Rückfahrkamera

Benutzeravatar
woelf59
Beiträge: 343
Registriert: Sa 29. Jun 2013, 18:47

Re: Rückfahrkamera

Beitrag von woelf59 » So 11. Nov 2018, 20:07

Hallo,
hier noch Bilder von der Kabelführung.
Kabel002.jpg
war etwas Blechbiegerei
Kabel003.jpg
da kommt noch ein Abdeckblech drüber
Kabel004.jpg
Rittal Montageplatte in Sonderfarbe olivgrün
Kabel005.jpg
das andere Ende des Kabels (18 x 1mm²), Verteilerdose braucht noch Tarnfarbe
Das Videokabel hat leider nicht mehr in das Flexrohr gepasst, deshalb außen mit Kabelbinder befestigt.

Gruß Wolfgang

Benutzeravatar
luchti
Beiträge: 190
Registriert: Di 3. Apr 2012, 09:59

Re: Rückfahrkamera

Beitrag von luchti » Mo 12. Nov 2018, 23:30

Hallo Wolfgang,

Danke für die Bilder. Das ist jetzt besser vorstellbar.

Die Blechbiegerei sieht aber ganz gut aus ... gefällt mir.

Viele Grüße
Mathias

midlifecrisis
Beiträge: 420
Registriert: Di 18. Jul 2017, 12:38

Re: Rückfahrkamera

Beitrag von midlifecrisis » Mi 14. Nov 2018, 03:13

visual hat geschrieben:
Mo 5. Nov 2018, 00:12
Lobo hat geschrieben:
So 4. Nov 2018, 22:30
wer hat denn hierfür die Eierlegende Wollmilchsau in Punkto Bildschirm gefunden, Navi, Kamera in einem oder besser noch mit Radio, zu viele Geräte schrecken mich da her ab an den Tuning Bereich zu gehen
wenn Radio auch via internet sein darf (2te Sim o.ä.) und man nicht davor zurückschreckt:

Tablet : Nexus 7 mit USB-ROM (Timur Kernel)
Endstufe (hat das Nexus leider nicht)
VideoGrabber (kostet 15€)
Kamera

damit hast du für ca 200€ ein System was wohl jedes Radio in der 500-1500€ klasse ganz alt aussehen lässt.
(von der Ausstattung und vorallem der Funktion)
€:
Der Kernel oben ist unter anderem wichtig, dass das gerät die Video unterstützung hat und vor allem mit Zündung an/aus auch entsprechend schaltet.

Bei Bedarf gebe ich gerne mehr Infos oder ein How-To hier im Forum :)

Würde mich auch interessieren.
Also mein Ansatz ging in Richtung Windows-PC (so ein altes Toughbook hätte ein ähnlich martialisches erscheinungsbild wie der Kat) + Navisoftware (und ggf. Externe gps antenne für usb) + handelsübliche netzwerkkammera(s).

Der PC muss dafür keine Rakete sein.
Da tuts was gebrauchtes.
Diese Toughbooks gibts z.B. laufend Kistenweise als Leasingrückläufer in der Bucht.


Das Zeug kann leicht jederzeit mit was anderem ersetzt werden und bietet Potential für spielereien.

Allerdings ist das wohl nicht für jeden praktikabel.
Für ein Womo mag das passend sein, aber wenn jemand anders jedesmal vor dem ankuppeln eines Hängers einen Windowsrechner booten muss damit er ein Kammerabild hat ist das nicht wirklich sinnvoll.

OliM
Beiträge: 156
Registriert: Fr 2. Jun 2017, 09:41

Re: Rückfahrkamera

Beitrag von OliM » Do 15. Nov 2018, 16:33

Hallo zusammen,
eine kurze Frage in die Runde - wenn ich meine Rückfahrscheinwerfer und Kameras wie auf meiner hervorragenden Zeichnung dargestellt anschließe, sollte das passen, oder? (AV Kabel der Kamera habe ich jetzt mal nicht eingezeichnet). Ich werde in die Motortrennwand ein Loch für die Kabel bohren. Können die profis mal eben schauen ob das so passt oder ob ich einen Denkfehler drin habe
2018-11-15 15.23.29.jpg
Grüßle Oli

(Für was man sowas braucht?? Wer hat behauptet das man sowas braucht?? :mrgreen: )

Benutzeravatar
A N D R E A S
Beiträge: 1164
Registriert: Fr 18. Jan 2013, 17:35
Kontaktdaten:

Re: Rückfahrkamera

Beitrag von A N D R E A S » Do 15. Nov 2018, 18:05

Sieht i.O. aus.
Passenden Kabelquerschnitt für 10A nehmen (überall).
A N D R E A S

OliM
Beiträge: 156
Registriert: Fr 2. Jun 2017, 09:41

Re: Rückfahrkamera

Beitrag von OliM » Do 15. Nov 2018, 18:25

Hallo Andreas,

ich würde 2,5 mm² nehmen. Notfalls könnte ich aber auch eine 5A Sicherung nehmen, (würde von den Verbrauchern her reichen, dachte aber bei 2,5 mm² sollte die Sicherung etwas größer sein - hach ich und Elektrik). Danke für dein Feedback.
Grüßle Oli

(Für was man sowas braucht?? Wer hat behauptet das man sowas braucht?? :mrgreen: )

midlifecrisis
Beiträge: 420
Registriert: Di 18. Jul 2017, 12:38

Re: Rückfahrkamera

Beitrag von midlifecrisis » Do 15. Nov 2018, 20:46

Kurz ein paar Grundlagen Oli:

1. Leitungsquerschnitt:
Wähle einen Querschnitt der ausreichend ist für den Strom den deine Verbraucher ziehen.
Im KFZ Bereich machst du da mit rund 10A und 2,5A selten was falsch.
Ich persönlich nehme lieber 2,5² auch wenn 1,5² ausreicht - die etwas dickeren Leitungen sind auch mechnisch stabiler und lassen sich schöner verlegen/bündeln als eher "laprige" kleinere querschnitte.
Preislich ist bei den kleinen Querschnitten ohnehin keine nennenswerter Unterschied.

2. Sicherung
Wie oben schon beschrieben schützt die Sicherung (in den meisten Fällen) die Leitung - NICHT den Verbraucher.
In erster Linie wählst du diese also anahnd der maximalen Belastbarkeit der (im ersten Schritt) gewählten Leitung.
Es gibt noch weitere Faktoren die darauf Einfluss haben (z.B. Verlegeart, Häufung*,...) Die sind aber in deinem Fall kaum relevant.
Ein weiterer Faktor kann die Selektivität sein - das ist aber in deinem Fall auch nicht relevant.
Die Selektivität spielt z.B. in deinem Haus eine Rolle. Da ist am Hausanschluss eine Hauptsicherung, dann vielleicht noch eine weitere Vorsicherung für einen Etagenverteiler und dann kommt irgendwann der Sicherungsautomat vor deiner Waschmaschine oder Nachtischlampe.
All diese Sicherungen sollten entsprechend große Abstufungen zueinander haben um die Selektivität zu gewährleisten - also dass bei der defekten Waschmaschine nur die letzte (z.B. 16A) auslöst und nicht noch weitere wie z.B. die verplombte Hauptsicherung.
Auch wenn die Sicherung nicht den Verbraucher schützt, macht es dennoch Sinn sie nicht unnötig groß zu wählen - auch wenn die Leitungen dafür ausgelegt sind. Idealerweise wählst du einen Bereich der in einer Vernünftigen Relation zu deiner Last liegt.
Das bringt zusätzliche Sicherheit bzw. Möglichkeiten zur Fehlererkennung.
Ebenfalls beachten solltest du ggf. die Kontakbelastbarkeit von den eingesetzten Schaltern und Steckern.
Aber mit Sicherungen im Bereich 5-20A und 2,5mm² machst du in der Regel nichts falsch.
Eine Leitung die zu schwach dimensioniert ist wird auch nicht zwingend gleich dein ganzes Fahrzeug in Brand setzen und alle töten.
Sollte z.B. ein 1,5² wirklich mal länger mit 20A bestromt werden, dann wird es halt ein paar Grad Wärmer als ein 2,5².
Du solltest dir aber bewusst sein wo die Wärme herkommt - also besonders effizient ist sowas natürlich nicht...

*wieviele Leitugnen verlaufen paralell - da geht in erster Linie um die Erwärmung.


3. Klemmen / Aderendhülsen
Also ich persönlich bin ein Absolter Fan von Ferderzugklemmen.
Die sind seid über 20 Jahre erprobt. ich selbst habe auch seid 15 Jahren intensive Erfahrung damit - auch mit großen Querschnitten und Strömen bis 95mm².

Vorab noch: ich bin kein KFZ Elektriker, meiner Erfahrugnen kommen aus dem Maschinenbau.
Allerdings ist der Faktor Vibration im KFZ Bereich sicher ähnlich oder höher als im Maschinenbau.

Der größte Feind von Schraubklemmen ist die Vibration.
Es ist in der Industrie z.B. üblich in regelmäßigen Abständen eine Horde Elektriker durch die Werke zu scheuchen die überalle Schrauben nachziehen.
Zumindest früher - bevor es Thermografie gab - was das sehr wichtig.

Der Kontakt einer Federzugklemme verbessert sich durch Vibration eher.
Die einzelnen Äderchen des flexiblen (mehradrigen) Leiters werden immer platter gedrückt und die Kontaktfläche wird größer.

Aus diesem Grund ist es auch - meiner Meinung nach - wesentlich besser bei Federzugklmmen KEINE ADERENDHÜLSEN zu verwenden.
Im Detail dazu auf jeden Fall die Herstellerangaben beachten, aber die üblichen Verdächtigen (WAGO, PHÖNIX, WEIDMÜLLER,...) erlauben idR beides.

Warum keine Hülsen? (Gilt nur für Federzug!)
Mit einer Hülse machst du aus deinem flexiblen Mehradrigen Leiter einen starren Leiter.
Im Prinzip reduziert sich die Kontaktfläche in der Klemme nur auf die beiden Stellen vor der runde starre Leiter tangiert wird.
Ohne Hülsen hast du eben deutlich mehr Kontaktfläche - und der Kontakt verbessert sich sogar über die Jahre.

midlifecrisis
Beiträge: 420
Registriert: Di 18. Jul 2017, 12:38

Re: Rückfahrkamera

Beitrag von midlifecrisis » Do 15. Nov 2018, 20:57

Eine Anmerkung noch zu deiner Skizze.
Wenn du dir bei sowas eine gewisse Struktur angewöhnst wirst du dir leichter tun.
Ich musste 3x hinschauen bis ich deine Schaltung verstanden hast.

Wenn du da etwas mehr struktur reinbringst tust du dir leichter und vermeidest beim Aufbau Fehler.
Eine sinvolle Möglichkeit - meienr Meinung nach - ist bei Stromlaufplänen z.B. mit zwei Strichen auf den Blatt zu beginnen.
Oben den PLUS und unten den MINUS.

ich habe dir das mal mit meiner Lieblingsengineeringsoftware MS Paint hingekrizelt.
Das ist keine Kritik - mach das so wie du dich damit wohl fühlst.
EPLAN.png

Benutzeravatar
woelf59
Beiträge: 343
Registriert: Sa 29. Jun 2013, 18:47

Re: Rückfahrkamera

Beitrag von woelf59 » Do 15. Nov 2018, 21:10

Hallo,

hier eine Tabelle wie Leitungen belastet werden dürfen. Wobei in der Tabelle keine Differenzierung der Verlegeart berücksichtigt ist.
TabelleDCKabel01.jpg
Gruß Wolfgang

OliM
Beiträge: 156
Registriert: Fr 2. Jun 2017, 09:41

Re: Rückfahrkamera

Beitrag von OliM » Do 15. Nov 2018, 22:20

Hallo zusammen und nochmal danke

Im haus habe ich den Profi ranlassen und beim kat bin ich am überlegen doch noch ne teilkasko abzuschließen :mrgreen: - im ernst - ich denke es klappt. Morgen hole ich den Kleinen wieder bei MAN umd und dann geht's los :mrgreen:
Grüßle Oli

(Für was man sowas braucht?? Wer hat behauptet das man sowas braucht?? :mrgreen: )

Antworten