Getriebeölfilter Wandler

Panther1961
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Getriebeölfilter Wandler

Beitrag von Panther1961 » Fr 1. Apr 2016, 09:15

Hallo,
ich möchte bei meinem Kat demnächst das Wandleröl erneuern.
Jetzt möchte ich euch nicht mit meinem Problemen bei der Ölauswahl nerven :roll:
Wie macht ihr das mit dem Filter? Reinigen? Lassen?
Muss die Dichtung und Silikonbuchse neu?
Wo kann ich diese Teile bekommen?
Hat jemand evtl. eine Ersatzteilnummer für mich?

Vielen Dank
Gruß
Jürgen
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Jürgen

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Powerkat
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Re: Getriebeölfilter Wandler

Beitrag von Powerkat » Fr 1. Apr 2016, 10:32

moin...
den Filter kannst du bei deiner Wartung ignorieren ...er ist mehr als interner Pumpenschutz an zu sehen ...wenn es im Getriebe,Wandler keine Schäden gab , ist der Filter Sauber , da es ein Metallfilter ist ,ist auch keine Papierauflösung zu befürchten ....und ganz günstig ist er im 80,- Bereich ja auch nicht ...

Marcel
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Panther1961
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Re: Getriebeölfilter Wandler

Beitrag von Panther1961 » Fr 1. Apr 2016, 11:07

Hallo Marcel,
Danke für die Rückmeldung.
Dann nurnoch das richtige Öl finden und los geht es :dance:
Gruß
Jürgen
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Jürgen

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luchti
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Re: Getriebeölfilter Wandler

Beitrag von luchti » Fr 1. Apr 2016, 15:33

Powerkat hat geschrieben:moin...
den Filter kannst du bei deiner Wartung ignorieren ...er ist mehr als interner Pumpenschutz an zu sehen ...wenn es im Getriebe,Wandler keine Schäden gab , ist der Filter Sauber , da es ein Metallfilter ist ,ist auch keine Papierauflösung zu befürchten ....und ganz günstig ist er im 80,- Bereich ja auch nicht ...

Marcel
da muss ich jetzt mal nachfragen, weil ich demnächst auch den Getriebeölwechsel anstrebe.
Wann muss/sollte der Filter des Wandlers denn überhaupt gewechselt werden oder reicht immer "ausspülen/auswaschen"? Ok, wenn der Filter die "optische Prüfung" nicht besteht, weil irgendetwas nicht orginal aussieht, muss er getauscht werden, klar. Aber dann stellt sich die Frage des warum .... (er nicht mehr orginal aussieht).
Macht es Sinn den Filter zu wechseln, weil nicht nachvollzogen werden kann wie lange der jetzige schon im Einsatz ist, und sich dann die nächsten 10-20 Ölwechsel nicht mehr um den Filter zu kümmern?

Viele Grüße
Mathias

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Re: Getriebeölfilter Wandler

Beitrag von AndreasE » Fr 1. Apr 2016, 16:32

Panther1961 hat geschrieben:Dann nurnoch das richtige Öl finden und los geht es :dance:
Weißt Du eigentlich, was du mit dieser Aussage "nur noch das richtige Öl" für ein Wespennetz angestochen hast?

Es gibt ellenlange Diskussionen, welch edler Saft da hineingehört. Wenn du da das falsche Öl hineinkippst, dann ist das quasi einem Sakrileg gleichgestellt und wird mindestens mit 5 Minuten Forumssperre geahndet.
Es ist auch unabhängig davon, ob da der Hersteller SAE-10 mit oder ohne W schreibt, oder gar ganz normales Motoröl 15W40 rein dürfte.

Hier nicht. Hier wollen wir das ausdiskutieren. Dein Schätzchen braucht nicht irgendein Öl, es braucht das richtige Öl

Also. Was willst du da hineingeben?

LG,
Andy

:-)

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Re: Getriebeölfilter Wandler

Beitrag von Makulatur » Fr 1. Apr 2016, 17:03

Dass hört sich fast danach an, als wäre er jetzt schon auf den Kreuzweg eingebogen!

Junge halt dich fest, jetzt wird's eng....sollte die Antwort nicht zu 100% passen!!! :pray:
Weniger ist mehr, deshalb MAN KAT...

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Re: Getriebeölfilter Wandler

Beitrag von Panther1961 » Fr 1. Apr 2016, 17:21

Genau aus dem Grund habe ich es so formuliert :shock: :lol:
Hab lange hier gelesen, nicht alles verstanden und bin unentschlossen :violin:
Ich suche den Unterschied zwischen Rowe 20W20 Mild legiert und Rowe 20w20 gts Oldtimer Öl.
Und nach der Antwort ob das geht :dance:
In der Hoffnung keinen neue. Öl Tröd zu eröffnen und eine Anwort bzw. Empfehlung zu bekommen :whistle:
Was für ein Traum. Ach der Post hat nichts mit dem Datum zu tun :lol:
Gruß
Jürgen
Gruß aus der Süd Eifel
Jürgen

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Re: Getriebeölfilter Wandler

Beitrag von Powerkat » Fr 1. Apr 2016, 19:51

Such doch lieber erstmal den Unterschied zwischen einem SAE 20 und einem SAE 20w20.....denn ein 20w20 steht sowieso nicht zur Empfehlungsliste ... :roll:

Marcel
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Re: Getriebeölfilter Wandler

Beitrag von AndreasE » Fr 1. Apr 2016, 20:00

Jürgen,
Gratulation!

Du bist der Erste der seinem Schätzchen ein "mild legiertes" Öl verabreichen möchte. Daß ist wahrlich nett und zeigt sehr schön, wie sehr dein Kätzchen Dich schon betört hat :D
Zu den anderen Ölangaben lasse ich den anderen hier den Vortritt :-)

LG,
Andy

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Re: Getriebeölfilter Wandler

Beitrag von Panther1961 » Fr 1. Apr 2016, 20:22

Hallo,
Ja die Emotionale Bindung :clap:
Sie hat einen Namen, mild,legiertes Öl :shock:
Mal im Ernst, ich kann das ja nicht wirklich verstehen.
Es gibt unterschiedliche Meinungen, jede Menge Beschreibungen und Aussagen.
Ich finde sogar tolle Anleitungen zum Ölwechsel(Danke Marcel) aber einen einfachen Tipp wie z.B.
wenn du dem Vorschlag SAE20 fahren willst Käufe von Marke xy, folgendes Produkt.
Ich denke Marcel hat viel Erfahrung und gerne folge ich seiner Empfehlung SAE20 zu nehmen.
Aber wo kann ich das Zeug kaufen? Gibt es da eine Dealer der es nur Nacht in einer Nebenstraße verkauft? Oder auf einem geheimen Kat treffen :dance: :D
Also der Kat ist für mich Neuland, ich freue mich auf das Fahren und Schrauben aber die Ölauswahl schlaucht.
Bin also für tipps und Bezugsquellen offen gerne auch per PN um nicht noch ein Öl Teöd zu eröffnen.

Vielen Dank
Jürgen
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Jürgen

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Re: Getriebeölfilter Wandler

Beitrag von FF PA KAT » Fr 1. Apr 2016, 20:59

Hallo beisammen,

habe selbst erst vor ca. 6 Wochen das Getriebeöl gewechselt!
Wir haben in unser Feuerwehrauto SAE 20 Einbereichsmotoröl unlegiert eingefüllt!
Für das gute Getriebe muss man 40L bestellen damit es reicht für den Wechsel.

Diesen heiligen Saft gibt es hier zu einem super Preis:
http://www.kreissler24.de/schmierstoffe ... 9031_0.htm

Schöne Grüße

FF PA KAT

PS.: Wenn im Shop das Öl nicht verfügbar ist einfach anrufen!

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Re: Getriebeölfilter Wandler

Beitrag von Nobody » Fr 1. Apr 2016, 22:44

Bei Aral gibt's das auch.
Bei meinem beiden Wechsel gingen jedesmal 29 l rein.
In der R u h e liegt die K r a f t
www.im-kat-zuhause.jimdo.com

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Re: Getriebeölfilter Wandler

Beitrag von Pflegerlead » Mo 16. Mai 2016, 21:20

Beim Bund kommt da 5w30 (O 1178) drauf. Und Löpp.

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Re: Getriebeölfilter Wandler

Beitrag von Filly » Mo 16. Mai 2016, 23:56

Powerkat hat geschrieben:Such doch lieber erstmal den Unterschied zwischen einem SAE 20 und einem SAE 20w20.....denn ein 20w20 steht sowieso nicht zur Empfehlungsliste ... :roll:
Da kann er lange suchen, weil es keinen Unterschied gibt. Wie man in der unten angehängten Tabelle sieht hat SAE 20W und SAE 20 bei 100°C die gleiche Viskosität, nämlich 5,6. Deshalb wird das Öl je nach Hersteller als SAE 20 oder als SAE 20W-20 bezeichnet, das ist aber das gleiche. Und es ist ein Einbereichsöl obwohl 20W-20 Mehrbereich suggeriert.

@ FF PA KAT
Ein Öl von Finke stand niemals in der ZF Liste der freigegebenen Öle. Beim gleichen Händler findet man aber auch das Shell Rimula R3, das zumindest 2009 in der ZF Liste stand (heute nicht mehr).

Und wo wir bei der ZF Liste sind: Die verlangt für das Transmatic Getriebe ein SAE 30 und nur bei kälter als -15° ein SAE 20. Was die Bundeswehr ursprünglich mit SAE 10W wollte weiß ich nicht. Ich hab beim ersten Wechsel ein SAE 20 genommen, bin seit 7 Jahren nun aber mit SAE 30 unterwegs.

Christoph
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Re: Getriebeölfilter Wandler

Beitrag von AndreasE » Di 17. Mai 2016, 02:16

Das österreichische Bundesheer gibt in seinen Unterlagen für das baugleiche Getriebe im S-LKW 20W40 Motoröl an. Genauso wie im wassergekühlten Motor: 20W40.
Ich kann mir nicht vorstellen, daß sie das ohne Freigabe von MAN gemacht haben ....

Das WSK-Getriebe scheint eh eine ganze Bandbreite an Ölen zu vertragen ....

LG,
Andy

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Re: Getriebeölfilter Wandler

Beitrag von egn » Di 17. Mai 2016, 07:33

Um mal wieder die interessanten Wandler und Öl Threads an einer Stelle zu sammeln sind hier die Links zu den alten Threads:
viewtopic.php?f=17&t=2482
viewtopic.php?f=17&t=1464
viewtopic.php?f=17&t=228
viewtopic.php?f=17&t=2270
viewtopic.php?f=17&t=625
viewtopic.php?f=17&t=1472
Gruß Emil

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Re: Getriebeölfilter Wandler

Beitrag von Pflegerlead » So 5. Jun 2016, 09:04

Beim Bund kommt 0 1178 drauf. Das is 5w-30 von Fuchs.

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Re: Getriebeölfilter Wandler

Beitrag von imodra » So 5. Jun 2016, 12:19

Pflegerlead hat geschrieben:Beim Bund kommt 0 1178 drauf. Das is 5w-30 von Fuchs.
...mach mal, aber beschwere dich nicht wenn dein Wandler den Geist aufgibt!
Ließ doch mal nach:
Powerkat hat geschrieben:...wie die Bundeswehr manche sachen handhabt- und nur weil dort mal wieder irgend ein Sesselfurzer im zuge der Rationalisierung beschlossen hat, das eine Sorte Öl eingespart wird da man ja sowiso die andere Sorte hat heist das noch lange nicht das es techn. sinnvoll ist ! und wenn man irgendwann erkennt das es ein Fehler war, geht er und fertig.Hätte letztes Jahr jeman gesagt das die Bundeswehr die neuen Drohnen plant hätte jeder gesagt- naja, wenn sie das sagen und machen hat es wohl seine Ordnung-heute ist es einer der größten Scandale und keiner glaubt wie es so kommen konnte...

aber mit dem Öl würde ich mir trotzdem mal Gedanken machen , ich rep. die ( und die Betonung liegt auf reparieren nicht tauschen !) Wandler seid über 15 Jahren Weltweit teils im Auftrag des Werks, somit kann ich sagen das ich weis von was ich rede ! und ich rede es nicht nur nach weil es mir jemand ( zB.Bundeswehr etc.) vorsagt ! es hat seine Gründe warum die alten Wandler mit den Einbereichsmot. Ölen befüllt wurden, die Beläge der alten Überbrückungskupplungen haben Probleme mit div. Additiven welche in den Mehrbereichsölen sind.Es kommt zum Verschmieren und Auflösen der Beläge ! die Beläge in den neuen Generationen sind aus anderen Materialien daher auch weniger Anfällig.Die Probleme treten auch nicht sofort auf, meist zeitversetzt.
Erst im Frühjahr diesen Jahres hat jemand unserer Gemeinschaft einen Ölwechsel der Wandlereinheit (und diese Wandlereinheit hat erst wenige Betriebsstunden drauf gehabt ! funktionierte absolut Mängelfrei!)in seiner " Hauswerkstatt" durchführen lassen mit dem Hinweis ein Einbereichsmot. Öl zu verwenden- sie haben sich aber nur auf das wort Mot. öl konzentriert und ein klassisches 10 W40 eingefüllt - auf den Weg nach Afrika begannen kurz vor der Fähre bereits die Probleme : die Überbrückungskupplung ist nicht mehr voll Kraftschlüssig im oberen Drehmomentbereich rutscht sie durch- selbst zwei Spülvorgänge konnten es nicht mehr retten- und jetzt ? Ich gehe noch nicht näher auf die Sache ein, da es sich noch in der Klärung befindet und vermutlich ein Versich. Fall wird, ich brauch dir nicht zu sagen, das nur der reine Wandler € 8960,- kostet- zuzügl. Einbau !! nur wegen dem falschen ÖL !

Marcel
@Pflegerlead, Du kannst es gern probieren und uns über Deine Erfahrungen berichten. Ich bleibe solange beim ATF, auch wenns teurer war. ;)

LG Thomas
LG Thomas ;)

Klar ist das völlig sinnfrei, aber es macht einen Heidenspaß. :D

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Re: Getriebeölfilter Wandler

Beitrag von AndreasE » Sa 5. Nov 2016, 03:34

Ich hol die Diskussion rund um O-1178 mal wieder aus der Versenkung hervor. Denke, daß interessiert den Einen oder Anderen.

Ein Ausschnitt aus dem MAN Wartungshandbuch des KAT A1.1 aus dem Jahr 1998:
O-1178.JPG
Die NATO Lieferdatenbank führt u.a. die Firma Fuchs als einen der gelisteten Lieferanten für O-1178 auf.

und zur Vervollständigung: Ein Auszug aus dem Handbuch für den S-LKW (1976)
S-LKW.JPG
Der Wandler scheint ja geradezu ein "Vielstoffwandler" zu sein :-)

Liebe Grüße,
Andy

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Re: Getriebeölfilter Wandler

Beitrag von Powerkat » Di 8. Nov 2016, 17:48

Das schöne an dieser Diskusion ist ja, das scheinbar echt viele Aäpfel von Birnen nicht unterscheiden können ! leider auch der deutschen Sprache bzw. geschriebene Worte scheinbar nicht in geistige Prozesse umsetzen können und dann kreuz und quer durcheinanderposten , Sie verstehen garnicht um welche Problematik es geht und somit auch nicht wieso bei einem was funktioniert was beim anderen Tabu sein soll :

Hat eigentlich ein VW Golf BJ 81`das selbe Motorenöl drin wie ein Golf BJ `2001 ?? haben eigentlich alle VW Golf BJ `2001 das gleiche Motorenöl drin ???

NEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIINNNNNNNNNNNNNNNNNNNN!!!!!!!!!! :doh: :doh: :doh: :doh: :doh: :doh: :doh:

Und warum ???????
Weil nur Golf außen drauf steht aber überall was anderes drin ist !!!!!! Benziner, Diesel,TDI , Turbo etc....komisch , da diskutiert keiner drum ....??das kapieren hier sogar Fußgänger !!!

Wieso sollte also in allen Geländegängigen KAT und deren Familienangehörigen von BJ 1977- 2016 mit unterschiedlichen Bauvarianten (kombiniert mit Getriebe, solo, mit Retarder....)das selbe Öl richtig bzw. möglich sein ??? in 39 Jahren haben sich etliche Materialien verändert,die Herstellung von Deutschland ins Ausland verschoben ,die Vorgaben geändert,die Möglichkeiten im Bezug auf Materialpaarungen von Öl und Metallen,Kunstoffen neue Dimensionen gegeben ....

NUR weil da WSK draufsteht ????

Man sollte hier mal den Denkansatz überprüfen es geht weder um Listen ,auch nicht was irgend welche Betreiber (Bundeswehr) evtl. heute beschließen , es geht um eine chemisch-physikalisch-materielle Problematik : es gibt Material-Additiv-Öl Unverträglichkeiten im Belag der Überbrückungskupplung dieser wurde in 39 Jahren verändert !!!er variierte zwischendurch ....was in heutigen WSK 400 möglich ist ,war es vor 39 Jahren eben noch nicht ! und umgekehrt: was vor 39 Jahren passieren konnte ,ist heute keine Gefahr mehr -

Was sagt uns das : das von 1977 hat mit 1985 oder 2016 nicht unbedingt in allem parallelen !!!

WSK ist eine Abkürzung:Wandler-schalt-kupplung , genauso wie LKW : Last-kraft-Wagen . man kann auch nicht in alle LKW das selbe öl füllen oder ?

Marcel
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Re: Getriebeölfilter Wandler

Beitrag von Powerkat » Di 8. Nov 2016, 17:59

Im Übrigen sind auch die Getriebe der KAT1 Famielie nicht Baugleich mit denen im ÖAF ! Der Unterschied ist hier gerade im Wandler ! Er ist zwar ebenfalls mit dem Getriebe /Verteilergetriebe kombiniert , jedoch ist der ÖAF Wandler mit einer Membrane am Motor verschraubt statt mit Segmentring gesteckt und seine Hydrodynamische Wirk-Kennlienie ist anders da man es dem Drehmoment des Wassergekühlten Motors angepasst hat ....somit sind die Wandler schon mal nicht Baugleich ....

Marcel
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Re: Getriebeölfilter Wandler

Beitrag von AndreasE » Mi 9. Nov 2016, 04:04

Marcel,
ich bin von deinem Post überrascht.
....leider auch der deutschen Sprache bzw. geschriebene Worte scheinbar nicht in geistige Prozesse umsetzen können und dann kreuz und quer durcheinanderposten...

Ich ersuche um einen entspannteren Dialog.
... auch nicht was irgend welche Betreiber (Bundeswehr) evtl. heute beschließen ....
Aus meiner Sicht ist die Bundeswehr nicht "irgendein" Betreiber der KAT 1, es ist "der" Betreiber schlechthin. Aus meiner Sicht ist nicht davon auszugehen, daß die BW etwas verwendet, was MAN oder ZF als schädlich für das Getriebe/Wandler betrachten würde. Auch wenn die beiden Hersteller vermutlich lieber gerne ihre eigenen Flüssigkeiten verkaufen möchten, werden sie sich hier dem "Diktat" der NATO/BW fügen und trotzdem zusammenarbeiten. Wenn es Unterlagen gibt, die anderes erkennen lassen, wäre ich daran interessiert.

Ich habe oben die Tabelle des A1.1 aus dem Jahr 1998 gelistet, die Tabelle des A1 aus dem Jahr 1989 ist übrigens ident - d.h. auch bei den A1 wurde bereits O-1178 im Handbuch angeführt. Die Entwicklung im Zeitraum von 1999-2016 ist derzeit für mich weniger interessant, vielmehr interessiert mich die Entwicklung der 3 Modellreihen (1, A1, A1.1) im Zeitraum von 1977 bis 1998.

Es geht mir um den Zusammenhang, daß O-1178 nicht ein "ganz anderes" Produkt" als O-176 ist, sondern von der Bundeswehr als dessen Nachfolger geführt wird, nachdem O-176 aufgelassen wurde. D.h. es gab vor dem Jahr 1989 den Wechsel von O-176 (SAE 10W) auf das Nachfolgeprodukt O-1178 (SAE 0W-30).

Ich füge nochmals die BW Beschreibung von O-1178 hinzu (Die genauen Eigenschaften sind in den technischen Lieferbedingungen 9150-0080 der BW angeführt):
Das Schmieröl O-1178 ist auch geeignet zum Einsatz in hydraulischen Systemen, Wandlern und Kupplungen, sowie in Schalt- und Lenkgetrieben von Rad- und Kettenfahrzeugen.

O-1178 kann in Verbrennungsmotoren ohne Einschränkungen bis zu einer Dauertemperatur (gemessen im Ölsumpf) von +130 °C genutzt werden. Bei Dauertemperaturen im Bereich von +130 °C bis +150 °C sind die vorgegebenen Ölwechselfristen zu halbieren.

Beim Einsatz von O-1178 in Getrieben, Drehmomentwandlern, Retarden oder Strömungskupplungen kann eine Dauertemperatur von bis zu +150 °C ohne Einschränkungen toleriert werden. Hierbei wird im Gegensatz zur motorischen Verwendung das Öl nicht zusätzlich durch reaktive Verbrennungsgase (vor allem NOX und SO2) beansprucht, welche die Oxidation/Ölalterung beschleunigen. Kurzfristig (max. 1 Std. andauernd) verträgt O-1178 Temperaturen bis +170 °C ohne Einschränkungen. Bei Dauertemperaturen von +150 °C bis +170 °C sind die vorgegebenen Ölwechselfristen zu halbieren. Diese Toleranz gegenüber hohen Temperaturen ist ein wesentlicher Vorteil des O-1178 gegenüber anderen GL 3/4 Getriebeölen wie z.B. dem OY 1005. Letztere vertragen max. +130°C als Dauertemperatur, da deren Additivpaket eine thermisch geringere Stabilität aufweist.


Ich habe bis jetzt keine explizite Information gefunden, die die Verwendung des O-1178 für die WSK des KAT 1 untersagt. Wenn es eine Information dazu gibt, was die BW statt dessen als Nachfolger des O-176 in die Kat1 WSK schüttet, dann hätte ich gerne diese Info für meine Unterlagen gehabt.

Zu deiner ÖAF S-LKW Bemerkung:
Leider habe ich kein Drehmomentdiagramm zum MAN D2538MTA Motor gefunden. Der Bereich des optimalen Verbrauches ist laut Handbuch so wie beim Deutz von 1200-2100 U/min, das maximale Drehmoment liegt jedoch bereits bei 1500 U/min an (vs. Deutz bei 1700 U/min). Also in der Tat eine andere Drehmomentkurve. Danke für den Hinweis. Erstaunlich, daß u.a. dieser Unterschied einen Wechsel von SAE 10W zu SAE 20W-40 ermöglicht.

LG,
Andy

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Re: Getriebeölfilter Wandler

Beitrag von Saarkat » Mi 9. Nov 2016, 11:51

Wieso sollte also in allen Geländegängigen KAT und deren Familienangehörigen von BJ 1977- 2016 mit unterschiedlichen Bauvarianten (kombiniert mit Getriebe, solo, mit Retarder....)das selbe Öl richtig bzw. möglich sein ??? in 39 Jahren haben sich etliche Materialien verändert,die Herstellung von Deutschland ins Ausland verschoben ,die Vorgaben geändert,die Möglichkeiten im Bezug auf Materialpaarungen von Öl und Metallen,Kunstoffen neue Dimensionen gegeben ....

NUR weil da WSK draufsteht ????

Man sollte hier mal den Denkansatz überprüfen es geht weder um Listen ,auch nicht was irgend welche Betreiber (Bundeswehr) evtl. heute beschließen , es geht um eine chemisch-physikalisch-materielle Problematik : es gibt Material-Additiv-Öl Unverträglichkeiten im Belag der Überbrückungskupplung dieser wurde in 39 Jahren verändert !!!er variierte zwischendurch ....was in heutigen WSK 400 möglich ist ,war es vor 39 Jahren eben noch nicht ! und umgekehrt: was vor 39 Jahren passieren konnte ,ist heute keine Gefahr mehr -

Was sagt uns das : das von 1977 hat mit 1985 oder 2016 nicht unbedingt in allem parallelen !!!
Ich deute das so und finde die Erklärung auch logisch:

Ältere Modelle des Getriebe haben andere Komponenten als neuere Modelle. Folglich sind neuere Öle mit anderen Zusätzen oder Zusammensetzungen nicht oder nicht zwingend für die älteren Modelle geeigent,unter Umständen auch nicht umgekehrt. Ich würde mich an den alten Schmierstofflisten orientieren, wenn ich nicht auf ATF umgeölt hätte. SAE 10-30 ist auf dem Markt verfügbar, und ich würde es nicht riskieren wollen, für ein paar lumpige Euros eine Getriebe zu schrotten. Es kippt ja heute auch keiner 15 w 40 in einen hochgezüchteten 1,6 ltr mit 180 PS, oder?
Gruß

Christoph


BRECHEN SIE REGELN, VOR ALLEM DIE, DIE ANDERE AUFGESTELLT HABEN!

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Re: Getriebeölfilter Wandler

Beitrag von Powerkat » Mi 9. Nov 2016, 14:11

@ Andi :
:lol: keine Sorge , bin tiefenentspannt :lol: mir ist es ja auch wurscht wer da was rein schüttet , da ich ja von der inst.setz. und nicht vom Ölvertrieb lebe ! Von dieser Betrachtung heraus rate ich doch mal zu Wasser !! damit es nicht gefriert und die problematik der Kavitation verringert wird als Mischung mit Frostschutzmittel - dann ist mein Arbeitsplatz gesichert ! :roll:

Das Vorherige war ein Scherz: bitte nicht in die Tat umsetzen ! Liebe Kinder: der Onkel hat nur einen Witz gemacht !

Bezügl. der Aussage "irgendeinBetreiber " kann ich Dir leider nur sagen , das ich leider seit längerem nicht mehr zu der "stumpf -hinter her - laufenden Masse " der Hersteller und Konzerne gehöre !Ich hatte in den letzten 20 Jahren so tiefe Einblicke bei div. Herstellern ,Bundeswehr etc. das ich gelernt habe meinen Verstand zu nutzen und alles hinterfrage wer an was warum ein Interesse hat , erst wenn am Ende eine gesamt Logig etwas bestätigen , dann kann ich Vorgaben akzeptieren !
--Ich war damals Motorentechniker auf einem Marineschiff - wir hatten klare Dienstanweisungen zur Schmierstoffhandhabe , klare Wechselvorgaben der Öle - die Antriebswellen wurden in Std. Fristen abgefettet , Betrieb oder Stillstand egal ! Motoröle wurden nach einer Zeitfrist erneuert !!! Wir haben 600 ltr. Motoröl gewechselt was nachweislich keine 100 Betriebsstunden drauf hatte !!! Vorgaben der Bundeswehr, und vom Hersteller !!

--Die Bundeswehr hat vor langer Zeit beschlossen alle KAT1 Fahrzeuge systematisch raus zu hauen , ersetzen durch neue Einheiten , jetzt haben sie Beschlossen das die neuen Einheiten weg kommen - teils verschenkt an verbündete Truppen ,teils verschleudert an Zivilisten !! und die alten KAT 1 Fahrzeuge bleiben weitere 10 Jahre in der Truppe , bekommen MES6 !!!

--Die Bundeswehr verkauft über die VBEG nagelneu frisch überholte KAT 1 Fahrzeuge - inst.setz. Kosten von schnell 50.000€ vermutlich noch nichtmal bezahlt ,an Zivilisten für 4500,- , und im selben Standort stehen neben an baugleiche nicht betriebsfähige Fahrzeuge der eigenen Truppe die aus Geldmangel wegen Kleinigkeiten nicht rep. werden können !!!

--Die Bundeswehr ist einer der größten Abnehmer vom Grotamar gegen die Dieselpest ,sie beziehen es 1000l weise in IBC`s , nur Einsetzen tun sie es nicht- ihre Flotte ist die mit der größten Ausfallquote überhaupt durch überlagerten und von der Dieselpest verseuchten Kraftstoff ! Das Grotamar ist vermutlich nur für den Ernstfall bevorratet und bis dahin wird es regelmäßig alle paar Jahre teuer entsorgt und nachgekauft weil es Überlagert ist !!

--Statt def. abgelebte Kats zu verwenden holen sie frisch inst.ges. Fahrzeuge , "entölen sie " und schieben sie auf den Schießplatz um sie grobmotorisch mit allen möglichen Kaliebern zu durchlöchern !!!!

--Ich weis das die Bundeswehr heute aktuell auf eigenen Prüfständen die orginal KAT 1Komponenten laufen läst , um div. techn. Problemen auf den Grund zu gehen !!!Ja.: sie haben Probleme !! Motoren und Getriebe werden wieder getestet ...techn. Ausfälle sei es durch ungünstige systeminst.setz, evtl. falschen Betriebsstoffen egal .: man versucht Antworten auf zu hohe Ausfälle zu bekommen !!!War am Ende viel. das so endlos geile universal einsetzbare 10W40 doch Scheiße ???Ist doch egal - dann kaufen wir halt wieder 2 Sorten ,neue Tanks und rep. die Getriebe das 7. Mal !!!ach ja : und ändern in 5 Jahren die Vorschrift wieder ! :liar:

Willst Du mir nun sagen das ich solch einen Betreiber ernst nehmen soll ??? das er vernünftige begründete Entscheidungen trifft ?? Ich kenne genügend Personen in entscheidungsbefugten Posten dieses Vereins und auch div. Dienstdetails die ich aber für mich behalte - Es wird alles aber auch wirklich alles dafür getan , damit hier selbst der motivierteste Soldat / Mitarbeiter ja nicht mitdenkt bzw. am Ende Sinnvolle Ergebnisse raus kommen !! Dieser Apparat kann nur eines : Geld verbrennen ! aber selbst das so ineffizient, das dessen Feuer nicht wärmt !!!
Hier geht es nur um eines: Abbau, Rationalisieren , Einsparen (um das gesparte am Ende zu verbrennen !)Sie möchten vereinfachen , standartisieren , einsparen ... jeder Kanister, jede Sorte die sie einsparen und durch Veralgemeinerung ersetzen können ist ihnen lieb !!! Dann kann wieder ein Papierschubser von sich behaupten : seht her : ich hab die bevorratung von 3 Betriebsstoffen gestrichen - wir verwenden Einheitlich eine neue Sorte !! das schafft Platz, bringt Vereinfachung schafft Verwendungssicherheit ! das am Ende vieleicht der Lieterpreis des neuen Mediums teurer ist , der Gesamtbedarf bleibt und somit der tatsächliche Wareneinsatz steigt , interessiert hier niemanden !!!Die wissen doch garnicht um welche Problematiken es geht !: sie durchstöbern Datenblätter : darauf steht dann : gegeignet für ...Hydrodynamische Kraftübertragungen zB Wandler , Hydrostaten .....Mittelschwer belastete Schaltgetriebe, Buntmetalle...und schon : ah ....das können wir ja dann auch in unsere Wandlergetriebe füllen : Kriterien erfüllt - kurze Rückfrage beim Hersteller ZF : Ich hatte solch eine Auskunft mal selber getätigt für meine damalige Problematik am Getriebe : der heutige junge Sachbearbeiter am Telefon ist völlig überfordert: er sucht ein wenig in seinen im internen Netz verfügbaren PDF`S etc. und ist selber verwirrt es kommen ein paar wiedersprüchliche Vorschläge ... nur durch hartnäckiges Nachboren überstellt er lieber an Systemspezialisten es dauert recht lange bis man beim trägen Bodenseeunternehmen dann mal an die Richtigen Leute kommt ...die Ersten Aussagen sind dann zwar nicht mehr Wiedersprüchlich da er die Details besser kennt , aber die Auswahl beschränkt sich schnell bei den Klassikern ! Ich erkundigte mich hartnäckig nach der Verwendung des ATF Öles : Aussage : um Gottes Willen !!! Lebenserwartung unter 100 Laststunden !!! Aha- warum ? das ist so !Erfahrungen aus damaligen Prüfstandsläufen ! Ok. kein Grund aber eine reale Erfahrung -nächste Frage Vollsynthetische ATF`s ??? genauso !!!! Warum ? selbe Erklärung ...Gegenfrage : Hatten Sie in den 70 ern bereits Vollsynthetische ATF´S im Prüfstandsbetrieb ? Nein ! natürlich nicht ...Aha ....Aber heutige Getriebe laufen mit ATF ? Ja...natürlich ...Aha ....Warum ? andere Konstruktionen , Materialien , Tests...
Gespräche wie bei Loriot in der Badewanne !!!!
Später hatte ich mal ein sehr gutes Gespräch mit einem sehr alten Hasen der dort in der Entwicklung war und sich an alte Testläufe erinnerte und in seinen alten Aufzeichnungen Stöberte ....man hatte damals nicht unerhebliche Probleme drei unterschiedliche Anforderungen der Baugruppen unter einen Hut zu bringen : ein extrem schwer Belastetes Verteilergetriebe , ein bereits mit Buntmetallen bestücktes synchronisiertes Schaltgetriebe und einen hydrodynamischen Wandler mit Überbrückungskupplung im Öl laufend ...man hatte viel lehrgeld bezahlt bis das Öl genog schmierte damit die Zahnflanken nicht fressen , es aber nicht zu viel schmierte damit die Kupplung nicht rutscht , die Viskosität den Wandlerbetrieb konstant hält , der Schmierfilm aber dick genug ist damit das Getriebe nicht rasselt und klappert die Buntmetalle und die Kupplungsbeläge nicht chemisch angegriffen werden ....
Mit jeder Serie ,jedem Monat , jeder Aufgabe hatte man natürlich neue Methoden ,Erkenntnisse, Materialien um hier der Lage herr zu werden ....
Zu all dem kommt noch , das ein Hersteller /Kunde dann noch Vorgaben macht : wir wollen aber Einheitliche Flüssigkeiten etc. man kann vieles Einfüllen , das meiste wird mehr oder weniger gut funktionieren ! ( Ich bin überzeugt das ich mit meiner obigen Frostschutzmischung einmal durch Deutschland komme !!!Aber wie lange funktioniert das ???
Und jetzt auf einmal will mir also jemand sagen das die ZF ler ganz intern zugeben das sie die Verträglichkeit mit den vollsyn. ATF`s nicht einschätzen können da sie ja nie auf dem Prüfstand waren - die Einfachen ATF`s jedoch Schäden ergaben ...Àber heutige 10W40 , 0W30 etc. die sind alle OK denn die hatten wir ja damals schon getestet ??? :clap: :lol:

Die tatsache das der ÖAF Wandler andere Drehmoment Linien hat bzw. seine Aufnahme anders sind haben logischer Weise kein bischen Aussagekraft darüber was in der WÜK für Kupplungsbeläge verbaut sind !!Es zeigt aber auf jeden Fall das sie nicht gleich sind ,und mind. teilweise andere Innereien haben !Diese Wandler wurden damals in Schweinfurt bzw. glaube Bielefeld produziert (ZF hat hier so gut wie nichts mit zu tun !) Fichtel & Sachs gibt es heute nicht mehr - sie gehören zur ZF-Trading Gruppe (die wiederum haben mit ZF -Friedrichshafen kaum was am Hut )heute kommen die Wandler aus Bulgarien bzw. Rumänien ! der Informationsfluss , Inst.setz. versuch ist quasi gegen 0 ! man bedient sich am liebsten einfach dem Ersatzgeschäft ! bei einem kompl. Preis von 4000-8000€ für einen neuen Wandler (ohne Gehäuse ! nur der reine Wandler ! ) kann ich ihr Handeln natürlich verstehen ...ich habe schon Wandler die nicht lieferbar waren mit einem Materialeinsatz der neuen Lager von ca. 150,-€ und ca. 1 Tag Arbeit (bei Rationalisierung verkürzbar auf 2 Std. ) inst.ges. Aber zugegeben : mit dem Vorgehen von ZF wird man schneller Reich - die Armut von anderen sollte man sich halt nicht so zu Herzen nehmen ! :think:

Ich glaube spätestens nach dem Abgasskandal sollte doch auch der letzte kleine Gutmensch kapiert haben : nur weil ein Hersteller sagt - das sind die Werte - müssen noch lange nicht diese Werte Ehrlich ,real und tatsächlich sein - und hinter all dem verbirgt sich keine Unwissenheit , techn. Erfahrung sondern skrupelloses Manager und Lobby Handeln um sich Vorteile zu erhaschen was sich quer durch die ganze Branche zieht !!
Und warum laufen heutige Getriebe gerade von ZF in MAN LKW `s nicht mehr so lange zuverlässig wie früher ? mit so vielen Problemen das MAN in Zukunft einen Großteil der getriebe von Scania verbaut ? (Ok., natürlich auch aus Preisgründen da Scania mit MAN mitlerweile eine gewisse familiäre Verbundenheit haben )ich kenne die Gründe, aber die Können wir hier jetzt mal weg lassen ....aber es Zeigt das heutige Maßstäbe und Qualitäten nicht automatisch besser sind !!! früher hat ein LKW Getriebe eigentlich seine 1 Mio. km mit 4 Ölwechseln problemlos absolviert ...heute tauschen wir das Getriebe unter 100.000 ohne Vorher einen Ölwechsel gemacht zu haben !und das sind Fakten !

Marcel
http://www.kley-mobile-werkstatt.de
Die Werkstatt für den KAT , Beratung-Reparaturen-Umrüstungen-Teile

AndreasE
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Re: Getriebeölfilter Wandler

Beitrag von AndreasE » Sa 12. Nov 2016, 00:37

Danke für deine umfangreichen Ausführungen zur Inneffizienz der BW. Daß große Organisationen zuweilen ineffizient sind, ist ja nichts Neues.

Aber, große Organisationen sind normalerweise auch risiko-avers (nicht zu verwechseln mit ineffizient).

Meine oben gestellte Frage war jedoch eigentlich eine Frage, bzw. eigentlich sind es 2 Fragen:
1) Welches Öl schüttet die BW zur Zeit (bzw. läßt schütten) offiziell in den Wandler der alten KAT1? Quasi, was ist die letzte Dienstanweisung zu dem Thema?
2) Was ist die offizielle Position von MAN bzw ZF? Halten die still? Gibt es ein offizielles OK? Haben sie Bedenken?

Es geht mir einfach darum, diese Info zu meinen Unterlagen legen zu können.
Wer welches Öl dann in sein eigenes Fahrzeug leert, ist davon ja schließlich vollkommen unbenommen.

LG, Andy

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