Gerade im Tschad

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otto
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Gerade im Tschad

Beitrag von otto » Mo 29. Feb 2016, 23:50

Guten Abend alle zusammen aus Ndjamena/Tschad,
vorweg etwas zum Einstimmen: Heute hatten wir 42°C, morgen soll es noch ein Grad wärmer werden.
Da ich noch nicht viel im Forum gepostet habe, eine kurze Vorstellung:
1976 war ich das erste Mal mit dem Rucksack in Afrika unterwegs - Ägypten, Sudan, Tschad und Kamerun. Und seit 1980 habe ich mehr Zeit in Afrika verbracht als in Deutschland. Seit 12 Jahren biete ich Afrikareisen zwischen Marokko und Kapstadt im 4x4 Truck an (brummi-tours). Die erste Reise in einem DB 1833, war definitiv kein geeignetes Fahrzeug. Dann hatte ich Laufe der letzten 10 Jahre 3 Magrirus 170D11 vom THV. Umgebaut für 12 Sitze, 600l Diesel und 600l Wasser. War sehr zufrieden, vor allem mit den Deutz Motoren. Lediglich der sehr fragile Aufbau machte nach einiger Zeit Probleme. Ist definitiv nicht für längere Reisen bei voller Gewichtsauslastung auf schlechten Pisten gemacht. Trotzdem, mit einem hatte ich neben 130 000 km Afrika auch 2 x den Kongo-Kinshasa durchquert, jeweils 2500km. Da war ich wieder vor allem vom Deutz Motor begeistert.
Als die beiden im ständigen Gebrauch stehenden Trucks langsam auseinander fielen (einer war im Westafrika Einsatz, der andere im Südlichen und Zentralen Teil unterwegs), verkaufte ich sie und hatte dabei schon einen Kat als neues Fahrzeug im Sinn. Ein 8x8 kam von vorneherein nicht in Betracht ( auf vielen Berg- und Buschpisten sowie in Städten ist so ein Koloss nicht zu bewegen).
Der 6x6 gefiel mir auch nicht (Turbomotor), also mußte es ein 4x4 sein. Vor allem , als ich einen KAT 4x4 der UN im Kongo sah. So locker wie der sich auf den schlechten Pisten bewegte - die Liebe war geboren.
Im Frühjahr 14 fand ich bei einem Hubschrauber Transport Bataillon ein schönes Teil, kein Rost, MES 2004, seitdem gerade mal 6000 km, Ich kaufte ihn "ungehört" und habe scheinbar einen Glücksgriff gemacht. Heute sind 29.000km auf dem Tacho.
Nach dem Umbau bei einer Karosseriefirma baute ich ihn weiter aus. Letztendlich sehr spartanisch. Ich verwendete die stabile Pritsche als Grundstuck und lies darauf ein stabiles Rahmengestell schweißen, aus dem ich mit 12 mm Multiplexplatten einen geschlossen Aufbau machte. Als Fenster wurden herausnehmbare Scheiben aus 6mm Makrolon genommen.
Mitte September ging es los. Marokko, Mauretanien, Mali, Burkina Faso, Ghana, Togo, Benin, Nigeria, Kamerun, Tschad.
Pannen bis jetzt:
- nach 4000km lies sich nach Schweißarbeiten am Truck (Zusatzboxen in Marokko gefertigt) der Seilzug des "Noteinschalter" nicht mehr bewegen. Ein Anruf bei Marcel (nochmals vielen Dank!) löste das Problem ganz schnell.
- nach 7000 km funktionierte der Absteller nicht mehr (staubige, wellige Piste). Der Motor mußte durch Anheben des Gaspedals abgestellt werden. Nach Reinigen des Fußschalters mit Druckluft und vielen Bitten hat sich das aber wieder quasi selbst repariert. Der selbe Fehler tauchte unter ähnlichen Bedingungen noch 2 oder 3 mal kurz auf, verschwand aber dann wieder von selbst. Mein KAT wird langsam zum Lebewesen, Wunden heilen von selbst...
- Ja, und Reifenpannen: 4x einen Platten, davon 3 völlig ruinierte Reifen. Einige Umdrehungen des platten Reifen an den sicheren Straßenrand und die Karkasse ist absolut Schrott. Wer nicht genug Reserve hat, bzw. in einem Land ist, wo es keine 14.00.r 20. gibt, darf keinen Meter mehr fahren!!!
- Der erste Platten, ok. Auf einer im Bau befindlichen Piste führ ich rechts ran, übersah ein 2 cm dickes und 10 cm hohes Stück Baustahl, das als Markierung in die Piste getrieben war. Herzschuß - tot im selben Moment.
- 2. Platten am folgenden Tag; Ich fuhr Tempo 60km/h mit Luftdruck (kalt) 4,5 in Mauretanien, Mittagshitze, über 45°C. Der Reifen müsste durch die Hitze ca.5. 5 bar gehabt haben. Kurzer Pipi-Stop. Kurze Sichtkontrolle der Reifen, alles ok. Beim Einsteigen sehe ichs, hinten links ein Platten. Wahrscheinlich hat sich der Reifen durch den 10 minütigen Halt auf dem extrem heißen Asphalt so aufgeheizt, dass der Schlauch geplatzt ist Das Teil war von 2006). Habe dann den Luftdruck in allen Reifen um ein Bar erhöht.
- 3. Platten im Tschad. Ein Reifen, den mal an einem großen Stein gequetscht hatte und der dadurch eine Längsriss bekam, fing plötzlich an, Luft zu verlieren (ich fahre Schlauchreifen!). Zum Glück in einem Dorf mit Reifenservice. Der Wechsel dauerte eine Stunde. Der, der die Schrauben an der Felge anzog sah aus wie der Legionär "Haudraufundschluss" bei Asterix und Obelix. Hoffentlich krieg ich die wieder auf, dachte ich noch...
- 4 Platten. Nach 30 km kurzer Halt, Sichtkontrolle des gewechselten Rades, alles ok. 10 min. später: In den Augenwinkeln sehe ich links im Rückspiegel leichten Rauch. Gibt's das? Halte an - und der Reifen ist schon völlig verdreht und absolut im A...
- Kurze Meinung zu den Postings bzg."Was ist gefährlicher , Platzer vorne oder hinten?" Hintern merkt man sie kaum, gerade auf schlechtem Teer rumpelt es sowieso. Panne vorne: Bei einem Reifenplatzer vorne verreist das Lenkrad schlagartig scharf auf die Seite des geplatzten Reifens. Selbst erlebt bei einem Merkur Saturn mit 12.00 r 20 120 Sack Maniok und 10 Passagieren oben drauf.Gefahr: Man kann im Graben landen oder im Gegenverkehr. Vor allem, da unsere Servolenkung noch weitaus mehr Kraft verlangt als bei modernen LKWs. Beschädigte Reifen nie an der Vorderachse lassen! - Der Reifenschaden am KAT war wohl auf einen Montagefehler in Mauretanien zurückzuführen.
- Verbrauch Autobahn , Tempo 80-90 km/h ca. 38 l , na ja, er hat halt Durst
- Verbrauch im Schlafmodus, Tempo 50-60 km/h auf guten Teer, 34l . - Langsam fahren bringt also kaum was.
- Verbrauch in 50% teils schwerem Gelände, Sand (Ennedi), 50% Teerstraße 48 Liter
- Motoröl: anfangs 5l /1000 km dann runter bis auf ca, 1,5 l /1000 km - das ist top. Ich mache jetzt den ersten Ölwechsel nach 23000km - nicht schimpfen. Es war gutes ÖL in der Deutz Qualität DQC III - 10. Laut Deutz Tabelle, muss das Öl dieser Qualität und bei diesem Motor erst nach bis zu 25000 km gewechselt werden, Wenn ich die Tabelle richtig verstanden habe... Außerdem hatte ich in der Zwischenzeit 35l Öl nachgefüllt. Rein rechnerisch wurde der gesamte Ölhaushalt also schon mal gewechselt. Der Motor qualmt nicht, braucht kaum Öl, hat Power, alles Anzeichen das sich der Motor Pudelwohl fühlt.
Ja und jetzt komme ich zum eigentlichen Kern, zu dem was ich sagen wollte:
Seit 3 Tagen sind wir wieder in Ndjamena zurück, nach einer 3 Wochen Reise in den Ennedi: G I G A N T I S C H: Wir haben mit unseren Katzen einen der besten Allrad LKWs der Welt. Mit bis zu 14 Tonnen und Luftdruck zwischen 2 und 3 bar (!) schob er sich Dünen hoch, um die ich mit meinen 170D11 aus Erfahrung einen weiten Bogen gemacht hätte. Im richtigen Gang und kurz bevor die Drehzahl im Keller ist, kommt dann der Wandler zum Einsatz und das gibt ihm wieder Power. Die Temperatur war meist im oberen grünen Bereich. Nur 2x war sie für kurze Zeit leicht ins Orange gewandert. Ich liebe die Deutz Motoren!
Ich bin schon 1983 mit meinem ersten Deutz (THW Merkur)und später in Zaire, mit einem 8 Zylinder Saturn unterwegs gewesen, habe ca 350.000km mit den 3 THWs gemacht, war mit Motorrädern und 4x4 aller Art unterwegs. Aber so eine Begeisterung beim Fahren hatte ich kaum vorher erlebt.
Zwar sandeten wir auch ein paar Mal ein. Aber oft ging es nach wenigen Minuten weiter: Ein kurzer Freischaufeln der Spur, beide Sperren rein und im Rückwärtsgang wieder zurück und eine andere Spur wählen. Mit weniger Luft als 2 bar sind wir nie gefahren, auch nicht nach Einsanden in Dünen. Ich habe genug von Reifenpannen. Außerdem hatten wir einen Top Guide dabei. Er zeigte mir immer den Weg ziemlich weit oben im Dünenbereich, da wo der Sand hart ist. Das zu Wissen bzw. zu Sehen ist eine Kunst, die man wohl nur einigermaßen beherrscht wenn man mindestens 8 Monate im Jahr in der Wüste unterwegs ist. Wir Europäer können da nur mehr oder weniger gut versuchen, etwas von den Jungs zu lernen. Die LKW Fahrer hier in der Wüste fahren ihre schweren Trucks mit 3 bar. 2 bar gibt's nur, wenn eingesandet ist.
Wir hatten im Ennedi wunderbare Landschaften gesehen, konnten in eiskalten Süßwasser Seen baden wie in salzigen und extrem salzigen Seen.3 Auf der Rückfahrt durcg den Bahr el Ghazal hatten wir 2 Tage sehr starken Harmattan (der "Winterwind" ). So schlimm und so lang war er schon seit Jahren nicht mehr, meinte Hamid, unser Guide.
Eigentlich wollte ich gleichzeitig auch noch Bilder hier reintun, aber das klappt momentan nicht. Ich werde versuchen, es morgen nachzuholen-falls das Netz noch funktioniert.
Eine gute Nacht
Otto aus dem Tschad.

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supi532
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Re: Gerade im Tschad

Beitrag von supi532 » Di 1. Mär 2016, 00:32

Na das nenne ich mal einen schönen Bericht ;) :clap:

Jörg
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manny
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Re: Gerade im Tschad

Beitrag von manny » Di 1. Mär 2016, 09:18

Ja echt super!

Bilder wären natürlich das I-Tüpfelchen ;) :whistle:
Wer später bremst ist länger schnell...

Mein Fuhrpark:
BMW 320D Touring E46 Bj 2003
KTM EXC 525 Bj 2007 --> Geklaut am 6.09.2017 ;-(
MAN KAT 7t Mil GLw 462
MAN KAT 5t Mil GLw 461
MAN F2000 19.604FLT Bj 99

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JStefan
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Re: Gerade im Tschad

Beitrag von JStefan » Di 1. Mär 2016, 16:20

Weiterhin toi toi toi... Das braucht es neben einem verlässlichen LKW:-)


1 Reise, 2 Menschen, 3 Achsen, 4 Pfoten, 6 Jahre.... www.tvware.de
Wer wie was wo? www.tvware.eu

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luchti
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Re: Gerade im Tschad

Beitrag von luchti » Di 1. Mär 2016, 22:10

bei diesem Bericht kann man ja richtig "mitfiebern" und bekommt gleich Lust auch loszufahren ...

Alszeit gute Fahrt !

Grüße
Mathias

kat8x8mover
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Re: Gerade im Tschad

Beitrag von kat8x8mover » Di 1. Mär 2016, 23:44

Hi Otto
Toller und informativer Bericht.
Macht irgendwie an!
Weiter gute Fahrt
LG
Jogi

otto
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Re: Gerade im Tschad

Beitrag von otto » Mi 2. Mär 2016, 10:06

Grüß Gott aus dem Tschad.
Gestern gabs am Abend kein Internet mehr. Inzwischen habe ich die Technik mit dem neuen Programm etwas kapiert und versuche nun mal, die ersten Bilder hochzuladen. Bin gespannt...
Grüße Otto
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otto
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Re: Gerade im Tschad

Beitrag von otto » Mi 2. Mär 2016, 10:42

Hallo aus dem Tschad.
Das hat ja gut geklappt mit den Bildern hochladen. Sie sind etwas trüb, zum einen weil bei den "Trüben" ein sehr strker Wind wehte, zum anderen, weil sie von ca 5 MB/Bild auf -je nach Bild - 50 - 90 KB reduziert wurden.
Jetzt kommt der zweite Teil. Kommentare spare ich mir in den meisten Fällen, Bilder sprechen am besten für sich.
Grüße Otto
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Das bin ich, beim windgeschützen Essen im Koffereingang
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otto
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Re: Gerade im Tschad

Beitrag von otto » Mi 2. Mär 2016, 10:59

Und noch mal Grüß Gott aus dem Tschad.
Ich teile die Bilder auf mehrere Postings, damit die Übermittlung einfacher klappt.
Grüße Otto
Ps. Die meisten Bilder stammen nicht von mir, sondern von Heiko, vielen Dank noch mal, Heiko!!
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Das ist übrigens Heiko, der Bilderspender
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Da liege ich noch drunter. Nach einer stürmischen Nacht mit viel Sand. In den Zelten sah es auch kaum besser aus.
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Durch diesen breiten Dünengürtel mußten wir auch. Das Bild entstand, nachdem wir zu Fuß die beste Durchfahr ausgekundet hatten
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Speed5
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Re: Gerade im Tschad

Beitrag von Speed5 » Mi 2. Mär 2016, 12:59

Tolle Bilder!

Danke dafür :clap: :clap: :clap:


Gruß Michael
Der Tod hing die Sense an den Nagel und stieg auf den Mähdrescher, denn es war Krieg.

Ich liebe es, wenn der Wahnsinn die Kontrolle übernimmt und lachend an der Vernunft vorbei rauscht. Huuuiiiiiiiiiiiiii


http://www.dickschiff-treffen.de/

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Jagdwolf
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Re: Gerade im Tschad

Beitrag von Jagdwolf » Mi 2. Mär 2016, 17:59

Danke für die vielen Bilder.
Da bekomme ich direkt Fernweh.

Gruß Richard

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Re: Gerade im Tschad

Beitrag von otto » Mi 2. Mär 2016, 22:55

Grüße aus dem Tschad.
Danke für die positiven Feedbacks. Morgen fahren wir weiter in den Zakouma Nationalpark und dann weiter nach Kamerun. Einen Wilan Anschluß werde ich bis Yaounde wohl kaum haben. Also bitte nicht wundern, wenn ich auf ev. Fragen nicht antworten werde. Wir haben jetzt noch gute 30°C. Die Bierflaschen hier haben die symphatische Größe von 0, 66 l, das Bier ist kalt und schmeckt sehr gut. Ich werde jetzt n och meins ausdrinken und dann in die Falle gehen. Wir sind z.Zt. im Gästehaus der katholischen Mission in Ndjamena. Habe selten so lustige Schwestern gesehen wie hier - vor allem, wenn man ihnen aus Bier ausgibt - (gibt`s an der Rezeption zu kaufen).
Guten Nacht
Otto

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supi532
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Re: Gerade im Tschad

Beitrag von supi532 » Do 3. Mär 2016, 12:18

Super Bilder!!

Vielen Dank

Jörg
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petra
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Re: Gerade im Tschad

Beitrag von petra » Do 3. Mär 2016, 13:30

Da sitzt man hier im Büro in der Mittagspause, draussen 5 Grad, wolkig und sieht sich solche Bilder an.
Da frag ich mich: WAS HAB ICH FALSCH GEMACHT????

Cooler Bericht, geile Bilder - wie man hier in Deutschland sagt.

Viele Grüße
Petra
Nach der Reise ist vor der Reise

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A N D R E A S
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Re: Gerade im Tschad

Beitrag von A N D R E A S » Do 3. Mär 2016, 14:45

otto hat geschrieben:Grüße aus dem Tschad.
...Die Bierflaschen hier haben die symphatische Größe von 0, 66 l, das Bier ist kalt und schmeckt sehr gut. Ich werde jetzt n och meins ausdrinken und dann in die Falle gehen...
Guten Nacht
Otto
Dann kommt ihr ja bald in die Gegend, wo das Bier "Simba" oder "Zambesi" heißt :mrgreen:
A N D R E A S

otto
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Re: Gerade (noch) im Tschad und jetzt in Windhoek

Beitrag von otto » Mo 27. Jun 2016, 20:04

Einen schönen Abend zusammen.
Das Wetter: trocken, es herrscht seit längerem Wassermangel. Autowaschen ist nicht mehr. Tagsüber ca 25°C, kühler Wind. Gestern Nacht hatten wir -2° C .
Alu hat inzwischen Windhoek verlassen - mit seinen 16ern. Auch bei mir sind neue drauf, die guten aus dem Reich der Mitte, noch im Tschad gekauft.
Hier in Namibia, wie übrigends auch in mehreren Ländern Afrikas sind KAts anzutreffen. Entweder im Dienst der UN (DR Congo), von Hilfsorganisationen oder bei den verschiedenen Armeen (Mali, Benin, Namibia ...)
Es gibt in Windhoek eine Werkstatt, bei der Armee-Kats gewartet werden - der Chef spricht deutsch. Für Interessierte: die Werkstatt heist " Mast - Garage" und ist in der "New Castle Road" im Industriegebiet Nord, gleich neben dem Campingausstatter "Cymot".
Da bei mir nach 30000 km ein Getriebeölwechsel nicht verkehrt wäre, hatte ich dort angefragt, ob sie wechseln und was sie wechseln. Die Antwort war eindeutig. Laut Empfehlung der Beratergruppe der Bundeswehr, die hier die Namibia Armee berät, wird ein "HD30 ZF" genommen. Dieses Öl stammt von der deutschen Mineralölfirma Fuchs, die in Südafrika und Namibia groß im Markt ist. Ob das Öl genau so lautet wie ich es geschrieben habe oder ob auf der Rückseite lediglich eine Freigabe von ZF vorliegt, versuche ich noch herauszubekommen.
In 4 Wochen werde ich wieder in Deutschland sein und dann einen kurzen Bericht über den 2. Teil der Reise einstellen - vom Tschad nach Namibia .
Einen schönen Abend
Otto

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ALu
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Re: Gerade im Tschad

Beitrag von ALu » Mi 29. Jun 2016, 17:46

Dann werde ich in den nächsten Tagen mal die Mast Garage aufsuchen. Zu Cymot wollte ich eh mal. Gruss aus Keetmanshoop

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Gruß

Andreas

Namib
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Re: Gerade im Tschad

Beitrag von Namib » Mi 29. Jun 2016, 20:42

Ich habe in meinem vorigen OAF 6x6 auch nur "normales" SAE30 Öl im Getriebe verwendet.
Von den Südafrikanischen Experten so empfohlen.
Ingo
Ingo von Boetticher
+27 79 921 1187
Südliches Afrika

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Schlappmüller
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Re: Gerade im Tschad

Beitrag von Schlappmüller » Fr 1. Jul 2016, 20:46

Super geniale Bilder !!!!!! Danke dafür und allzeit gute Fahrt !!!

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