Zivile Kupplung und Anhängebock

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Roland
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Zivile Kupplung und Anhängebock

Beitrag von Roland » Di 25. Nov 2014, 14:37

Hallo Leute,
nachdem ich nun endlich eine schöne 4040er habe, möchte ich die auch anbauen, und zwar komplett mit Halteplatte. Dazu würde ich gerne den Anhängebock abnehmen um ordentlich arbeiten zu können....Nur wie? Der Anhängebock ist ja unten mit dem Vorsteckbolzen und oben mit zwei versplinteten Bolzen befestigt, wovon der linke einfach nach außen wegzunehmen ist, aber der rechte? Da ist die Druckluftkupplung im Weg! Muß ich die abbauen, oder mach ich überhaupt einen Denkfehler?
Schonmal Danke für hilfreiche Antworten
Gruß
Roland

HugoVogelsang
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Re: Zivile Kupplung und Anhängebock

Beitrag von HugoVogelsang » Di 25. Nov 2014, 15:09

Gut möglich.

Du kannst bem wiedereinbau den Bolzen ja von innen nach außen durchstecken, dann kann der Luftanschluss bim nächsten mal sitzen bleiben.

Aber versuche doch erst mal, ob es nicht reicht, die zentralmutter zu lösen. Viele Kupplungen sind an der Stelle austauschbar.

Gruß Hugo

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fun-ski
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Re: Zivile Kupplung und Anhängebock

Beitrag von fun-ski » Di 25. Nov 2014, 17:01

Hallo Roland
ich habe erst letztens gewechselt,hatte mir auch die Mühe gemacht alles weg zuschrauben, bis dann am Ende gemerkt habe das das nicht notwendig war .
Ich schau morgen noch mal nach wie genau das war und melde mich noch mal.
Hoffe das reicht dir noch .
wer Rechtschreibfehler findet darf Sie behalten!
Gruß
Dirk

Harald
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Re: Zivile Kupplung und Anhängebock

Beitrag von Harald » Di 25. Nov 2014, 20:26

Hallo , denn Bolzen auf der rechten Seite kannst Du nicht von Innen nach außen , stecken, weil dann der Splind nicht mehr rein geht !! ;)
Am besten,immer den roten Luftanschluß ab,dann gehts.
Vorsicht die Kupplung tut weh, wenn die Dir auf die Füße fällt , besser "Stahlsocken", anziehen . :D
Mfg Harald

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fun-ski
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Re: Zivile Kupplung und Anhängebock

Beitrag von fun-ski » Di 25. Nov 2014, 20:41

Richtig Harald
genau das war es, wusste nur nicht mehr so genau, Luft weg und schon geht es. :shock:
Ich hatte am Anfang den ganzen Bock angefangen weg zuschrauben :oops:
wer Rechtschreibfehler findet darf Sie behalten!
Gruß
Dirk

Roland
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Re: Zivile Kupplung und Anhängebock

Beitrag von Roland » Di 25. Nov 2014, 23:45

Hallo ihr Lieben,
erstmal danke für Eure Antworten!
Ich lass den Anhängebock erstmal dran und werde versuchen die Kronenmutter zu lösen, wie auch die 4 M20er Schrauben der Anbauplatte: dann müsste ich alles auseinander haben und die neue Kupplung einbauen können....hat gegenüber dem ausgebautem Zustand des Bockes vielleicht auch den Vorteil, dass man ordentlich an den Muttern reißen kann (grobe Schlüssel und Nüsse bis SW90 hab ich) ohne dass der Bock sich mitdreht (z.B. auf der Werkbank). Ich geh mal davon aus, das dies funktioniert, denn ich hab die Muttern schon vorsorglich vor 2 Wochen dick mit Caramba eingeweicht...
Grüße
Roland

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Zentralgestirn
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Re: Zivile Kupplung und Anhängebock

Beitrag von Zentralgestirn » Mi 26. Nov 2014, 00:03

Hallo,

die Zentralmutter bei der 2040 soll mit 600Nm angezogen werden. So hat es mir die technische Abteilung des Herstellers mal bei einem Telefonat gesagt. Da gibt der Schraubstock auch mal nach, wenn er nicht gut verankert ist ;)
Die 4x M20 Schrauben brauchen 410Nm.

Ich denke mal die Werte kann man so auch für die 4040 anwenden.

Grüße Sebastian

HugoVogelsang
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Re: Zivile Kupplung und Anhängebock

Beitrag von HugoVogelsang » Do 27. Nov 2014, 04:25

Hallo,

Wenn du die Anbauplatte lößt, also die 4 M20 Schrauben, kannst du die Zentralmutter ja sitzen lassen.
Wenn du die Zentralmutter los hast, würde ich erst einmal probieren, ob die andere Kupplung nicht in die gleiche Anbauplatte passt.

Caramba ist übrigens nur ein Placebo, was verrostete Schrauben angeht. Kein Öl der Welt ist in der Lage, per Kapilarwirkung in Fugen einzudringen, in der Fe2O3 eine Druckspannung von mehreren zig N/mm² aufgebaut hat.
Und selbst wenn, würde es das Eisenoxid ja nicht reduzieren und damit die Druckspannung wieder abbauen. Rost in einer Fuge hat die gleiche Wirkung, wie eine Presspassung. Da kann Caramba nicht helfen. (Schaden tut es aber auch nicht.)

Ein Drehmomentverstärker ist da die bessere Hilfe. Und Warmmachen kann helfen.

Nicht vergessen, beim Einbau der Schrauben gut schmieren. Das erhöht die Vorspannung, sorgt damit für eine bessere Sicherheit gegen selbstständiges Lösen und sorgt dafür, durch die Verhinderung von Korrosion, daß die Schrauben auch mal wieder gelößt werden können. (Das Öl beim Anziehen ist kein Placebo.)

Gruß Hugo

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4x4-6x6
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Re: Zivile Kupplung und Anhängebock

Beitrag von 4x4-6x6 » Sa 31. Jan 2015, 03:42

Moin,

kennt jemand den Winkel, in dem der Anhängebock nach oben gestellt wird ?

Nach Augenschein müsste es irgendwas bei 40 ° sein.

Ersatzweise wären die Millimeter der Abstände vom Achsmaß der drei Bolzen(Löcher) hilfreich.

...

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OlafG
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Re: Zivile Kupplung und Anhängebock

Beitrag von OlafG » Sa 31. Jan 2015, 20:43

Hallo Namenloser 4x4-6x6,

habe mal mit dem Zollstock grob gemessen:
Von der oberen Bohrung aus sind es ca. 150 mm bis zu den unteren Bohrungen. Die beiden unteren Bohrungen sind ca. 100 mm voneinander entfernt. Nun kannst Du den Winkel ausrechnen.
Aber Vorsicht: Das Meßhilfsmittel ist nicht kalibriert, das Maßverfahren nicht akkreditiert. ;)

Zum Nachvollziehen noch ein paar Handyknipsbilder (mit eingeschränkter Qualität):
Dateianhänge
Abstand senkrecht: ca. 150 mm
Abstand senkrecht: ca. 150 mm
Abstand schräg: ca. 150 mm
Abstand schräg: ca. 150 mm
Abstand unten: ca. 100 mm
Abstand unten: ca. 100 mm
Selbst Caesar war manchmal mit seinem Latein am Ende ...

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