Hubraum für den Mann, Wohnraum für die Frau

alle Tips und Fragen, die bei der Neuanschaffung eines KAT anfallen

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manny
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Re: Hubraum für den Mann, Wohnraum für die Frau

Beitrag von manny » Do 4. Mai 2017, 23:29

...unbeladen mit 14ern...

Ich würde das mit den Kratzern nicht auf die leichte Schulter nehmen, im Extremfall drückts da mit ein paar tonnen punktuell unter den Boden...

Tja, das Maß... wir hatten hier mal einen ordentlichen theoretischen Wert... -ich weiß aber nicht mehr wo...

Im Prinzip liegt die Achse auf der eingefederten Seite auf dem Begrenzer und auf der Ausgefederten Seite hängt sie am Dämpfer...

Wenn man das normale Pritschenunterkantenmaß annnimmt und die Radiusdifferenz zu den 16ern dazurechnet sollte man auf der sicheren Seite sein :whistle:

16er passen auf m KAT1 nicht ohne schleifen, der A1 ist für 16er ausgelegt.
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DSCF0900.JPG
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DSCF0896.JPG
DSCF0895.JPG
Wer später bremst ist länger schnell...

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AndreasE
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Re: Hubraum für den Mann, Wohnraum für die Frau

Beitrag von AndreasE » Fr 5. Mai 2017, 01:25

Ein Bild vom schleifenden 14er an der Pritsche. Der 16er radiert da den Lack am Pritschenrahmen ab.
D3S_0397-1920.jpg
Nicht zu vergessen, das Fahrzeug war da leer unterwegs. Unterschätze nicht, wieviel Federweg schon im Stand verloren geht, wenn du etwas Gewicht hinten drauf hast.
Aus dem Handbuch des KAT 1 6x6 Pritsche:
Höhe der Ladefläche - unbeladen: 1687 mm
Höhe der Ladefläche - beladen: 1445 mm

Wenn viele und größere Schlaglöcher am Weg liegen, kommt der 6x6 durch die eine Vorderachse öfters als der 8x8 in etwas mehr Schräglage. Im gleichen Areal aufgenommen wie das erste Bild.
D3S_0265-1920.jpg


Der 8x8 bleibt da bei größeren Schlaglöchern immer etwas ausbalancierter
D3S_1205-1920b.jpg

LG,
Andy
Zuletzt geändert von AndreasE am Fr 5. Mai 2017, 03:01, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Hubraum für den Mann, Wohnraum für die Frau

Beitrag von AndreasE » Fr 5. Mai 2017, 02:55

AndreasE hat geschrieben:Jan,
wolltest du nicht einen A1 6x6 ? Die Werte hier sind meistens von Kat 1. Der A1 hat andere Federkennlinien. Ab Fgst 55 wurden beim A1 6x6 andere Federn eingebaut. Wenn ich mich richtig erinnere wurde von Typ 66 auf 74 gewechselt.

lg,
Andy
Hab jetzt nachgesehen, und muß meine Angaben für den A1 6x6 (X04) korrigieren:
Ab Fahrgestellnummer 145 wurden Federn vom Typ 74 verbaut, davor Typ 73.
Die obere Angabe war bei einem anderen Fahrzeugtyp.

LG,
Andy

AndreasE
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Re: Hubraum für den Mann, Wohnraum für die Frau

Beitrag von AndreasE » Fr 5. Mai 2017, 03:36

egn hat geschrieben:Das Lastverteilungsdiagram eines KAT1 6x6 sieht so aus:
14935777306420.jpg
Viel mehr als 6 m machen wenig Sinn, bei längerem Radstandes eines 1A1 gehen vielleicht knapp 7 m.

Wie man am Lastverteilungsdiagramm sieht ist eine Schwerpunkt etwas weiter hinten nicht so sehr das Problem, da die KATs sehr frontlastig sind, und man ja auch nicht die volle Zuladung ausnutzt. Ich habe die Lastverteilung bei der Planung berücksichtigt und so erreicht dass sich die 18 t sehr gleichmäßig auf alle Achsen verteilen.
Als Ergänzungs zu Emil's Diagramm für den KAT 1 6x6, anbei noch jenes für den A1 6x6:
KAT A1 6x6 Lastverteilungsdiagramm.JPG
LG,
Andy

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Lake4200
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Re: Hubraum für den Mann, Wohnraum für die Frau

Beitrag von Lake4200 » Fr 5. Mai 2017, 11:52

Hallo Leute,

Sind ja wieder einige gute Informationen reingekommen! Auch das Thema mit dem Federn ist sehr interessant. Federn, respektive Blattfedern, habe ich mir bisher immer anfertigen lassen. Somit habe ich immer das Bestmögliche Verhältnis aus Fahrkomfort und Verschränkung erreicht. Beim Reisefahrzug hat man auch nicht so große Differenzen in den Beladungszuständen wie bei einer Pritsche. Also kann man hier sehr gut das beste Verhältnis erreichen. Bei dem LKW von Vaddi haben wir ebenfalls ein tolles Pistentaugliches Verhältnis gefunden. Das ist wirklich das A und O.


Ist schon krass was die dicken Dinger flexen! Ich habe den angesprochenen theoretischen Wert auch schon Nächte lang gesucht. Deswegen frage ich ja so blöd :mrgreen:

Vielleicht kann es jemand bei dem nächsten Offroad Ausflug mal ausprobieren. Ne Ladung Sand auf die Pritsche und ab geht's :whistle:
Interessant währe auch zu wissen in wie weit der Rahmen mit flext.

Mein "Nachbar" hat den Wohnkoffer fest mit dem Rahmen verbunden. Im Internetz sind aber auch einige Wohnkoffer mit 4 Punkt Rautenlagerung zu finden. Ist ja auch gut realisierbar bei den min 290mm Abstand. Aber die Frage ist um wie viel der Rahmen verwindet, oder ob die Wohnkiste die wenigen Verwindungen aufnehmen kann.


im Anhang ein ungewollter Verschränkungstest bei meiner alten Wohnung vor ein paar Jahren.

Viele Grüße aus Frankfurt,

Jan
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Re: Hubraum für den Mann, Wohnraum für die Frau

Beitrag von AndreasE » Fr 5. Mai 2017, 12:42

Jan,
das besondere am KAT Rahmen ist seine Torrosionssteifigkeit. Während bei einem klassischen LKW 2/3 der Verschränkung aus dem Rahmen kommt und 1/3 von den Blattfedern, ist das beim KAT so gut wie 100% aus den Schraubenfedern. Daher ist ein Rauten- und dergleichen Lagerung der Kabine beim blattgefederten LKW Pflicht, beim KAT eine Option - abhängig welche Kabinenart du hast.

Laut Bundeswehr kann ein vollbeladener 4x4 KAT 1 eine Verschränkung von 120cm und alle Räder bleiben noch am Boden, sowie die Pritsche gerade. Gab mal ein Bild dazu im Vergleich zum MAN 630, hab ich jetzt unterwegs aber keinen Zugriff drauf.

Lt MAN: Da die Schaubenfedern feiner auf die Unebenheiten ansprechen, bleiben die KAT Räder zum bsp im Sand länger mit dem Boden in Kontakt - ggü. einem blattgefederten LKW. Macht sich angeblich besonders im letzten Teil der Sanddünenauffahrt bemerkbar, da ja jene Räder die beim blattgefederten LKW einen höheren Anteil der Zeit in der Luft sind, in dieser Zeit keinen Vortrieb leisten können.

LG,
Andy

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Re: Hubraum für den Mann, Wohnraum für die Frau

Beitrag von AndreasE » Fr 5. Mai 2017, 16:39

Hier das Bild dazu aus dem Jahr 1976. Links eine MAN Emma mit einem verwindungsweichen Rahmen.
LG, Andy
Verschränkung MAN KAT 630.JPG

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Re: Hubraum für den Mann, Wohnraum für die Frau

Beitrag von Lake4200 » Sa 6. Mai 2017, 10:27

So muss das :-)


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Re: Hubraum für den Mann, Wohnraum für die Frau

Beitrag von Lake4200 » Do 25. Mai 2017, 21:58

Nabeend!

Kurze Frage: Was hat der KAT 1 6x6 für eine Tankkapazität vom Originalen Tank unter dem Ersatzrad?

Bin seit 2 Wochen kräftig am Zeichnen für die mitlerweile 6. Version der Wohnkoffers. Immer mit kleineren Änderungen an der Zeichnung. Am Wochenenende wollte ich sie hier Pärsentieren. Irgendwie muss man ja die einsamen Abende im Hotel vorbei bekommen ;-)

Ich bin jetzt definitiv beim KAT 1 6x6 und nicht mehr KAT A1. Da ist mir der Radstand zu lang. Ausserdem sollte die Beschaffung eines KAT1 einfacher sein. Die Kabine soll 6,3m lang werden und ähnlich wie bei Wolfgang eine leichte Schräge am Heck haben.

Radkästen kommen auch rein, habe eine gute Lösung gefunden, damit die 16er gut flexen können 8-)

Kleiner Vorgeschmack: 800L Diesel + Originaltank, 800L Wasser in 3 Tanks und 125L Grauwasser + 125L bzw Kg Kacke. :lol:



Viele Grüße aus Irland!
Jan

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Re: Hubraum für den Mann, Wohnraum für die Frau

Beitrag von egn » Do 25. Mai 2017, 22:46

270 l
Gruß Emil

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Re: Hubraum für den Mann, Wohnraum für die Frau

Beitrag von Lake4200 » Fr 26. Mai 2017, 00:08

Dankee!!

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Re: Hubraum für den Mann, Wohnraum für die Frau

Beitrag von egn » Fr 26. Mai 2017, 08:30

Übrigens, halte ich die 125 l Grauwasser für zu klein, denn bei 2 Personen und 3 mal duschen sind die schon voll. In der Pampa ist die Entsorgung kein Problem, aber wenn man mal in zivilisierten Gegenden mal länger stehen will geht da dann nicht.

Ich habe 200 l + 200 l und würde bei einem Neubau das nochmal etwas vergrößern.
Gruß Emil

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Re: Hubraum für den Mann, Wohnraum für die Frau

Beitrag von Wolfgang » Fr 26. Mai 2017, 09:37

125L bzw Kg Kacke. :lol:
und ich diesen Tank zu groß. Entsorge das mal dann weißt du welche Pfütze das hinterlässt. Wir haben "nur" 70l und damit kommt man zu zweit schon ganz gut aus. Das Problem eines Festtanks ist halt, dass du in zivilisiteren Gegenden immer an die Entsorgung fahren musst, mal eben eine Kassette entleeren ist da einfacher. Wir haben einen etwas längeren Entsorgungsschlauch und gut ist.

Wolfgang
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Re: Hubraum für den Mann, Wohnraum für die Frau

Beitrag von egn » Fr 26. Mai 2017, 10:25

Gerade der große Tank ermöglicht es dort zu entsorgen wo es sauber möglich ist. Man muss eben nicht alle paar Tage wieder nach einer geeigneten Stelle suchen. Hier in Mitteleuropa fahren wir sowieso mal alle 2-3 Wochen einen Platz an, wo eine geeignete Entsorgung vorhanden ist. Und in Gegenden ohne Zivilisation ist es egal ob man jetzt 70 l oder 200 l in einen Graben oder Hecke laufen lässt. Das versickert schnell und in ein paar Tagen ist nichts mehr davon zu sehen.

Ich muss noch dazu sagen, dass bei uns die Fäkalien und das Abwasser durch die ständige Belüftung der Tanks,und auch durch die ständige Durchmischung, gewissermaßen biologisch vor geklärt sind, und dann beim abpumpen noch zusätzlich durch einen Zerhacker läuft. Geruch ist dann beim Entsorgen kaum mehr vorhanden.

Wir warten nicht darauf dass die Tanks voll sind, sondern entsorgen wenn sich eine Gelegenheit ergibt. Wir waren auch schon 2-3 Wochen unterwegs ohne zu entsorgen, und haben dann nach der Heimkehr entsorgt. Wir finden große Tanks praktisch. Man muss das Volumen nicht nutzen, ab im Falle des Falles kann man es nutzen.
Gruß Emil

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Re: Hubraum für den Mann, Wohnraum für die Frau

Beitrag von ALu » Fr 26. Mai 2017, 11:27

Zum Thema Tankgröße: so groß wie möglich, unsere sind zwischen 120l und 170l. Nachgemessen habe ich nicht :D

In den Grauwassertank habe ich ein 2mm Loch gebohrt, welches mit einer Schraube verschlossen wird. Wenn wir irgendwo in der Pampa stehen, wird die Schraube rausgedreht, und der Tank kann langsam leer laufen. Das ist in den Gegenden, in denen wir bisher unterwegs waren, kein Problem. Wo 10.000 Ziegen sind, macht das bisschen auch nichts aus.

Beide Tanks (Grau- und Schwarzwasser) werden über einen Zwei-Wege-Ventil und eine Zerhackerpumpe entsorgt. Am Ausgang der Zerhackerpumpe ist wieder ein Zwei-Wege-Ventil, mit dem das Grauwasser entweder zum Spülen in den Schwarzwassertank oder abgepumpt werden kann.

Wenn wir mal irgendwo länger stehen, kann man das Schwarzwasser auch in z.B. 10l Trinkwassergalonen pumpen und in eine Toilette kippen ... sieht nicht schön aus, aber wenn´s nicht anders geht ...

Ich habe inzwischen einen Schalter für die Zerhackerpumpe im Fahrerhaus. Der Ausgang zum Abpumpen ist ganz hinten am Fahrzeug. Somit kann man auch mal rückwärts an einen Busch fahren, abpumpen, und weiter gehts. Man muß nur vorher sicherstellen, daß auch der richtige Tank ausgewählt ist :oops: Alternativ kann ich auf den Ausgang einen normalen 20m Gardena Schlauch aufsetzen. Durch das Zerhacken ist alles so klein, dass nichts verstopft (wenn man das Spülen des Schlauches nicht vergisst :roll:)

Wenn ich nochmal bauen würde, würde ich evtl. die Umschaltventile elektrisch gesteuert bauen. Dann spart man sich das manuelle Umschalten. Allerdings sind diese Ventile nicht gerade billig, und die Lebensdauer kenne ich nicht.

Zerhackerpumpe: immer einen Service-Satz mitnehmen (Dichtungen, Messer, etc). Bei uns ist wahrscheinlich beim Bau eine kleine Schraube in das Waschbecken gefallen, die sich dann bis in den Senegal zur Zerhackerpumpe vorgearbeitet hat und dann ging nix mehr. Es macht keinen Spaß, in der Hitze unter dem Fahrzeug zu liegen, und die Pumpe auseinander nehmen zu müssen.
Gruß

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Re: Hubraum für den Mann, Wohnraum für die Frau

Beitrag von egn » Fr 26. Mai 2017, 11:38

Die Zerhackerpumpe für die Entsorgung ist ein echter Vorteil. Wir haben zwei je 7 m lange 3/4" Schläuche und haben die bei verschiedenen Gelegenheiten auch schon genutzt in ganz normale Toiletten entsorgt. Einfach Schlauch durch den Siphon schieben und pumpen.

Elektrische Ventile habe ich auch schon überlegt, aber die sind zu teuer und auch zu groß, so dass sich das für alle paar Wochen Entsorgung lohnt. KISS

Dies ist die ganze Technik:
IMG_7784.jpg
Zuletzt geändert von egn am Fr 26. Mai 2017, 11:43, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß Emil

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Re: Hubraum für den Mann, Wohnraum für die Frau

Beitrag von ALu » Fr 26. Mai 2017, 11:42

@Jan: Ich hab´ dich mal als KAT-Besitzer freigeschaltet, dann hast du Zugriff auf diverse Vorstellungs-Threads, in welchen einzelne Fahrzeuge / Umbauten vorgestellt werden.

Kofferlänge: meiner ist 640cm, mit Schräge. 650cm wären auch nicht zu viel.

Das Quad hängt außen, das würde ich nicht mehr so lösen. Ist einfach zu viel Dreck, der sich da trotz Plane hochsaugt. Bilder poste ich in meinem Vorstellungs-Thread ...

Lieber eine Lösung wie bei JStefan (zu Lasten des Böschungswinkels), oder doch den KAT 1 mit langem Radstand (die bekommst du wirklich gut in Holland) und das Quad komplett in den Koffer. Ein normaler KAT1 6x6 wird momentan nicht einfach zu bekommen sein. Allerdings würde ich heute lieber 1 oder 2 Roller statt eines Quads mitnehmen (wobei, wenn der Platz, mal da ist, man später auch wechseln kann. Quad und Roller sind in etwa gleich hoch.

Eine alternative Lösung habe ich bei Nelke und Frans gesehen (https://www.facebook.com/1world4travel/), leider gibt es davon wenig Fotos weil sie Streß mit dem Fahrzeugbauer haben und das meiste was das Fahrzeug betrifft offline genommen haben. Die schicken dir aber auf jeden Fall Fotos wenn du sie anmailst.
Gruß

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Re: Hubraum für den Mann, Wohnraum für die Frau

Beitrag von egn » Fr 26. Mai 2017, 11:44

Bei uns würde ein kleines Quad in die Heckgarage passen. Aber wir haben lieber unsere Fahrräder rein gepackt und werden diese noch durch Elektroscooter ergänzen. Treibstoff ist dann kein Problem. :lol:
Gruß Emil

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Re: Hubraum für den Mann, Wohnraum für die Frau

Beitrag von ALu » Fr 26. Mai 2017, 11:47

egn hat geschrieben:Die Zerhackerpumpe für die Entsorgung ist ein echter Vorteil. Wir haben zwei je 7 m lange 3/4" Schläuche und haben die bei verschiedenen Gelegenheiten auch schon genutzt in ganz normale Toiletten entsorgt. Einfach Schlauch durch den Siphon schieben und pumpen.
Einen 3/4" Schlauch hatte ich anfangs auch, das Handling war auf Dauer zu lästig. Nun kann an den 3/4" Ausgang des Umschaltventils auch eine normale Gardena Schlauchbox angeschlossen werden http://www.gardena.com/de/produkte/bewa ... 966609701/ , das klappt hervorragend (wenn man die Gardena-Stop-Anschlüsse durch normale Anschlüsse ersetzt, denn in den Stop-Anschlüssen sind kleine Gitter drin, die sich sofort zusetzen).
Gruß

Andreas

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Re: Hubraum für den Mann, Wohnraum für die Frau

Beitrag von egn » Fr 26. Mai 2017, 11:50

+1

Das ist auch eine gute Idee, aber das Entsorgen dauert halt deutlich länger.
Gruß Emil

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Re: Hubraum für den Mann, Wohnraum für die Frau

Beitrag von ALu » Fr 26. Mai 2017, 11:55

egn hat geschrieben:+1

Das ist auch eine gute Idee, aber das Entsorgen dauert halt deutlich länger.
Richtig. Dafür spritzt es weiter ... :lol: Aber keine Konkurrenz zum Rainmaster ...
Gruß

Andreas

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Re: Hubraum für den Mann, Wohnraum für die Frau

Beitrag von imodra » Fr 26. Mai 2017, 12:17

ALu hat geschrieben:...Richtig. Dafür spritzt es weiter ... :lol: Aber keine Konkurrenz zum Rainmaster ...
Ist bestimmt blöd wenn der Wind plötzlich dreht. :lol:
LG Thomas ;)

Klar ist das völlig sinnfrei, aber es macht einen Heidenspaß. :D

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Re: Hubraum für den Mann, Wohnraum für die Frau

Beitrag von Lake4200 » Fr 26. Mai 2017, 15:03

egn hat geschrieben:Übrigens, halte ich die 125 l Grauwasser für zu klein
Du hast recht. Ich habe noch einen Tank mit 50L hinzugefügt. Vielleicht bekomme ich noch einen weiteren unter.
Wolfgang hat geschrieben:und ich diesen Tank zu groß
Besser zu viel als zu wenig ;-)
ALu hat geschrieben:In den Grauwassertank habe ich ein 2mm Loch gebohrt
Coole Idee! Werd ich mir merken!

Ich habe alle Tanks so geplant, dass diese per Schwerkraft entleert werden. Ich wollte in dem Fahrzeug so wenig Technik haben wie möglich. Das ist so ein Grundprinzip von mir. Die Frischwasser Tanks sind frostsicher untergebracht. Die Schmutzwasser Tanks sind außerhalb untergebracht. Zur Not kann eine Tankheizung nachgerüstet werden.
ALu hat geschrieben:@Jan: Ich hab´ dich mal als KAT-Besitzer freigeschaltet
Ganz herzlichen Dank! Ich hoffe, dass dies auch ziemlich bald seine Berechtigung findet ;-)

Ein Quad scheidet bei mir aus. Ich möchte lieber etwas kleines handliches dabei haben. Ich habe aus China einen Yamaha E-Scooter der einfachsten Baureihe mitgebracht. Das Dingens läuft 50kmh und hat eine Reichweite von knapp 50km. Dabei ist es kleiner als ein handelsübliches Fahrrad. Sowas kommt hinten rein und wird per Solarstrom geladen. Evtl. würde ich mich noch auf ein kleines 2T Mopped einlassen. Mal sehen. Es muss irgendwie hinten in den Stauraum unter das Bett passen. (900mm Höhe)
ALu hat geschrieben:leider gibt es davon wenig Fotos weil sie Streß mit dem Fahrzeugbauer haben
Hört man leider immer wieder. Nur leider liest man so wenig über diese Probleme.

Viele Grüße aus Irland!
Jan

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Re: Hubraum für den Mann, Wohnraum für die Frau

Beitrag von Wolfgang » Fr 26. Mai 2017, 15:31

Ich habe alle Tanks so geplant, dass diese per Schwerkraft entleert werden. Ich wollte in dem Fahrzeug so wenig Technik haben wie möglich. Das ist so ein Grundprinzip von mir
.

Das hatte ich am Anfang auch so - nervte aber wenn du nicht immer der Schwerkraft wünschenswert in der Neigung stehen kannst das die Suppe auch rausläuft. Habe dann für den Grauwassertank eine Pumpe angeschlossen. Das ganze ist mit einer Heizung versehen da ein kurzes Stück Rohr doch im Frostbereich ist. Das ging nachträglich nicht anders.

Die Toilettenentsorgung erfolgte von Anfang an mit einer Pumpe. Anzumerken ist noch, dass wir eine Vakuumtoilette haben und keinerlei Chemie verwenden. Denke das ist bei Emil genauso. Auf Grund dessen ist es bei uns nichts anderes als das was der Bauer tonnenweise auf die Felder kippt, mit der Ausnahme das der Erzeuger des Produkts einmal tierisch und einmal menschlich ist.
@ Emil
HAst du nicht auch die Sealand Traveller? Und dann noch zusätzlich einen Zerhacker? Bei uns kommt die "Soße" sehr flüssig aus dem Tank.
Die Schmutzwasser Tanks sind außerhalb untergebracht.
Da wird so sein jenachdem wo du gedenkst dich aufzuhalten.

Wolfgang
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Re: Hubraum für den Mann, Wohnraum für die Frau

Beitrag von Lake4200 » Fr 26. Mai 2017, 15:57

Hallo Wolfgang,

Mein GülleTank ist so konstruiert, dass er direkt unter der Toilette sitzt. Die Toilette selbst hat bereits einen Zerhacker. Der Tank wird hinter dem Kotflügel (Hahah, dieses Wort in dem Zusammenhang...) relativ spitz nach unten zusammenlaufen, somit kann die Gülle gut ablaufen. Ich werde nochmal einen Gardena Anschluss dranmachen, damit man den Tank mal ordentlich durchspülen kann.

Um eine Tankheizung muss ich mich nochmal kümmern. Einfach ein Rohr von der Heizung mit einem extra Kreislauf durchlegen? Ist wohl der einfachste Weg oder?

Viele Grüße
Jan

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