Wieviel A/h macht das BW - Ladegerät

holger
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Re: Wieviel A/h macht das BW - Ladegerät

Beitrag von holger » Fr 24. Okt 2014, 11:42

hallo sebastian,

ich weiss noch, wie ich mich über meinen ersten moderationskoffer gefreut
habe, war als student mit knapp 450 DM ne grosse Investition. mann war ich stolz!!!

dann habe ich nachher einen beamer gekauft (1999-2000) für 15000 DM und 3000 Lumen,
das spitzenmodell und er läuft immer noch nach ca. 15-16 Jahren in meiner alten firma.
nix kaputt und immer zuverlässig. ein hort der Zuverlässigkeit! da fällt die Geschichte
marc twain und seiner uhr ein.

jetzt freu ich mich über das schöne ladegerät und ein bisschen Spleen ist auch schön :-))

danke für den tipp!

holger

Tom
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Re: Wieviel A/h macht das BW - Ladegerät

Beitrag von Tom » Fr 24. Okt 2014, 15:02

Zentralgestirn hat geschrieben: Tom, deine Rechnung geht nicht ganz auf. Bei einem Ladestrom von 10A, sind nach einer Stunde nur 7 Ah im Akku gespeichert.
Es stimmt daß es Verluste gibt (Akku kann nicht alles speichern was er kriegt).
Ob es 30% sind ist dann wieder eine andere Frage.

Aber ist auch egal.

Es geht ja nur darum daß der KAT wieder gestartet werden kann, wie teuer das Ladegerät dafür seirte muß und wie lang das dann dauert.

Zur Frage wieviel Strom fürs Starten benötigt wird kann man ja auch folgendemaßen rechnen:

Nimm einen vollen Akku und orgle. Das kannst Du (alle Versuche zusammen genommen) vielleicht 5 Minuten lang machen bis die Akkus in die Knie gehen. Bei 4 Blöcken (200Ah/24V) sind dann etwa 40Ah/24V verbraucht. Also käme rein rechnerisch ca. 40Ah pro 5 Minuten oder 8Ah pro 1 Minute raus.

Daraus folgt: Ein Ladegerät daß 1 Stunden lang 8 Ampere reinschiebt (wegen der Verluste sagen wir 1,5 Stunden) hat dann den Strom für 1 Minute orgeln geliefert.

Das sind aber alles nur ungefähre und grobe Schätzungen.

Hängt auch vom Gesamtzustand der Akkus ab, vom Ladezustand (leer ist nicht gleich leer) von der Außentemperatur und noch von weiteren Faktoren.

Ich wollte lediglich sagen daß man erstens nicht einen ganzen Tag auf das Ladegerät warten muß und zweitens - zumindest für diesen Zweck - keine teuren Ladegeräte braucht.

Ich hab übrigens immer einen kleinen Stromerzeuger dabei der 24VDC liefert. Der wird angekurbelt und springt deswegen immer an. Notfalls kann ich damit die Starterakkus über Schweinenasenkabel laden.

Hab auch schon mal überlegt ob ich ein kleines PV-Modul auf die obere Motorraumklappe baue um auch nach längerer Standzeit immer volle Akkus zu haben (außer natürlich wenn Schnee auf dem Modul liegt).
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Tom
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Re: Wieviel A/h macht das BW - Ladegerät

Beitrag von Tom » Fr 24. Okt 2014, 15:06

holger hat geschrieben:habe ja jetzt einen neues ladegerät
mit 35 A/h - dann können wir zur not noch 2 h Kaffee trinken.
nö. Dein Ladegerät hat 35 A.

Du könntest auch sagen es liefert 35 Ah pro h. Das ist dann ein Bruch mit einem h im Zähler und einem h im Nenner, denn Du dann rauskürzen kannst.

Deswegen - A, und sonst gar nix.

;-)
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Re: Wieviel A/h macht das BW - Ladegerät

Beitrag von holger » Fr 24. Okt 2014, 15:32

hallo tom,

gute Idee mit dem kleinen Stromerzeuger.
was hast du denn da für ein Modell?

stimmt mit der Mathematik, erinnert mich an meine erste Arbeit im Fachrechnen,
alles von den Werten richtig, aber die Einheiten was reduziert betrachtet, dann war es
leider eine 3 :-)

lg holger

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Re: Wieviel A/h macht das BW - Ladegerät

Beitrag von Tom » Fr 24. Okt 2014, 22:59

holger hat geschrieben:gute Idee mit dem kleinen Stromerzeuger.
was hast du denn da für ein Modell?
Bundeswehr-Stromerzeuger 1,9kW (elektrische Leistung) in der Variante 1 (mit Schalldämmgehäuse), gebaut von Kirsch mit einem Hatz-Einzylinder-Dieselmotor zum Ankurbeln mit Dekompressionsautomatik, gegebenenfalls mit eingebauter Kaltstartautomatik.

Spannung ist regelbar. Strom auch (Strombegrenzer). Hat neben Bananensteckerbuchsen auch eine Schweinenasen-Steckdose schon eingebaut.

Liefert bei 24VDC bis zu 68A.
Verbrauch zwischen 0,4 Litern und 1,1 Litern pro Stunde, je nach Last.

Wurde verwendet für die Versorgung von Funkgeräten (mit Pufferakkus) oder auch einfach für das Laden von Fahrzeug-Starterakkus.

Gibts bei Ebay und anderswo für zwischen 300 und 1000 EUR je nach Zustand und Anzahl Betriebsstunden.

Ziemlich unkaputtbares, robustes und zuverlässiges Teil !
Ist auch relativ leise wenn man den Gerätedeckel nach dem Start schließt.
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Re: Wieviel A/h macht das BW - Ladegerät

Beitrag von holger » So 26. Okt 2014, 11:32

Tom hat geschrieben:
holger hat geschrieben:gute Idee mit dem kleinen Stromerzeuger.
was hast du denn da für ein Modell?
Liefert bei 24VDC bis zu 68A.
Verbrauch zwischen 0,4 Litern und 1,1 Litern pro Stunde, je nach Last.
.
hallo tom,

vielen dank, wusste gar nicht das es sowas gibt! danke für die info! 68 A ist ja ne ziemliche menge Strom und gut zu gebrauchen.
kommt auf meine wishlist für weihnachten :-)

viele liebe Grüße und dank
holger

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Re: Wieviel A/h macht das BW - Ladegerät

Beitrag von Lobo » So 26. Okt 2014, 12:25

ich habe auch eines von denen auf dem LKW (noch) und zwar sogar einen mit E-Start sogar, ich muss sagen das es eines sinnfreisesten Anschaffung war
es klang gut 28 V Ladespannung, Diesel und schallgedämmt

die Realität ist dann das das Teil 1m x 0,6m x 0,6 m am Platz braucht, zarte 120 kg wiegt und von leise auch keine rede sein kann, wenn du nicht gerade eins mit E-start hast musst du noch den Platz einrechnen um den Deckel schwenken zu können um das Gerät mit der Kurbel Starten zu können, zur Wartung musst du auch überall rann kommen
und wenn man mal wirklich anständige 220V braucht muss man wieder mit einem Spannungswandler arbeiten

das Aggi hat mehr Nachteile wie Vorteile um es zum reisen mitzunehmen und für zuhause hat man meist ein ordentliches Ladegerät

vernünftig ist ein kleiner Honda oder Kippor der zum integrierten Ladegerät passt und den man noch tragen kann um im Notfall den auf Kabeltrommel länge vom LKW weg zu stellen und laufen zu lassen, braucht weniger Platz (Aggi und Kabeltrommel) selbst im Winter keine Start Probleme und wenn man irgend wo 220 V braucht hat mal es am Aggi gleich

das 28v Aggi ist für Treffen als Stromversorgung, zu klein und hat keine 220 v
zum Reisen ist es zu schwer, nimmt zu viel Platz weg und zu laut
zuhause habe ich 220 V um die Batterien mit meinem Ladegerät zu laden

also unbrauchbar eigentlich für uns
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Re: Wieviel A/h macht das BW - Ladegerät

Beitrag von Tom » So 26. Okt 2014, 15:51

Dieselmotoren sind bekanntlich immer eine Ecke schwerer als Benziner und bei einer Motorenleistung von 3kW und elektrischen Leistung von 1,9kW und außerdem noch einem robusten Gehäuse sind 120kg nicht so wahnsinnig viel. Da sind andere auch nicht leichter. Platz braucht er schon, das stimmt.

Ich hab bei meinem die Schalldämm-Matten ausgewechselt und werd ihn wohl auch noch mit den Verlastwinkeln auf Gummipuffer stellen.

Ideal find ich das Teil um damit eine LiFeYPo4-Akkubank zu laden. Gegenüber einem 230V Aggregat das dann einen Laderegler für Blei-Akkus speist ist die Laufzeit des Generators nur ein Drittel der Zeit. Also zwei Drittel weniger Lärm.

@Lobo:
Hat die Elektrik (Akkus/Anlasser/Lichtmaschine) in Deinem Aggregat die bundeswehrüblichen 24V ?
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Re: Wieviel A/h macht das BW - Ladegerät

Beitrag von Lobo » So 26. Okt 2014, 16:31

abgesehen davon das es keine Batterien hat ist es mit dem anderem Baugleich und alles auf 24 v ausgelegt ich vermute aufgrund der fern Start Möglichkeit das es in irgend ein Waffensystem gehört so das man es von innen starten kann und nicht raus muss du die Kurbel schwingen muss

die 1,9 kw die nur zum ankurbeln sind kenne ich nur von den einachs Funkmasten, da sind die verbaut um den Mast rauf zu fahren, bei den Funkkabinen kenne ich nur die Verwendung von 220V, dafür ist ja auch das Facon Ladegerät verbaut in den FM Kabinen
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Re: Wieviel A/h macht das BW - Ladegerät

Beitrag von Tom » So 26. Okt 2014, 16:43

Lobo hat geschrieben:abgesehen davon das es keine Batterien hat ist es mit dem anderem Baugleich und alles auf 24 v ausgelegt
Keine Batterien ?? Ich versteh das jetzt mal so daß Du die Akkus aus irgendeinem Grund ausgebaut hast und das Teil nötigenfalls über einen KAT mit Schweinenasenkabel fremdstartest. Richtig ?

Oder kannst Du es parallel zum Anlasser auch mit einer Kurbel starten (wie auch die Kurbelversion) ?
Lobo hat geschrieben: ich vermute aufgrund der fern Start Möglichkeit das es in irgend ein Waffensystem gehört so das man es von innen starten kann und nicht raus muss du die Kurbel schwingen muss
Fernstart auch noch ? Schick !
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Re: Wieviel A/h macht das BW - Ladegerät

Beitrag von Lobo » So 26. Okt 2014, 16:50

richtig, man kann per Knopf Starten oder mit der Kurbel wenn kein 24V Netz verfügbar ist, Anschluss über Schweinenase oder halt Kabel direkt an klemmen wie bei den anderen auch
Batterien werden für das nicht gebraucht, das dürfte dann erst ab dem 9 KW verbaut worden sein
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Re: Wieviel A/h macht das BW - Ladegerät

Beitrag von Tom » So 26. Okt 2014, 21:49

Der 6,5kW Kirsch-Deutz hat auch schon eigene Akkus.

Wenn Du übrigens den kleinen Hatz-Generator mal verkaufen willst - ich wär vielleicht interessiert.
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