... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

alles, was in die obigen Bereiche nicht reinpasst
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Zentralgestirn
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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von Zentralgestirn » Mo 1. Dez 2014, 21:08

Du hast recht, da kommt man nur schwer ran an die Motorlager, wenn ich mir das so ansehe. Aber das einfädeln von Motor und Wandler mit dem Zahnkranz und den Patronengurt entfällt. Das war für mich das kritischste beim Zusammenbau.

So oder so, schöne Arbeit :D

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woelf59
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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von woelf59 » Mo 1. Dez 2014, 22:38

Hallo,

das mit den Motorlagern war bei mir auch die schwierigste Aktion beim Motorausbau. Die Schrauben waren zwar mit Montagepaste eingeschmiert gewesen, aber dermaßen angezogen, dass nur mit einer Rohrverlängerung auf sehr beengten Raum ein lösen möglich war, hat mich etliche Stunden gekostet. Der Platz ist so eng, dass nur mit einer 1/2 " Ratsche gearbeitet werden konnte, die 3/4 " hat nicht dazwischen gepasst. Ansonsten geht der Ein- und Ausbau des Motors beim 8x8 auch als One man (und ein Stapler) Show. Wenn der Motor ausgebaut ist kommt man zumindest gut an die Spurgelenke dran, die sonst nur schwer zugänglich sind wie die Bilder von Andreas zeigen.

Gruß Wolfgang

AndreasE
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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von AndreasE » Di 2. Dez 2014, 02:08

Newbie hat geschrieben:Hallo Andy
Saubere Arbeit und sehr schöne Fotodoku (wie immer ;)). Bin schon gespannt auf die weiteren Schritte. Immer gut, wenn man reichlich Freunde mit den gleichen Technikgenen hat...
Danke Newbie,
die saubere Arbeit haben hauptsächlich Simon und David vollbracht, die Fotodokumentation geht auf meine Kappe und das Werkzeug habe ich auch reichen dürfen :D
Die nächsten Schritte stehen schon fest:
1) Meine erste Schweißarbeit. Ich möchte so ein Motorgestell wie es in den Instandsetzungswerkstätten herumsteht und man damit rundherum am Motor in halbwegs sicherer Lage basteln kann. Wenn ich mit diesem Motor fertig bin, kommt der Saugmotor auf das Gestell.
2) Diagnose: Wo nach den derzeitigen Austritten Öl und sonstige Flüssigkeiten ungeplanterweise den Motor verlassen. Austausch eben dieser Dichtungen und Gummimuffen.
3) Erste Grobreinigung. Mal sehen wie ich das im Winter und mit dem Wasser anstellen werde.
4) "Richtige" Reinigung des Motors, solange ich Lust habe und es so aussieht, wie ich es mir vorstelle.
5) Da der Motorraum frei zugänglich ist: Rundumreinigung des Motorraums, des Rahmens und des Fahrgestelles
6) Da ich an das Lenkgestänge herankomme: Austausch aller Fettmanschetten, die nicht in den letzten 2 Jahren ausgetauscht wurden
7) Reinigung des Batteriekastens
8) Die Batterien zum Batteriehändler bringen. Vielleicht kann man mit den Batterien noch was Sinnvolles machen, wenn man den Dreck rausbekommt und ausspült. Die lange Stehzeit damals hat Schlamm in 2 Batterien gedrückt.
9) Den Bowdenzug des Gaspedals wieder gängig machen

Frage an die Allgemeinheit: Ich möchte gerne die offenen Leitungsenden sauber mit Verschlußschrauben verschließen, bzw. bei den Bajonettanschlüssen vom Diesel und dem Getriebeölanschluß Blindstopfen reingeben. Wo finde ich sowas in halbwegs bezahlbarer Form? Vielen Dank für solche Hinweise.
cguenther hat geschrieben:Hi Andy, grosses Kino! Bald kommst Du mit dem "ich bin aber nur Amateur" hier aber nicht mehr weiter, wer soll das Glauben? :-) Sehr imponiert mir auch Dein Zeitrahmen. Post-Zeit erster Beitrag zum Motor 03:47 Uhr, letzter Beitrag 04:40 Uhr. Weiter so, tolle Doku! LG, Carsten
Hallo Carsten,
freut mich wenn die Doku gefällt. Ich war zu beschäftigt um wirklich gute Bilder zu machen, andererseits war ich heilfroh, daß David und Simon ihren Sonntagnachmittag bei mir verbracht haben. Ich denke, daß ich mich mittlerweile vom Amateur bald zum Lehrling hocharbeiten kann, denn beim Werkzeug reichen und wegräumen bin ich fast schon professionell.
Yep, die Zeit war durchaus etwas spät, aber das Wegräumen der ganzen Sachen dauerte und die Bilder wollten auch vorbereitet werden. Immerhin gab es noch 3 Stunden Schlaf bis zur "Tagwache".
Lobo hat geschrieben:Glückwunsch Andreas für die erfolgreiche Op, allein ist das ein Kampf gegen Windmühlen, mit weiteren Helfern ist das schon psychologisch leichter zu wuppen. Ich wollte dir die Tage eh noch schreiben das du für die Aktion reichlich Süßkram bereitstellen solltest als Nervennahrung zwischendurch. Wie ich sehe hast du nun noch reichlich Arbeit auf dem Zettel mit sauber machen und Abdichten vom Motor
Hallo Maik,
ich habe mit Erschrecken festgestellt, daß ich hier ein lausiger "Gastgeber" war. 2 Rollen Fruchtmentos waren alles, was wir hatten. Dafür war die Halle so kalt, daß die Getränke ohne Eiskasten frisch blieben ;) Die Umstellung von Halogen auf LED tut ein übriges, daß man kaum mehr Heizwirkung vom Werkzeug bekommt.

Du hast Recht, daß in den nächsten Wochen einfaches "saubermachen" anstehen wird. Leider ist die Weihnachtszeit nicht un-intensiv und so bleibt es abzuwarten, wann etwas daraus wird. Da werden sich schon noch ein paar Bilder ausgehen, bis dieser Teil des Werkes vollbracht ist.
Zentralgestirn hat geschrieben:Hallo Andy, schön gemacht. Freue mich für dich.
Das ist eine schöne Erfahrung und ein mächtiges Gefühl so ein großes Herz aus dem Liebsten zu holen. Ohne Pannen wie ich hoffe. ;)
Maik, beim 10t gehts ja deutlich leichter, weil der Motor und das Getriebe ja nicht gegeneinander verschoben werden müssen und du den Motor dann auch in den Aussparungen im Rahmen hoch bekommst. Da hat vermutlich die Tüte Süßkram gereicht und nicht wie bei uns der große Eimer :D
Andy, das ist jetzt keine Abwertung deiner Arbeit, beides ist nicht ohne und für einen Büromenschen, wie du dich ja gerne nennst ein wirklicher Top Job! Mein Neid über deine Ausrüstung ist dir sicher :D
Weiterhin viel Spaß, Grüße Sebastian
Hallo Sebastian,
ich kann nicht leugnen, daß bei der Aktion auch Gefühle dabei waren. Es ist ja doch das Fahrzeug, das mich bisher am meisten zum Thema KAT gebracht hat, dazu das Geburtstagsrennen in der Sahara als Erstlingswerk und weitere Erlebnisse die in der Erinnerung erhalten bleiben. Wie schon früher geschrieben, ich bin guter Dinge dass keine bleibenden Schäden auftreten werden und wenn man sich den Erdbatzen ansieht, dann bin ich im Nachhinein froh, diese Entscheidung getroffen zu haben. Mal sehen, wie gründlich es diesmal wird. Ich weiß es noch nicht, aber ich lasse es auf mich zukommen.

Betreff deines anderen Kommentares mit der Ausrüstung: Ich hatte sehr zum Leidwesen meiner Frau immer schon einen Hang zu Werkzeug und diverse Gartengeräte.Und da ich das schon hatte, bevor wir uns vor vielen Jahren kennenlernten, kann ich darauf pochen, daß hiermit keine Überraschung ihrerseits vorliegen kann. Mit diesem Spleen kam ich quasi im Paket. :) Die LKWs haben dem "Hobby Werkzeug" natürlich eine neue Dimension eröffnet. Das mit Abstand größte "Werkzeug" ist sicherlich der Gabelstapler. Den Gabelstapler habe ich mit 7.500 Stunden relativ günstig auf willhaben.at gefunden und mit seinen 1800 kg Hebelast und 4.5 Meter ist er in der Halle quasi das Schweizer Messer um einfach alles dauernd umschlichten zu können. Man glaubt gar nicht wie oft man umschlichten kann (und muss), eine Palette auf einer bestimmte Höhe halten muss, etwas mit einer Bandschlinge anheben muss, kurz etwas horizontal ziehen muss, oder man die mm genauen Bewegungen nutzen kann um etwas zusammenzubauen. Einfach erstaunlich, was da alles machbar ist. Wenn ich vor 20 Jahren gewusst hätte, wie vielseitig ein Gabelstapler ist, dann hätte ich mir schon einen vor den LKWs besorgt.
manny hat geschrieben:Dafür sieht das bei den Motorhaltern ja ein bisschen was schwieriger aus als bei unseren schnöden Zwei- und Dreiachsern...
Den ganzen Zauber drumzu abbauen hat Marcel mit mir als handlanger nicht gemacht, weder Stirnwand noch Battkasten...
Das war wirklich mühsam. Die beiden hinteren Motorlagerungen sind mit meinem Werkzeug nicht gut erreichbar - laut Simon und David ;) Das 1/2 Zoll Werkzeug ist an der Belastungsgrenze, die Rohrverlängerungen kann man nicht ansetzen und das 3/4 Zoll Werkzeug hat keinen Platz. Nach vielen Versuchen ist die Mutter hinter dem Tank dann der rohen Gewalt gewichen. Hinter dem Batteriekasten war es besonders blöd. Und so hat der Batteriekasten die Wette verloren und wurde ausgebaut.

Der Vergleich mit Marcel ist natürlich brutal. Auf der einen Seite kannst ihm wahrscheinlich eine Hand auf den Rücken binden auf der anderen Seite vermutlich auch die Motorklappe oben zulassen .... und er wird noch immer schneller den Motor heraussen haben als ich. ;)

Wie er es jedoch schafft einen Motor ohne Abbau des vorderen Luftfilterkasten aus dem Fahrzeug zu bekommen, würde mich schon sehr interessieren.
woelf59 hat geschrieben:Hallo,
das mit den Motorlagern war bei mir auch die schwierigste Aktion beim Motorausbau. Die Schrauben waren zwar mit Montagepaste eingeschmiert gewesen, aber dermaßen angezogen, dass nur mit einer Rohrverlängerung auf sehr beengten Raum ein lösen möglich war, hat mich etliche Stunden gekostet. Der Platz ist so eng, dass nur mit einer 1/2 " Ratsche gearbeitet werden konnte, die 3/4 " hat nicht dazwischen gepasst.
Ditto hier. Aber von welcher Seite hast Du die Schraube hinter dem Batteriekasten dann wirklich aufbekommen? Da gibt es doch nur endlich viele Kombinationsmöglichkeiten?
woelf59 hat geschrieben:Ansonsten geht der Ein- und Ausbau des Motors beim 8x8 auch als One man (und ein Stapler) Show. Wenn der Motor ausgebaut ist kommt man zumindest gut an die Spurgelenke dran, die sonst nur schwer zugänglich sind wie die Bilder von Andreas zeigen.
Danke Wolfgang, das ist eine sehr gute Idee, an die ich zuvor nicht dachte. Die Spurgelenke mache ich bestimmt, denn das war das letzte Mal eine ziemliche Pfriemlerei da unten am Boden und den notwendigen Kräften.

Liebe Grüße an Alle,
Andy

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manny
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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von manny » Di 2. Dez 2014, 09:53

...also ohne den Kühlluftschalldämpfer wegzuschwenken schafft denke ich nichtmal Marcel es den Motor rauszubekommen...

Was ich die ganze Zeit an Marcel gewundert hat, ist dass er so ruhing und professionell dran war, bei mir wäre da -obwohl ich sehr ruhing und ausgeglichen bin :roll: - oftmals meine Technik-Torette durchgedrungen ;)

Wenn ich mich recht erinnere haben wir zunächst versucht nur eines der hinteren Motorlager wegzubauen, bin mir jetzt aber nicht mehr ganz sicher ob das geklappt hat :?
Wer später bremst ist länger schnell...

Mein Fuhrpark:
BMW 320D Touring E46 Bj 2003
KTM EXC 525 Bj 2007 --> Geklaut am 6.09.2017 ;-(
MAN KAT 7t Mil GLw 462
MAN KAT 5t Mil GLw 461
MAN F2000 19.604FLT Bj 99

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Zentralgestirn
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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von Zentralgestirn » Di 2. Dez 2014, 10:06

Hallo,

beim Sauger hat ein demontiertes hinteres Motorlager gereicht um den Motor ohne das Getriebe zu verschieben raus zu bekommen. Auf der einen Seite kommt man leidlich ran, an die andere nicht wirklich.

Nächstes mal werde ich es mit einem Schlagschlüssel versuchen. Eine lange Welle oder so als Schlagverlängerung, damit man richtig mit dem Hammer von außen schlagen kann.
Die Schlagschlüssel sind eh viel zu selten bei mir im Einsatz...

Grüße Sebastian

AndreasE
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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von AndreasE » So 21. Dez 2014, 13:39

Wieder einmal ein Update.

Gestern wollte ich das schöne Wetter ausnutzen und den Anhänger endlich einmal in die Halle stellen. Bis jetzt ging sich das nicht aus, denn unerklärlicherweise füllt sich die Halle schneller als man sie aufräumen kann. Also war in der Nacht zuvor aufräumen angesagt um Platz für den Anhänger neben dem auf Stützen stehenden 8x8 zu schaffen - vielleicht kommt doch noch irgendwann einmal Schnee, und dann hätte ich ihn gerne drinnen.

Das Wetter war schön und so holte ich mit dem Cabriolet den Hänger von seinem Stellplatz. Hohe Auflösung
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Gut aufeinander abgestimmt, tut sich der Jeep mit farblich dazupassenden Anhänger nicht wirklich schwer. Ist sicherlich eine kompakte Kombination für das Einkaufen beim städtischen Supermarkt. Für ein paar Schläuche und Kabel des Anhängers fand ich zwar keine passende Stecker am Zugfahrzeug, aber was soll's, ohne ging es auch. Die Bremsen vom Jeep sind ja erst gemacht worden.

Die Idee war, den Jeep ob seiner kleinen Abmessungen für die 90 Grad Wende in der Halle zu verwenden. Da ist leider nicht sehr viel Platz für das Wendemanöver. Gedacht getan. Man sieht wie schön ich aufgeräumt habe. Sieht nach massenhaft Platz aus, relativiert sich jedoch schnell, wenn der Anhänger einfährt.
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So schön es auf der einen Seite des 8x8 ausschaut, so viel Großteile liegen auf der anderen Seite. Jedes einzelne Teil ist ein Garant für ein paar vergnügliche Stunden Beschäftigung.
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Leider war der so einfach klingende Plan ein kompletter Reinfall.

Genau an der Stelle, wo die Drehbewegung der Anhängerdeichsel vom Jeep eingeleitet werden sollte (knapp ausserhalb der Halle) war eine Gatschlacke. Ausreichend groß und tief um umgehend für eine Lektion zum Gewichtsverhältnis Zugfahrzeug zu Anhänger zu dienen und einen kurzen Abriss zum Thema Traktionskoeffizient WW2 Reifen und zeitgenössischer Lacke einzuleiten. Langer Rede kurzer Sinn, der Jeep hing an dieser Stelle hilflos baumelnd an der Deichsel des Anhängers. Die Rutschpartie der Hinterachse förderte irgendwie nicht die erste Lektionsstunde "Präzises Rückwärtsfahren mit einem Drehschemelanhänger". Ich habe aufgegeben, bevor der Anhänger sich komplett in der Einfahrt verkeilt.

Die zweite Idee war, mit dem Steyr 12m18, der ja sehr kurz ist, die Traktionsproblematik zu umgehen. Dieser Teil der Überlegung funktionierte auch. Was nicht funktionierte war, daß meine Rückwärtsfahrtkenntnisse mit den geografischen Gegebenheiten einfach nicht zusammenpassten. Irgend ein Eck ging sich nie aus. Nachdem Plan B auch nicht funktionierte, wurde Plan C ausgegraben. Der Anhänger kommt nicht auf den schön freigeräumten Platz neben dem 8x8, sondern der 12m18 und allerlei sonstiges Zeug. Der Anhänger bleibt in der Durchfahrt.

Der Anhänger wurde am zweiten 8x8 angehängt (das ging mit Hilfe eines Besens wirklich watschen einfach) und durfte die Halle wieder verlassen. Mittlerweile wurde es dunkel und daher stimmen die Farben nicht mehr ganz. Am 8x8 passt der Anhänger wie angegossen. Von der Seite sieht man die 18,3 Meter lange Kombination recht gut. Hohe Auflösung
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Die angekündigte Übung mit dem Anhänger verkehrt um die Halle zu fahren habe ich nach den ersten Metern für heute aufgegeben und werde vermutlich mit dem 8x8 und dem Anhänger noch etwas üben, etwas sehr viel üben. Der geringe hintere Überhang der Hängerkupplung zur Hinterachse kombiniert mit den 28m Wendekreis ist - sagen wir mal so - lustig. Zumindest mit meinen Kenntnissen.

Nach vorne geht es erwartungsgemäß einfach und zum Glück hat die Halle zwei Tore zum durchfahren. Hohe Auflösung
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Hohe Auflösung
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Endlich steht der Anhänger auch in der Halle. Zwar nicht dort wo er soll, aber die jetzige Lösung ist auch ok und somit kann ich endlich die vorbereitenden Arbeiten für die Typisierung in Ruhe angehen. Das mit dem Rückwärtsfahren des Drehschemmelanhängers wird mich noch länger beschäftigen, aber da ja noch ein 4t und 10t dazukommen, ist die Grundlage geschaffen, die feinen Unterschiede der Modelle später ebenfalls herauszufinden. Zuerst geht es einmal um ganz einfache Basics.

In diesem Sinne & wie immer liebe Grüße,
Andy

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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von AndreasE » Fr 26. Dez 2014, 03:36

Habe heute mein verspätetes "Weihnachtsgeschenk" abgeholt. Leider hat es mich voll erwischt :(
Hohe Auflösung
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Dafür gab es ein sehr nettes Kennenlernen, ein zu kurzes Plaudern, tiefe Erkenntnisse zu der Interaktion Stromaggregat und Schweißgerät, sowie die Mindestdruckluftmenge für eine 70er Nuss.
Plus 1100km mehr am Tacho. Kein Wunder, daß beim 8x8 nichts weitergeht ....

LG,
Andy

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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von Tom » Fr 26. Dez 2014, 16:40

War ja echt ein arbeits- und fahrsamer Tag für Dich, Andy.
Bin froh daß Du gut nach Haus gekommen bist bei dem Sauwetter und der langen Strecke !!

Und ja, war wirklich schade daß zum Plaudern nicht viel Zeit war ...

Tom
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AndreasE
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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von AndreasE » So 5. Apr 2015, 20:47

cguenther hat geschrieben:
AndreasE hat geschrieben:... habe ich etwas Neues besorgt. Wenn es so funktioniert wie angedacht, ist das eine massive Erleichterung
Andreas, lass mich raten... Trockeneis ?
LG
Carsten
// Ich hole mal die Frage vom 4x4 Thread zurück in diesen Thread zur Reinigung

Servus Carsten,
du bist sehr knapp dran :-)
Trockeneis plus die Anlage dazu ist mir jedoch für ein Hobby viel zu teuer.

Ich habe mir jedoch ein kleines Sandstrahlgerät besorgt, daß u.a. auch mit Soda funktioniert. Es ist so klein, daß man damit in alle Ecken reinkommt und so genau zu dosieren, daß man den Dreck vom Unterbodenschutz bzw. Lack runterbekommt, ohne die Schichten darunter anzugreifen. Dazu kommt, daß Soda Fette und Öle gut bindet und so "weich" ist, daß es nicht so gefährlich wie Strahlsand für die ganzen Dichtungen des Fahrzeuges ist. Im Gegensatz zu Strahlsand und Glas ist das Strahlmittel jedoch prinzipbedingt nur einmal zu verwenden, da die Körner beim Aufprall ihre Struktur verändern und zerfallen.

Ich würde mit dem kleinen Gerät keine großen Flächen sandstrahlen, da gibt es bessere Geräte, aber zum reinigen, und kleinerer Ausbesserungsarbeiten von zBsp handtellergroßen Roststellen direkt am Objekt (dann aber mit Glas oder Korund) ist es bisher das beste was ich gefunden habe. Aufgrund seiner Funktionsweise benötigt es nur sehr wenig Luft. Mein Kompressor könnte viel mehr Luft produzieren, das ist nicht das Problem. Aber was nicht an Luft in das System "hineingeht" erzeugt auch weniger Staub. und das ist ein großer Vorteil wenn man "vor Ort" am Fahrzeug werkelt. Für die Reinigung ist ein Druck von 3-4 bar scheinbar der Sweetspot. Wenn man es mit einer Strahlkabine verwendet, benötigt man nur einen Staubsauger. Empfehlung: Ihn auf kleinster Stellung laufen zu lassen....

Das Strahlmittel für die Reinigung ist sehr umweltverträglich: Speisesoda.

Ich habe gestern schon die ersten Tests gemacht und es schaut sehr erfolgversprechend aus. Sobald ich mehr Erfahrung damit habe, werde ich diese hier zusammenfassen.

Liebe Grüße,
Andy

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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von AndreasE » Mo 6. Apr 2015, 10:00

Hab gestern Nacht mit dem Sodastrahlen angefangen.

Anbei ein Beispiel wie klein und kompakt die Düse des Strahlgerätes ist (das auch Korund und Glas Strahlmittel verwenden kann)

Die linke vordere Motoraufhängung als Hintergrund
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LG,
Andy

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Sandkater
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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von Sandkater » Mo 6. Apr 2015, 10:11

spontan erinnert mich das an Schneiden des Rasens mit einer Nagelschere. :mrgreen:

Ich hoffe, es sind nur kleine Bereiche die davon betroffen sind.

wo kaufst du das Speisesoda in den notwendigen Mengen?

Peter
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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von AndreasE » Di 7. Apr 2015, 00:08

Sandkater hat geschrieben:spontan erinnert mich das an Schneiden des Rasens mit einer Nagelschere. :mrgreen:
Ich hoffe, es sind nur kleine Bereiche die davon betroffen sind.
wo kaufst du das Speisesoda in den notwendigen Mengen?
Peter
Hallo Peter,
der Vergleich ist gar nicht so unpassend ;) - ich hoffe jedoch schneller fertig zu sein ....
Wenn der Druck auf 10 bar gestellt ist, kann man natürlich größere Flächen angehen. Der Haken ist, daß die Gefahr zunimmt, nicht nur den Dreck, sondern auch die Farbe abzutragen. Daher verwende ich nur 3-4 bar Druck - für mehr Sicherheit.
Um die Staubbelastung in der Halle zu minimieren, ist derzeit nur geplant, den Motorraum damit auf Vordermann zu bekommen. Den Rest mache ich dann wenn das Auto wieder fährt (dazu braucht es aber einen Motor, der derzeit ausgebaut ist)
Das Soda habe ich im Internet gekauft. 4 Säcke zu je 25 kg. ich schätze, daß ich für den Motorraum ca. 2 Säcke mit dem kleinen Sandstrahler brauchen werde.

LG,
Andy

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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von AndreasE » Di 7. Apr 2015, 00:32

Heute war der Motor dran. Simon war so nett und kam vorbei - zu zweit geht vieles doch leichter. Vor allem das tratschen und fachsimpeln (während Simon die ganze Arbeit macht) ...

Zur Erinnerung: Der Motor war fast zur Gänze im Schlammbad, ist zuerst eine Stunde gelaufen, wurde dann warm und dann stellte ich ihn ab. Dann blieb er 7 Stunden in seiner Schlammpackung, bis er wieder gestartet wurde. Ich habe ihn noch vor Ort mit einem Hochdruckreiniger und Kaltreiniger grob abgewaschen. Zu Hause angekommen, war die erste Übung, gleich einmal das Öl zu tauschen. Überraschenderweise kamen aus dem Motor deutlich mehr als die Motorölmenge. Wasser war es nicht. Sah eher nach Diesel aus. Vor ein paar Monaten haben mir Simon und David geholfen, den Motor aus dem 8x8 herauszuholen. Er sah noch immer ordentlich dreckig aus.

Bei schönstem Aprilwetter (Sonne, kalt, windig) wurde er für die Gesamtwäsche vorbereitet. Hohe Auflösung
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Ein paar Liter Wasser später. Hohe Auflösung
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Bis dahin sah alles ganz einfach aus. Als wir jedoch nicht nur die vordere Öffnung für die Motorvorwärmung, sondern auch die hintere (oben gelegene) Öffnung aufmachten, kam uns eine recht dicke Pampe entgegen. Vor allem die hintere konnten wir uns nicht erklären.

Die vordere Öffnung. Hohe Auflösung
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Die hintere Öffnung, oben beim Luftpresser. Hohe Auflösung
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Sollte der Motor tatsächlich Sand im Motoröl haben? Ist dieses Bild etwa normal und wir umsonst besorgt? Was tun? Kopfkratzen.

Um auf der sicheren Seite zu sein gab es nur einen Lösungsansatz - in den Motor reinschauen. Also war zerlegen angesagt. Ende der Wasserdusche. Jetzt ging es im wahrsten Sinne des Wortes ans eingemachte.

Der Test, ob wir den Motor ganz zerlegen müssen oder nicht, war ein Blick in die Ölwanne und was wir dort vorfinden. Davon wollten wir die weiteren Schritte abhängig machen.

Unser provisorischer Arbeitstisch - unterstützt vom Stapler. Hohe Auflösung
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Die erste Überraschung. Simon macht die Ölablassschraube auf. Es geht nicht die Ölablassschraube auf, sondern der Einsatz, in dem die Ölablassschraube reingeschraubt war. Ich wusste gar nicht, daß der KAT ein Gewinde im Gewinde hat. Ist das bei Euch auch so?
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LG,
Andy

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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von AndreasE » Di 7. Apr 2015, 00:56

Rundherum mussten die Schrauben gelöst werden, der Anschluß für die Öltemperatur, der Öleinfüllstutzen und der Ölmessstab müssen gelöst werden. Ganz schön aufregend für mich - meine erste Ölwanne :)
Hohe Auflösung
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Viel spannender als die Ölwanne war der Blick in den Motor hinein - quasi direkt ins Herz. Man sah die Kurbelwelle, die Pleuel, die Zylinderlaufbuchsen von unten und die Kolben von unten. Very cool. Alleine wegen dieses Anblicks hat sich die Motoröffnung schon gelohnt. Hohe Auflösung
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Dieses Rohr passt locker auf einen Golf GTI als Auspuff - ist jedoch nur eine der Ölleitungen. Hohe Auflösung
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Wichtiger war jedoch der Zustand des Öl's in der Ölwanne. Nach Lösen der 10 Schrauben ist das horizontale Schwallblech auch heraussen.
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Entwarnung (und Glücksgefühle bei mir). Das Öl hat am Boden der Wanne einen Ölschlamm, aber ansonsten nichts Auffälliges. Und da wir die Putzmeister sind, wird die Ölwanne pico Bello gereinigt. Zum Schluß wird sie sogar ausgesaugt. So sauber war sie schon sehr lange nicht mehr. Hohe Auflösung
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Da war kein Fusel mehr drinnen.

Und da die Wanne schon herunten war, kam Simon auf die Idee, mal nachzuschauen, wie weit der Ölmessstab in die Ölwanne reinschaut. Wisst ihr es? Wir wussten es nicht. Jetzt schon.

Bitteschön. Das Zumpferl ist vom Ölmesstab. Hohe Auflösung
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Natürlich haben wir das obere Loch im Führungsrohr des Ölmessstabes gereinigt. Ich möchte ja eine korrekte Anzeige haben. ;) Hohe Auflösung
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Auch das Schwallblech ist in gereinigter Form wieder eingebaut. Kennt jemand das Anzugsmoment dieser 10 Schrauben? Ich konnte es in den Unterlagen nicht finden. Hohe Auflösung
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Was wie ein Brausekopf aussieht, ist die Ansaugung der Ölpumpe. Auch die wurde geputzt. Hohe Auflösung
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Auf jeden Fall sind die Inneren eines Motors ganz schön spannend.

LG,
Andy

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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von AndreasE » Di 7. Apr 2015, 01:13

Auch das ist jetzt wieder ok. Hohe Auflösung
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und weil der Starter wegen der Ölwanne sowieso abmontiert werden muss, ist es zu seiner Öffnung nur mehr ein kleiner Schritt. Im großen und Ganzen ist er ok - nur etwas putzen. Hohe Auflösung
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Wieder (temporär) montiert. Hohe Auflösung
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LG,
Andy

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Atzimuth
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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von Atzimuth » Di 7. Apr 2015, 08:51

Finde ich nach wie vor super das Du uns an Deinen " Spielereien" teilhaben lässt.
Besser kann man sich in die Technik nicht reindenken und bekommt auch als Laie fast soviel mit, als wenn man selbst schraubt.
Der Thread könnte langsam schon den Teil 12 ersetzen :D
Weiter so und viele Grüße
Atze

AndreasE
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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von AndreasE » Di 7. Apr 2015, 19:27

Gern geschehen Atze.

Neben der logbuchähnlichen Funktion (ich werde zunehmend vergesslicher) ist es auch ein guter Platz, ein paar essentielle Fragen an die Experten in der Community loszuwerden.

So auch hier:
1) Betreff Öl"sud" oder Öl"schlamm" in der Ölwanne: Was wird von Euch als "normal" bezeichnet? Ab wann soll man sich Sorgen machen?
2) Ist es normal daß Öl in den beiden Verschlußstopfen für die Motorvorwärmung zu sehen ist? Sollte das immer dünnflüssiges Öl sein, oder sammeln sich da auch "Altlasten"?
3) Warum kam nach dem zigten Mal lösen der Ölablassschraube gleich der ganze Gewindeeinsatz mit raus? Ist euch das auch schon passiert?
4) Der neue Dichtungssatz für meine Ölwanne ist nicht aus einem Stück sondern aus 4 Teilen, die wie bei einem Puzzle ineinander gesteckt werden. Soll ich mir da bzgl. Dichtigkeit Sorgen
machen?
5) Verwendet ihr zusätzlich an diesen Stellen (Ölwanne) noch eine Dichtungsmasse? Es sah bei meinem 8x8 so aus, wie wenn da Dichtungsmasse bei den Schrauben mit im Spiel war.
6) Wer kennt das Anzugsmoment der Schrauben in der Ölwanne (am Schwallblech)? Ich möchte ungern lose Schrauben im Motor herumfliegen haben. Das Deutzhandbuch hat eine andere Motorölwanne und bei den TDVs fand ich keine Anziehmomente. Mir fehlt diese ominöse TDV zum Deutzmotor (2815/057-40)

Ihr seht, nichts als Fragen :-)

Wenn der eine oder andere dazu weitere Info's geben kann, dann wäre das sehr hilfreich. Vielleicht schaffe ich es, den 8x8 noch vor diesem Sommer wieder mit Eigenantrieb fahren zu können ....

Vielen Dank,
Andy

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Lobo
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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von Lobo » Di 7. Apr 2015, 22:25

1, ist Ölschlamm, in wie ferm man sich da sorgen machen muss weiß ich nicht, das Öl geht auf jeden Fall erst durch die Filter und dann in die Schmierung des Motors, wenn man die immer mit wechselt sollte da eigentlich nicht viel Ölschlamm in der Wanne sein, die Filter kosten ja nicht die Welt

2, da wird sich normal nur etwas niedergeschlagener Öl Nebel sammeln oder gesammelt haben, bei dir war das je eine Emulsion aus Öl und Wasser dazu stand er noch eine Weile schräg

3, saß da eventuell eine Reparatur Gewinde drinnen, das könnte ich mir erklären, normal sollte da ein Gewinde M30x1,5 drinnen sein

4, ich setze Dichtungen auch immer mit Dichtmasse ein, so hast du Gewissheit, heute werden kaum noch Dichtungen verwendet sondern eher Dichtmassen, also keine sorge

5, ja

6, hier kannst du die Anzugsmomente für Schrauben im Zweifel raussuchen http://www.schrauben-normen.de/anziehmomente.html
Hörverlust durch Tinnitus

simon83
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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von simon83 » Di 7. Apr 2015, 22:41

Hallo!

Vielen Dank für die Antworten.
zu
1) war schon ein bissi was an Ölschlamm drin (mussten wir von der Ölwanne mit einer Spachtel rausschaufeln)

2) komisch ist, dass zumindest eine der Öffnungen sehr weit oben ist und ich dort den Schlamm eher nicht erwartet hätte, am Boden der Ölwanne schon eher...

3) War kein Reperaturgewinde, ich habe beim herausdrehen vom Teil nr 17 auch Teil 14 herausgedreht, k.A warum das möglich war Bild
und den Schertift Nr 15 hätte ich eigentlich nicht gesehen als ich das Teil dann in der Hand gehabt habe...

lg
Simon
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Lobo
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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von Lobo » Di 7. Apr 2015, 22:47

öh da muss ich mal die Tafeln suchen :? ah nun ist die da :mrgreen:

gut so genau hab ich das noch nie betrachtet, aber wenn der Stift fehlt ist das erklärbar das der sich rausdreht, ich würde das nun einkleben+ Stift
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imodra
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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von imodra » Mi 8. Apr 2015, 15:04

Moinsen Andreas,

Wenn Du den Gewindesitz(Teil14) im öl-freien Zustand mit Schraubensicherung(Loctite etc.) einsetzt sollte dies nicht mehr passieren. Ich habe letztens erst bei einem Forumsmitglied hier, die Ölablassschraube gegen ein Ölablassventil ersetzt. Das spart nicht nur einen Griff in die Werkzeugkiste, sondern auch Sauerei beim Ablassen bzw. Auffangen vom Altöl. Ich weiß es ist dann nicht mehr original.

LG Thomas
LG Thomas ;)

Klar ist das völlig sinnfrei, aber es macht einen Heidenspaß. :D

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special-mechanics
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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von special-mechanics » Mi 8. Apr 2015, 19:03

Bild
also in meinem rep-handbuch (zivile version B/FL 413/F) ist das anzugsmoment auch nicht angegeben
ich denke aber das hier der werkstattverstand vorrausgesetzt wird
eine M6 ( ich denke es ist eine M6) wird ja standartmässig mit um die 10Nm angezogen (normale 8.8)
ich hab mal gelernt das eine stahlschraube mindestens doppelter durchmesser eingeschraubt werden soll bei aluguss und dann nur das zugmoment einer 5.6er schraube genommen werden sollte ...was 5-6Nm heisst

wichtig ist die unterlegscheibe UND der federring
normal werden keine federinge mehr verbaut (DIN zurückgezogen) weil sie keine lösesicherungen sind
bei aluguss denke ICH persönlich aber das die federinge nicht schlecht sind da sie bei niedrigen anzugmomenten schon noch bissl gegen halten

dazu kommt das du hier ein dünnes blech per stahlschraube auf einen dünen alugusssteg schraubst
dabei nutzt du niemals die federrate der schraube als lösesicherung per drehmoment ... da ist fest ... eben fest aber auch schnell lose (deswegen der federing)
ICH würde neue federinge nehmen und die schraube soweit anziehen bis die federinge auf block gehen ...fertig
zitat : "Dann kann es also sein der KAT ist umgekippt obwohl er es theoretisch gar nicht hätte dürfen oder er ist nicht umgekippt obwohl er es hätte theoretisch müssen ?" HJL

AndreasE
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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von AndreasE » Fr 10. Apr 2015, 02:30

Hallo André und Thomas,
vielen Dank für eure Informationen und Beiträge.

Bald wird der Motor wieder zusammengebaut herumstehen und auf seinen Einbau warten (sobald der Motorraum sauber ist)

LG,
Andy

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Atzimuth
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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von Atzimuth » Fr 10. Apr 2015, 09:11

Ist vielleicht etwas Off topic,
ich nehme mittlerweile für solche Dinge nur noch Nord-lock Scheiben her.
Diese können im Gegensatz zu Federringen auch nicht brechen.
Hin und wieder gehen die günstig über Beim Auktionshaus über den Tisch.

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special-mechanics
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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von special-mechanics » Fr 10. Apr 2015, 09:32

ALLES ist mittlerweile besser als federringe....

heut zu tage gibt es soooo geniale schraubentechnik
wir verarbeiten NUR noch sperrip-schrauben , einmal festgezogen (gerade im alu bei geringeren momenten) und die bekommste nie wieder auf :)
für aluguss und co DIE verbindungstechnik , der halbe KAT besteht mittlerweile aus solchen schrauben :)
Zuletzt geändert von special-mechanics am Fr 10. Apr 2015, 09:53, insgesamt 1-mal geändert.
zitat : "Dann kann es also sein der KAT ist umgekippt obwohl er es theoretisch gar nicht hätte dürfen oder er ist nicht umgekippt obwohl er es hätte theoretisch müssen ?" HJL

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