... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

alles, was in die obigen Bereiche nicht reinpasst
Benutzeravatar
Lombagine
Beiträge: 208
Registriert: Do 26. Dez 2013, 09:15

Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von Lombagine » So 13. Sep 2015, 08:24

Moin Andreas !

Ich hatte den Wechsel des WeDi und Demontage Feldmäßig als kleinen Thread in dem anderen Forum mal eingestellt.
Dazu hatte ich mir in einer benachbarten Instandsetzung einen recht großen Abzieher ausgeliehen.
Den Lenkstockhebel bei einem Bekannten hatten wir mit etwas mehr Mühe aber auch demontiert bekommen. Etwas Wärme
hat dabei geholfen ;)

Das schwierige an dem Konischen Vielzahn ist das Rost, Feiner Sand die Reibung derart erhöhen das sich sogar der Abzieher anfing
zu verbiegen und mit einer großen Schraubzwinge vor dem abrutschen gesichert werden musste.

Der Rest war relativ einfach zu bewerkstelligen, mit einem Schraubendreher den alten Dichtring ( ohne beschädigen der Dichtfläche)
vorsichtig entfernen, neuer Dichtring mit etwas Fett einsetzten und die Staubschutzmanschette mit etwas mehr Fett drüber schieben ....


Gruß Nik

p.s. bei hartnäckigen Fällen hilft etwas mehr Wärme und zarte Schläge mit einem großen Hammer. Dann rummst es einmal und der olle
Lenkstockhebel ist unten :D :D
Wer hat auch einen KAT1 8x8 erwerben müssen ??

AndreasE
Beiträge: 1779
Registriert: Do 1. Nov 2012, 21:07

Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von AndreasE » So 13. Sep 2015, 10:23

Hallo Nik,
danke für die Info.

Deinen Thread drüben hatte ich gesehen und "neidvoll" auf den abgezogenen Lenkstockhebel geblickt.

Die paar zarten Hammerschläge haben bei mir einen gebrochenen Hammerstiel zur Folge gehabt, leider ohne den Lenkstockhebel zum abfallen zu bewegen. Die Gefahr, bzw. die Erfahrung mit verbogenen Abzieharmen ist auch schon im Logbuch eingetragen und die derzeitigen Arme halten den Druck der 10t Presse locker stand. Nur die hydraulische Presse ist am Anschlag und kann nicht mehr. Daher die Suche nach einem stärkeren hydraulischen Stempel. Der 20t ist bestellt und sollte nächste Woche kommen. Betreff Wärme: Auch schon gemacht, allerdings besitze ich kein großes Autogenschweißgerät. Somit wurde vermutlich zuwenig Wärme für eine assymetrische Ausdehnung (Lenkstockhebel erwärmt/erweitert sich schneller als die Lenkstockachse) erreicht.

Bis der 20t Stempel kommt, habe ich mal auf "Belagerung" gesetzt und die 10t Kraft über viele Tage wirken lassen und dabei oben reichlich Kriechöl aufgetragen. Er weigert sich nach wie vor ....

Habe beim kürzlichen aufräumen in der Halle mal alle über die Jahre gefundenen Ersatzteile sortiert und es sind dabei auch ein paar Lenkgetriebe dabei. Von daher steht also auch die Option des Tausches zur Verfügung. Will ich aber noch nicht machen, zuerst muß diese Aktion - die als so einfach erscheinende Tätigkeit begann - als "Erfolg" verbucht werden :-)

Für den Seelenfrieden ist jedoch gestern beim Tieflader sehr viel weiter gegangen. Die Vorbereitungen für den Schweisser sind abgeschlossen (ich kann nicht selber schweissen), die Oberfläche ist für den nächsten Schritt vorbehandelt, er hat seine Räder "verloren" und steht fest aufgebockt auf großen Stützen und die Verbreiterungen (von 250 auf 300cm) waren nach 20 Jahren so festgegammelt, daß jede Einzelne ein gutes Zureden mit dem 3 Tonnen schweren Gabelstapler und einer Kette benötigte, um wieder beweglich zu werden.

Nächste Station: 20t Stempel :-)

Liebe Grüße,
Andy

AndreasE
Beiträge: 1779
Registriert: Do 1. Nov 2012, 21:07

Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von AndreasE » Di 15. Sep 2015, 16:14

Ein kurzes Update zum widerspenstigen Lenkstockhebel.

Der 20t Hydraulikstempel ist gekommen. Leider passt der Anschluß von meiner 700 bar Handpumpe nicht auf den Hydraulikzylinder. Also bei Hansaflex vorbeigefahren und nach einem Adapter gefragt. Gab es nicht :( Hab dann eben ein 700 bar Schaluchstück mit den beiden Anschlüssen pressen lassen und diesen Schlauch zwischen Pumpe und Kolben getan. Sollte ja kein Problem sein.

Meine Erwartungshaltung war schon irgendwie in der Richtung, daß ich meinem Lenkstockhebel den 20t Zylinder nur zeigen muss und vor lauter Angst er gleich, sofort und unwiderruflich abfallen wird .....

Somit mit dem Zeugs einen Sprung beim 8x8 vorbeigefahren, den großen Abzieher ausgepackt.

Das Material:
D8E_2437-800.jpg
Dann alles hergerichtet und angesetzt:
D8E_2440-900.jpg
Gepumpt gepumt gepumt - leichter Ölverlust beim neuen Schlauch - es tropft raus. Da der Lenkstockhebel sich noch immer nicht rührt, vermute ich, daß der Ölverlust einen kompletten Kraftaufbau verhindert. Also noch etwas mit der Hand gepumpt. Schlauchriss im neuen Schlauch .... mit einer schönen Fontaine an Hydrauliköl.

Wieder nichts ausser der Erkenntnis, daß zumindest die Arme des Abziehers den Druck aushalten. Denn meine andere Befürchtung war, daß sich die Arme dynamisch verbiegen/längen und so gar kein großer Druck am Lenkstockhebel entstehen kann. Der Schlauchplatzer andererseits deutet wieder darauf hin, daß da doch ein erheblicher Druck im System war - sonst zerfetzt es den 700 bar Schlauch nicht.

Anyway, zwischenzeitlich habe ich einen neuen Schlauch von HansaFlex bekommen, der 20t Zylinder ist da und der Lenkstockhebel ist noch immer oben. Der Disput zwischen uns zwei geht in die nächste Runde. Ich muß mir was überlegen ....

LG,
Andy

Benutzeravatar
cguenther
Beiträge: 283
Registriert: So 27. Okt 2013, 13:01

Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von cguenther » Di 15. Sep 2015, 16:58

Hallo Andy,

Investier in Acetylen/Sauerstoff und gib ihm Hitze. Alternativ per Induktion - das wäre dann die Andy-Lösung :-)

LG
Carsten

Benutzeravatar
Zentralgestirn
Beiträge: 990
Registriert: So 1. Apr 2012, 14:49

Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von Zentralgestirn » Di 15. Sep 2015, 18:38

Hallo Andy,

ich arbeite mittlerweile sehr viel mit solchen Pressen. Tu dir selber ein gefallen und besorge dir noch ein Manometer. Es erleichtert die Arbeit enorm. Du weißt nie wie viel Druck du hast oder ob der Zylinder sich bewegt. Bewegt er sich, siehst du das am Druck. Das hilft sehr viel. Bei deiner anwendung ist aber noch wichtiger, das du überhaupt weißt, das du den nötigen Druck für die angepeilten 20t erreicht hast. Ich habe pers auch eine solche Pumpe wie du sie hast, gleich mit Manometer gekauft. Manometer und Pumpe sind nicht wirklich ihr Geld wert. Da ich damit aber andere Arbeiten machen geht es. Das Druckbegrenzungsventil ist vermutlich nur sehr wage eingestellt und sehr ungenau was die Streuung zwischen den Belastungen angeht. So meine Erfahrung damit.

Grüße Sebastian

AndreasE
Beiträge: 1779
Registriert: Do 1. Nov 2012, 21:07

Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von AndreasE » Di 15. Sep 2015, 19:39

Carsten,
ich habe mir schon ein kleines Autogenschweissgerät gekauft, aber die eingeleitete Wärme war wohl zu wenig. Und ein großes Gerät? Hmmm, klar habe ich noch keines - aber wegen einem Lenkarm so etwas anschaffen ? Bei den Induktionsheizern frage ich mich, wie ich das um den Lenkarm bekommen soll - oder verstehe ich da was falsch?

Sebastian,
ich konnte auf die Schnelle kein Manometer für 700 bar finden, und so hab ich es ohne gemacht. Hab den Druck halt langsam so lange erhöht, bis ich zum Schluß den Hebel mit der ganzen Kraft meiner 100 kg runterdrückte. Werden dann wohl in der Leitung schon 700 bar gewesen sein :-)

Das ist übrigens meine Rotek Handpumpe für 700 bar.

Anyway, dieses Ding ist noch immer nicht unten und ich überlege mir gerade meinen nächsten "Schlachtplan" :D

Liebe Grüße,
Andy
Zuletzt geändert von AndreasE am Di 15. Sep 2015, 20:03, insgesamt 2-mal geändert.

Benutzeravatar
Lombagine
Beiträge: 208
Registriert: Do 26. Dez 2013, 09:15

Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von Lombagine » Di 15. Sep 2015, 19:54

Mir wurde gesagt das die Wärme nur punktuell erfolgen soll. Nicht einmal in der Runde erwärmen.
Zudem gibt der Lenkstockhebel zügig die Wärme an die Welle weiter, da heißt es dann abkühlen lassen
und wieder von vorne beginnen.

Die zarten Hammerschläge sollten mit nem ordentlichem Lehmnann erfolgen ... der sollte schon ein paar
Gramm haben. Mein Bekannter mit dem etwas wiederspenstigeren Lenkstockhebel hatte wohl 'n 5 Kg Hammer !!
Da gings dann auf einmal. Aber trotzdem dosierte Schläge und auf das Gewinde aufpassen :roll:


Nik
Wer hat auch einen KAT1 8x8 erwerben müssen ??

Benutzeravatar
Zentralgestirn
Beiträge: 990
Registriert: So 1. Apr 2012, 14:49

Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von Zentralgestirn » Di 15. Sep 2015, 20:51

AndreasE hat geschrieben: .... Hab den Druck halt langsam so lange erhöht, bis ich zum Schluß den Hebel mit der ganzen Kraft meiner 100 kg runterdrückte. Werden dann wohl in der Leitung schon 700 bar gewesen sein :-)...
Hallo Andy, genau das ist das Problem was ich meine. Wie viel Bar waren es? Mir scheint das du eher bei mehr warst. Bei den Drücken können Leckagen und Platzer der Komponenten schwere Verletzungen verursachen. Tu dir selber den gefallen, nur mit Schutzbrille arbeiten. Wenn Öl unter die Haut kommt, sofort zum Arzt, dass kann sonst Gliedmaßen und mehr kosten.

Ich benutze meiner Pumpe nur mit 1/10 des Ursprünglichen Höchstdruckes. Da mache ich mir noch wenig Sorgen. Bei Vollgas und Chinakram ohne Kontrolle.... :think: eher nicht.

Ich bin ein Freund von den Dingern hier http://www.kukko.com/index.php?option=c ... 23&lang=de
Da kann man mit Dem Hammer noch mal auf die Spindel klopfen. Nicht gut für das Material aber wenns hilft muss es manchmal sein ;)
Ist weniger Aufwand und vermutlich auch nicht teurer wie deine Hydraulik. Aber nun hast du was du hast.

Und nicht erschrecken wenn er kommt. Das kann ordentlich Knallen. Ich habe einen Kollegen der hat sich da fast mal wo hin geworfen als es geknallt hat, wie der Bolzen kam. Da hat aber auch die Schiffswand als Wiederlager für die 50t Presse einen guten Schallwandler agegeben :D Anhand des Manometers konnte ich immer genau den nächsten Ruck und damit Knall vorhersagen. Habe ich auch gemacht, er hat sich dennoch jedes einzelne mal erschrocken und ich gelacht :twisted:

Viel Erfolg

AndreasE
Beiträge: 1779
Registriert: Do 1. Nov 2012, 21:07

Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von AndreasE » Di 15. Sep 2015, 21:25

Sebastian,
danke für deine Ausführungen. Wieder was gelernt (Öl unter der Haut)

Die Kukko Zusatzpressen hatte ich oberflächlich betrachtet, aber dann nicht weiter verfolgt (aus welchem Grund auch immer - ich kann mich nicht mehr wirklich erinnern, warum) . Nachdem ich in den letzten beiden Wochen eh schon einiges von Kukko besorgt hatte, habe ich jetzt so einen Auspresser bestellt. Den 9-3´er mit 30t (Man sieht die Eskalation der Kräfte :-) )

Das 20t "Spielzeug" heb ich mir für die kleineren Dinge auf.

Vielleicht komme ich am Ende der ganzen Aktivitäten darauf, daß irgendein Lustiger bei der Werkinstandsetzung die beiden Teile der Einfachheit halber verschweißt hat, damit sie ja halten. ;) .... und ich plage mich so, sie wieder auseinanderzubekommen.

Ich tröste mich mit dem Gedanken, daß ein irgendwann mal funktionierendes Lösen zu Hause für die nächsten Jahre die feldmäßige Trennung maßgeblich erleichtern wird. :-)

Ich werde weiter berichten.

Eine andere Frage:
Kann man das Lenkgetriebe nachjustieren, wenn es einmal Spiel hat?


Liebe Grüße,
Andy

Benutzeravatar
Kaschinski
Beiträge: 275
Registriert: Mi 3. Apr 2013, 22:25

Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von Kaschinski » Di 15. Sep 2015, 22:08

Erinnert mich an die Vielzahnmutter der Befestigung der vorderen Steckachse an meinem MB 1017. Die hatte irgendein BW - Depp mit Schraubensicherung eingeklebt.
Vom Zustand des Gewindes nach stundenlangem Ausbau möchte ich hier schweigen.

AndreasE
Beiträge: 1779
Registriert: Do 1. Nov 2012, 21:07

Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von AndreasE » Mo 28. Sep 2015, 03:53

Ich war die vergangene Woche beruflich im Ausland und konnte nicht an diesem Lenkstockhebel weiterarbeiten, der mich schon so viel Aufwand und Zeit gekostet hat. Es kam jedoch in meiner Abwesenheit ein schwereres Packerl mit der Post, in dem die 30t Kukko Presse war. (Eigentlich kamen in dieser Woche viele Pakete, tw. so groß und schwer, daß sie meine Frau veranlassten mir spontan eine sehr persönliche SMS Nachricht zu senden, die ich euch lieber vorenthalten möchte :-) )

Auf jeden Fall war der Kukko Pressstempel dabei. Nach den vorangegangen Eskalationsstufen ist das mittlerweile der 6. Anlauf, diesen sturen Lenkstockhebel von seiner Achse zu bekommen. In jeder Stufe wurde das Gerät größer, stärker und stabiler. Zuletzt hatte der 20t Hydraulikstempel k.o. geben müssen und ein 700 bar Hydraulikschlauch hat auch seinen Geist aufgegeben.

Also auf ein Neues, irgendwann muß es doch einmal gehen.

Mit viel Freude den Zusatzstempel in den 3armigen Abzieher eingefädelt. Was mir gefällt ist, daß man mit der normalen Schraube so viel Vorspannung einleiten kann, daß der Pressstempel sofort Druck aufbauen kann und keinen Hub verliert, bis sich der Abzeiher spannt. Es entfällt auch das Einleiten des Drehmoments, daß durch die große Mutter des Abziehers auf das Lenkgetriebe übertragen wird, wenn man mit großer Kraftanstrengung die Mutter spannt. Insofern ist der Pressstempel deutlich besser und schonender für die Innereien des Lenkgetriebes.

Mittlerweile schaut der Lenkstockhebel auf der Oberfläche von all den Versuchen durch die Hammerschläge und der Hitze einleiten etwas malträtiert aus. Zum Glück nur an der Oberfläche und hauptsächlich sind des Lackschäden die ich nachher ausbessern kann.
D8E_2441-1200.jpg
D8E_2444-1200.jpg
Das notwendige Drehmoment für die Druckschraube des Pressstempels ist "relativ" leicht mit der 1/2 Zoll Ratsche zu drehen, mein kräftiger 18V Akkuschrauber tut sich etwas schwer - also alles mit der Hand. Irgendwie hatte ich mir nach all den Ansätzen und Investments und draufgegangener Zeit gewünscht, daß es endlich klappt. Leider war dem nicht so. Frust. Egal wie ich den Stempel ansetzte, egal wie sehr ich die Spindel vorspannte, der Lenkstockhebel gab nicht nach. Ich hatte schon Bedenken, daß mir die ganze Konstruktion um die Ohren fliegt, denn es war ja genügend Kraft im Einsatz. (Zeitweise hatte ich mich hinter einem aufgestellten Tisch als Schutzschild "verschanzt").

Die Enttäuschung war groß, wirklich groß. Sollte ich gar auf den wohlgemeinten Rat von Simon hören müssen und mir einen "richtigen" Abzieher ausborgen, damit das Thema endlich gelöst ist. Mit einem von den "guten" Abziehern. :-)

So schnell wollte ich nicht aufgeben. Da sich im Laufe der Zeit ein paar Lenkgetriebe in meiner Ersatzteilsammlung angesammelt haben, machte ich kurzerhand den Test bei einem dieser Lenkstockhebel. Ob der auch so schwer runtergeht oder nicht?
D8E_2450-1200.jpg
Im Vergleich zu meinen anderen Versuchen an meinem 8x8, kam dieser Lenkstockhebel wie Butter herunter. Also noch den Versuch bei einem zweiten Lenkgetriebe durchgeführt - ditto. Butter. Also konnte es nicht an meinem unprofessionellen Verfahren liegen, mein 8x8 wehrte sich eben scheinbar deutlich mehr.
D8E_2451-1200.jpg
Mittlerweile war es 2 Uhr morgens - ein perfekter Zeitpunkt, entweder aufzuhören oder weiterzumachen. Ich entscheid mich für letzteres - weitermachen.

Also wieder alles beim 8x8 montiert, maximalen Druck eingeleitet und dann für 30 Minuten begonnen, mit dem 5kg Hammer auf diesen Hebel einzuhämmern. Damit ich besser an den Lenkstockhebel herankam, habe ich die bereits montierten Spurstangen wieder abmontiert (mit dem anderen Abzieher).

Eintrag ins Logbuch: 2:30 Lenkstockhebel abmontiert :-)

Irgendwie war die Genugtuung und das Erfolgsgefühl sehr groß, denn dieses Teil hat mich so viel Zeit gekostet.
Da liegt er nun, wo er schon so lange schon hätte sein sollen.
D8E_2452-1200.jpg
Zurück bleibt eine ganz normale Lenkspindel, die so tut, wie wenn nichts gewesen wäre
D8E_2455-1200.jpg
Putzen, reinigen und die Dichtungen ausbessern mache ich dann das nächste Mal. Den Lack bessere ich dann auch gleich aus.

Immerhin, zumindest ein bißchen ist heute weiter gegangen,
Andy

AndreasE
Beiträge: 1779
Registriert: Do 1. Nov 2012, 21:07

Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von AndreasE » Mo 28. Sep 2015, 05:37

Heute war ja die Nacht des Supermondes.
Leider hatte wir zu viele Wolken und so zeigte er sich nur ein paar Sekunden, wann immer ein paar Wolkenfetzen ihn durchscheinen ließen.

Mehr war nicht drin:
D8E_2469-900.jpg
Liebe Grüße,
Andy

Benutzeravatar
swisskat
Beiträge: 321
Registriert: Sa 24. Sep 2011, 09:51

Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von swisskat » Mo 28. Sep 2015, 06:16

Hey Andy

Schön dass es endlich funktioniert hat. :clap: :dance:

Sehr schönes Foto vom Mond. Bei uns war die ganze Nacht der Himmel klar und der Mond schön hell. Dann jedes mal wenn ich aufgewacht bin (meine Töchter sind gerade krank), war es dunkler draussen. Dann als ich um 04:45 Uhr aus dem Haus bin, wow! Leider kein gescheites Foto hingekriegt.

Weiterhin viel Erfolg mit dem KAT und Grüsse
Damian
BassMAN und HochgebirgsMAN

Benutzeravatar
Lombagine
Beiträge: 208
Registriert: Do 26. Dez 2013, 09:15

Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von Lombagine » Mo 28. Sep 2015, 06:17

Tja, der Mond ist auch bei mir der Grund warum ich schon so früh von Deinem Erfolg beim abziehen des Lenkstockhebels lesen kann ... ;)

Bei uns kamen pünktlich um 4 Uhr 9 Wolkenbänke angeschwebt und haben uns nur kurze Blicke auf den Blutmond gewährt .
So gegen kurz vor Fünf wurde es uns doch etwas frisch und wir verlegten zurück ins Bett ( ich Kaffee und PC )


Nik
Wer hat auch einen KAT1 8x8 erwerben müssen ??

waYne
Beiträge: 526
Registriert: So 16. Mär 2014, 19:06

Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von waYne » Mo 28. Sep 2015, 06:20

Gratulation!
Schön das deine Hartnäckigkeit zum Erfolg geführt hat.

Nun solltest du deine Frau wenigstens zum Essen ausführen ;)

Grüße

waYne

Benutzeravatar
GerhardPrell
Beiträge: 96
Registriert: Sa 3. Mai 2014, 14:03

Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von GerhardPrell » Mo 28. Sep 2015, 22:20

Ich bewundere deine Energie,
nach so einer Aktion auch noch so einen tollen Fotobericht.
KLASSE mach weiter so.

Grüße Gerhard

Benutzeravatar
Zentralgestirn
Beiträge: 990
Registriert: So 1. Apr 2012, 14:49

Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von Zentralgestirn » Mi 30. Sep 2015, 07:08

Hallo Andy,

da freue ich mich für dich.
Neues Werkzeug macht auch immer viel Spaß, wenn man es benutzen kann ;)

Ich hätte nicht gedacht, das die "kleine" 3-Arm Abzieher die ganz große Presse aushalten. Respekt

Grüße Sebastian

Benutzeravatar
Sandkater
Beiträge: 1170
Registriert: So 1. Dez 2013, 10:39

Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von Sandkater » Mi 30. Sep 2015, 07:36

Ich habe eine kleine Frage:
Ist die Stellung des Hebel relativ zur Welle vorgegeben, damit z.B. innen die Servoventile richtig aufmachen, oder ist es völlig egal?
Bei meinen Auto steht das Lenkrad deutlich schräg bei Geradeausfahrt, ohne das die Reifen ungleichmäßig abfahren.
Es gibt ja noch mehr Möglichkeiten, irgendwo Wellen verdreht zueinander einzubauen.

Peter
When you are going through hell, keep going.
Winston Churchill

AndreasE
Beiträge: 1779
Registriert: Do 1. Nov 2012, 21:07

Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von AndreasE » Mi 30. Sep 2015, 11:07

Peter,
da sind zwei verschiedene Ebenen im Spiel.

1) Den Hebel kannst Du beliebig draufstecken. Aber - Du musst ihn so draufstecken, daß die Endanschlagventile korrekt arbeiten, bzw sie einstellen.
2) ist das Lenkrad schief und der Rest passt - zie hdas Lenkrad ab und steck es korrekt wieder drauf.

LG, Andy

Benutzeravatar
manny
Beiträge: 1276
Registriert: Sa 31. Mär 2012, 21:23

Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von manny » Mi 30. Sep 2015, 13:22

Muß der Hebel bei gerade stehenden Lenkrädern exakt quer zur Fahrtrichtung stehen?
Wer später bremst ist länger schnell...

Mein Fuhrpark:
BMW 320D Touring E46 Bj 2003
KTM EXC 525 Bj 2007 --> Geklaut am 6.09.2017 ;-(
MAN KAT 7t Mil GLw 462
MAN KAT 5t Mil GLw 461
MAN F2000 19.604FLT Bj 99

AndreasE
Beiträge: 1779
Registriert: Do 1. Nov 2012, 21:07

Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von AndreasE » Mi 30. Sep 2015, 13:46

manny hat geschrieben:Muß der Hebel bei gerade stehenden Lenkrädern exakt quer zur Fahrtrichtung stehen?
Das weiß ich auswendig nicht und ich kann jetzt nicht nachschauen. Beim Einbau gilt es folgendes zu beachten:
Lenkstockhebel einbauen.JPG
LG,
Andy

AndreasE
Beiträge: 1779
Registriert: Do 1. Nov 2012, 21:07

Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von AndreasE » Mi 30. Sep 2015, 23:12

Danke Leute.
Ich freue mich wirklich, denn dieses Trumm hat sich so lange gewehrt. Außerdem ist es mit die größte Mutter an allen meinen LKWs und wenn ich diese aufbekommen habe, werde ich in Zukunft auch die anderen Muttern, Schrauben und abzuziehenden Teilen schaffen.
Zentralgestirn hat geschrieben:Neues Werkzeug macht auch immer viel Spaß, wenn man es benutzen kann ;)
Ich hätte nicht gedacht, das die "kleine" 3-Arm Abzieher die ganz große Presse aushalten. Respekt
Grüße Sebastian
Da hast du sehr wohl Recht Sebastian.

Gutes Werkzeug strahlt eine Solidität aus, die "süchtig" machen kann :-) Vermutlich macht es das auch ....
Der "kleine" 3-Arm Abzieher hat schon etwas gelitten, ein paar Kaltverformungen hat er doch abbekommen - aber er hat durchgehalten. Die nächste Stufe (40t) wäre zuviel geworden. Es war wirklich deutlich leichter, bei den anderen Lenkgetrieben den Arm runterzuholen. Anyway, dieses Kapitel ist abgeschlossen und als nächstes putze ich den Hebel und das Gewinde, pappe etwas Kupferpaste drauf und schraub das wieder mit neuen Dichtungen und WeDi zusammen. Das nächste Mal abmontieren wird wohl leichter werden (Hoffe, daß ich das noch erleben werde) .

Ich stehe mir gerade selber in der Halle etwas im Weg, da der Tieflader vor dem 8x8 zerlegt steht und seiner Restauration wartet. Leider kann ich dadurch nicht den Motor des 8x8 mit dem Gabelstapler reinhieven - d.h. ich muß da etwas warten, bis ich mich wieder rühren kann.

Wenn irgend möglich, möchte ich den 8x8 noch vor dem Winter anstarten können und zumindest ein paar Meter durch die gegend fahren, damit er einfach mal wieder läuft. Und wenn es nur auf 4 Räder ist. Er soll sich bewegen. Den Rest des Zusammenbauens und u.U weiterputzens mache ich dann danach - je nach Lust und Laune. Aber jetzt will ich mal wieder den vertrauten Motorklang hören :-)

Einerseits bin ich froh, daß ich ihn so weit zerlegt habe - weit außerhalb meiner eigenen Komfortzone - denn wie sich herausgestellt war, war das die richtige Entscheidung. Der Dreck hatte einfach viel Zeit sich überall hinzuverkriechen. Gut war auch die schnelle Trockenlegung, denn in der trockenen Halle hat es keinen Rostanfall gegeben, der durch die Tauchaktion verursacht worden wäre. Das war mir sehr wichtig, denn damit gewann ich Zeit, den Dreck aus den Ecken herauszuholen. Da habe ich viel Glück gehabt.

So, irgendwie muß jetzt als nächstes der Motor wieder ins Auto kommen, dann kann ich hier im Logbuch wieder weiterberichten. Bis dahin, bitte etwas Geduld.

Liebe Grüße,
Andy

Benutzeravatar
Sandkater
Beiträge: 1170
Registriert: So 1. Dez 2013, 10:39

Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von Sandkater » Mo 4. Jan 2016, 21:42

Wenn irgend möglich, möchte ich den 8x8 noch vor dem Winter anstarten können
wie gut das wir aktuell im Süden keinen Winter haben :shhh:
When you are going through hell, keep going.
Winston Churchill

AndreasE
Beiträge: 1779
Registriert: Do 1. Nov 2012, 21:07

Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von AndreasE » So 21. Aug 2016, 23:31

AndreasE hat geschrieben:Wenn irgend möglich, möchte ich den 8x8 noch vor dem Winter anstarten können und zumindest ein paar Meter durch die gegend fahren, damit er einfach mal wieder läuft. Und wenn es nur auf 4 Räder ist. Er soll sich bewegen. Den Rest des Zusammenbauens und u.U weiterputzens mache ich dann danach - je nach Lust und Laune. Aber jetzt will ich mal wieder den vertrauten Motorklang hören :-)
Fast ein Jahr ist wieder vergangen, seit dem letzten Update.

"Vor dem Winter" ist es sich offensichtlich nicht ausgegangen, aber an dem vergangenen Freitag war es endlich soweit. Es gab einen wichtigen "Meilenstein" in dieser langen Geschichte, die vor ziemlich genau 2 Jahren ihren Ausgang nahm.

Aus mir unerklärlichen Gründen war in den letzten Jahren die Halle etwas voll geworden ( :-) ) und es gab einfach keinen Platz, den Motor mit Hilfe des Gabelstaplers wieder in den 8x8 zu verfrachten. Also wurde letzte Woche die Halle ausgeräumt, Platz geschaffen und der vor langer Zeit gereinigte Motor in Startposition zur Herztransplantation gebracht. Ohne Simon wäre es natürlich nicht gegangen und so war seine Anwesenheit & Verfügbarkeit ebenfalls eine strategische Komponente in meinen bescheidenen Vorbereitungen .... Ein riesen DANKESCHÖN an dieser Stelle.

Natürlich wurden bei der Reinigungsaktion auch gleich alle Gummidichtungen von Lenk- und Schubstangen getauscht, an die man später bei eingebautem Motor nicht mehr herankommt. Das große Loch des Motorraums war nach wie vor leer.
D5H_5846.jpg
Anbei die Vorbereitung zum Motoreinbau. Eigentlich hatten wir den Motor zweimal eingebaut. Denn beim ersten Versuch hatten wir einfach mit Hebegurten den Motor an den Stapler befestigt, aber die Genauigkeit und Positionierung ging sich mit unserem kleinen Stapler nicht wirklich aus. Also den Motor wieder herausgehoben und statt dessen mit einem Kettenzug den Motor am Stapler befestigt. Das erlaubt das cm-weise absenken und hin- und herschiebens, während man direkt beim Motor zu zweit arbeitet.
D5H_5861.jpg
Eine wesentliche Erkenntnis des Einbaus war, daß der Motor im Hebegeschirr möglichst perfekt ausbalanciert hängen sollte und nicht einseitig weiter unten hängt. Die damit verbundene Verkanntung nimmt wertvolle cm Freiraum beim reinheben in Anspruch. Wir behalfen uns tw. damit, daß ich als Gegengewicht am Motor stand und für "perfekte" Balance sorgte.

Das Gute an der Motorlagerung sind die Aufnahmen und Vertiefungen der Motorlager, die den Motor recht kommod in die richtige Position rutschen lassen und ein reibungsloses einfädeln der 4x M14 Motorlagerungschrauben erlauben. Da wir beim zweiten Einbauanlauf einen Aupuffflansch übersehen hatten, mußten wir den Motor einseitig nochmals ein paar cm anheben um die Flüchtigkeit des Auspuffstücks vom Turbolader mit dem Rahmenteil des Auspuffes herzustellen.

Auf jeden Fall war es für mich ein sehr erfreuliches Gefühl, den Motor nach so einer langen Zeit wieder an seinem angestammten Platz zu sehen.
D5H_5881.jpg
LG,
Andy
Zuletzt geändert von AndreasE am Mo 22. Aug 2016, 00:05, insgesamt 3-mal geändert.

AndreasE
Beiträge: 1779
Registriert: Do 1. Nov 2012, 21:07

Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von AndreasE » So 21. Aug 2016, 23:59

Somit kamen wir zur zweiten wichtigen Fragestellung.
Wird der Motor nach 2-jähriger Abstinenz wieder starten? Wird er es problemlos tun, wird er husten und prusten, oder gar nicht gehen?

Nachdem wir die wichtigsten Verbindungen an Luft- und Ölleitungen hergestellt hatten, war die temporäre elektrische Anbindung eine etwas größere Bastelaufgabe. Nicht daß wir die Pole jeweils falsch zusammenstellen. Durch die geniale Platzierung der linken hinteren Motorlagerung hatten wir seinerzeit den Batteriekasten abgenommen. Sonst wäre man nicht gescheit zur M14 Sechskant gekommen. Hier hat uns sehr geholfen, daß zufälligerweise baugleiche Fahrzeuge in unmittelbarer Nähe für Kontrollblicke anwesend waren (Irgend einen Sinn muß die Sammlerei auch haben :-) )

Man betrachte die kunstvolle Konstruktion. Simon war besseren Mutes als ich, daß es funktionieren wird. Ich hatte Angst, daß irgendeine elektrische Komponente durch falsche Verfpolung beleidigt werden könnte. Simon hatte Recht. Nichts bruzelte oder stank verschmort.
D5H_5893.jpg
Wir hatten nur ein einziges Problem. Der Motor sprang nicht an. :-(

Man hörte das kleine Klackern im Starter (daß ich in einem anderen Thread angesprochen hatte - allerdings für ein anderes Fahrzeug), aber es drehte sich - Nichts. Enttäuschung machte sich bei mir breit. Sollte der Motor doch größere Fehler haben?

Somit war unser nächster Test: Läßt sich der Motor drehen, oder ist er fest?
Zwei Schrauben im Kurbelwellenabtrieb und eine lange Stange reichten, um festzustellen, daß der Motor butterweich drehbar war. Erleichterung machte sich bei mir disbezüglich breit, denn ein festsitzender Motor wäre nicht nett gewesen.

Also war der Starter der nächste Kandidat. Hierbei half uns derStarter Thread. Da ich zuweilen auch Werkzeug "auf Vorrat" besorge, hatte ich ein ganzes Sortiment an "Bananenschlüsseln" in der Größe von 8-19 vorrätig. Mittlerweile war es schon deutlich nach Mitternacht und die Entscheidung, den Starter bei eingebautem Motor auszubauen, nicht gar so leicht. Egal, wir wollten den Motor hören, also wurde der Starter ausgebaut.

Wir können Rainmasters Beobachtung teilen. Am besten man hat keine Knochen, man hat dünne durchtrainierte Mechanikerhändchen mit viel Muskelkraft und am besten 3 Hände. Zu weit schafften wir den Ausbau in etwas mehr als einer Stunde, fluchen mit eingerechnet ....

Sobald der Starter heraussen war, bekam er ein paar Startversuche, bis die Welle zuverlässig ausgefahren wurde. Das war das Problem, daß das ausfahren zu Beginn "hing". Also wieder einbauen. Das ging sogar etwas flotter als der Ausbau. Aber auch hier, blind arbeiten und am besten zu zweit ist hier angesagt. Entweder man sieht den Starter, oder man hat die Hände dort - beides zugleich geht nicht.

Der nächste Startversuch war deutlich erfolgreicher.
2 Versuche mit Dieseleinspritzpumpe auf Nullstellung. Der Starter fuhr aus, drehte den Motor und nach ein paar Sekunden ging sogar die Motoröldruckwarnlampe aus.
Dann der Versuch mit Einspritzpumpe auf Leerlauf: Der Motor sprang sofort an und lief mit der üblichen Gleichmäßigkeit im Leerlauf vor sich hin. Freude. Da die Dieselleitungen noch nicht angeschlossen war, mußte der Diesel wohl aus den Dieselresten der Einspritzpumpe kommen.

Egal, woher der Diesel kam: ER LIEF WIEDER!

Was für ein akustischer Genuß, den vertrauten Klang nach zwei Jahren wieder zu hören. :D

Wie gesagt, es war am Freitag ein wichtiger Meilenstein für mich. Jetzt kann ich wieder einiges alleine weitermachen. Der Motor wird noch einige Male im Leerlauf in der Halle laufen und SImon und ich haben besprochen, daß ich nach ca. 30-60 min Laufzeit nochmals einen Ölwechsel mit Filterwechsel machen werde. In der Zwischenzeit kann ich auch alle Verkabelungen aus der Kabine wieder verlegen und wenn das alles klappt, ist die Standheizung dran. Getriebe, Hydraulik und Bremsen sind dann die nächsten. Danach wird der ersten Ausfahrt aus der Halle hoffentlich nichts mehr im Weg stehen. Die finale Reinigung kommt dann zum Schluß. So der Plan.

Vielen Dank nochmals an Simon, ohne dessen Mithilfe ich den Motor nicht reinbekommen und auch nicht gehört hätte!

.... to be continued .....


Liebe Grüße,
Andy

Antworten