Kurztrip mit dem Kat

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pshtw
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Kurztrip mit dem Kat

Beitrag von pshtw » Mo 25. Nov 2019, 22:07

Moin,
Aus gegebenem Anlass habe Junior und ich am Wochenende zum ersten Mal seit mehreren Jahren die Hütte wieder auf den Kat gestellt, das Kinderzimmer abgesattelt, und heute einen Kurztrip in den Berliner Speckgürtel gemacht.
Ein spargelbetrieb mit entsprechender Infrastruktur hat netterweise hier richtig aufgefahren und alle aufgenommen.
25 Berufskollegen aus dem Alten Land sind auch hier, deren schmalspurSchlepper waren auf Tiefladern, insgesamt sind nur auf diesem Camp 400 Trecker, woanders noch deutlich mehr, aus ganz Deutschland angereist.
Morgen früh um 4 Uhr geht's zum Brandenburger Tor, allerdings nicht mit dem Kat sondern mit dem Fendt, 5000 bis 10.000 Schlepper werden erwartet...
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Warum wir das machen hat er hier ganz gut verstanden :https://m.facebook.com/rtlwest/videos/4 ... 71%2F&_rdr
Gruß
Peter
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Re: Kurztrip mit dem Kat

Beitrag von pshtw » Mo 25. Nov 2019, 22:13

Fotos tot...
Jetzt noch mal die Fotos, dafür ist die Reihenfolge falsch rum :roll:
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Re: Kurztrip mit dem Kat

Beitrag von pshtw » Mo 25. Nov 2019, 22:16

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Zentralgestirn
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Re: Kurztrip mit dem Kat

Beitrag von Zentralgestirn » Mo 25. Nov 2019, 22:42

Sehr gut. Schön das ich ein klitze klein wenig dabei helfen konnte.

Euch viel Spaß und viel Erfolg.

Grüße Sebastian

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Re: Kurztrip mit dem Kat

Beitrag von pshtw » Mo 25. Nov 2019, 22:51

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Ja, Danke nochmal, blödes Abgasthermostat :roll:
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manny
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Re: Kurztrip mit dem Kat

Beitrag von manny » Di 26. Nov 2019, 09:17

Stecker gezogen und auf Masse gesetzt?


Dein KAT ist innen ja schmutziger als meiner :D
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Zentralgestirn
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Re: Kurztrip mit dem Kat

Beitrag von Zentralgestirn » Di 26. Nov 2019, 12:52

Jupp :D

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Re: Kurztrip mit dem Kat

Beitrag von pshtw » Di 26. Nov 2019, 14:03

Der hat zwei Jahre fast nur gestanden :whistle:
Und letzte innenreinigung hat noch die Truppe gemacht :whistle: :whistle:
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Re: Kurztrip mit dem Kat

Beitrag von midlifecrisis » Di 26. Nov 2019, 18:43

Und was steht morgen in der Zeitung?
"Einst friedlicher Protest eskaliert - Nazibauern stürmen Landeshauptstadt mit schweren Militärfahrzeugen und hetzen gegen..."


Als stark landwirtschaftlich geprägtes Dorfkind sollt ihr meinen Segen haben.
Ich wünsche euch nicht dass der "Journalist" der damals über Martins Havarie im Wald berichtet an eurem KAT vorbeiläuft. :)

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Re: Kurztrip mit dem Kat

Beitrag von pshtw » Mi 27. Nov 2019, 00:34

Vor dem Brandenburger Tor hatten sie ca 100 trettrecker hingestellt, direkt danach waren unsere Schlepper schon die Kleinsten.
Den Kat habe ich im Camp gelassen, obwohl er nicht weiter aufgefallen wäre, leistungsmäßig im Mittelfeld angesiedelt, 1050er Fendt, 400er Xerions, diverse unimogs aller Grösen, Allrad LKW und AgrarSZM.
Es sollen zwischen 10.000 und 15000 Fahrzeuge gewesen sein :shock: :dance:
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Re: Kurztrip mit dem Kat

Beitrag von A N D R E A S » Mi 27. Nov 2019, 13:17

Ja Peter, ihr seid aufgefallen!
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Re: Kurztrip mit dem Kat

Beitrag von manny » Mi 27. Nov 2019, 14:54

Ich bin mir ja nicht sicher was ich von dem Protest halten soll...

Was soll es denn bringen auf den Bundesstraßen tausende von Autofahrern die beruflich unterwegs sind oder nach der Arbeit zu ihrer Familie wollen zu schikanieren?

Welches Signal streut es wenn zu den Protesten mit den 400.000€ Riesenschleppern gefahren wird, und dann "gejammert wird" dass man seine Gülle nicht mehr dahin verteilen darf wo man will?

Ich meine klar, vieles heutzutage ergibt keinen Sinn, wie z.B. hier die Landwirte mit allerlei Vorschriften gängeln und gleichzeitig Niedriglohnländer der EU, wo man EU-Richtlinien mehr so als Richtlinie betrachtet, mit Subventionen zu überziehen, oder gleichzeitig mit Südamerika ein Agrar-Freihandelsabkommen zu schließen und hier die Standards immer höher zu setzten während da der halbe Regenwald brennt um mehr Flächen für Soja zu generieren...

Aber wenn man sich in den anderen Branchen umschaut wo ist es denn besser? Die Werft baut jetzt 2 Kreuzfahrtschiffe im Jahr, hat ihre eigene Belegschaft reduziert und in eigenen Subunternehmen untergebracht während tausende Wanderarbeiter schindern, zahlen ihre Steuern in Luxemburg und erwarten vom Deutschen Steuerzahler das er gefälligst die Infrastruktur ihren Bedürfnissen anpasst...

Kraftwerksbranche: (deutsche)Kessel und Anlagenbauer gibt es fast nicht mehr, Isolierer Gerüstbauer, Feuerfestbauer auch nicht, und Kraftwerksbetreiber sind außerdem eh alle Klimaverbrecher und haben dafür zu sorgen dass das Netz stabil ist falls mal mehr oder weniger Öko-Strom kommt. Die Emissionsgrenzwerte verschärfen sich auch regelmäßig, und haben jetzt ein Maß erreich wo sie eigentlich an der Bestimmungsgrenze liegen, Asche geht fast nur noch Unter Tage, die Grenzwerte auf Deponien sind teilweise niedriger als in der Düngemittelverordnung, geht so weit dass Kalksteinbrüche wenn sie das Zeug mal aufgeladen haben es nicht mehr abkippen können weil die Schwermetallgrenzwerte überschritten werden -Und Geld verdienen kann man mit normalem Strom eigentlich auch nicht mehr.

Transportbranche, -was soll man da noch sagen?! Wundert mich dass das überhaupt noch einer macht!

Und so oder so ähnlich geht es in jeder Branche einfällt weiter die mir einfällt...

Das passiert wenn man alle Handesschranken fallen Lässt und alles nur über Subventionen regeln will... -Zölle und Grenzen haben halt auch einen Sinn...
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Re: Kurztrip mit dem Kat

Beitrag von pshtw » Mi 27. Nov 2019, 16:36

Aber der Knackpunkt, den du vergessen hast: Bauern können nicht weg!!!
Die Industrie verlagert als erstes ihren Ort der Besteuerung, und wenn Ihnen der Rest nicht passt auch die Produktion, für die Hinterlassenschaften inklusive der ehemaligen Angestellten kommt die Allgemeinheit auf.
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Re: Kurztrip mit dem Kat

Beitrag von pshtw » Mi 27. Nov 2019, 16:47

Und das Argument mit dem Schlepper für 400000 € ist doppelt falsch: die allermeisten waren durchschnittliche Schlepper, ich habe nur den Xerion fotografiert wegen der Sonderlackierung und die LKW, weil hier ein Allrad Forum ist....
Außerdem ist so ein Schlepper ein verdammter Arbeitsplatz, der kostet eben Geld, du sitzt in deinem Kraftwerk ja auch nicht auf einer Clementinen Kiste und schickst Brieftauben los um das Ding zu steuern :D
Im übrigen ist es trotzdem ganz schön schwer, bei 1500 € Umsatz pro Hektar und 300 € Subventionen Schlepper für mehrere 100000 € zu finanzieren, das macht auch keiner freiwillig
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Re: Kurztrip mit dem Kat

Beitrag von manny » Mi 27. Nov 2019, 17:28

Bitte nicht angegriffen fühlen, wollte damit hauptsächlich sagen, dass in dem Land in dem man gut und gerne lebt in vielen Branchen am Arsch ist, und der so verspottete Ausdruck "früher war alles besser" in nicht wenigen Teilen zutrifft.

Und ja so Anlagen für Kraftwerke kosten auch ein Vermögen, und wenn die Genehmigungsbehörden, Vogelkundler, Eidechsenbeaufragter……. und Statiker (die heute anscheinend eher schätzen als rechnen) mit ihren ganzen Ängsten, Bedenken, Sicherheiten etc. fertig sind dann kostet es das vierfache, was natürlich nicht bedeutet dass die Betriebsgenehmigung bei konformen Betrieb auch Bestand hat --> siehe Atomkraft, Kohlekraft, Hambi….

Und eins ist in dem Zusammenhang nicht zu vergessen, ihr Kämpft gegen Moralherrenmenschen, die sind nämlich für Klimaschutz, Nachhaltigkeit, Gewässerschutz, Insekten, Biodiversität, die Kinder, und vieles mehr! -Ihr wollt bloß eure Existenz, da muss man dann für die gute Sache eben auch mal zurückstecken ;)

Das Problem ist ja auch gar nicht dass man hierzulande alles schön und sauber haben will, das Problem ist vielmehr dass in dem weltweiten Haifischbecken in dem wir uns befinden alle Schutzmechanismen rücksichtslos abgebaut wurden und werden und alle nach unterschiedlichen Spielregeln spielen, da helfen dir die 300€ Subventionen auch nicht mehr... -Aber man hat sich ja drauf geeinigt dass der Verbraucher Schuld ist, der weiß schließlich gute Lebensmittel nicht zu schätzen wenn er nach 10 Stunden Arbeit im Personalleasing bei Netto nur Bodenhaltungseier einkauft... -Als wenn der Verbraucher ne Wahl hätte!
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Re: Kurztrip mit dem Kat

Beitrag von manny » Mi 27. Nov 2019, 17:31

pshtw hat geschrieben:
Mi 27. Nov 2019, 16:36
Aber der Knackpunkt, den du vergessen hast: Bauern können nicht weg!!!
Die Industrie verlagert als erstes ihren Ort der Besteuerung, ...
Es gibt nicht nur DIE INDUSTRIE, es gibt auch noch was zwischen den Investoren und den Bauern. -die können auch nicht mal schnell weg, zumal die Mitarbeiter auch nicht mal eben schnell weg können.

Alle hängen wir direkt oder indirekt am Zipfel der Banken, dafür sorgt das System.
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Re: Kurztrip mit dem Kat

Beitrag von uLuxx » Mi 27. Nov 2019, 18:53

.... uuuuuund willkommen am Grantler-Stammtisch.

Nicht alles kann man mit Reduktion aufs Einfache lösen. Bei nem 4x4 macht das Sinn, in der immer komplexeren Welt eher nicht.

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Re: Kurztrip mit dem Kat

Beitrag von pshtw » Mi 27. Nov 2019, 20:33

Ich zumindest grantle nicht, ich hab nur Fotos gezeigt, erklärt wo ich war und angerissen warum ich persönlich der Meinung war, dort sein zu müssen... :naughty:
Ansonsten kannst Du unbesorgt sein, dass ich auch mit komplexeren Zusammenhängen fertig werde.
Das Problem ist momentan die allgemeine Tendenz in der Debatte auf wissenschaftliche Fakten zu verzichten und zu vereinfachen, zu verzerren oder glattweg zu lügen, um vom uninteressierten, leicht abzulenkenden Publikum entweder Likes, Spenden oder Wählerstimmen zu bekommen.
Guck mal:
https://youtu.be/EQHDevQATeo
...ihr Staatssekretär Flachsbarth war Chef vom NaBu, die sind jetzt an den Hebeln
Jetzt den dazu:
https://www.facebook.com/10000318468203 ... =n&sfns=mo
...doch ziemlich komplex, hinter der Spendenkampagne :whistle:
Gruß
Peter
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Re: Kurztrip mit dem Kat

Beitrag von fips » Mi 27. Nov 2019, 21:15

@ Peter:
Ich habe erst letztens mit einem Futtermittelhändler über das Thema gesprochen. Was sind Eure konkreten Erwartungen an die Politik, worauf legt ihr Wert bei der Bevölkerung/ Gesellschaft?

Wir haben demnächst einen Diskussionsabend mit dem Thema Öklogie und Ökonomie.
Gruß Sven

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Re: Kurztrip mit dem Kat

Beitrag von pshtw » Mi 27. Nov 2019, 21:21

Moin,
Ich glaube das sprengt hier etwas den Rahmen und passt auch nicht wirklich zum Forum....
kann aber trotzdem nicht widerstehen, deshalb hier meine kurze, WhatsApp taugliche Sicht der Dinge, das habe ich da vor ein paar Tagen mal geschrieben auf dieselbe Frage:

"Wir produzieren hier mit zum Teil hohen persönlichen Aufwand die sichersten Lebensmittel der Welt, mit den härtesten Auflagen überhaupt, müssen dabei aber mit dem ganzen verdammten Weltmarkt konkurrieren🙄
Die Käfigeier haben wir nach Tschechien outgesourct, die Kühe stehen in Argentinien zu Tausenden in Ferchen und scheißen ungeregelt in die Pampa und dass Soja für den Veggie day kaufen wir vom Brasilianer der dafür den restlichen Regenwald abbrennt. Der Chinese kauft halb Afrika auf und benutzt das als erweiterte Speisekammer, ohne sich um überhaupt irgendwelche Vorgaben zu scheren ...
Und die paar bekloppten die hier trotzdem noch was versuchen, die sitzen den halben Tag am Schreibtisch für die Dokumentation, um an die läppischen 114 € von jedem deutschen Verbraucher zu kommen....
Die deutsche Politik und große Teile der schlecht informierten deutschen Gesellschaft möchten hier Bullerbü haben, dafür aber nicht bezahlen und trotzdem so weiter so billig fressen wie vorher🤷🏼‍♂"

Soweit meine verkürzte, platte Sicht der Dinge.
Jetzt kann Alu hier auch zumachen, ich werde das Thema ruhen lassen, versprochen!
Gruß
Peter
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Re: Kurztrip mit dem Kat

Beitrag von midlifecrisis » Mi 27. Nov 2019, 21:36

@Peter
Bricht sich bitte dein Versprechen.
Es mag nicht zum Forum passen, aber zum Thema.
Und ein Blick über den Tellerand schadet keinem - wird ja keiner zum Lesen gezwungen.


Im Prinzip sind die 114€ ja keine Subvention für den Bauer, sie subventionieren am Ende die Lebensmittel der Verbraucher.
Ich habe von einige Landwirten gehört dass es ihnen am liebsten wäre wenn die Subvention gestrichen wird, wenn stattdessen der Import von Lebensmitteln anders gehandhabt würde, dann juckt das keinen.

Subvention für alle deutschen Bauern weg = alle gehen mit den Preisen Hoch. Der Verbraucher darf seine 114€ + kalkulatorische Aufschläge dann zu den Händler tragen und der Bauer spaart sich den Papierkram und die ständigen Rechtfertigungen.

Mir ist schon klar das ich das daraus resultierende Problem in einen kleinen Nebensatz gepackt habe. Deshlab würde mich schon interessieren was du dazu sagst.

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Re: Kurztrip mit dem Kat

Beitrag von pshtw » Mi 27. Nov 2019, 21:39

:hand: :hand: :shhh: :shhh:
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Re: Kurztrip mit dem Kat

Beitrag von fips » Do 28. Nov 2019, 09:06

Peter, weiteres gerne über PN.
Gruß Sven

uLuxx
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Re: Kurztrip mit dem Kat

Beitrag von uLuxx » Do 28. Nov 2019, 09:53

pshtw hat geschrieben:
Mi 27. Nov 2019, 20:33
Ich zumindest grantle nicht, ich hab nur Fotos gezeigt, erklärt wo ich war und angerissen warum ich persönlich der Meinung war, dort sein zu müssen... :naughty:
Ansonsten kannst Du unbesorgt sein, dass ich auch mit komplexeren Zusammenhängen fertig werde.
Das Problem ist momentan die allgemeine Tendenz in der Debatte auf wissenschaftliche Fakten zu verzichten und zu vereinfachen, zu verzerren oder glattweg zu lügen, um vom uninteressierten, leicht abzulenkenden Publikum entweder Likes, Spenden oder Wählerstimmen zu bekommen.
Guck mal:
https://youtu.be/EQHDevQATeo
...ihr Staatssekretär Flachsbarth war Chef vom NaBu, die sind jetzt an den Hebeln
Jetzt den dazu:
https://www.facebook.com/10000318468203 ... =n&sfns=mo
...doch ziemlich komplex, hinter der Spendenkampagne :whistle:
Gruß
Peter
War gegen niemand persönlich gerichtet oder gegen einen speziellen Kommentar.
Ich wollte nur mit etwas Ironie auf das Problem aufmerksam machen das bei solchen Themen schnell kommt: Viel halbwissen von Außenstehenden, die Sehnsucht nach schnellen einfachen Lösungen usw. Populismus halt.
Mir ist schon klar, dass hier einige sehr wohl die Problematik überblicken, wahrscheinlich sogar mehr als ich. Und nicht jeder kann wie ich es mache, fast ausschließlich bei Direktvermarktern der Umgebung und Bio einkaufen. Ich kann mir das auch nur leisten, weil ich/wir eben wenig Fleischliches esse und weiß dass ich im Winter primär Kohl, wenige Salate und Obst das Lagerfähig ist kaufen kann wenn ich regional beziehen will.

Meine Meinung ist, dass auch in der Landwirtschaft vieles möglich wäre, nur gibt es mächtige denen das aktuelle System mehr passt. Die Agrargroßbetriebe, denen geht ja vieles am A vorbei und die kleinen Bauern haben den Mist. Ich glaube dass viele von denen ganz anders wirtschaften könnten und auch würden wenn man die passende Umgebung schaffen würde. Aber da versagt die Agrarpolitik halt schon lange. Wäre das "von oben" besser gesteuert und auch Landwirtfreundlich ausgelegt, wäre eine nachhaltige Landwirtschaft wohl für die meisten bezahlbar (und nicht wie heute bei Bio etc. doch noch eher teurer und damit nicht für jedermann) und in einem fruchtbaren Land wie Deutschland wohl auch kein Problem.

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Re: Kurztrip mit dem Kat

Beitrag von manny » Do 28. Nov 2019, 09:59

Ich kann alle letzten Antworten unterschreiben, bloß gegen den Schubser in die Popuismusecke verwähre ich mich, denn grade dieser Schubser zeigt mir dass derjenige grade nicht alle Zusammenhänge berücksichtigt und sich die Welt schön redet.

Denn es ist nicht alles gut so wie es ist. Und es sind auch keine Naturgesetze die hier gelten, es sind Gesetze von Menschen-->Vertretern-->Politikern-->die Interessen Umsetzen.

Wir leben hier, wie unsere Kanzlerin in letzter Zeit mehrfach ausführte, in einer "marktgerechten Demokratie". Und den Markt regulieren um z.B. eigene Landwirte, Handwerker, Arbeiter etc. vor weniger regulierten Märkten zu schützen ist eben nicht Marktgerecht!


Man erinnere sich nur an die TITIP Debatte -was war man da gleich wieder für ein Rechtspopulist wenn man gegen zügellosen Freihandel war...

-und nu?! -Trump sagte (wie vor der Wahl versprochen) nix da, das ist gegen die Interessen der amerikanischen Arbeitnehmer. Und unsere marktgerechte Demokratie macht dann halt andere Freihandesabkommen.
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