Anleitung für Dummies bei RoRo Fähren

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ALu
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Anleitung für Dummies bei RoRo Fähren

Beitrag von ALu » Do 4. Feb 2016, 11:16

Moin zusammen,

meine derzeitige Planung sieht vor, den KAT per RoRo nach Namibia zu verschiffen, per Landweg hat es ja leider nicht so ganz geklappt. Der KAT wird im Hafen abgegeben, und dann von einem Mitarbeiter auf das Schiff gefahren. Selber drauffahren darf man wohl nicht. In Namibia dann dasselbe beim Entladen.

Da der eine oder andere schonmal seinen KAT verschifft hat, gibt es bestimmt auch Erfahrungen diesbezüglich. Deshalb meine Fragen:

1.) Hat jemand von euch schon einmal eine Kurz-Anleitung gemacht, wie der KAT zu bedienen / fahren ist? Was sollte die beinhalten? Ich möchte eine in Englisch in´s Fahrerhaus hängen, für alle Fälle mit meiner Handynummer.

2.) Wie bereitet ihr in einem solchen Fall den KAT / Fahrerhaus vor? Sicherungen für die Sperren rausnehmen bzw. die Sperren deaktivieren ist klar. Evtl. auch den Not-Aus Schalter deaktivieren, denn wenn der mal aktiviert ist, kriegen die die Sicherung bestimmt nicht wieder rein. Alle anderen Schalter an denen man rumspielen und was kaputtmachen kann (z.B. Dieselpumpe, Heizung) werde ich sicherheitshalber auch deaktivieren. An was sollte ich noch denken?

3.) Habt ihr sonst noch Tips bzgl. Verschiffen ?

Danke schonmal vorab für euer Feedback

NB:

Bei Seabridge (die verschiffen mit Wallenius Wilhelmsen direkt von Europa nach Südafrika) dürfen absolut keine persönlichen Gegenstände im Koffer sein (also keine Klamotten, Nahrungsmittel, Konservendosen, Elektronik, etc) und der Schlüssel für den Koffer und die Staukästen muss mit abgegeben werden. Der Schlüssel hängt dann wohl am Zündschlüssel im offenen Fahrerhaus (meine Vermutung, sagen konnte mir das keiner). Ein Grund für mich, nicht mit Seabridge nach Südafrika zu verschiffen.

Es gibt eine Verbindung von Europa nach Namibia, bei der nur ein einziger Hafen in Westafrika angelaufen wird (Tema in Ghana). Persönliche Gegenstände etc. dürfen im Fahrzeug sein, der Schlüssel für Koffer, Staukästen etc. muss nicht mitgegeben werden. Ich hoffe mal, dass das in der Praxis dann tatsächlich so ist, und werde berichten.
Gruß

Andreas

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4x4-6x6
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Re: Anleitung für Dummies bei RoRo Fähren

Beitrag von 4x4-6x6 » Do 4. Feb 2016, 11:38

Moin,

es gibt jemanden in Bockenem (Hi) , der schon einmal so einen Magirus nach Island verschifft hat.

Dieses Jahr soll es ein KAT sein.

Seinerzeit war es kein Problem.

Ich kenne aber auch einen Bericht, daß bei so einer Aktion die Schauer-Leute die Spanngurte derart fest angezogen haben,
so daß sich Rahmenträger verzogen haben.

Daher würde ich mal als erstes an 4 Schäkel denken,
an denen je ein Hinweiszettel prangt:
"Hier zurren"

...

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ALu
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Re: Anleitung für Dummies bei RoRo Fähren

Beitrag von ALu » Do 4. Feb 2016, 13:17

Die Schäkel sind schon dran, hinten direkt am Rahmen angeschweisst, vorne in den Standard-Aufnahmen, die ja eigentlich zum Verzurren gedacht sind. Die Geschichte mit dem verzogenen Rahmen kenne ich auch.

Ich muss mir noch überlegen, wie ich die dazu bekomme, die Schäkel auch zu benutzen. Bei mir bietet sich da die Quad-Halterung zum Verzurren an, die dafür aber gar nicht ausgelegt ist. Die Schäkel sind unter dem Fahrzeug, und von außen nicht so offensichtlich. Ich werde wohl "Wegweiser" in Leuchtfarbe aussen an den Staukästen anbringen und rot/weisses Absperrband in die Schäkel binden, damit man die auch ja sieht.

Arne hat seinen KAT auch nach Namibia verschifft, damals noch mit einer Verbindung, die mehrere westafrikanische Häfen angelaufen hat. Vielleicht schreibt er hier noch was dazu ... wenn er sich wieder eingelebt hat.
Gruß

Andreas

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Zentralgestirn
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Re: Anleitung für Dummies bei RoRo Fähren

Beitrag von Zentralgestirn » Do 4. Feb 2016, 19:42

Hallo,

bei der Überschrift dachte ich ja erst an etwas anderes... Puh, doch nicht mit Arbeit zu tun ;)

Aus eigener Erfahrung, es ist egal welche Gesellschaft mit wem verschickt. Im Grunde läuft es immer gleich ab. Der Hafen hat eine Betriebsgesellschaft und die fährt dir das Auto rauf bzw runter. Keine sorge, die können das. Einzig teure und super toll eingepackte Autos mit den Sichtschlitzen in der Plane, die machen sie ab und an mal kaputt. Bei Baumaschinen großen LKW... etc fahren sie auch nie alleine sondern immer mit Einweiser. Wie dem auch sei. Die Stevedors werden vom Hafenbetreiber gestellt und idr ist es egal welches Schiff kommt, die selben Leute machen das. Aber Achtung, anderer Hafenabschnitt im selben Hafen kann uU ein anderer Betreiber bedeuten.
Auf den Schiffen selber, werden idr sämtliche Zugänge verschlossen und versiegelt. Das die Crew klaut ist eher unwahrscheinlich.
Sagen wir mal so, auf den grünen Schiffen mit oben weiß hätte ich am wenigsten Angst von der Crew beklaut zu werden. Bei denen würde ich sogar lieber wie auf einem Passierschiff mit wollen, so luxuriös wie die eingerichtet sind... Zudem sind die Schiffe in einem exzellenten Zustand und die Crew top ausgebildet. Da würde ich mir um eine Havarie wenig sorgen machen. Im Gegensatz zu der (ehem?) Tochter der grünen Schiffe die in Blau und mit viel amerikanischen Kriegsgerät im Bauch durch die Gegend zuckeln oder die große gelbe Flotte aus dem Land der langen Nudeln.

Das mit dem Schlüssel und der offenen Kabine hat Zoll und Grenzkontroll-Gründe. Die wollen keinen Ärger wegen Schmuggelware oder versteckten Menschen haben. Zudem gibt es ja noch Sachen die Einfuhrverbote haben. Das will kontrolliert werden. Die Reedereien müssen horrende Summen Zahlen, wenn sich einer an Board schleicht. Eine leere Kabine ist leichter zu durchsuchen wie eine volle.
Ob es dann aber auch so strickt wie auf dem Papier gehandhabt wird weiß ich nicht. Ich sehe immer nur was rauf und runter kommt, nie was drin ist.

Die Gefahr eines Diebstahls ist vermutlich im Zielhafen zwischen Anlanden und Übergabe am höchsten.

Wenn ich mir die gelben Schiffe ansehe, wie die gesichert sind, wenn die nach Afrika fahren, da wird einem schon anders. Auch an Bord ist da alles mehrfach abgeschlossen und gesichert und Schlüssel hat da auch nicht jeder wie gewohnt. Afrika ist da wirklich krass für die Seeleute was ich da so gehört und gesehen habe. Die Schiffe sind zum Teil massiv verändert um ein eindringen im Hafen zu verhindern. Da sind also vermutlich mehr Menschen, mit für dich schlechten Absichten unterwegs. Denn es geht nicht immer nur darum, dort weg zu kommen. Dann ist es auch egal wie gut du deinen Aufbau abschließt. Die Diebe haben dort im Hafen sicherlich mehr Zeit wie auf dem Supermarktparkplatz, sich um deine Vorkehrungen zu kümmern und zu überwinden.

Zu den Schäkeln und den Horrorgeschichten mit den verzogenen Traversen. Die haben halt Ketten mit Spannhebel. Da sollte idr nichts passieren, die Hebel sind nicht unendlich lang und es geht auch eher weniger um die niederzurrung als um das halten in Position durch direktes abspannen. Es gibt aber über all Menschen mit überschüssiger Energie und 200 Pfund die die Schuhsohlen auf den Boden drücken...

So mal meine Gedanken dazu.


Grüße Sebastian

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special-mechanics
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Re: Anleitung für Dummies bei RoRo Fähren

Beitrag von special-mechanics » Do 4. Feb 2016, 20:51

oder du suchst dir jemand der so eine reise als frachtschiffpassagier mitmacht
der fährt dann das fahrzeug selbst aufs schiff und hat kontrolle drüber
kostet nichtmal viel mehr ... es soll ja menschen geben die auf sowas stehen :)
ich habe auf diese art mal einen W50 aus südamerika geholt . (grimaldi) ich kann so eine reise empfehlen ... ganz ohne entertainment ... wochenlang auf see ... was eine ruhe
das war besser für den W50 ... ich habe auf den hafen viele womobesitzer getroffen die ziemlich sauer waren weil deren karren ausgeräumt waren
oder komisch zerdellt ....
zitat : "Dann kann es also sein der KAT ist umgekippt obwohl er es theoretisch gar nicht hätte dürfen oder er ist nicht umgekippt obwohl er es hätte theoretisch müssen ?" HJL

Hamster II
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Re: Anleitung für Dummies bei RoRo Fähren

Beitrag von Hamster II » Fr 5. Feb 2016, 01:13

Also den Kat ohne die eigne Begleitung, mit den du dann noch verreisen willst, das würde ich auf keinen Fall machen.

Ein Damaliger bekannter hat Japanische und Schwäbische Fahrzeuge nach dorthin Verschifft.
Er hat IMMER, und AN JEDEM Auto alle Lichter, sämtliche Leisten, auch im Innraum demontiert, in den Kofferraum getan, und den merfach zugeschweisst.
An Fahrzeugen, wo er das nicht gemacht hat, wurde dann alles Geklaut, was nicht schon vorher "GESICHERT" war, oder wurde.
Und wenn man Berichte oder Reportagen von Hilfsorganisationen anschaut, wird sehr oft berichtet, dass die Fahrzeuge Ausgereumt wurden, und die Teile erneut Beschafft werden wussten, weil alles geklaut.
Dann lieber 2000€ für die Begleitung entrichten, was dann wohl immer noch billiger ist, als den Kat neu mit der Innenaussattung Einzurichten, und Sämtliche schäden zu beheben.

Denn Überlege mal, was die Ersatzräder kosten, wenn die Gekalut werden, und nicht mehr da sind, sofern man die Richtige Größe überhaupt bekommt.

Eine ganz wichtige Sache,
wer kommt für die Schäden auf, die dir durch Diebstahl und unsachgemässe Handhabung Entstehen ?

Das nur mal so als Gedanken Anregung, um darüber nach zu denken.

Solange bis dahin, beste Grüße

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supi532
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Re: Anleitung für Dummies bei RoRo Fähren

Beitrag von supi532 » Fr 5. Feb 2016, 12:19

Viel wichtiger ist, dass man sich an der Versicherung die für den Untergang des Schiffes im Falle eines Falles aufkommt, beteiligt.
Sonst wird man schnell arm. Seefahrtsrecht ;)

Als Versender ist man mit im "Boot" bei Bergung, Haverie etc
lebe deinen Traum und träume nicht dein Leben

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Nobody
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Re: Anleitung für Dummies bei RoRo Fähren

Beitrag von Nobody » Fr 5. Feb 2016, 12:49

Hallo Andreas,
bleibst Du doch am Ball. Schön von zu lesen. Hatte mir schon sorgen gemacht, dass Du aufgegeben hast. Hattest auf meine PN nicht geantwortet.
Das sind bis her ja nur Horrorberichte. Kann so gehen, geht aber auch anders.
Lies mal den Bericht von JStefan von der Überführung von Singapur nach Südamerika. Stefan hat den KAT rauf- und wieder runtergefahren (Antrag stellen) und alles war im Koffer geblieben. Persönliche Wertgegenstände natürlich raus.
Wie soll MAN auch einen, für eine Weltreise vollgepackten Koffer, leer aufgeben. Und Zollabfertigung ist in Deinem beisein. Vorher und hinterher.
Bei unserer letzten Mittelmeerüberfahrt wussten die Anschläger auch sofort wo am KAT angeschlagen und verzurrt wird. War kein Problem.

Gut das Du nicht aufgibst. Dann treffen wir uns doch noch in Südafrika.

Liebe Grüße
Gerd
In der R u h e liegt die K r a f t
www.im-kat-zuhause.jimdo.com

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ALu
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Re: Anleitung für Dummies bei RoRo Fähren

Beitrag von ALu » Fr 5. Feb 2016, 13:00

Gerd, mit der PN ist irgendwas schiefgelaufen, ich hatte geantwortet. Ich schau später mal nach.

gesendet mit Tapatalk
Gruß

Andreas

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JStefan
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Re: Anleitung für Dummies bei RoRo Fähren

Beitrag von JStefan » Fr 5. Feb 2016, 23:40

Anleitung mit Bildchen hab ich, schick ich Dir gerne
Wer wie was wo? www.tvware.eu

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ALu
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Re: Anleitung für Dummies bei RoRo Fähren

Beitrag von ALu » Sa 6. Feb 2016, 02:16

@Stefan: super, danke!

gesendet mit Tapatalk
Gruß

Andreas

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arne
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Re: Anleitung für Dummies bei RoRo Fähren

Beitrag von arne » Sa 6. Feb 2016, 16:16

Hallo,
Ja bin wieder da und wieder voll am arbeiten...das geht von heute auf morgen ;)
Ich durfte meinen KAT nicht selber rauf und runter fahren. Das geht nicht überall auf der Welt so einfach. Mitfahren kann man in Richtung Namibia auch nicht. Ich hatte ein paar Stangen Zigaretten ins Handschhuhfach. Vielleicht hats was gebracht? Die Tanks waren trotzdem aufgebrochen, obwohl leer, und die Ersatzkanister haben gefehlt. Bedienungsanleitung des LKW halte ich für sinnvoll! Mein Sheltertüre war abgeschlossen. Ich hatte beim Zoll in Bremerhaven noch gefragt, ob die nochmal reinmüssen?- nein, also abgeschlossen und Schlüssel mitgenommen. Werkzeugboxen leer gemacht und hinten rein. Vorne war nix wertvolles drin. Beim Zoll in Walvis Bay wollte nichtmal einer hinten reinschauen...
Das Schiff hat in mehreren Häfen in Afrika zwischendurch angelegt, wo die Tanks aufgebrochen wurden weiß ich natürlich nicht. Aber besser eine Reederei buchen, bei der ich mehrere Zwischenstops habe, als den Schlüssel für den Aufbau mit im LKW lassen.

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arne
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Re: Anleitung für Dummies bei RoRo Fähren

Beitrag von arne » Sa 6. Feb 2016, 16:27

Andreas: Mach dir nicht zu viele Sorgen. Bring den LKW in Hafen, hinten abschließen, die anderen vorbeugenden Tätigkeiten (Bedienungsanleitung, div Sicherungen entfernen...) und dann flieg runter, hol ihn aus dem Hafen und mach Urlaub...lohnt sich...
Vor 2 Wochen hat der Diesel nur noch 58 cent gekostet...der Wechselkurs ist grad echt super :D ( Rinderfilet etwa 6-8 € das Kilo. Man bekommt natürlich nur das ganze Filet am Stück...so nebenbei)

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Re: Anleitung für Dummies bei RoRo Fähren

Beitrag von Klaus » Sa 6. Feb 2016, 18:15

Mach dir mal keine Sorgen,
Die Fahrzeugindustrie versendet eine Unzahl von LKW auf Schiffen.
Besondere Sicherungen beschränken sich auf das Mindestmaß.Ersatzteile und Zubehör werden für Ost/Westafrika in Holzkisten verpackt,Ersatzräder mit einem weiteren Radbolzen und Mutter mit Schweißpunkt gesichert.
Du schleißt eben alle losen Dinge im Koffer ein.
Im Hafen sollte es so auch am Zielort keine Probleme geben.


Ansonsten Fahrzeug im Hafen abgeben und es klappt.
Klaus

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Anleitung für Dummies bei RoRo Fähren

Beitrag von JStefan » Sa 6. Feb 2016, 22:15

Wir haben sehr gute Erfahrungen mit Wallenius Wilhemsen gemacht. Neufahrzeuge verschiffen die normalerweise. Hab auch einen zuverlässigen Dealer dafür, In D.

Singapur - Montevideo war nicht ein Kratzer oder Diebstahl.
Beim selberverladen war ich hartnäckig und erklärte die WSK danach war es kein Problem nur Aufwändig.

LG
Stefan
Wer wie was wo? www.tvware.eu

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Re: Anleitung für Dummies bei RoRo Fähren

Beitrag von Rainmaster » Sa 6. Feb 2016, 22:49

hallo,
ich habe letztens einen Bericht im TV gesehen über Verschiffung von Baumaschinen im Stückgutfrachter - also GROSSES Stückgut .....

Währe das eine Alternative ?

Gruß rainmaster

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Re: Anleitung für Dummies bei RoRo Fähren

Beitrag von ALu » Di 22. Mär 2016, 19:12

Ich nutze die neu gewonnene Zeit ( :crying-yellow:) mal, um eine Anleitung zu erstellen. Hier ein erster Entwurf. Da mein Kopf heute nicht unbedingt frei ist, könntet ihr da mal drübersehen und euren Senf dazu geben?

Ich übersetze dann noch in´s englische wenn alles komplett ist.
Dateianhänge
Anleitung deutsch.pdf
(684.55 KiB) 123-mal heruntergeladen
Gruß

Andreas

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Re: Anleitung für Dummies bei RoRo Fähren

Beitrag von ALu » Di 22. Mär 2016, 19:39

Neue Version ...
Dateianhänge
Anleitung deutsch.pdf
(756.5 KiB) 134-mal heruntergeladen
Gruß

Andreas

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Re: Anleitung für Dummies bei RoRo Fähren

Beitrag von Zentralgestirn » Di 22. Mär 2016, 20:20

Hallo Andreas,

gut gemacht und gut gemeint. Wird sich aber sehr sicher niemand durchlesen. So viel Zeit und Lust Manuals zu lesen haben die nicht. Die haben ihre spezies für LKW und Baumaschinen, die fahren sowas jeden Tag, von neu, über arg räudig bis fährt nicht mehr selber. Da werden sie deinen auch noch heile drauf bekommen. Das mit der Kupplung würde ich kurz und Prägnant in maximal einem halben Satz schreiben. Alles andere wird vermutlich eher ignoriert wie gelesen.

Aber hinlegen kann man denen das bestimmt, schaden tut es nicht.

Wie wäre es mit:

HALBAUTOMATIK
Kupplung niemals schleifen lassen!

Sonst Kopp ab!

Passe dich den Umgangsformen dort an und du wirst verstanden ;) :D

Du wirst keinerlei Einfluss auf die Leute haben und der KAT hält es ganz sicher aus, wenn er die 2 mal mit schleifender Kupplung benutzt wird. Ich habe schon KAT Besitzer gesehen die auch immer mit schleifender Kupplung rangiert haben. Mach dir keinen Kopf, auch wenn es verdammt schwer fällt.

Grüße Sebastian

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Re: Anleitung für Dummies bei RoRo Fähren

Beitrag von urologe » Di 22. Mär 2016, 20:45

hallo Andreas,
ich würde auch deutlich weniger schreiben. Die lesen das nicht. und eher in Englisch.
stattdessen eher den Notaus-Schalter mit Speedtape überkleben - der wird am ehesten im falschen Augenblick gezogen.
LG
Ralf
Vorsorge tut gut - KAT fahren !
Amour de Deutz

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