Foto.

Ja, der Hinweis ist richtig,
daß der Hilfsrahmen etwas höher gesetzt werden muß.
Die Unterkannte Lafette sitzt ca. 20 mm über der Oberkannte der vorderen Kippertraverse.
Insofern braucht man noch vier Distanzstücke.

Je Haltewinkel sitzen 5 Nieten,
die die Verbindung zum Rahmen herstellen.
Üblicherweise verbaut MAN Nieten mit 14 mm Durchmesser,
die in 15 mm - Löchern sitzen.
Nur, ob das hier auch so ist,
müssen wir noch ergründen.

Diese Haltewinkel, und die Nieten müssten doch in der ET-Liste aufgeführt sein ?
Da wäre es schön,
wenn jemand in die Liste schauen könnte,
um die Nummer vom Haltewinkel und den Nietdurchmesser hier zu posten.

...

AndreasE
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Re: Ladekran 10 to auf 7 to - Kipper montieren

Beitrag von AndreasE » So 23. Mär 2014, 10:46

Ersatzteilliste Blatt 421/1

Die Befestigungswinkel am Rahmen
mit 5 Löchern haben die Nummer 81.41710.5028
mit 3 Löchern haben die Nummer 81.41710.2064

Befestigt entweder mit
06.24029.0019 Halbrundnieten 14x34-CQ 15-N-A4C
oder
06.01284.7417 6kt-Schraube M14X30-M10.9-ZNPHR3F
06.16731.0110 Federring A14
06.11064.0117 6kt-Mutter M18-M8


LG,
Andy

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Hemges
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Re: Ladekran 10 to auf 7 to - Kipper montieren

Beitrag von Hemges » So 23. Mär 2014, 13:39

Hallo hier gabs doch schon Fotosb vom Kipper mit 10to Kran....
Nutzlast vom Kipper (7 Tonnen) ist für das Gelände berechnet... Sind locker 12 Tonnen drin.
Ist doch eh was zum Spielen.... :roll: :lol:
Dateianhänge
6x6kran4.jpg

Grüße Markus

Meine Pünktlichkeit drückt aus, daß mir deine Zeit so wertvoll ist wie meine eigene...

Sören
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Re: Ladekran 10 to auf 7 to - Kipper montieren

Beitrag von Sören » So 23. Mär 2014, 18:30

Hemges hat geschrieben:Nutzlast vom Kipper (7 Tonnen) ist für das Gelände berechnet... Sind locker 12 Tonnen drin.
Da kann ich nur Zustimmen.
Habe meinen Kipper (ebenfalls mit Kran) gestern das erste mal nach der Restauration so richtig im Einsatz gehabt.
Der Radlader im Steinbruch sollte eigentlich mal so ca 6 Tonnen laden, auf der Waage waren es dann 8,7t.
Das geht auf jeden Fall, merkt man dem Kat auch nicht an, aber spätestens beim bremsen wirst du es merken.
Bei mir kommt noch dazu, dass die 16er Räder drauf sind, da ist die Bremse schon etwas schwacher wie normal.
Für ab und zu geht das mal, aber ständig damit diese Lasten bewegen kann ich nur von abraten.

Macht trotz alledem einen riesen Spaß :D

Gruß Sören
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IMG_5482.jpg

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Bob
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Re: Ladekran 10 to auf 7 to - Kipper montieren

Beitrag von Bob » So 23. Mär 2014, 22:34

Ich hab mit dem Kipper incl. Kran schon viele Fahrten, auch mit Beladung, gemacht. Es ist wirklich sehr gewöhnungsbedürftig. Besonders der hohe Schwerpunkt der Ladung macht zügiges Kurvenfahren zu ner Mutprobe. Ich hab mal für nen Kolegen den ganzen Tag Erdreich bewegt mit dem Kat (ging immer nen paar Km über ne Kurvige Landstraße)... nach der 4-5 fuhre ging es so... nach der 8-9 hat ich mich dran gewöhnt das ich auf ner Schiffschaukel sitze :lol: . Hinzu kommt , auch wie bei Sören seinem, das 16er drauf waren damals. Macht aus meiner sicht auch noch ein klein wenig was aus.

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Re: Ladekran 10 to auf 7 to - Kipper montieren

Beitrag von HugoVogelsang » So 23. Mär 2014, 22:55

Hallo,

daß der Kat eine erhebliche Überladefähigkeit besitzt ist unbestritten. Auf der Straße zählt aber, was in den Papieren steht.

Zu den Nieten.
Eine Nietverbindung lebt davon, daß die Nieten im glühenden Zustand gesetzt werden, und dann beim Abkühlen eine so hohe Zugspannung aufbauen, daß die vernieteten Teile mit ausreichender Normalkraft aufeinander gepresst werden.
Man kann jetzt noch mit besserem Formschluss argumentieren, gegenüber Schrauben, aber heutzutage ist eine Schraubenverbindung die bessere Wahl.
Bei den Unterlaben zum Fera gibt es ein Kapitel, in dem die Nieten am Rahmen gegen Schrauben ausgetauscht werden sollen.
Ich würde also die Nieten vergessen und hochfeste Schrauben (10-9, Feingewinde, mit genügend Klemmlänge) verwenden.
(Davon abgesehen, wer hat schon das Werkzeug, um Nieten professionell zu setzen?)

Gruß Hugo

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Re: Ladekran 10 to auf 7 to - Kipper montieren

Beitrag von 4x4-6x6 » Mo 24. Mär 2014, 02:48

Moin,

nun wissen wir, daß MAN auch hier 14 mm Nieten in 15 mm Löchern verwendet hat.

Nieten ersetzt man durch Paßschrauben.
So werden die 15 mm - Löcher mit den M14er Schrauben ausgefüllt.
Die DB-AG verwendet zur Nietsanierung Schließringbolzen
an den Fahrgestellen der Güterwagen.

Da die Paßschrauben M14 nicht gängig sind,
und im Fahrzeugbau die 15 mm Löcher nicht zu 100 % fluchten,
verwendet man tunlichst Schrauben M16 in 10.9,
als SL(P) möglichst als Tensilock.
Dazu reibt man die Löcher auf 15,9 mm auf.
Mit dicken Unterlegscheiben kann man eine hinreichende Klemmlänge sicherstellen,
so daß der (Hilfs-)Rahmen vom KAT (Stahlgüte S355) nicht unter der Vorspannung fließt.
Das Ersetzen von 14 mm Nieten an Fahrzeugrahmen durch Schrauben M14 ist nicht mehr Stand der Technik.

Nun suchen wir noch das Bohrbild von dem 5er Lochwinkel Nr.: 81.41710.5028 - Vers.Nr.: 2510-12-170-1280,
naja, und bestenfalls 4 solcher Lochwinkel.

...

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Re: Ladekran 10 to auf 7 to - Kipper montieren

Beitrag von Saarkat » Mo 24. Mär 2014, 09:37

Hallo,

ich klinke mich hier mit ein und erhöhe die Suche nach den Befestigungswinkeln auf 8 ( 4 Stück für 4x4 - 6x6 und 4 Stück für mich), da ich in den nächsten Wochen/Monaten ebenfalls einen Kran am 4x4 montieren werde. Mein Kran kommt aber ans Ende der Pritsche, so dass ich die beiden am Fahrzeugrahmen "aufgedoppelten U-Profile", auf denen die beiden letzten Pritschentraversen befestigt sind, entfernen muss. Ebenso die Halterung der Abschleppstange, was mir zwar nicht wirklich gefällt, aber der Kran hat Priorität. Die Abschleppstange werde ich schon irgendwo unterkriegen, wenn der Kranrahmen mal befestigt ist.
Gruß

Christoph


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Re: Ladekran 10 to auf 7 to - Kipper montieren

Beitrag von 4x4-6x6 » Mi 16. Apr 2014, 21:41

Moin,

nun sind wir ein Stück weiter.

Die Staukästen sind ab,
und die Lafette vom Atlas 3006 liegt probeweise auf Kanthölzern.

Rundrum sind mindestens 5 cm Luft (Auch am Auspuff).


...
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KAT_Kipper_Kran_b.jpg
KAT_Kipper_Kran_a.jpg

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Re: Ladekran 10 to auf 7 to - Kipper montieren

Beitrag von 4x4-6x6 » Sa 26. Apr 2014, 19:01

Moin,

nun mal ein Blick auf die geteilte Kran-Lafette.
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KAT_Kipper_Kran_d.jpg
KAT_Kipper_Kran_c.jpg

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Re: Ladekran 10 to auf 7 to - Kipper montieren

Beitrag von 4x4-6x6 » So 13. Jul 2014, 14:49

Moin,

nun ist der Zwischenrahmen fertig.

Anprobe.
Es passt auf den mm genau.

(Es fehlen noch die Kontermuttern, die Feingewindeschrauben, die Endlackierung, pp.)


...
MAN_KAT_6x6_Kipper_b.jpg
MAN_KAT_6x6_Kipper_a.jpg

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Re: Ladekran 10 to auf 7 to - Kipper montieren

Beitrag von Saarkat » So 13. Jul 2014, 15:54

Auf den ersten Blick schaut das ja mal ganz gut aus, aber:

Du hast die Lafette geschätzte 10 cm höher gesetzt als sie beim 10 to montiert ist. Ich gehe mal davon aus, dass der Rahmen des KAT bei allen Varianten die gleiche Rahmenhöhe besitzt, hoffe ich mal. Wenn ich dann die Position des Stützzylinders in eingefahrenem Zustand auf deinem Bild mit dem Zustand beim 10 to vergleiche, sitzt sie eben diese ca. 10 cm höher, was beim Kranbetrieb mit voller Last im ausgefahrenen Zustand dazu führen könnte, dass der Stützzylinder der gegenüberliegenden Seite die Bodenhaftung verlieren kann, da ja bei beiden Zylindern diese 10 cm zum Ausfahren/richtigen Abstützen fehlen.
Der 10 to hat bei beladenem Zustand von Ok Boden bis Uk Stützzylinder ungefähr 57 cm Bodenfreiheit und einen Hub vom 84 cm beim Zylinder. Das ist quasi eine Reserve von 27 cm, was bei dir dann nur noch ca 17 cm wären.

Je nachdem wie die Onkels das bei der Prüfstelle auf die Probe stellen, könntest du da unter Umständen ein Problem bekommen, denke ich mal.

Rein theoretisch könnte es ja sein, dass du im Eifer des Gefechts und der ganzen Freude, den Kran auf den Kipper zu bauen, diesen Punkt, ohne es zu wollen, ausser Acht gelassen hast.

Da mein Kran ans Ende der Pritsche beim 5 to kommt verringern sich diese 27 cm auch, da die Pritsche mangels Masse schlicht und ergreifend nach hinten ansteigt. Und da machen das Eigengewicht von Kran und Lafette den Bock auch nicht mehr fett.

Aber ansonsten bin ich richtig neidisch auf den Zustand deiner Lafette und den Zylindern. Wenn meiner so aussehen würde, könnte ich mir den Sandstrahlkram sparen. Mein Unterbau sieht eher aus, als ob er die ganzen Jahre im Regen gestanden hätte :cry: :cry: Der Kran wiederrum ist im 1a Zustand.

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Re: Ladekran 10 to auf 7 to - Kipper montieren

Beitrag von 4x4-6x6 » Mo 21. Jul 2014, 14:28

Moin,

am letzten WE in Wehmingen.

Unser Versorgungsanhänger war mit dabei.
1'500 Liter Wasser und 6,5 kVA Strom.

...
MAN_KAT_Kipper_h.jpg

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Re: Ladekran 10 to auf 7 to - Kipper montieren

Beitrag von Sandkater » Di 22. Jul 2014, 21:17

Saarkat hat geschrieben:Auf den ersten Blick schaut das ja mal ganz gut aus, aber:

Du hast die Lafette geschätzte 10 cm höher gesetzt als sie beim 10 to montiert ist. Ich gehe mal davon aus, dass der Rahmen des KAT bei allen Varianten die gleiche Rahmenhöhe besitzt, hoffe ich mal. Wenn ich dann die Position des Stützzylinders in eingefahrenem Zustand auf deinem Bild mit dem Zustand beim 10 to vergleiche, sitzt sie eben diese ca. 10 cm höher, was beim Kranbetrieb mit voller Last im ausgefahrenen Zustand dazu führen könnte, dass der Stützzylinder der gegenüberliegenden Seite die Bodenhaftung verlieren kann, da ja bei beiden Zylindern diese 10 cm zum Ausfahren/richtigen Abstützen fehlen.
Der 10 to hat bei beladenem Zustand von Ok Boden bis Uk Stützzylinder ungefähr 57 cm Bodenfreiheit und einen Hub vom 84 cm beim Zylinder. Das ist quasi eine Reserve von 27 cm, was bei dir dann nur noch ca 17 cm wären.
Schau mal hier:http://www.k-kran.de/de/shop/abstuetzpl ... tellen.php da gibt es sogar stapelbare Platten. Alternativ würde ich auch über Multiplexplatten nachdenken, wie die Unterlegplatte für den Wagenheber die serienmässig dabei ist.
Mir erscheint es eher als theoretisches Problem.
Peter
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Re: Ladekran 10 to auf 7 to - Kipper montieren

Beitrag von 4x4-6x6 » Di 22. Jul 2014, 21:52

Moin,

jeder Mobilkran hat eine Handvoll Kanthölzer dabei,
allein schon, um die Oberfläche der Straße unter den Abstützpunkten nicht zu demolieren.

Dank eines Forenmitglieds besitze ich nun einen Satz Abstützplatten in sehr gutem Zustand.
Die werde ich nicht damit verhunzen,
daß ich Stahl auf Asphalt abstütze.

Selbst wenn die Lastabgewandte Stütze die Bodenhaftung verlieren würde,
hat das keinen Einfluß auf Standsicherheit.

Wenn der Kran drauf ist,
werde ich auch Überlast ohne Stützen prüfen.
Wahrscheinlich werden es die Reifen sowieso mitmachen.
Es dürfte letztlich nur eine Frage der Präzision sein.
(Mein Jupiter-Kran arbeitet nach hinten planmäßig unter Volllast ohne Stützen.)

...

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Re: Ladekran 10 to auf 7 to - Kipper montieren

Beitrag von Saarkat » Di 22. Jul 2014, 22:28

@ Peter

die Abstützplatten sind mir schon von berufswegen ein Begriff, da ich mehrmals im Monat vom Baustoffhändler Ware geliefert bekomme, die mit Kränen abgesetzt wird.
Der Grundgedanke einer Abstützung ist aber nicht, dass man immer dementsprechend unterbauen muss. Mein Gedanke geht dahin, dass ich (noch) nicht weiß, wie es bei der Abnahme ausschaut. Ich habe mich diesbezüglich noch nicht gekümmert und kann deshalb auch nicht sagen, wie groß die Relevanz ist. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass eine Prüforganisation (TÜV, Dekra, KÜS....) es für gut befinden würde, wenn zum Beispiel bei ausgefahrenem Lastarm mit den zulässigen 3 to Gewicht sich die Stütze vom Boden trennen würde. Und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass sie dann sagen: naja, dann musst du halt ein paar Hölzer oder Abstüztplatten unterlegen. Möglich ist alles, aber........

@ ...
Selbst wenn die Lastabgewandte Stütze die Bodenhaftung verlieren würde,
hat das keinen Einfluß auf Standsicherheit.
Da würde ich aber mal dezent widersprechen. In dem Moment, wo die lastabgewandte Stütze die Bodenhaftung verliert, verschiebt sich der Schwerpunkt ganz stark in Richtung Lastseite und somit droht die Gefahr, dass das Fahrzeug auf diese Seite kippt. Diese Gefahr mag bei der relativ kurzen Ausladung des AK 3006 und max 3 to nicht allzu groß sein, aber ich habe noch nie einen Kran gesehen der über die lastabgewandte Seite umgekippt ist. Wenn dem so wäre, müsst man das Hebelgesetz neu definieren, oder?

Ebenso frage ich mich gerade, warum mich der Kranfahrer des 60 to Krans seinerzeit bei der Filigrandeckenverlegung meines Hauses darum gebeten hat, ihm Bescheid zu geben, wenn die Stütze(n) der LASTABGEWANDTEN Seite sich vom Boden trennen. Er war in diesem Moment mit voll ausgefahrenem Arm dabei die hinteren Deckenplatten zu legen und in seiner Steuerkabine piepste es unentwegt. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass er mich darum gebeten hat, damit ich Beschäftigung hatte. Vielleicht hatte er doch etwas Bedenken in Sachen Standsicherheit. Und mit der Ruhe, Gelassenheit und Präzision die er an den Tag gelegt und mit dem Geschirr zwischen den Stromleitungen rumjongliert hat, war es ganz
bestimmt kein Greenhorn.

(Mein Jupiter-Kran arbeitet nach hinten planmäßig unter Volllast ohne Stützen.)
Nach hinten arbeiten ist meiner Meinung nach auch etwas anderes als zur Seite.


Aber mir solls egal sein. Jeder muss für sich selber gerade stehen und ist für sich allein verantwortlich. Es sollte nur ein gutgemeinter Hinweis unter Gleichgesinnten sein, aber deiner Reaktion nach zu urteilen, hab ich eher das Gefühl, dass ich dir damit auf den Schlips getreten bin.
Gruß

Christoph


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Re: Ladekran 10 to auf 7 to - Kipper montieren

Beitrag von 4x4-6x6 » Di 22. Jul 2014, 22:47

Saarkat hat geschrieben:@ Peter


@ ...
Selbst wenn die Lastabgewandte Stütze die Bodenhaftung verlieren würde,
hat das keinen Einfluß auf Standsicherheit.
Da würde ich aber mal dezent widersprechen. In dem Moment, wo die lastabgewandte Stütze die Bodenhaftung verliert, verschiebt sich der Schwerpunkt ganz stark in Richtung Lastseite und somit droht die Gefahr, dass das Fahrzeug auf diese Seite kippt. Diese Gefahr mag bei der relativ kurzen Ausladung des AK 3006 und max 3 to nicht allzu groß sein, aber ich habe noch nie einen Kran gesehen der über die lastabgewandte Seite umgekippt ist. Wenn dem so wäre, müsst man das Hebelgesetz neu definieren, oder?

Ebenso frage ich mich gerade, warum mich der Kranfahrer des 60 to Krans seinerzeit bei der Filigrandeckenverlegung meines Hauses darum gebeten hat, ihm Bescheid zu geben, wenn die Stütze(n) der LASTABGEWANDTEN Seite sich vom Boden trennen. Er war in diesem Moment mit voll ausgefahrenem Arm dabei die hinteren Deckenplatten zu legen und in seiner Steuerkabine piepste es unentwegt.
Moin,

im Wesentlichen: Nein

Wenn es im Kranführerhaus piept, ist der Kran am Limit.
Anschließend schaltet die Überlastsicherung ab.

Filigrandecken kann man nur mit Präzision verlegen.
Dazu braucht man Stützen, und keine 'Abstützreifen'.

Der Schwerpunkt verschiebt sich nicht,
wenn ein Bein in der Luft ist.

Man beachte:
cos 0 ° = 1,000
cos 5 ° = 0,996

Also sind kleine Winkelverdrehungen ohne Bedeutung.

Als Ingenieur für Stahlbau und als Schweißfachingenieur kann ich gerne die Details erklären.

...

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Re: Ladekran 10 to auf 7 to - Kipper montieren

Beitrag von Saarkat » Di 22. Jul 2014, 23:25

Wenn es im Kranführerhaus piept, ist der Kran am Limit.
Das ist mir bekannt

Anschließend schaltet die Überlastsicherung ab.
Sie sollte dann abschalten, wenn sie in Originaleinstellung ist, ja. Das ist mir auch bekannt, aber nicht immer ist sie noch in Originaleinstellung. Und trotzdem bat er mich darum, die Stützen im Auge zu behalten.

Filigrandecken kann man nur mit Präzision verlegen.
Da würde ich jetzt nicht unbedingt bejaen. Je besser der Kranfahrer, umso leichter haben es die Maurer oder Betonbauer. Wenn die Präzision nicht so groß ist, müssen sie halt mit dem Brecheisen mehr hebeln, bis sie am rechten Platz ist.

Dazu braucht man Stützen, und keine 'Abstützreifen'.
Kräne in dieser Größenordnung gibts meines Wissens nur mit Stützen. Abstützreifen sagen mir jetzt nix und Onkel Google konnte mir da gerade auch nicht weiterhelfen. Ich kenne nur Stützreifen oder Stützräder.

Der Schwerpunkt verschiebt sich nicht,
wenn ein Bein in der Luft ist.
Kommt drauf an, wie weit oder hoch das Bein in der Luft ist.

Als Ingenieur für Stahlbau kann ich gerne die Details erklären.

Mag sein, dass du von berufswegen davon mehr Plan hast als ich, ich bin halt nur Stuckateurmeister. Aber auch du kannst die Pyhsik nicht ausser Kraft setzen. Wenn sich der Schwerpunkt nicht verschiebt, dann frage ich mich, warum Kräne zuerst anfangen zu piepsen und dann abschalten. Hat doch bestimmt damit zu tun, dass sie sich dann in einem Grenzbereich befinden und dient als Sicherheitsinstrument, damit man den Kran nicht auf die Seite legt. Ich hab hier nen 4-Achser Kran von LEGO Technics stehen. Da könnte ich das auf die Schnelle mal simulieren. Der E-Antrieb ist stark genug, um den Kran über die Stützen auf die Seite zu legen.
Von meinem Baustoffhändler weiß ich, dass die neuen Kräne nur noch bedienbar/benutzbar sind, wenn beide Stützarme voll ausgefahren sind, auch der auf der lastabgewandten Seite. Hat doch bestimmt einen Sinn. Solche Dinge werden konstruiert, weil immer wieder durch nicht komplett ausgefahrene Stützen Unfälle passieren. Dann baut man ne Sperre ein und dann müssen sie ausgefahren werden, sonst kannst du nicht abladen.
Gruß

Christoph


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Re: Ladekran 10 to auf 7 to - Kipper montieren

Beitrag von A N D R E A S » Mi 23. Jul 2014, 10:58

Ich hab mal gehört, daß die lastabgewandte Stütze verhindern soll, daß der Kran beim Reißen des Seils und deshalb plötzlichen Lastverlust nach hinten kippt. :?:
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Re: Ladekran 10 to auf 7 to - Kipper montieren

Beitrag von donossi » Mi 23. Jul 2014, 13:42

Saarkat hat geschrieben: ....
Selbst wenn die Lastabgewandte Stütze die Bodenhaftung verlieren würde,
hat das keinen Einfluß auf Standsicherheit.
Da würde ich aber mal dezent widersprechen. In dem Moment, wo die lastabgewandte Stütze die Bodenhaftung verliert, verschiebt sich der Schwerpunkt ganz stark in Richtung Lastseite und somit droht die Gefahr, dass das Fahrzeug auf diese Seite kippt. Diese Gefahr mag bei der relativ kurzen Ausladung des AK 3006 und max 3 to nicht allzu groß sein, aber ich habe noch nie einen Kran gesehen der über die lastabgewandte Seite umgekippt ist. Wenn dem so wäre, müsst man das Hebelgesetz neu definieren, oder?
...
Ich glaube hier werden Ursache und Wirkung verwechselt.
Der Schwerpunkt verschiebt sich nicht auf die Lastseite, weil die lastabgewanten Stützen sich vom Boden heben, sondern die lastabgewanten Stützen heben sich vom Boden, weil der Schwerpunkt sich wegen der angehängten Last vor die lastzugewanten Stützen verschiebt.

Irgendwie habt ihr aber Beide mit euren Aussagen recht:
- Ob die Stützen in der Luft sind oder nicht hat keine Auswirkung, wenn man das relativ geringe Gewicht der Stützen vernachlässigt (Was keine Aussage darüber ist, ob der Kran gleich umfällt).
- Das sich der Schwerpunkt in Richtung der Last verschiebt ist auch korrekt, was wiederrum eine Auswirkung auf die Standsicherheit hat.


Gruss
DonOssi

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Re: Ladekran 10 to auf 7 to - Kipper montieren

Beitrag von Powerkat » Mi 23. Jul 2014, 13:59

Also da ich seit 20 Jahren sehr viel mit Kränen zu tun habe möchte ich doch auch mal meinen Senf dazu geben:

Ich habe aktuel ebenfalls einen 8x8 mit Kran hier stehen welcher geschlachtet wird, der Kran kommt fest instaliert in meiner Halle als Hallenkran zum Einsatz,(auf 3m Fundamentiert mit einem Meter Verlängerung am Arm macht dann 5,2 mtr. ab Drehkranz Ausladung bei waagerechtem Arm und 5,5 mtr. Hakenhöhe... angetrieben mit einem 360V Industriehydraulikaggregat)somit habe ich mich nun ebenfalls mit dem Zwiebelzieher befasst...Für Krankenner fällt sofort auf, das die Stützbeine nur abstützen jedoch die Abstützbreite mangels ausfahrbare Stützholme nicht verbreitert werden kann...ok, bei dem kleinen Kran kein Problem, das Geheimnis liegt in der Kombination von Fahrzeuggrundgewicht und Hubmoment des Kranes...die Fahrzeugmasse ist das nötige Gegengewicht das er zur Standsicherheit braucht...das ist ein Punkt den die 4x4 bzw. 6x6 Fahrer mit dem nachgerüsteten Kran ganz aufmerksam berücksichtigen sollten, denn es fehlen schnell 2 tonnen die ihn unten halten ! Dazu kommt das der Drehkranz extrem seitlich sitzt ,das bedeutet er hat eine "sichere" und eine "labile" seite...zur Beifahrerseite ist er wohl sehr Standfest, aber zur Fahrerseite und ganz ausgefahren...puh...da Fehlt nicht viel ! das macht ganz grob 10to Fahrzeug bei rund 1,15 m (denn es zählt der Schwerpunkt und die Stützen sind etwas innerhalb der Fahrzeugkante,der Kranarm fehlt er ist auf der anderen Stützenseite also Lastseitig und die Kransäule sit fast über dem Stützbein ...) zu 1,5 to bei rund 5 m. (man sollte es nicht schön rechen, denn auch wenn er nur 1,3 to bei 4,30m hebt, das Armgewicht kommt im Bezug zu der Stützlast dazu,und wenn er ein wenig Schräg zieht sind wir gleich bei 5 m ! wenn man das im Dreisatz zueinander rechnet erkennt man das es hier um wenige 100 kg diff. geht ! wenn jetzt ein 4x4 2 Achsen weniger hat, kürzerer Rahmen,kleiner Motor,Getriebe etc. fehlen ihm schnell 2 tonnen ! da geht die Rechnung schnell auf null Auf oder sogar darunter ! Denn : der 8x8 ist fast Lastmittig durch seine Länge der 4x4 hätte das Gewicht rund 6:2 vorne, der Kran sitzt hinter dem Führerhaus, er hat nur 2 Stützen, wenn er nun ganz nach links ausgefahren voll hebt,Tendens vorne,links, bräuchte er das volle Gegengewicht zwischen den Stützen Tendens Hinten...dort hat er gem. der Gewichtsverteilung aber nur rund 2/3 also rund 4 -5 To. !! das macht dann 4 to bei 1,4 m zu 1,3 to. bei 5 mtr. dann fehlen da ganz schnell 200 kg ! denn dann hebt er sich hinten aus da die Fahrerhausseite mit Motor wesentlich schwerer ist als das Heck ! und er somit nicht nur über die Stüzte kippen möchte sondern auch nach vorne, da die Vorderachse ja noch aufsitzt wird er also die Fehlenden Kräfte nach vorne in die Federn drücken ,das macht er auch, jedoch entstehen dann die Kräfte erst mit weg, also muß er erstmal hinten hoch damit vorne runter...dazu kommt die vordere bzw. hintere Arbeitsrichtung ! der 8x8 hat je 2 Achsen die ihn Halten bzw. stützen, denn die Stützfüße sind ja genau Kranmittig, also nur noch ein Drehpunkt, wenn er also nach hinten oder vorne krant, werden die jeweiligen Achsen zum Kontergewicht bzw. Stützbein, der 8x8 ist lang, Schwer- der 4x4 kurz,leicht...das heißt er wird sich wesentlich stärker in die Federn drücken und gegenüber ausfedern !nach hinten unkritisch, nach vorne richtung übers Führerhaus gefährlich, denn wenn er an einer minimalen Schräge arbeitet, nach vorne hebt, bekommt er Druck auf die Vorderachse, die Hinterachse wird extrem weich, wenn nicht sogar frei ! die Handbremse wirkt nur hinten, jetzt kommt sehr schnell teils einiges an seiten-Last auf die Stützbeine da der LKW Hangabwärts will !Die sind ganz schnell abgeknickt, also immer schön Sperren rein und ihn nich Frei heben ...
Die Stützbeine sind extrem wichtig, auch der Lastabgewante, denn man will eine Last ja nicht nur heben sondern auch verfahren, also schwenken, und dabei soll er Waagerecht stehen bleiben...ohne die Stützbeine ist das Kranen mit quasi leeren Fahrzeug meiner Meinung nach fast unmöglich da die Federn viel zu weich sind und er keine Stabis hat...mein 4x4 hat ja am Heck den 2,3 mto Kran und gar keine Stützen, wie ich noch die original Federn hatte war das Kranen zur Seite bei voller Hublast schon fast fahrlässig so schief wie der Kat sich verwunden hat... durch mein blockierbares Fahrwerk ist es nun eine schöne Sache...
Das ein Kran schneller fällt wenn sich sein lastabgewantes Stützbein hebt,ist doch ganz einfach: in dem Moment wo sich ein Stützfuß hebt ist ja schon mal klar, das der Laststützfuß nur noch ein Drehpunkt ist, die Lastkräfte und die Gegenkräfte (Fahrzeuggewicht) sind annähernd gleich,da es sich hier nicht um eine Kinderwippe handelt wo Drehpunkthöhe, Sitzflächenhöhe annähernd gleich sind, sondern um Kräne, wo der Drehpunkt (Stützbein)der Tiefste Punkt, das Gegengewicht ca. 1 m Höher, aber die Lastpunkthöhe schnell 30 m höher (denn hier zählt nicht die Höhe der Last die am Seil hängt sonder die Höhe an der die Last am Kran hängt !also oben der Rollenkopf- das ist der punkt am Arm der ihn Drückt...)durch diese Hebel-Weg Verhältnisse ergibt sich keine einfache Wippe sondern ein art ungleichschenkliges Dreieck ! In dem Moment, wo sich die Stütze ca. 1 m hebt, geht oben der Mast runter aber durch die Wegverhältnisse geht der Lange Mast nicht nur runter sondern dabei auch raus denn ein sagen wir mal 45 ° stehender 30 m Mast geht bei der Aktion dann rund 1,5 m runter (das würde der Fahrer mit der Winde nachziehen) aber auch 1,5 m weiter raus ,im Umkehrschluß kommt aber genauso sein Kontergewicht näher an den Drehpunkt Laststütze , zwar nur um wenige Cm aber : wenn ein Kran in Überlast (sonst entlastet die Stütze nicht ) bei schwebender Stütze also ausgewogenen Kraft /Lastverhältnissen den Lastarm um ca. 15 % verlängert, glaubt mir, der liegt auf dem Dach ! Wie es der Zufall will, ist "uns" (einem Kunden von mir ) die Tage ein 4 Achsiger 80 to. über die Stütze umgefallen aus genau diesen Gründen Auslöser im letzten kritischen Moment war eine Windböe die die Last wenige cm. weggedrückt hat...
Natürlich darf man es nicht überbewerten, um so kleiner der Kran ,um so flacher der Arm,Mast um so unkritischer und im Zweifel die Last über Grund etc. Führen damit sie sich im Zweifel "aufsetzen"kann...

Marcel
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Re: Ladekran 10 to auf 7 to - Kipper montieren

Beitrag von 4x4-6x6 » Mi 23. Jul 2014, 14:51

Moin,

mit dem Begriff 'Abstützreifen' (in Anführungsstrichen) meinte ich die Fahrzeugreifen,
die zur Abstützung herangezogen werden,
wenn die Stützen nicht ausgefahren sind.
Da kommt dann das Einfedern,
und das Zusammendrücken der Reifen zusammen.
Beim schnellen Verfahren der Last kommt es ungünstigenfalls zum Schwingen.
Das will Niemand.
Oben sprach ich von kleinem Winkelverdrehen.
Bei Ingenieurmäßiger Berechnung sind 3 (5) % als Toleranz immer drin.
Ich rede nicht von Szenarien, wo sich eine Stütze "1,00 m" vom Boden abhebt.
Das sind Größenordnungen,
die in Richtung 'nicht bestimmungsgemäßer Gebrauch' gehen.
Ich habe den Kran und seine Befestigung für den Fall berechnet,
daß eine Lastabgewandte Stütze die Bodenhaftung verliert.
Wir sprechen da also von Verlust der Haftung, d.h. wenige mm.
Im Übrigen sollte man sich überlegen,
die Unterlegkeile nicht nur mitzuführen,
sondern auch zu benutzen.
Mein Jupiter hat 4 Stück an Bord.
So kann man mit 2 Stück beim KAT immerhin schon mal das Wegrollen verhindern.
Über die Dosenlibelle im Fahrerhaus sollte man den Aufstellungsort prüfen,
BEVOR man den Kran auswickelt.

...

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