Achse auffrischen + Übersetzung ändern + VA Sperre nachrüsten

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HähWieMetal
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Achse auffrischen + Übersetzung ändern + VA Sperre nachrüsten

Beitrag von HähWieMetal » Mi 20. Mai 2020, 21:35

Moin,

es geht also an die Achsen für meine Kleine, zum Anfang kam aber erstmal das:
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Man könnte jetzt denken es handele sich um Ursuppe, ist aber leider Wasser mit etwas Öl. :shock:

Eingentlich wollte ich die Achsen von meinem Ersatzteilspender überarbeiten und dann einfach durchtauschen. Nachdem mir aber aber die Hand voll Plörre entgegen kam als ich die Ablassschraube von dem rechten AP rausschraubte keimte der Gedanke das ich doch nur an dieser Achse übe und noch verwertbare Ersatzteile sichere.
Beim weiteren Zerlegen der Seite zeigte sich dann das ganze Übel.

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Also Lager und Laufring für die Wedi´s tauschen ist ja nicht so wild aber das AP-Getriebe will ich nicht nochmal verbauen und der Rostfrass an der Radnabe ist auch nicht schön. Also eigentlich nur der Rostfrass, AP´s liegen hier eh noch vier neue.
Aber es wurde nicht nur vergessen Öl auf dieser Seite einzufüllen, auch die unteren Achsschenkel waren auf beiden Seiten trocken.
Man erkennt schön die Schmiernuten von den Lagerbuchsen auf den Achsschenkelbolzen, und das der Rost schon in den Sitz des Bolzens gekrochen ist.

20200520_195230.jpg

Werkzeug bauen mußte ich auch schon wieder wie man sieht. Stück altes Rundrohr welches noch irgendwo auf dem Hof rumlag, etwas Blech auf eine Seite, Loch rein und M16 Gewindestange durch gesteckt und zu guter letzt ein Stück von nem alten Kugelkopf rangebrutzelt. Fertig ist der Auszieher für die unteren Achsschenkelbolzen... ist nicht hübsch aber funktioniert, und muß auch nurnoch für zwei weitere halten.

Morgen rupfe ich die zweite Seite dann noch fertig auseinander, danach wird die HA begutachtet, ich hoffe da sieht es besser aus. :pray:

Grüße, Marco

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Re: Achse auffrischen + Übersetzung ändern + VA Sperre nachrüsten

Beitrag von A N D R E A S » Mi 20. Mai 2020, 23:24

Ise nich schön!
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Re: Achse auffrischen + Übersetzung ändern + VA Sperre nachrüsten

Beitrag von Sandkater » Do 21. Mai 2020, 06:01

Warte mal ab, wie das Öl im Achsgehäuse aussieht.
So kam es bei mir raus, obwohl ich seit dem Ölwechsel nie im Wasser gefahren bin.

Zwei Jahre später kam ebenfalls Cappucino raus.
Die Aussenplaneten und die Hinterachse dagegen waren sauber und dünnflüssig.
Keine Ahnung, wo das her kommt, die Achse war komplett revidiert und ist komplett dicht.
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Vorderachse_053.JPG
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Re: Achse auffrischen + Übersetzung ändern + VA Sperre nachrüsten

Beitrag von HähWieMetal » Do 21. Mai 2020, 10:54

Moin,

@ Andreas: Ja, es ist nicht schön! Aber ohne Herausvorderungen wäre das Leben und Schrauben ja langweilig. :D

@ Peter: Diese H²O ist schon ne Seuche, die anderen Bereiche in den Achsen sind aber zum Glück weitesgehend verschont geblieben, in der VA-Achsbrücke ist auch ein wenig Rost zu finden. Kann es in deinem Fall sein das die Entlüftung offen hängt und feuchte Luft eindringen kann, die dann in der Achse kondensiert?

Habe da noch die Erinnerung an einen Vorfall bei nem Freund, der Öl von mir bekommen hatte und dann meinte das zwei Fahrzeuge bei denen er die Achsen damit befüllt hatte kurze Zeit später Rost im Öl hatten. Er meinte mit dem Öl stimmt was nicht, auf die Nachfrage wie lange die Fahrzeuge vorher standen war dann klar das das Öl den ganzen Rost mal abgewaschen hatte der sich da über die Jahre angesammelt hat. Standschäden sind nicht zu verachten.

Grüße, Marco

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Re: Achse auffrischen + Übersetzung ändern + VA Sperre nachrüsten

Beitrag von HähWieMetal » Do 21. Mai 2020, 21:43

Moin,

auf der Ersatzteilesuche ist mir eine Idee gekommen... warum nicht gleich auf Luftdruckbremse umbauen?!?
Die Europaachse giebt es ja auch, vorwiegend, als druckluftgebremste Variante. Eigentlich müßte man ja nur die Bremsträgerplatte tauschen, das ganze Geraffel wie Nocken mit Welle, Nachstellhebel und Bremszylinder dranschmeißen, andere Bremsbacken montieren und die Betätigung umrüsten. :think:
Hat zufällig irgendwer die Ersatzteillisten vom A1 wo die Druckluftbremse verbaut ist?

Grüße, Marco

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Re: Achse auffrischen + Übersetzung ändern + VA Sperre nachrüsten

Beitrag von A N D R E A S » Fr 22. Mai 2020, 00:05

Die Luftdruckbremse kam damals wegen Platzproblemen nicht auf die Vorderachse.
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Re: Achse auffrischen + Übersetzung ändern + VA Sperre nachrüsten

Beitrag von simon » Fr 22. Mai 2020, 08:41

Es gibt aber einige wenige Umbauten auf Druckluftbremse. Mit den Teilen vom A1 geht das. Ich meine, Hugo hat sowas mal gemacht?
Ganz einfach was das aber wohl nicht.

Gruß Simon

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Re: Achse auffrischen + Übersetzung ändern + VA Sperre nachrüsten

Beitrag von A N D R E A S » Fr 22. Mai 2020, 10:54

Hugo hat aber die Achse vom A1/A2 genommen, nicht nur die Bremsteile.
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Re: Achse auffrischen + Übersetzung ändern + VA Sperre nachrüsten

Beitrag von simon » Fr 22. Mai 2020, 11:09

Ahja. Wie schon gesagt, möglich, aber nicht ganz einfach :D

Gruß Simon

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Re: Achse auffrischen + Übersetzung ändern + VA Sperre nachrüsten

Beitrag von HähWieMetal » Fr 22. Mai 2020, 11:36

Moin,

soviel ich jetzt rausgelesen habe, aus alten Beiträgen, ist das Problem wohl der Platz zu den Schraubenfedern.
Auch die Lenkhebel sind beim A1 wohl unter den Achsschenkeln angebracht um mehr Platz zu schaffen und die Federn haben einen kleineren Druchmesser.
Bei den zivielen Achsen mit Blattfederung sitz der Membranbremszylinder oben nach vorne versetzt, dort könnte es mit den Federn und eventuell auch mit dem Platz im Radkasten eng werden. Vielleicht lässt sich das aber mit einem Kolbenbremszylinder lösen, die bauen nicht so breit, dafür gehen sie mehr in die Länge.

Grüße, Marco

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Re: Achse auffrischen + Übersetzung ändern + VA Sperre nachrüsten

Beitrag von Sandkater » Fr 22. Mai 2020, 21:18

Ich finde, mein Auto bremst, auch wie es jetzt ist, ausreichend gut.

Da ich reise, spielt für mich die Ersatzteilversorgung im Fall der Fälle eine wesentliche Rolle.

MAN in Ankara konnte mit der Fahrgestellnummger Teile raus suchen. Zwar gab es den Drehzalfühler nirgendwo in der Türkei, aber das war schon mal eine wichtige Erkenntnis.
Jeder Umbau macht so einen Vorgang zum Lottospiel.

Peter
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Re: Achse auffrischen + Übersetzung ändern + VA Sperre nachrüsten

Beitrag von HähWieMetal » Fr 22. Mai 2020, 22:19

Moin

Da hast du Recht Peter, jeder Umbau macht das schwieriger.
Aber das Gute wenn man es selber macht, und auch alle Teile selber raus sucht, ist das man weiß was man hat und woher man es bekommt.

Die Ersatzteilliste vom A1 habe ich mittlerweile bekommen, danke noch mal dafür Simon.
Die Idee mit den Kolbenbremszylindern hatten die damals aber auch schon. :lol:
Interresant finde ich das die Bremsträgerplatte identisch ist mit denen vom SK, allerdings um 90° verdreht montiert, das Teil kostet grade mal hundert Euro. Die Bremszylinder sind, wie für die Bauart typisch, wesentlich teurer SK = 25,- Kat1A1 = 360,-
Die Lagerwellen und Nockenwellen habe ich bis jetzt noch nicht gefunden.
Naja, werde es wohl erstmal bei der Hydraulischen Bremse belassen und mich bei Zeiten noch mal damit befassen.

Habe heute mal die neuen Doppelgelenkwellen bestellt, außerdem sind neue Dichtsätze für die Radnaben und Reparatursätze für die Doppelgelenkwellen unterwegs. Die Ausführung mit den Schaumstoffringen sucht man bei MAN übrigends vergebens, bei Mercedes wird man dann aber fündig und sie kosten nur 32,- pro Seite. Also nicht bei Benz direkt, sondern im freien Handel. Die Achsschenkel werde ich erstmal begutachten aber auch die sind nicht teuer, für hundertfuffzig bekommt man den kompletten Satz inkl. aller Dichtungen bis auf diesen Filzring im Blechkäfig... den hab ich bis jetzt nur direkt bei MB gefunden, der Preis ist eher anzuordnen bei: dieDingerbrauchtsowisokaumwerundwenndochzahlensieschonwasmandafüraufruft :roll:

Grüße, Marco

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Re: Achse auffrischen + Übersetzung ändern + VA Sperre nachrüsten

Beitrag von Zentralgestirn » Sa 23. Mai 2020, 15:57

Moin Marco,

den Filzdichtring mit Metallgehäuse gibt es zum selben Preis auch bei MAN, zumindest letztes Jahr im Herbst noch.

Achte drauf andere Dinge die im AP verbaut sind, müssen nicht baugleich mit denen von MB sein, die haben auch unterschiedliche Doppelgelenkwellen. Irgendwann kurz nach einführung sind MAN und Mercedes dann in der weiterentwicklung gewisser Details getrennte Wege gegangen. Same same but different trifft es hier. Die Bremszylinder passen, das habe ich schön öfters gehört, aber für 25€ habe ich keine gefunden. Da war ja der FTE Dichtungssatz teurer.

Grüße Sebastian

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Re: Achse auffrischen + Übersetzung ändern + VA Sperre nachrüsten

Beitrag von HähWieMetal » Sa 23. Mai 2020, 17:15

Moin Sebastian,

der Bremszylinder war die Idee mit der Umrüstung auf Druckluftanlage, das sind Membranbremszylinder. :shifty:

Die Doppelgelenkwellen sind von der Länge her MAN aber von Lagerung und Dichtung Benz, die Lager haben nur 17mm Breite, MAN verbaut 25mm. Die Schaumstoffdichtringe giebt es auch nur bei den Sätzen für die Benz Achsen, die Nr. von PE ist 011.065-00A, giebts auch von Febi, die geben die Lager aber mit 51x65x17 an. Einzenld verkaufen sie die Schaumstoffringe alle nicht, was bei den Preisen von den Sätzen ja aber auch nicht so schlimm ist, wenn man sich schonmal bis dahin vorgeschraubt hat wäre es ja blöd nicht gleich alles zu tauschen.

Neues Werkzeug mußte/durfte ich mir auch noch zulegen. Endlich ein triftiger Grund sich mal einen Kukko Innenauszieher zu kaufen, habe gleich mal eine der Buchsen von den Achschenkeln damit gezogen... was ein Traum!

Grüße, Marco

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Re: Achse auffrischen + Übersetzung ändern + VA Sperre nachrüsten

Beitrag von Zentralgestirn » Mo 25. Mai 2020, 11:35

Moin,

Das mit Febi hat mich auch gewundert. Da es die Lager aber angeblich nur von INA geben soll, und nicht mit dem 1mm mehr, gehe ich mal davon aus, das das ein Fehler in der Beschreibung ist bei Febi. Wir haben die damals mit den Gelenkwellen zusammen gekauft. Das war gute Qualität.

Das mit der Abdichtung habe ich nie wirklich durchdrungen was MAN und was Mercedes ist, ist auchegal, da es wohl beide angeboten haben und ich bisher bei MAN die Teile bekommen habe. Gehst du zu Nagel wenn du zu MAN willst? Da haben wir einen Teil unserer Schaumstoffringe her gehabt.

Die Innenauszieher sind wirklich unverzichtbar, wenn man sich nicht wie ein Wahnsinniger quälen will. Ich hab emir damals gleich den Satz von Kukko gekauft, finde die abziehbrücken aber nicht so toll. Jetzt habe ich mir nich den Gleithammer dazu gekauft. Das geht viel schneller und einfacher damit.

Wenn du dir von Febi die Dichtsätze für die APs holst, da sind für die Öleinfüllschraube Al Dichtscheiben bei, ersetze die lieber mit welche aus Cu. Das gibt weniger Probleme mit der Paarung. Das schöne an dem Satz sind auch die Papierdichtungen für den Deckel, was ich besser finde wie kleben.

Grüße Sebastian

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Re: Achse auffrischen + Übersetzung ändern + VA Sperre nachrüsten

Beitrag von HähWieMetal » Di 30. Jun 2020, 00:21

Moin allerseits,

war mal wieder Zeit weiter zu machen. Aber erstmal zu Sebastian, die Lager von Febi sind auch von INA, genau wie du es geschrieben hast und die Maße passen auch. Die Schaumstoffringe sind bei dem Satz auch dabei, nur die Filzringe für die unteren Achsbolzen habe ich bei Nagel geholt, hatten sie sogar auf Lager. :lol: Die Dichtsätze für die AP`s habe ich auch von Febi genommen, bei den Deckeln bin ich aber noch unschlüssig ob ich nicht die von den Spenderachsen nehme, die sind aus Alu, dann giebt es auch mit den Dichtringen keine Probleme.

Nun weiter mit der Baustelle Traumfahrzeug!
Habe mitte letzter Woche mal angefangen die VA auseinander zu rupfen.

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Räder und Bremsen runter zu bauen geht mittlerweile schon ziehmlich routiniert.

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Dann noch die AP´s und Radnaben runter, die Radlager waren auf beiden Seiten so locker das ich die innere Mutter mit der Hand runter drehen konnte. Die kommen also auch gleich neu.

IMGP2706.jpg

Schon wieder vier Kisten voll mit Teilen und die Doppelgelenkwellen sind immer noch nicht raus.

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Die Achsstummel haben nur im Rohr einen leichten Rostansatz und sehen sonst noch gut aus, auch die Laufringe für die Wedi´s der Nabe haben nur leichte Spuren und keine spürbare Riefen.

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Vorher habe ich auch mal das Axialspiel von den Achsschenkeln und DGW´s gemessen, bei den Wellen war alles in Ordnung und der Achsschenkel auf der linken Seite war auch nur 0,05mm vom zulässigen Spiel entfernt. Auf der rechten Seite gab es aber deutlichen Verschleiß?... Pfusch! mit 1,3mm.
Die Gleitsteine haben links wie rechts deutliche Oxidationsspuren auf den Kontacktflächen aber auf beiden Seiten gleichmäßig, da hamse wohl einfach mal wieder keine Lust gehabt das ordentlich einzustellen.

Hier noch ein Vorschlag für die Demontage des Lenkspurhebels mit einfachen Mitteln. Man nehme...


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Nach entfernen der Befestigungsschrauben vom Lenkspurhebel und der Verschlußschraube vom Achssenkel gebe man eine Schraube in Selbigen...

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Dann weiter mit Muttern auffüllen bis das Gewinde der Verschlußschraube etwa 2/3 gefüllt ist...

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Nun die Verschlußschraube wieder eindrehen...

IMGP2723.jpg

Schon hebt sich der Lenkstockhebel!

IMGP2724.jpg

Danach einfach mehr bzw. Muttern mit anderer Stärke dazugeben und das Prozedere solange wiederholen bis das Ding ganz raus ist.

Meinen Auszieher für die unteren Achsschenkel habe ich nochmal etwas überarbeitet und ihn mit eine Gewindestange mit M24x1,5 ausgestattet sodas man ihn direkt einschrauben kann, zusätzlich gab es noch ein Kugellager unter der Mutter für weniger Reibung.

IMGP2712.jpg

Hat sich bewährt, wenn irgendwer mal Bedarf hat verleihe ich das Tool auch gerne.

Nun können endlich die DGW´s gezgen werden, bei einer Seite gab es deutliche Riefen von den Wedi´s. In der TdV steht ja aber auch eindeutig das man die erst wechselt wenn die Achse undicht war. Da es sie nicht einzelnd giebt sondern nur komplett mit der ganzen Welle, das nenn ich mal Instandsetzung... :naughty:

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Nun müssen nur noch die Verschleißteile aus der Achsfaust.

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Zeit für den Kukko, erst Buchsen...

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dann die Lager.

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Wie gesagt, ich liebe dieses Werkzeug! Und bevorzuge die Abstützung, empfinde ich einfach kontrollierter und schonender als einen Gleithammer bei der Größe. Für kleinere Sachen habe ich aber auch noch einen Satz von Hazet mit Gleithammer in der Schublade, das fällt aber unter die Kategorie Feinmechaniker.

Hier nun der Repsatz von Febi für die Lagerung und Dichtung von den DGW´s. Mit den Positionen von den Schaumstoffringen haben sie es beim Bund auch nicht so genau genommen. Nimm halt wie es aus der Packung kommt! Die trefferquote war fifty fifty... :roll:

IMGP2718.jpg

Nun mußten die Antriebswellen aus dem Weg die später auch gleich ersetzt werden.

IMGP2730.jpg

Die Differentiale habe ich dann einfach auf einen Palettenstapen gezogen und etwas gegen ein wegkippen unterfüttert. Bis sie frei waren habe ich noch ein paar Schrauben drin gelassen die noch einige Umdrehungen eingedreht waren, so kann es sich nicht verkanten wenn man es mit einen Kettenzug raus zieht.

IMGP2734.jpg

Das Diff der VA sieht eingentlich nochganz gut aus.

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Nun wurden das neue Diff, mit für mich besserer Übersetzung und Sperre, sowie das Gehäuse gereinigt und für die Zusammenführung vorbereitet.

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Bevor die Dichtmumpe drauf kommt habe ich erstmal getestet wie es sich am besten macht das Diff schnell und unkompliziert einzusetzen.
Die Lösung war dann eine längere Schraube oben links außermittig und ein Spanngurt von oben an den Flansch um ein Kippen zu vermeiden.
So hat man genügent Platz um die Dichtmasse aufzutragen und kann dann zügig die Teile zusammen führen.

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An der HA ging das wechseln des Diff´s wesentlich schneller da man nur die Deckel der AP´s wegschrauben muß um an die Antriebswellen zu kommen, die Radnaben und die AP´s werde ich aber bei Zeiten auch noch mal überprüfen.

IMGP2754.jpg

Da ich aber kein wirkliches Vertrauen in die Böcke habe auf dem die VA grade ruht, und dann auch die HA auf zwei weiteren stehen würde, verschiebe ich dies lieber auf den Zeitpunkt an dem die VA wieder bereift ist und Bodenkontakt hat. Den Rangierwagenheber habe ich auch immer unter der VA leicht angepumt zu stehen als zusätzliche Absicherung. Irgendwem sind die Chinateile doch schon mal auseinander gebrochen und führten zu einer Diskusion hier... :think:

Das was da hinten raus kam sah allerdings nicht mehr so gut aus, deutlicher Rostfras auf den Zahnflanken.

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IMGP2756.jpg
IMGP2757.jpg

Zum auspressen der oberen Achsschenkel mußte ich mal wieder tief in die Schrottkiste greifen.
Das Gestell der Werkstattpresse ist ausschießlich von Schrott unterschiedlicher Baustellen an denen ich mitwirken durte und als Abstützung des Lenkhebels dienen die alten Radlager. Nur der Wagenheber mußte gegen bare Münze erworben werden.

IMGP2758.jpg
IMGP2759.jpg
Zugegeben das Konstrukt macht schon lustige Hüpfer wenn sich die Spannung entläd und der Bolzen sich löst. Rock n´Roll :dance:

Mittlerweile sind die DGW´s samt neuer Lager und Dichtungen, sowie beide Differentiale und die vordere Antriebswelle wieder montiert.
Auch der Anschluß für die Betätigung der VA-Sperre und ein Kontaktschalter für die Anzeige der Sperre auf der Instrumententafel ist verbaut.

Sobald die Repsätze der Achsschenkel und die neuen Radlager hier eintreffen kann auch der Rest komplettiert werden. Ich werde berichten...

Grüße, Marco

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Re: Achse auffrischen + Übersetzung ändern + VA Sperre nachrüsten

Beitrag von Klettermaxe » Di 30. Jun 2020, 08:53

Servus Marco,

ließst sich toll! Danke für Deine Doku :)

Beste Grüße
Florian

PS:
HähWieMetal hat geschrieben:
Di 30. Jun 2020, 00:21
Da ich aber kein wirkliches Vertrauen in die Böcke habe auf dem die VA grade ruht, und dann auch die HA auf zwei weiteren stehen würde, verschiebe ich dies lieber auf den Zeitpunkt an dem die VA wieder bereift ist und Bodenkontakt hat
Das kenne ich irgendwo her. Hatte damals irgendwie gedankenlos die Hinterachse angehoben. Als mir dannn beim Pumpen der Wagenheber umfiel habe ich nochmal nachgedacht, was ich gerade im Begriff war zu tun :oops:
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Re: Achse auffrischen + Übersetzung ändern + VA Sperre nachrüsten

Beitrag von HähWieMetal » Do 2. Jul 2020, 00:53

Moin,

danke Florian und ja, Absichern sollte man immer lieber ein mal zu viel als zu wenig. Grade wenn man alleine schraubt und weit und breit keiner da ist der einen von der Last befreien könnte. Ich sollte mir auch mal wieder abgewöhnen das Telefon beim schrauben auf der Werkbank abzulegen. :roll:

Nun aber weiter im Text... gestern war erstmal Putztag, also Teile reinigen und für den Einbau vorbereiten.
Heute mittag kam dann, just in Time, eine Lieferung mit dem Rep-Satz für die Achsschenkel, gut zu sehen das die Lager und ein Teil der Dichtringe für die DGW´s aus dem Satz nicht zu unseren Achsen passt, aber es ist günstiger den kompletten Satz zu nehmen als einzelne Sätze für oben und unten ohne die Teile für die Gelenkwellen.
Die Kosten werde ich später noch auflisten, soviel vor ab... teuer ist das bis jetzt alles nicht.
Nun aber erstmal die Achsschenkel.

IMGP2767.jpg

Zu erst wurden die Maße kontrolliert und für gut befunden, danach sind die Buchsen und Achsschenkel direkt in die Tiefkühlbox gewandert um sie auf -20°C runter zu kühlen.
Dann war es dringend mal an der Zeit sich Gedanken zu machen bezüglich des Vorgehens... so sah die Lösung für die Buchsen in der Achsfaust aus.


IMGP2779.jpg
IMGP2788.jpg

Hat gut funktioniert und ich bin immer wieder von diesem Noname Abziehersatz überrascht. Das Zeug ist einfach nicht kaputt zu bekommen, ich sage mir schon seit sechs Jahren das ich mir als nächstes einen vernünftigen hole. Hab damit auch schon etliche Spurstangenköpfe demontiert, macht der einfach... :think:
Die Schrottpresse kam dann auch wieder zum Einsatz für die Buchsen in den Lagerkörpern, das sind die Deckel unten, und die Bolzen in den Lenkspurhebeln. Die Bolzen soll man bekanntlich nur nach Aufwärmen von dem Sitz einsetzen, normalerweise giebt es dafür diesen Tauchsieder.
Man könnte ja in Verlegenheit kommen und nen Brenner dran halten aber so ne durchgeflammte Oberfläche ist einfach nicht schön für eine Passung. Also mußte sich was Anderes finden, nen normaler Tauchsieder ist mehr als ungeeignet.
Ich dachte mir dann das man ja auch mit einem vorher an der Flamme auf Temperatur grebrachtem Stück Metal ungefähr den Effekt erziehlen könnte. Zuerst probierte ich es mit einem Edelstahlrohr welches ich in die Achsfaust steckte und es darunter mit einem Bunsenbrenner erhitzte.
Im Prinzip funktioniert das aber es war nicht effektiv genug, darauf habe ich je einen der alten Bolzen auf einer Seite etwas abgedreht und mit der alten selfmade Ausziehergewindestange verschraubt. Dieser alte abgedrehte Bolzen wurde dann erhitzt und in die Passung an dem Hebel und der Faust eingesteckt. Ein mal nachheizen musste ich zwar aber so waren die Teile schnell auf ca. 100°C bei den Hebeln und ca.115°C bei den Achsfäusten aufgewämt ohne mit der Flamme direkt rann gehen zu müßen.

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IMGP2782.jpg

Die Achsschenkel hatte ich gestern schon mit den neuen Lagern und Dichtringen versehen und konnte sie nun direkt ansetzen.

IMGP2787.jpg
IMGP2783.jpg

Die weiteren Bauteile lagen auch bereit.

IMGP2785.jpg

Der Lenkspurhebel ist dann schnell aufgesetzt, und gleich auch der Dichtring für den unteren Bolzen mit eingefügt. Ich habe keine Ahnung wie oft ich mich selber drann erinnert habe diese losen Spezialdichtringe nicht zu vergessen. Es hat gefruchtet! Hätte auch wirklich keinen Bock gehabt den Kram noch einmal auseinander zu rupfen weil ich einen davon vergessen hätte.
Vor den unteren Achsschenkelbolzen hatte ich doch etwas Muffensausen... völlig unberechtigt wie ich lernen durfte.
Wo es bei den oberen Bolzen in den Hebeln noch deutlich Druck bedurfte um diese an ihren Bestimmungsort zu bringen konnte ich die unteren einfach in ihren Sitz halten und warten bis sie fest wurden. Hab ich natürlich nicht, hab den Wagenheber drunter gestellt und leicht angepumt. :D

IMGP2789.jpg

Zum Feierabend wurden dann noch die benötigten Gleitsteine ermittelt, von den vorhandenden habe ich zum ausmessen die Besten und Maßhaltigsten mit der geringsten Stärke rausgesucht. Das Ergebniss war überraschend identisch, nur 0.02mm von einer Seite zur anderen. Werde morgen mal bei Nagel, unserer MAN-Niederlassung, erfragen ob sie mich wieder mit ihren Preisen ärgern möchten und mich dazu nötigen in Estland zu bestellen. :think:
Aber da diesmal nicht der Begriff Ring in den Bezeichnungen der benötigten Teilen vorkommt gehe ich da mal optimistisch rann. :whistle:
Wenn es mir den MAN-Werksbuden-Preis wert ist, oder sie mich diesmal positiv überraschen was den finanziellen Bereich betrifft, werde ich hoffentlich noch am WE die neue Übersetzung testen können. Wenn nicht hab ich auch Zeit um beim EU-Nachbarn zu bestellen und die langen Lieferzeiten in kauf zu nehen, muß dann eh wieder los um Brötchen zu verdienen. Das Spielgeld für die Madam will ja auch generiert sein. :roll:

Morgen sollen dann auch die neuen Radlager eintreffen sodas ich die VA komplettieren kann. :dance:

Bis dahin und ein glückliches Antimoin, Marco

hussl1
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Re: Achse auffrischen + Übersetzung ändern + VA Sperre nachrüsten

Beitrag von hussl1 » Fr 3. Jul 2020, 08:05

Hi Marco,

danke für deine ausführliche Doku, freue mich auf mehr.

Gruß

Matthias

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Re: Achse auffrischen + Übersetzung ändern + VA Sperre nachrüsten

Beitrag von HähWieMetal » Sa 4. Jul 2020, 21:03

Moin,

danke Matthias, das freut mich!

Da ich auch gerne Berichte von anderen lese, in diesem und anderen Foren, um mich damit inspirieren zu lassen, mein Wissen aufzuwerten oder auch nur um die ein oder andere Ersatzteilnummer heraus zu finden, macht es auch Spass mal was zurück zu geben. Und um später die Ersatzteilnummern wieder zu finden... :lol:

Wieder zur Achse:
MAN hat es wirklich vollbracht und mal Preise verlang die von den diversen Teilehändlern im Netz nich unterboten werden konnten. :clap:
Also Gleitsteine für die Achsschenkel bestellt und nachdem ich die Radnaben vorbereitet hatte kam auch schon die Post mit den neuen Radlagern.
Die neuen Lager habe ich mit den alten, als Druckstück sozusagen, und einem rückschlagsfreiem Schonhammer vorsichtig eingetrieben. Bei dem inneren auf dem Achsschenkel geht das auch sehr gut wenn man von dem alten vorher den Käfig und die Rollen entfernt.

IMGP2792.jpg
IMGP2793.jpg

Was mir neu war ist das Loch unterhalb des Lagers, welches vorher komplett zugesottet war.

IMGP2794.jpg

Wenn man sich dazu die Trägerplatte der Bremse ansieht wird die Funktion klar. In der Platte ist um die Radnabe eine Nut, die auch erstmal wieder freigekratzt werden mußte, eventuell austretendes Öl aus der Nabe wird dadurch aufgefangen und durch das Loch im Achsschenkel nach innen abgeleitet, so versaut einem das Öl nicht gleich die Bremsbeläge.

IMGP2795.jpg

Nach der Montage der Trägerplatte sieht es dann so aus.

IMGP2797.jpg
IMGP2798.jpg

Die Radnabe ist dann auch schnell aufgesetzt.

IMGP2801.jpg

Dann noch das Außenplanetengetrieb, bzw. erstmal das Hohlrad und die Verschraubung, und schon sieht das Ganze schon wieder recht komplett aus.

IMGP2802.jpg

Die Messung des Axialspiels der DGW ergab auch ein zufriedenstellendes Ergebnis.

IMGP2803.jpg
IMGP2804.jpg

Am folgenden Tag konnte ich dann auch die Gleitsteine abholen. Hier mal im Vergleich alt und neu, wobei die alten schon vom Grind befreit wurden.

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Rein damit und nochmal nachgemessen, Vorgabe ist 0 bis 0,1mm.

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Nachdem das Messintrument angebracht und unter Vorspannung genullt ist wird der Achsschenkel nach oben gedrückt.

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Dann kann man das Maß vom Spiel ablesen.

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Ergebnis ist links wie rechts 0,04mm Spiel, also alles gut. :dance:

Danach konnte dann auch die Bremse wieder montiert werden, kann man auch davor machen ist gehupft wie gesprungen. Also zuerst die Radbremszylinder, diese hatte ich erst letztes Jahr instandgesetzt sonst sollte man sich die auch gleich mal genauer anschauen, von den vier die ich hier habe war keiner mehr ganz dicht.

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Die Abdeckbleche sollte man am Besten erst zum Schluß anbringen, diese waren mir bei dem einsetzen der Bremsbacken doch etwas im Weg. Ich hatte aber keine Lust sie nochmal ab zu nehmen und hab sie dann so reingefummelt.

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Zum einhängen der Federn von den Backen gab es hier ja schon öfters den Tip dies mit Draht oder einer Kette, an deren Ende man ein Glied aufschneidet und es zum Haken umformt, zu machen um sie dann mit einem Hebel, der an der Nabe abgestützt wird, zu spannen das man sie leicht ein oder aushängen kann. Bis jetzt hatte ich auch immer eine Schlaufe aus Draht dafür genommen, habe mir jetzt aber mal eine Kette geschnappt. Zusammen mit einem Schäkel kann ich sie nun auch in der Länge variieren um sie auch für andere Aufgaben zu nutzen. So sieht das dann aus:

IMGP2811.jpg

und in Aktion:

IMGP2812.jpg

Danach gilt es dann ja nurnoch die Bremstrommel wieder aufzustecken... um festzustellen das man den Keil zu fixierung der Bolzen von den Bremsbacken vergessen hat einzubauen. :doh:
Also danach gilt es dann ja nurnoch die Bremstrommeln wieder aufzustecken und die Räder zu montieren und ca. 23L zähflüssiges Getriebeöl einzufüllen und die Antriebswellen zu montieren und... kürzen wir hier ab! Alles ist wieder zusammen und eine kurze Probefahrt wurde auch schon absolviert.
Résumé: Es hat sich gelohnt, nicht nur weil die Drehzahl bei Reisegeschwindigkeit auf Landstraßen oder BAB deutlich gesenkt wurde, und ich nun auch eine sperrbare Vorderachse habe, sondern auch weil die Achsschenkel, Radlager, Doppelgelenkwellen und alle Dichtungen wieder frisch sind. Zumindest an der VA, die hinteren Radnaben, Bremsen und AP`s werde ich mir auch noch vornehmen. Aber das ist ja fast identisch mit den vorderen daher endet dieser Beitrag hier. Bei Zeiten werde ich noch die verbauten Teile und deren Preise einstellen, das kann aber noch etwas dauer.

Bis dahin und Grüße, Marco

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luchti
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Re: Achse auffrischen + Übersetzung ändern + VA Sperre nachrüsten

Beitrag von luchti » Sa 4. Jul 2020, 23:13

gut gemacht :clap:
Auch ein Danke von mir für diesen ausführlichen Bericht.

Viele Grüße
Mathias

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Zentralgestirn
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Re: Achse auffrischen + Übersetzung ändern + VA Sperre nachrüsten

Beitrag von Zentralgestirn » Mi 8. Jul 2020, 20:00

Moin Marco,

Das schaut gut aus. Jetzt ist ein guter Zeitpunkt mal die Beläge der bremsen auf ihre Härte zu Testen. Wenn die hart sind bremsen die wchlecht und dann muss man wie doof auf der Bremse stehen ;)

Beläge lagen beim letzten mal so um 120€/Achse plus nieten oder Kleber.

Grüße Sebastian

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HähWieMetal
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Re: Achse auffrischen + Übersetzung ändern + VA Sperre nachrüsten

Beitrag von HähWieMetal » Do 9. Jul 2020, 15:19

Moin Sebastian,

ja, die lieben Bremsen... die Beläge sind noch in Ordnung, allerdings haben sie schon die letzte Übermaßstufe. Die Trommeln haben 413mm Innendurchmesser und werden beim nächsten Wechsel der Beläge auch mit ausgetauscht. Das ausdrehen der Trommeln gehört mitlerweile glaube ich eher zum Lehrbereich als zur Wirtschaftlichkeit bei einem Preis von 85,- Netto für eine neue. :think:
Ein Nietgerät für die Beläge steht hier eh rum und möchte mal getestet werden, von daher wird es wohl auch noch dieses Jahr soweit sein das alle Trommeln ersetzt und vorne neue Beläge aufgenietet werden, vom Kleben halte ich in diesem Falle nichts. Für die HA habe ich noch zwei Sätze komplette Bremsbacken von den Spenderachsen der Differentiale. Wenn irgendwer noch Bremsbacken ohne Beläge braucht, da seine zu stark angegammelt sind, kann er sich gerne melden, davon hat sich mitlerweile eine ganze Europalette voll angesammelt die ich wohl im Leben nicht aufbrauchen werde.

Grüße, Marco

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