Suche TÜV-Prüfer für §21 Vollgutachten

alle Tips und Fragen, die bei der Neuanschaffung eines KAT anfallen

Moderator: D-Platoon

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Simmi
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Suche TÜV-Prüfer für §21 Vollgutachten

Beitrag von Simmi » Mo 29. Mai 2017, 15:36

Liebe Community,

wir suchen für unseren privat genutzten KAT (Wohnmobilumbau) einen befähigten TÜV-Prüfer mit Herzblut und Affinität, der ein Vollgutachten gemäß §21 StVZO durchführen darf. Antworten gern per PM.

An die Vorgeschichte werden sich einige sicherlich noch erinnern: Wir haben im Februar 2016 einen ex. FERA (Bj. 81, 2005 ausgemustert) in den Niederlanden gekauft, der bereits als Wohnmobil umgebaut und zugelassen war. Auf der Heimreise sind wir in einen Orkan geraten und 4 KM vor unserem Zuhause (damals östlich Hamburgs) von einer Böe in den Graben gedrückt worden. Dabei wurde der Alu-Aufbau beschädigt. Die Reparatur zog sich bis Oktober hin. Ursprünglich waren wir so blauäugig und dachten, eine Zulassung inkl. H-Zulassung wäre kein Problem. Mittlerweile wären wir froh, wenn der KAT überhaupt erst mal eine Zulassung bekommen würde.

Bild

Da das Fahrzeug noch nie „offiziell“ in Deutschland zugelassen war, benötigen wir ein Vollgutachten gemäß §21 StVZO. Diese Abnahme nach §21 StVZO darf in den alten Bundesländern nur vom TÜV und in den neuen Bundesländern nur von der DEKRA durchgeführt werden und auch nur von „besonders befähigten“ Prüfern. Wir hatten damals ein paar Tipps bekommen, die aber daran scheiterten, dass besagte Prüfer nicht dem richtigen Verein angehörten oder „nicht befähigt“ waren.

Mittlerweile habe ich 5 Zulassungsversuche mit „besonders befähigten“ Prüfern des TÜV Nord und TÜV Süd im Großraum Hamburg hinter mir und zweifle an deren Objektivität. Wenn alle Prüfer ungefähr das gleiche sagen würden, würde ich es akzeptieren und den KAT entsprechend umbauen. Aber die Aussagen der Prüfer differiert so stark, dass es sich bei dieser „besonderen Befähigung“ nur um Willkür handeln kann. Ein gemeinsame Gesetzesgrundlage, die allen Prüfern zugrunde liegt, kann ich nicht erkennen.

Folgende Mängel wurden durch einzelne Prüfer festgestellt:
- auch für private Nutzung ist ein Fahrtenschreiber/ EG-Kontrollgerät nötig
- Zulassung als LKW geschlossener Kasten
- 16.00R20 Reifen nur auf 12.00 Felge möglich (Berechnung wurde mir am Bildschirm vorgeführt)
- Tachoanpassung für 16er Reifen nötig
- Geänderter Unterfahrschutz hinten nötig
- Unterfahrschutz an den Seiten nötig
- Versetzen der Scheinwerfer nach vorne nötig
- Zusätzliche Blinker nach vorne nötig
- Hintere Beleuchtung zu hoch
- „Gewichtsgutachten“ liegt nicht vor

Zu jedem Punkt könnte ich nun ausführlich meine Erlebnisse berichten. Bei den meisten Punkten wissen die Prüfer ihre „besondere Fähigkeit“ geschickt zu verbergen. Über die Punkt mit dem Fahrtenschreiber brauchen wir nicht zu reden. Es handelt sich um ein Fahrzeug, dass über 30 Jahre alt ist. Das kann man doch nicht nach den neusten Richtlinien prüfen. Z.B. Versetzten der Scheinwerfer nach vorne, weil ein Abstrahlwinkel von 13 Grad nach oben nicht gegeben ist. Wer von Euch musste alles seine Scheinwerfer versetzen? Auf Treffen ist mir bislang noch kein KAT mit vergurkter Beleuchtung aufgefallen.

Ein Prüfer schaut sich den Aufbau an und sagt noch, „der ist aber schön ausgebaut“ und verweigerte später die Zulassung als Wohnmobil. Mir ist bis heute nicht klar, wo sein Problem lag. Trotz mehrfachem Nachfragen habe ich darauf keine Antwort bekommen.

Hatte ich bisher nur Pech? Ein Prüfer, mit dem ich nur E-Mail und telefonischen Kontakt hatte, hat einen Termin aufgrund von Bildern von vornherein abgelehnt. Sein Argument war: „so viele Ausnahmegenehmigungen, wie ihr KAT benötigt, trägt niemand ein.“
„Aber es sind eine Menge Fahrzeuge dieser Art zugelassen und nehmen aktiv am Straßenverkehr teil.“
„Die fahren auch alle halblegal durch die Gegend. Wenn die jemand kontrolliert, der Ahnung davon hat, werden die stillgelegt.“ (was bitteschön ist halblegal?)

Ergo such ich einen Prüfer mit Eiern in der Hose, dem das Wort Eigenverantwortung nicht fremd ist. Eine Dialogbereitschaft würde meinen Wunsch abrunden. Ich hoffe, mit diesem Post habe ich keine Regel verletzt (auch keine „unausgesprochene“). Sollte das der Fall sein, bitte löschen.

Vielleicht kann jemand von Euch einen „besonders befähigten“ Prüfer seines Vertrauens weiter empfehlen? Wir würden uns freuen.

LG
Sven

Bezüglich der H-Zulassung hatte ich ein interessantes Gespräch mit einem Prüfer:
„H-Zulassung ist nicht möglich.“
„Warum nicht?“
„Der Umbau hätte innerhalb der ersten 10 Jahre nach Erstzulassung erfolgt sein müssen.“
„Ich habe mich im Internet informiert. Dort steht aber noch – oder hätte erfolgen können. Der ALU-Koffer ist von einem ausrangierten LKW für Warentransporte. Der Innenausbau erfolgte als Holzständerwerk mit dazwischenliegender Mineralwolle. Sämtliche Materialien und Geräte die verbaut wurden gab es vor 20 Jahren auch schon in ähnlicher Form. Moderne Gerätschaften, wie z.B. Halogenlampen sind nicht verbaut.“
„Das Gesetz wurde geändert.“
„Ich habe hier mal ein paar Seiten ausgedruckt. In der StVZO §23 findet man die Grundlage der Begutachtung. Es handelt sich um eine Richtlinie, die vom Verkehrsblatt veröffentlicht wird. Sucht man auf den Internetseiten des Verkehrsblatts nach der Richtlinie, hat die aktuell gültige Version den Stand vom 06.04.2011. Dort ist der Zusatz – oder hätte erfolgen können - enthalten.“
„Es gibt eine interne Regelung, nach der wir danach nicht mehr prüfen dürfen, weil zu viel „Schindluder“ damit getrieben wurde.“
„Eine interne Regelung ist aber nicht geltendes Recht. Ich möchte, dass sie mich nach geltendem Recht prüfen. In anderen Punkten tun sie es ja auch.“
„Was soll ich denn machen? Mein Arbeitgeber ist der TÜV.“

Eine anderer Prüfer sagte dazu: „Eine H-Zulassung korrespondiert nicht mit dem ursprünglichen militärischen Einsatzzweck und dem anschließenden Umbau nach Ausmusterung. Um dies als historisch anzuerkennen müssten Sie beweisen, dass der Umbau zeitgenössisch ist. Z.B. durch einen Prospekt eines Umbaubetriebs aus den ersten 10 Jahren nach EZ des Fahrzeugs.“

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4x4-6x6
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Re: Suche TÜV-Prüfer für §21 Vollgutachten

Beitrag von 4x4-6x6 » Mo 29. Mai 2017, 16:45

Hallo,

Fz ist ohne Änderungen zulassungsfähig.
(16.00 mal aussen vor.)

Schick mir mal eine Telefonnummer
per PN.

...

AndreasE
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Re: Suche TÜV-Prüfer für §21 Vollgutachten

Beitrag von AndreasE » Mo 29. Mai 2017, 17:40

Hallo Sven,
sorry zu lesen, daß du bis jetzt nicht erfolgreich warst.

Da dies jedoch ein öffentlicher Platz im Internet ist, den jeder einsehen kann, einschließlich der o. beschriebenen TÜV Prüfer, würde ich ersuchen, daß dies in diesem Thread berücksichtigt wird. Es gibt genügend zugelassene KATzen, die zeigen, daß es von Seiten des TÜVs und Behörden ganz normal und ohne rechtliche Verrenkungen geht - natürlich bestätigen einzelne Ausnahmen die Regel. Es wäre schön, wenn dieser Thread nicht in eine emotionale Richtung abgleitet, die leider so oft im Internet zu diesem Thema zu beobachten ist. Jeder von uns hat schon mal Überraschungen erlebt, aber oft auch sehr positive. Weder bringt es was, noch ist es notwendig es hier alles öffentlich mit dem wie gesagt leider in anderen Foren schon oft gesehenen Emotionen durchzukauen. Oft schaukelt es sich auf, ohne daß es von einem Einzelnen getrieben wird.

Es würde dir nicht helfen, Deine Situation zu lösen und den anderen bestehenden KAT Besitzern und zukünftigen Besitzern vermutlich auch nicht.
Nimm mal Kontakt mit ein paar Mitgliedern per PN auf und gehe mit ihnen die einzelnen Punkte durch, die du aufgelistet hast.

Ich möchte hier nicht die mahnende Stimme spielen, aber im Sinne unseres gemeinsamen Hobby's es doch erwähnen, daß diese "Gefahr" besteht.

LG,
Andy

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pshtw
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Re: Suche TÜV-Prüfer für §21 Vollgutachten

Beitrag von pshtw » Mo 29. Mai 2017, 19:41

Moin,
Alu könnte Sven ja auch als Besitzer aufnehmen, Fahrzeug und Halter sind hier ja einigen persönlich bekannt. Dann könnte er diesen tröt nach intern verschieben, damit der nicht ganz offensichtlich oben bei Google auftaucht....
Gruß
Peter
7.AllradBlütenspannerTreffen 3. bis 5. Mai 2019 !!!

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Lobo
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Re: Suche TÜV-Prüfer für §21 Vollgutachten

Beitrag von Lobo » Mo 29. Mai 2017, 19:49

gibt es zum Fahrzeug auch ein aktuelles Bild , so gelbe Kennzeichen sind eher selten hier, also sollte sich am Fahrzeug auch einiges geändert haben

welche Zulassung hatte er in den Niederlanden ?
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Simmi
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Re: Suche TÜV-Prüfer für §21 Vollgutachten

Beitrag von Simmi » Mo 29. Mai 2017, 20:08

Hallo Andy,
ich sehe es genauso. Es ist nicht meine Absicht, eine Hexenjagd zu veranstalten, einen Schuldigen für unsere Situation zu suchen oder dieses Forum in einem negativen Licht in die Öffentlichkeit zu rücken. Mein Anliegen soll auch nicht als Aufruf zum Austausch von Querelen verstanden werden.

Obwohl wir seit anderthalb Jahren im Besitz eines Jugendtraums sind, ist uns das Fahrzeug, der Umgang damit und das Erlebte völlig fremd. Daher suche ich den Erfahrungsaustausch mit Menschen, die das alles schon hinter sich haben. Was bietet sich daher besser an, als dieses Forum.

Ich habe bewusst gleich zu Beginn darum gebeten, mit mir per PN in Kontakt zu treten. Davon wurde auch Gebrauch gemacht – vielen Dank dafür.

Hallo Peter,
wir wären gerne wieder zum AllradBlütenspannerTreffen gekommen, haben es aber total verdaddelt. Nächstes Jahr bestimmt…

Hallo Lobo,
nö, am Fahrzeug hat sich eigentlich nichts verändert. Das Fahrzeug steht bei uns auf dem Hof, trägt immer noch ein gelbes Kennzeichen (abgelaufenes Kurzzeitkennzeichen) und die Markise ist bei dem Unfall in den Bäumen zurückgeblieben. Der KAT war in den Niederlanden zugelassen als „Kamperwagen“.

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Lobo
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Re: Suche TÜV-Prüfer für §21 Vollgutachten

Beitrag von Lobo » Mo 29. Mai 2017, 20:20

dann hat der schon mal eine EU Zulassung als Kamperwagen / Womo, das solltest du ja schon mal locker durch bekommen, holst dir noch vom KBA die zulassungsbescheinigungen wo sämtliche Ausnahmen für den KAT hinterlegt sich , dann kannst den normal als Womo beim Tüv zulassen

zahlt natürlich teuer steuern

4 Wochen später zur Dekra und aufgrund des alter das H abnehmen lassen und es gibt wieder ordentlich steuern zurück


umständlich aber das funzt
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Mahlekolben
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Re: Suche TÜV-Prüfer für §21 Vollgutachten

Beitrag von Mahlekolben » Mo 29. Mai 2017, 20:24

Wäre es nicht im Rahmen der EU möglich, das Auto durch einen guten Bekannten in den Niederlanden abzunehmen und zuzulassen?

Dann könntest Du mit aktuellen Papieren einen erneuten Versuch in D starten.
Viele Grüße

Michael

Simmi
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Re: Suche TÜV-Prüfer für §21 Vollgutachten

Beitrag von Simmi » Mo 29. Mai 2017, 20:56

Hallo Michael,

das Fahrzeug besaß bei Einfuhr eine gültige TÜV-Bescheinigung. Der Vorbesitzer hat sie noch extra für uns machen lassen und sie entsprach der Richtlinie 2009/40/EG (jedenfalls laut Bescheinigung). Leider wurde die Bescheinigung von meiner zuständigen Zulassungsstelle nicht anerkannt. Eine Diskussion mit dem Leiter über §7 Satz 2 der FZV ging nach hinten los. Damit nahm das Unheil seinen Lauf... ;)

Ein Bekannter hatte das gleiche Problem. Er hat in Frankreich einen gebrauchten VW Touareg mit gültigem französischen TÜV gekauft. Bei ihm wurde es ebenfalls nicht anerkannt.

Mahlekolben
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Re: Suche TÜV-Prüfer für §21 Vollgutachten

Beitrag von Mahlekolben » Mo 29. Mai 2017, 21:36

Grrrmmmpppfffft.

OK, das verstehe ich.

Nicht jedoch das Warum.

Blöde Situation!

Gibt es da nicht Richtlinien, an denen Du Dich entlanghangeln könntest?

In keinem Land der Welt gibt es so viele Richtlinien, wie hier in Deutschland.

Und innerhalb der EU gibt es viele Richtlinien, die mal strenger, mal lockerer greifen, als in D ursprünglich vorgesehen.

Hier wird gerne mal nach dem einen oder anderen gegriffen - je nach dem, wie es gerade passt und wer den Anwalt bezahlen muss.

Man tut allerdings gut daran, innerhalb von D das Recht von D anzunehmen - und wenn es in Richtung EU geht, sich selbst das jeweils schwerere Joch aufzulegen.

Dein KAT sieht jedenfalls aus, als sei er mit viel Geld und Liebe aufgebaut, der Unfall mit der Aufbau-Verbiegung wurde auch ausgebügelt.

Dem gegenüber fallen mir auf der Autobahn jederzeit Fahrzeuge auf, die ich persönlich umgehend aus dem Verkehr nehmen würde!

OK. Das Eine ist rein subjektiv, das Andere rein objektiv. Die Frage ist: Welches davon? :mrgreen:

Die StVZO, die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung, ist eine Rechtsverordnung auf Grunde des Straßenverkehrsgesetztes, welche vom Bundesministerium für Verkehr-, Bau- und Wohnungswesen erlassen wird. Zumindest, soweit Wikipedia zitierfähig ist.

Auch ein Touareg wird für Frankreich nicht extra und grundlegend anders gebaut. Auch hier muss es Bestimmungen geben, die ein Fahrzeug in D rechtmäßig zulassen - oder eben nicht.

Schlechte Laune des Prüfers zählt hier nicht!

Hast Du den Prüfer mal danach gefragt, welche Punkte ihn auf welcher Gesetzesgrundlage stören und darauf eine vernünftige Antwort erhalten?
Viele Grüße

Michael

AndreasE
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Re: Suche TÜV-Prüfer für §21 Vollgutachten

Beitrag von AndreasE » Mo 29. Mai 2017, 22:14

Simmi hat geschrieben:Hallo Michael,

das Fahrzeug besaß bei Einfuhr eine gültige TÜV-Bescheinigung. Der Vorbesitzer hat sie noch extra für uns machen lassen und sie entsprach der Richtlinie 2009/40/EG (jedenfalls laut Bescheinigung). Leider wurde die Bescheinigung von meiner zuständigen Zulassungsstelle nicht anerkannt. Eine Diskussion mit dem Leiter über §7 Satz 2 der FZV ging nach hinten los. Damit nahm das Unheil seinen Lauf... ;)

Ein Bekannter hatte das gleiche Problem. Er hat in Frankreich einen gebrauchten VW Touareg mit gültigem französischen TÜV gekauft. Bei ihm wurde es ebenfalls nicht anerkannt.
Die aktuelle Richtlinie 2014/45/EU zur europaweiten Harmonisierung der regelmäßigen technischen Überwachung von Fahrzeugen ist überarbeitet worden und ersetzt 2009/40/EG.

Im Jahr 2008 hat der Europäische Gerichtshof in einer Entscheidung Österreich zu einer Änderung der nationalen Zulassungsgesetze verdonnert (Das ist die normale Vorgehenswesie, wenn ein Mitgliedstaat die gemeinsam festgelegten Spielregeln in der EU misachtet).
Österreich hatte ein Zulassungsgesetz, daß Gebrauchtfahrzeuge die national bereits zugelassen waren, ggü. Gebrauchtfahrzeugen, die aus einem EU Land nach Österreich gebracht wurden, im Sinne des gemeinsamen EU Marktes diskriminiert. So war es zum Beispiel durchaus der Fall, daß ein zBsp. 10 Jahre altes Fahrzeug, daß die 10 Jahre in Tirol zugelassen war, ganz einfach in Tirol abgemeldet werden konnte und in Salzburg vom neuen Besitzer problemlos angemeldet werden konnte. Kam ein Antragsteller mit einem baugleichen Fahrzeug, daß diese 10 Jahre in Deutschland zugelassen war, war die Zulassung ungleich schwieriger, oft gar unmöglich. Es mussten aktuelle Abgaswerte erfüllt werden, alle neuen gesetzlichen Erfordernisse erfüllt werden, etc ... Denn die Zulassungsstellen und TÜV beharrten auf der Sichtweise, daß das Fahrzeug ja aus der Sicht des Landes Österreichs neu in den Verkehr kam. Deshalb kam es zu dem EU Vetragsverletzungsverfahren.

Genau diese Interpretation eines Mitgliedsstaates hat das Urteil des Europäischen Gerichtshofes beendet und klargestellt, daß gebrauchte Fahrzeuge, die in einem Mitgliedsland der EU zugelassen waren, nicht schlechter gestellt werden dürfen, als Fahrzeuge, die im eigenen Mitgliedsstaat zugelassen waren. Österreich hat darauf diesen Schiedsspruch anerkannt, und im Jar 2009 die entsprechenden Zulassungsgesetze angepasst. Ich hatte damals auch einige zusätzliche Telefonate zu führen, da die lokalen TÜV Stellen dies in den Monaten danach scheinbar nicht mitgeteilt bekamen. Im Endeffekt habe ich dann mit dem Beamten im Verkehrsministerium gesprochen, der die neue Fassung des Gesetzes verfasst hat und ihn um eine Erklärung und Darstellung der Auswirkungen ersucht. Mit der ging es dann recht flott bei diesem Schritt des längeren Prozesses weiter.

Ich würde höflich fragen, auf welcher rechtlichen Basis eine Abweichung vom bereits ausjudizierten Gemeinschaftsrecht erfolgt. Dann weißt du wenigstens, worauf sie sich beziehen (v.s mit einer Kopie eines eigens mitgebrachten Gesetzestextes zu kommen)

LG,
Andy

PS:
Weil das in österreichischen Foren auch ímmer wieder diskutiert wird, daß trotz dieser Entscheidung dann noch immer lokale Abgaben wie NOVA und CO2 Strafsteuer eingehoben werden, etc ... und ob das nicht im Widerspruch zum Entscheid steht. Nein, steht es nicht. Hier wird übersehen, daß die finanzielle Seite des Zulassungsverfahrens eine erweiterte Form des steuerlichen Hoheitsrechtes ist. Dieses ist EU weit von den Mitgliedstaaten nicht harmonisiert worden und deshalb sind diese nationalen Unterschiede noch immer gang und gäbe.
Zuletzt geändert von AndreasE am Mo 29. Mai 2017, 22:27, insgesamt 4-mal geändert.

Mahlekolben
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Re: Suche TÜV-Prüfer für §21 Vollgutachten

Beitrag von Mahlekolben » Mo 29. Mai 2017, 22:19

Hossa.

So ungefähr wollte ich mich auch ausgedrückt haben...

:mrgreen:
Viele Grüße

Michael

Rainmaster
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Re: Suche TÜV-Prüfer für §21 Vollgutachten

Beitrag von Rainmaster » Mo 29. Mai 2017, 22:24

Hallo,
es ist sehr menschlich, Angst zu haben, zugeben zu müssen, daß man sich getäuscht hat.
Also ziehen manche ihre Haltung durch, obwohl sie selbst merken, dass Sie auf dem falschen Dampfer sind.

Schlimm und für andere schädlich sind solche Zeitgenossen, wenn sie eine Entscheiderposition inne haben.
wenn so einer dann auch noch innerlich gekündigt hat, ist Besserung nicht zu erwarten....

Gott sei Dank gibt es Menschen, die ihren Beruf noch lieben und solche Aufgabenstellungen eher als Herausforderung ansehen.
Es erfüllt sie mit Stolz, dem Kunden geholfen zu haben UND die Gesetze eingehalten zu haben.

Ich bin mir sicher, Du wirst Dein Auto zugelassen bekommen.....

Die Freigabe für einen KAT in D in dieser Farbe hast Du hiermit schonmal ;) :lol: :lol: :lol:

Gruß rainmaster

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Lobo
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Re: Suche TÜV-Prüfer für §21 Vollgutachten

Beitrag von Lobo » Mo 29. Mai 2017, 22:37

wer setz sich gern für eine Eintagsfliege in die Nesseln und wenn wir das mal ganz ehrlich betrachten Historisch erhaltungswürdig sind wohl die wenigsten KAT .....

das sind wohl eher Individuelle Einzelstücke :mrgreen:
Hörverlust durch Tinnitus

Simmi
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Re: Suche TÜV-Prüfer für §21 Vollgutachten

Beitrag von Simmi » Mo 29. Mai 2017, 23:43

Hallo Andy a.k.a. Mr.Wikipedia, ;)
vielen Dank für die ausführliche Erläuterung – Respekt.

Da der Vorbesitzer mit dem KAT im Januar 2016 beim holländischen TÜV vorstellig war, ist der mittlerweile abgelaufen. Die Diskussion, ob ein in der EU zugelassenes Kraftfahrzeug in Deutschland ohne gesonderte TÜV-Abnahme zugelassen werden kann, stellt sich somit nicht mehr – EU-Recht hin oder her.

Nach Recherchen über Google hatte ich es mir ursprünglich so vorgestellt: man kauft ein Fahrzeug im EU-Ausland mit frischem TÜV und alles ist schick. Ein Bekannter im Großraum Köln hat das mit einem PKW so bewerkstelligt und es hat problemlos funktioniert.

Hallo Rainmaster,
es ist tatsächlich so – der WAF (Woman Acceptance Factor) ist tatsächlich die grüne Farbe. Wer hätte das gedacht. Leider hat das nicht in Kombination mit vier Achsen funktioniert.

Einigen von Euch wird unser KAT bekannt sein. Der Vorbesitzer hat seiner Zeit in Deutschland einige Treffen besucht und war z. B. 2012 in Euskirchen auf dem KAT-Treffen.

LG
Sven

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Re: Suche TÜV-Prüfer für §21 Vollgutachten

Beitrag von AndreasE » Di 30. Mai 2017, 00:41

Simmi hat geschrieben:Da der Vorbesitzer mit dem KAT im Januar 2016 beim holländischen TÜV vorstellig war, ist der mittlerweile abgelaufen. Die Diskussion, ob ein in der EU zugelassenes Kraftfahrzeug in Deutschland ohne gesonderte TÜV-Abnahme zugelassen werden kann, stellt sich somit nicht mehr – EU-Recht hin oder her.
Ich kenne mich in den Feinheiten des deutschen Gesetzes nicht aus, kann mich des Eindrucks jedoch nicht erwehren, daß hier ein paar unterschiedliche Konzepte vermischt werden.

Das Fahrzeug war in Holland zugelassen. Auch wenn der wiederkehrende TÜV abgelaufen ist und das Fahrzeug abgemeldet ist, ändert das nichts an dieser Tatsache. Er war in NL zugelassen.

Zum Vergleich:
Wenn Du ein in D zugelassenes Fahrzeug erwirbst, der Vorbesitzer es abmeldet, den TÜV ablaufen lässt. Musst Du dann eine Vollabnahme machen, um ihn wieder anzumelden, oder reicht eine wiederkehrende Überprüfung um das Fahrzeug dann zulassen zu können?

Das ist einer der Faktoren die gleich behandelt werden sollten, die der Europäische Gerichtshof angesprochen hat. Wohlgemerkt unter der Voraussetzung, daß sich die Zulassungsart nicht auf Wunsch des neuen Besitzers verändern soll.

LG,
Andy

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Sandkater
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Re: Suche TÜV-Prüfer für §21 Vollgutachten

Beitrag von Sandkater » Di 30. Mai 2017, 06:40

Laut TÜV Nord, der wohl zuständig ist:
Wenn Sie den Termin zur HU verpassen, droht der Gesetzgeber mit Geldbußen. Beim TÜV wird aber keine Strafe erhoben.

Falls bei einer Anmeldung des Fahrzeugs die Zulassungsstelle feststellt, dass die HU des TÜV abgelaufen ist, bekommen Sie eine vorläufige Zulassung, mit der Sie das Fahrzeug zur HU vorführen können. Der Termin für die nächste HU wird bei abgemeldeten Fahrzeugen nicht zurückdatiert.

Ist das Fahrzeug länger als 84 Monate abgemeldet, sollten Sie vorab mit der Zulassungsstelle klären, ob eine HU ausreichend ist oder eine Vollabnahme erforderlich ist.
https://www.tuev-nord.de/de/privatkunde ... te-fragen/
Sofern es sich nicht um einen Schreibfehler handelt dürfte die Frist nicht abgelaufen sein.

Ist für eine Zulassungsstelle natürlich einfacher, auf einer Vollabnahme zu beharren als eine Kurzzeitzulassung mit unbekanntem Risiko auszustellen.

Peter
When you are going through hell, keep going.
Winston Churchill

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Re: Suche TÜV-Prüfer für §21 Vollgutachten

Beitrag von ALu » Di 30. Mai 2017, 07:34

pshtw hat geschrieben:Moin,
Alu könnte Sven ja auch als Besitzer aufnehmen, Fahrzeug und Halter sind hier ja einigen persönlich bekannt. Dann könnte er diesen tröt nach intern verschieben, damit der nicht ganz offensichtlich oben bei Google auftaucht....
Gruß
Peter
Sven ist nun als KAT-Besitzer eingetragen.

Ich frage mich nur, ob es sinnvoll ist, den Thread in den internen Bereich zu verschieben. Es geht ja darum, die aktuelle Gesetzeslage abzuklären um die Prüfer zur Anwendung der korrekten Vorgehensweise nach Gesetzeslage (und nicht nach internen Richtlinien) zu bringen, und nicht irgendwelche Tricks zu erfinden. Diese könnte dann per PN besprochen werden ...

@Sven: wenn du möchtest, verschiebe ich den Thread in den internen Bereich.
Gruß

Andreas

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Re: Suche TÜV-Prüfer für §21 Vollgutachten

Beitrag von Powerkat » Di 30. Mai 2017, 12:53

Hallo Sven !
-Vorab : Wir leben in D ! somit ist es logisch das wir gesetzlich in einer Willkür leben ! das müssen wir täglich erleben und erdulden ! da ein großteil unserer Gesetze und derer Organe "im Gegensatz zu einander handeln und stehen "Recht haben und bekommen ist in dieser Bananenrepublik schon lange zweierlei !

ZB ist die rechtliche Grundlage zum hi. Unterfahrschutz eigentlich klar : Ausnahmefähig da mit Verwendungszweck nicht zu vereinnehmen -das wiederum ist aber garnicht definiert ! also wieder Prüfer abhängig :welcher Verwendungszweck ? was ist zumutbar , was nicht etc. ....Fakt ist , das über dem Tüv der zuständige Regierungspräsident mit seinen Organen steht ,seine Anweisung ist für den Tüv quasi bindend , diese RPs sind sich mitlerweile untereinander einig und "fordern" intern den hi. Unterfahrschutz mit dem Argument : selbst ein ungeprüfter ,selbstgebauter,klappbarer könnte ein Leben retten ,und jedes Leben sei das Ziel ....also dran ! Es ist also in meinen Augen eine klare Willkür dieser Rps ihre eigene Meinung über das -zugegeben nicht klar definierte -Gesetz zu stellen ! Ich bin vom Prinzip her nicht gegen diese klappbaren Unterfahrschutz-Geschichten wenn sie ordentlich gemacht sind , die geforderten 700 mm sind auch zu 99% in D /EU nie das Problem beim Einsatz , und wenn dann doch schwereres Gelände ansteht , dann kann man Ihn ja hoch klappen ...was mich stört ist die Willkür dahinter : Dann sollen sie bitte das Gesetz anpassen und fertig , dann kann jeder nachlesen ,entsprechend Vorbereiten etc. und es funktioniert , so weiss ma garnicht mehr was wie wo und jeder macht wie er es will das zieht sich durch den ganzen Bereich ...
Unser nächstes Problem ist die "Nachprüfung" in mitlerweile glaub fast allen Zulassungsbereichen müssen die Tüv Gutachten nach der Erstellung vor der Zulassung zu einer weiteren "Prüfstelle" geschickt werden , hier in Hessen waren wir damit glaub eines der ersten Bundesländer ,diese Prüfstelle kontrolliert (meiner Meinung nach nur oberflächig und stichprobenartig )diese Gutachten auf EU Tauglichkeit und sonstiger Richtigkeit um hier der "Eintragungsmafia"Kontra zu geben ...(in der Vergangenheit gab es da ja bekanntlich div. Tüv die sprichwörtlich alles eingetragen hatten wenn die Summe gepasst hat )vor dieser "Kontrollfunktion " haben die Tüv Stellen gehörig Respekt -ich nenne es mal Angst ! Es ist ja bekannt , das die Prüfer in einer quasi Statistik beobachtet werden und ein gewisses Ranking haben : sie werden mit durchschnittlichen Quoten bemessen : Prüfzeit /Fahrzeug , Durchfallquote , Mängelquote ,nachträgliche Beanstandungen etc. das kann einen Prüfer schon mal in Bedrängnis führen : Wenn Prüfer über Jahre ihre Stammkunden zB Werkstätten erzogen haben , diese sich angewöhnt haben die Mängel im Vorfeld zu beheben um sauber durch zu kommen , hat der Prüfer am Monatsende ein Problem :seine Durchfallquote stimmt nicht !wer leidet darunter ? Eintagsfliegen : Kunden die mit vieleicht nicht 100% Fahrzeugen selbst auf den Hof kommen -Ihnen werden Mängel angehängt , die sie bei uns Werkstätten noch nicht mal ansprechen bräuchten !Es ist also wie leider so oft , ein gewisses Kat(z)und Maus Spiel ....

Zu deinem Problem :
-Ohne hi. Unterfahrschutz wirst du vermutlich täglich zunehmend schlechte Karten haben ....
-Die Reifen Felgenkombination ist Ok. ich habe von MAN div. Werksfreigaben für die 16 mit den 10-20 Felgen ,damit giebt es keine Diskusion mehr ....
-Das der Tacho angepasst sein muß ist eine Selbstverständlichkeit ,steht auch so in den Werksfreigaben die Abweichung liegt doch bei ca. 7 % ist ja auch kein Problem mit einem angepassten Tachoangleichgetriebe ob der Prüfer mit Freigabe und dem neuen Tachogetriebe glücklich ist oder er auf den Bericht vom Tachodienst besteht ist wieder Ermessenssache ...
-Für den privaten Gebrauch benötigt er kein EG Kontrollgerät ...dazu gibts genügend Gesetzestexte ....
-Die Wohnmobilfrage dürfte sich kaum stellen ,da ja die Wohndose nicht nur auf der Ladefläche steht ist es kein "Pritsche" und da er ausgebaut ist erfüllt er ja eigentlich auch die Anforderungen eines Wohnmobiles ...der gerne geforderte Durchgang ist lächerlich - einfach freundlich sagen : OK : bitte zeigen Sie mir wo das steht ! fertig ,erledigt ....
-Ein Gewicht muß natürlich schon eingetragen werden , dafür benötigt er ein Wiegeprotokoll einer geeichten öffentlichen Waage , 5 € fertig ....
-von den ganzen Beleuchtungsproblemen hab ich noch nie was gehört !
-Die Seitlichen Schutzvorrichtungen sind (bei uns , noch,) befreibar zumal wenn seitlich div. Verbauten (Tank,Staukasten,Auspuff etc.) vorhanden sind ....
-Das H-Gutachten ist natürlich schon so eine Sache ....hier beruft man sich ja gerne auch auf den Untertext : wenn es damals so machbar gewesen wäre ....dazu sollte er dann nicht alzu futuristisch wirken ,gemacht sein ....und dann braucht man noch ein wenig Glück ....Übrigens : alles was innen geschehen ist, interessiert bei einem H Status nicht ! es zählt das äußere öffentliche Erscheinungsbild ! vergleichbar mit einem Denkmalgeschützten Fachwerkhaus : Fenster und Putz ,Anstrich haben sie Mitspracherecht - welchen Fernseher , Wasserbett, SM Spielzimmer du im inneren hast -ist deine Sache !

Unterm Strich kann ich Dir nur zwei Tips geben :
Mache das nicht im Aleingang ,Entsprechende Firmen,Händler etc. haben hier längere Hebel - nicht Beziehungen aber Argumente und gewisse gegenseitige Abhängigkeiten - auf dich kann jeder Tüv Umsatztechnisch gut verzichten ...zB bei mir verlieren sie dann auch schon mal schnell 5-10.000€ Jahresumsatz ! da geht man einfach anders miteinander um !
Finde einen Tüv der das Fahrzeug mag - wenn bei mir ein Tüv Prüfer mit den Worten : ...schon wieder so ein alter Stinkbock...anfängt , bedanke ich mich höflich, lasse mir die Papier geben und hole mein Geld an der Kasse zurück -denn der Prüfer ist bereits vorbelastet und Befangen ,,,fertig !

Marcel
http://www.kley-mobile-werkstatt.de
Die Werkstatt für den KAT , Beratung-Reparaturen-Umrüstungen-Teile

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charles
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Re: Suche TÜV-Prüfer für §21 Vollgutachten

Beitrag von charles » Mo 7. Mai 2018, 14:52

Hallo Sven, hat die Zulassung inzwischen geklappt und bei welchem TÜV warst du vorstellig?. Ich versuche einen Termin beim TÜV in Bad Oldesloe oder Mölln zu bekommen. Mal sehen wann es klappt.
Viel zu spät begreifen viele versäumten Lebensziele:
Freund, Schönheit und Natur, Gesundheit, Reisen und Kultur.
Darum, Mensch, sei zeitig weise!
Höchste Zeit ist’s! Reise, Reise

Wilhelm Busch 1908

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