... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

alles, was in die obigen Bereiche nicht reinpasst
AndreasE
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... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von AndreasE » Di 10. Jun 2014, 09:46

Wie schön wäre es, wenn man einfach zu lokalen Waschstrasse fährt und den o.a. Spruch anbringen könnte. Das spielt es aber aus vielen Gründen nicht. Selber Hand anlegen ist angesagt.

Nachdem die Rückholaktion meines Kleinen so gut geklappt hat, steht nun die Phase 4 der Aktion an - der Reinigung.
Ich mache mal zu dem Reinigungsprozess einen eigenen Thread auf, denn ich will mir Zeit lassen ("Zeit lassen" ist leicht gesagt, eher "Zeit finden") und der ursprüngliche Thread war ja im Unterforum "Unterwegs mit dem KAT" mit einem "coolen" Titel versehen.

Die Reinigung ist hauptsächlich Arbeit, aber die ersten Aktivitäten haben gezeigt, daß es viele interessante Details gibt, die unter Umständen für den Einen oder Anderen von Interesse sind. Außerdem erlaubt es mir, einen Platz zu haben, wo ich meine Fragen los werden kann und ich diese Aktion (auch für mich) dokumentieren kann.

Da ihr ja meinen Hang zu vielen Bildern kennt, fange ich mit dem aufgebockten und schmutzigen Fahrzeug als Beginn des Prozesses an. Die 6to Werkzeugmarkt Unterstellböcke habe ich durch "richtige" 8t Modelle ersetzt, die eine wesentlich größere Aufstandsfläche aufweisen. Damit fühlt es sich unter dem Fahrzeug wesentlich besser an. Wenn ich mir die Bilder von Jülich ansehe, sind es auch die gleichen Modelle, die die BW bei der MES 4 verwendet. Da kann ja nichts mehr schiefgehen :) Danke an Hermann für die leihweise Überlassung. Alle Seitenangaben in Fahrtrichtung.

Einmal rechts. großes Bild
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Einmal links. großes Bild
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Hier ist noch das Bild mit den alten Unterstellböcken. Das war mir zu filigran.

Liebe Grüße,
Andy

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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von AndreasE » Di 10. Jun 2014, 10:05

und schon ist es Zeit für die erste Frage:
Welche Feingewindesteigung benötigen die M12 Abziehschrauben für die Bremstrommeln? Die Standardschrauben mit 1,75 Steigung passen nicht. Der lokale Schraubenhändler hat 2 verschiedene Steigungen vorrätig. Marcel hat mal auf die Feingewinde in einem anderen Thread hingewiesen, aber keine Steigung dazu angegeben.

Vielen Dank,
Andy

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Zentralgestirn
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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von Zentralgestirn » Di 10. Jun 2014, 10:21

Hallo Andreas,

die Bremstrommeln habe ich bei mir mit einem Schonhammer gelöst bekommen. Hat mit einem 50mm Hammer aber recht lange gedauert. Meine Trommeln waren aber auch seit 19 Jahren an Ort und Stelle und nicht eingeschliffen (neuwertig). Habe einfach massiv drauf gehauen mit dem kleinen Hämmerle, nach ca einer Minute des Anklopfens war sie dann lose und ich konnte sie so abnehmen.

Grüße Sebastian

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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von Deutz 4006 » Di 10. Jun 2014, 15:27

Hallo

In den Trommeln ist M12 x1.5 Gewinde.

Gruß

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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von AndreasE » Di 10. Jun 2014, 17:55

@Deutz 4006 (Ein herzliches Willkommen hier im Forum)
danke für die Info.

Ich habe mir heute jeweils 3 Schrauben mit 1.5 und 1.25er Steigung besorgt - sicherheitshalber. Mit deiner Info brauche ich jedoch nicht probieren und kann damit die 1.25er beim nächsten Besuch beim Schraubenhändler zurückgeben/umtauschen.

Heute kommen die Trommeln runter.

LG,
Andy

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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von Powerkat » Di 10. Jun 2014, 18:17

Moin...
Am besten M 12x1,5 x 40 wichtig ist durchgehendes Gewinde...denn die trommeln haben rund 20 mm und nochmal 10mm zum abdrücken...ideal ist es wenn du einen gewindebohrer dafür hast, denn oft sind die Gewinde rostig die Schrauben gehen schwer und fressen also besser erst kurz mit dem gewindebohrer nachschneiden quasi räumen und dann die geölte schraube rein....Gefühl voll kraft aufbringen, immer abwechselnd an die schrauben damit die Trommel nicht verkanntet....die Trommel Gewinde können nicht viel ab, ist ein spröder Guss...wenn man keinen gewindebohrer hat, kann man sich helfen: in das Schraubengewinde mit der flex und dünner trennscheibe der Länge nach 2 gegenüber liegende kerben etwas tiefer als das Gewinde schneiden...das wirkt wie ein gewindeschneider und funktioniert zum räumen da der Dreck in den Schlitz gedrückt werden kann und nicht im Gewinde klemmt....vor der Trommel Montage deren Sitz gut reinigen und etwas kupferpaste etc. Derart ordentlich montierte trommeln lassen sich kann man auch Jahre später problemlos von Hand runter nehmen....das fest sitzen ist nur gammel, feiner Rost genau am Sitz....und beim aufsetzen der Trommel darauf achten das sie so sitzt das die abdrück schrauben auch beim nächsten mal wieder funktionieren, bei einigen Stellungen sitzen sie sonst genau über einem Loch der Radnarben im Loch Kreis...

Marcel
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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von AndreasE » Mi 11. Jun 2014, 04:27

Danke Marcel.
Hab ich alles so gemacht und die 8 Bremstrommeln sind jetzt unten. Bei 2 Stück hatte es so ein geknirsche beim drehen und das drehen ging etwas strenger. Nach dem Öffnen war es klar. Mehr Dreck und anderes Bild auf den Bremsbelägen.

War wieder eine fleissige Nacht

Die dritte Achse hält den Wasserrekord, die vierte Achse scheint keines zu haben.
Das Wasserranking lautet:
Platz 1: Achse 3
Platz 2: Achse 1
Platz 3: Achse 2
Platz 4: Achse 4

Das Getriebe hatte Wasser im Öl, der Motor vermutlich Diesel.
Die Hydraulik kommt noch dran.

Die Ölablassschraube an der vierte Achse macht mir Probleme. Der 14mm Innen-Sechskant ist vernudelt und der Imbus dreht sich leer durch. Was macht man in so einem Fall? Nimm man da auch einen Schraubenrausdreher, nur halt größer?

Habe bei der ersten Achse das Öl bei den Planeten getauscht - keine Auffälligkeiten.
Habe alle Ölablassschrauben beim Getriebeblock einen Tag lang offen gelassen. Nach 24 Std tröpfelte es noch immer ganz leicht. Das Motoröl im Getriebe hat sich mit dem Wasser zu einer hellen Emulsion vermischt - so wie es Marcel angekündigt hat. Das Ölfilter hatte ich auch heraussen und gereinigt. War zwar sauber, aber wenn schon dann halt nochmals. Das SAE 10 Motoröl für das Getriebe bekomme ich am Freitag. Brauche es nur mehr einfüllen. Ist gar nicht so einfach, das kurzfristig aufzutreiben.

Der Motor hatte kein Wasser, aber dafür zuviel Ölstand. Da ich vor Abfahrt den Ölstand kontrolliert hatte, muß jetzt etwas dazugekommen sein. Da das Motoröl nicht die milchige Farbe hatte wie das Getriebeöl, sondern schön schwarz war, könnte es Diesel gewesen sein, der den Motorölstand anheben ließ.

plus: Ich bin die Fahrerkabine angegangen und habe mal den See trockengelegt ....

Bilder kommen noch. LG,
Andy

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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von egn » Mi 11. Jun 2014, 07:28

So viel Arbeit, für ein paar Minuten Spaß. :(

Ich wünsche Dir noch viel Motivation für die weiteren Arbeiten.

Vergiss bitte die Leckölbohrungen an den Achsgehäusen nicht, sonst hast Du dann irgendwann Öl in der Bremse. Vielleicht wäre die Aktion auch die Gelegenheit den einen oder anderen alten Dichtring zu wechseln.
Gruß Emil

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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von AndreasE » Mi 11. Jun 2014, 11:29

egn hat geschrieben:So viel Arbeit, für ein paar Minuten Spaß. :(
Ich wünsche Dir noch viel Motivation für die weiteren Arbeiten.
Emil,
wenn das der Regelaufwand für jede Geländeausfahrt wäre, wäre der KAT mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mein Hobby geworden.

Ich sehe es derzeit so, daß mein Hobby aus den zwei Komponenten Fahren und Pflegen und bzw. an der Technik erfreuen besteht. Bald habe ich den KAT 5 Jahre und die vielen Stunden Fahrspaß im Gelände sind sehr wohl in meiner Erinnerung präsent. Es ist schon irgendwie bezeichnend, daß seit dem der KAT da ist, mit den anderen Fahrzeuge kaum Geländeausflüge unternommen werden. Es ist fast ein "magisches Verlangen" zum KAT Schlüssel zu greifen, wenn sich die Möglichkeit des Geländespaßes ergibt. So ist zum Beispiel der 3-achsige Pinzgauer - an sich ein hochgeländegängiges Fahrzeug mit einer enthusiastischen Community - kaum mehr im Gelände bewegt worden. Der KAT trumpft :)

In diesem Sinne "rechne" ich diesen Reinigungsaufwand den 5 Jahren Geländeausflügen gegenüber und nicht nur den paar Minuten die zu diesem Versenken führten. Somit von der Motivationsseite kein Problem - derzeit zumindest, denn alles was ich bisher gesehen habe, läßt mich nicht entmutigen. Eigentlich ist es das Gegenteil: Ich schaue mir fasziniert Dinge am KAT an die ich bis jetzt noch nie gesehen habe und versuche die Funktion zu ergründen. Außerdem ist es wie von dir bereits angeführt, eine gute Gelegenheit Altes nachzuholen, daß man bis jetzt immer wieder auf die lange Bank geschoben hat.

Erstes Ziel für jetzt ist einmal alle "inneren Werte" zu schützen und dazu zählen eben alle Öl Sachen. Die Bremsen sind weit weniger ein Problem, als ich angenommen habe. Nichts was eine Bürste, ein Kaltreiniger und viel Wasser wieder in einen schönen Zustand bringen werden. Das Fahrerhaus war in der ersten Stufe einmal etwas für den Nass/Industriesauger. Um nicht mit einem Wasserstrahl erst recht eine Pampe zu erzeugen, habe ich mit einer Kunststoffspachtel den Schmutz abgeschabt und weggesaugt. Erstaunlich wie viel da im Sauger zusammenkommt. Ich habe auch alle Bodenöffnungen aufgemacht. Das war sehr gut, denn unten stand noch ein paar cm das Wasser - klares Wasser, denn die Sedimente haben sich abgesetzt. Mit dem Nasssauger ging das zum größten Teil weg. Ich könnte mir vorstellen, daß es einige KAT Fahrer gibt, die dann den Deckel wieder zumachen und es dabei bewenden lassen - das ist jedoch nicht meine Vorstellung von "umfassender Reinigung". :)
Vergiss bitte die Leckölbohrungen an den Achsgehäusen nicht, sonst hast Du dann irgendwann Öl in der Bremse. Vielleicht wäre die Aktion auch die Gelegenheit den einen oder anderen alten Dichtring zu wechseln.
Danke für die Erinnerung. Mach ich.

Liebe Grüße,
Andy

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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von AndreasE » Mi 11. Jun 2014, 11:32

Was mir helfen würde, wären Hinweise wie man eine vernudelte Ölablassschraube aus dem Differential herausbekommt. Dann könnte ich noch das letzte Differential angehen.
Das Gute an der letzte Achse ist, daß scheinbar kein Wasser reingekommen ist. Denn das öffnen der Ölstandskontrollschraube hat nichts ergeben. Wäre Wasser drinnen das den Ölstand anhebt, käme da etwas heraus. Trotzdem, ich möchte es auch wechseln.

Danke & Liebe Grüße,
Andy

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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von egn » Mi 11. Jun 2014, 11:41

Es gibt eine ganze Reihe von Möglichkeiten:
- Ein neues scharfes Torxbit rein schlagen
- Loch bohren und Schraubenausdreher verwenden
- Irgendwas griffiges fest schweißen

Es gibt wahrscheinlich noch viel mehr Möglichkeiten.
Gruß Emil

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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von Zentralgestirn » Mi 11. Jun 2014, 11:45

Hallo Andreas,

Bei Innensechskant habe ich 2 Lieblingsverfahren. Das eine ist eine wenn passende Torxbit-Größe vorhanden ist, die in das Sechskant einschlagen und ausdrehen. Kostet aber meist einen Bit/Nuss und passt nicht immer. Wichtig ist, der Bit muss größer sein, damit er stramm in das ausgenudelte geschlagen werden kann. Sonst klappt das idr nicht.

Methode zwei, mit einem Körner, der eher etwas zu spitz wie korrekt angeschliffen ist, einen ordentlichen Körnerpunkt an eine Stelle setzen, wo möglichst viel Material ist und nicht zu weit nach Außen, das es die Schraube nicht nach außen weitet und noch fester wird. Dann den Körner flach ansetzen und die schraube lose tickern.

Wenn das alles nichts hilft, eine Mutter, Schraube, Flacheisen oö an den Stopfen anschweißen und damit die Kraftübertragung zum Werkzeug oder direkt sicher stellen. Ein Werkzeug (Bit, Inbusschlüssel) direkt anschweißen geht meiner Erfahrung nach meistens nicht gut aus.

Grüße Sebastian

PS: Viel Erfolg.

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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von AndreasE » Mi 11. Jun 2014, 12:39

Hallo Emil und Sebastian,
vielen Dank für Eure Ideen. Ich werde wohl mit der Torx Variante anfangen.

Anbei mal ein paar Bilder von den Ölen. Es ist interessant zu sehen, wie sehr sich hier Motoröl und Getriebeöl unterscheiden, Motoröl ( zumindest SAE 10) ergibt mit Wasser eine milchige Flüssigkeit. Getriebeöl bleibt hingegen schwarz, es scheint keine Vermischung stattzufinden.

Öl aus dem Getriebe. Die größte Menge kommt aus dem Verteilergetriebe und Schaltgetriebe, aus dem Wandler kam vergleichsweise wenig
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Wenn das Öl schon mal draussen ist, habe ich auch gleich den Filter gereinigt. Viel war nicht zu reinigen, aber Kontrolle ist besser als Überraschung. Hier noch am Getriebe, nur der Deckel abgenommen.
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Blick in das Getriebegehäuse mit abgenommen Filterelement. Alles sauber. Nicht sauber ist das Getriebegehäuse außen. Das kommt später drann.
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Der Getriebeölfilter- Die Bezeichnung oben lautet "Argo S9 1306-10"
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Von der Seite
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Die dazupassende Dichtung.
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Öl aus dem Motor. Schwarz. Was mich eher wunderte war die Menge die hier herauskam. 30 Liter sollten es sein. Der Bottich fasst jedoch 60 ltr. ich würde 40-45 ltr schätzen. Ich habe das mit Florian kurz besprochen wie ich die Unterstellböcke abholte. Er meinte es könnte Diesel im Motoröl sein
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Vermutlich hängt es damit zusammen, daß eine der beioden Schnellkupplungen der Dieselversorgung offen war. Ich kann nicht sagen, wann diese abgenommen wurde - ich war es nicht. Anyway, mittlerweile ist sie gereinigt und wieder drauf. Die beiden Ölfilter sind natürlich auch gewechselt - die Befestigungsschellen sind eine kleine Spielerei, bis sie wieder ordentlich sitzen.
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Wie gesagt, der Motor hat neues Öl bereits drinnen, beim Getriebe muß ich noch bis Freitag warten - ausgelassen und der Filter gereinigt ist es bereits.

Um mich besser bewegen zu können habe ich auch die zweite Staubox abgenommen. Der Stapler ist von unschätzbarem Wert wenn man alleine am werken ist. Warum die beiden Stauboxen unterschiedliche Montagearten haben ist für mich nicht nachvollziehbar. Während die linke Staubox einfach auf den Hilfsrahmen aufgeschoben und mit 2 Schrauben fixiert wird muß auf de rrechten Seite die Box von unten hochgehoben und an die 6 Bolzen angepresst werden. Daß der Deckel dabei offen sein muß (weil die Schrauben innen sind) macht sie Sache auch nicht leichter. Warum wurde hier nicht die gleiche Art wie links angewendet?
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Liebe Grüße,
Andy

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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von AndreasE » Mi 11. Jun 2014, 12:59

Die Bremsen. ungereinigte Bestandsaufnahme

Die Trommeln sind alle unten
Links
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Rechts
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Ich habe von allen Bremsen Detailaufnahmen für mich gemacht. Um euch nicht zu fadisieren, nur ein paar davon zur Ansicht. Linke vordere Bremse, erste Achse. Dieses Rad war am tiefsten im Teich.
Bild

Bild

Hab etwas probiert. Läßt sich ganz gut reinigen und die grüne Farbe kommt auch wieder zum Vorschein

Ich habe erzählt daß 2 Bremstrommel hörbar "geschliffen" haben.

Hier der Bremsbelag einer schleifenden Backe (3. Achse, rechts)
Bild

Eine der schön freilaufenden Bremsen (1. Achse, links)
Bild

Wie gesagt, ein Fall für die Reinigung. Die Fotos sehen alle schrecklich nach Rost aus. Das hängt mit der Farbe des Schlamms zusammen. Werde wieder Bilder einstellen wenn sie sauber sind, dann sieht man den Zustand besser.

LG,
Andy
Zuletzt geändert von AndreasE am Mi 11. Jun 2014, 13:55, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von hfs » Mi 11. Jun 2014, 13:29

Servus,

soviel Diesel im Oel solltest Du eigentlich schon riechen ;-)

LG,
Hermann

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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von AndreasE » Mi 11. Jun 2014, 13:44

Vorwarnung. Jetzt kommt das Fahrerhaus. Das sieht alles viel dramatischer aus, als es ist. Bitte nich falsch verstehen, es ist schmutzig, keine Frage. Aber die Bilder suggerieren Rost und bleibende Schäden. Nichts davon ist mir bis jetzt aufgefallen. Den Dreck trocknen lassen, anbürsten, absaugen und danach abwaschen scheint die einfachste Methode sein. Trotzdem viel Arbeit um den Ursprungszustand wieder herzustellen. Damit wir uns richtig verstehen: Den Ursprungszustand wie er vor 5 Jahren war, denn den Dreck der letzten Jahre bin ich nie so weit gefolgt wie dieses Mal.

Der Schlamm ist noch oben und unten auf den Matten - kein Problem für den Kärcher
Bild

Hab die Matten mal rausgenommen, daß alles trocknen kann. Schaut schrecklich aus, ist aber ein Nullthema.
Bild

Wenn der Schlamm trocken ist, einfach wegsaugen. Auch kleine Häufchen
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Habe auch gleich die Bodenplatte aufgeschraubt - Da stand noch Wasser drinnen. Ging ganz leicht zum raussaugen, Großteil des Schlamms inklusive. Gut, daß der KAT nach ABC Richtlinien konstruiert wurde, das erleichtert diese Übung sehr.
Bild

Das ist der Teil der unter die Beifahrerbank geht. Da abschüssig, macht es Sinn mit dem Sauger ganz nach hinten zu saugen.
Bild

In Fahrtrichtung nach vorne, zum Armaturenbrett
Bild

Das wegsaugen dient derzeit nur dazu, daß kein Wasser steht und alles trocken wird. Die eigentliche Reinigung kommt später.

Ach ja, wie Maik schon vermutete, die Standheizung bekam auch Dreck ab. Werde ich wohl ausbauen, damit ich überall hinkomme. Im eingebauten Zustand wird das wohl nichts gründliches, so wie ich mir das vorstelle.
Bild

Auch wenn die Bilder schlimm aussehen, ist es besser als ich angenommen hatte. Zum Glück scheint der Schlamm durch den dauerenden Regen sehr dünnflüssig gewesen zu sein.

Versteht mich nicht falsch: Klar hätte ich mir gerne diese ganze Übung erspart - keine Frage. Aber angesichts der Tatsache, daß es halt passiert ist, gehe ich die Sache eben jetzt an.

Liebe Grüße,
Andy

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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von AndreasE » Mi 11. Jun 2014, 16:27

Da ich vergessen habe es vorher zu erwähnen:

Natürlich habe ich die 3 Ablassschrauben aufgemacht und kontrolliert ob da was rauskommt:
1) Beim Motor das Schwungrad und
2) die beiden beim Getriebe

Ergebnis:
1 Tropen Öl (tatsächlich ein Tropfen Öl nach 10 Minuten :-) ) beim Schwungrad und
2x staubtrocken beim Getriebe

Erfreulich,
Andy

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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von Lobo » Mi 11. Jun 2014, 18:54

ich drück dir die Daumen das die braune brühe dir nicht über den Zusatz Lüfter in die Heizung und die Brennkammer gedrückt hat, dann kannst die auch bis ins letzte zerlegen, das Wasser stand dir ja bis unter dem Sitz

war aber die absolut richtige Entscheidung ihn nicht mehr zu fahren, es ist schon erstaunlich was da an Wasser eingedrungen ist, das hätte zu massiven Folgeschäden geführt auf lange Sicht hin und wäre erheblich teurer gekommen


Gruß Maik


du musst doch derzeit die Pfützen meiden wie der Teufel das Weihwasser ;)
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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von AndreasE » Do 12. Jun 2014, 04:08

Heute begann die Vorwäsche.

Vielleicht zur Erklärung: Ich habe in der Halle keinen Wasseranschluß, aber Strom gibt es. Somit muß ich mit Wasser eher sorgfältig umgehen. Ich verwende hier den kleinsten verfügbaren Kärcher und eine kompakte Handpistole. Statt einer Lanze steckt direkt an der Handpistole eine dreh- und verbiegbare Düse. Damit brauche ich a) weniger Wasser und b) kommt man in die Ecken viel besser rein. Der geringe Druck des kleinen Kärcher ist ausreichend, da ich eher "präzise" denn "flächendeckend" vorgehe. Die Wasserversorgung des Kärchers erfolgt aus einem Kanister mit einer Gartenpumpe. Damit die Halle nicht komplett versaut wird, stehen unter den Felgen jeweils Mörteleimer, die ich draussen ausleere. Ein Waschplatz wäre optimal, hab ich aber nicht. Bin froh, daß ich mich in der Halle ausbreiten und in Ruhe arbeiten kann. Bewegliche Dinge können draussen gereinigt werden.

Den Anfang machten heute die Bremsen. Keine Ahnung wie heikel die richtige Zuordnung ist, aber ich merke mir genau, welche Bremstrommeln von welcher Achse kommen - damit sie auch dort wieder montiert werden können.

Die 4 Bremstrommeln der Hinterachsen
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Es dauert nicht lange und sie sind etwas sauberer. Die heißen Sommertemperaturen lassen sie schnell trocknen, obwohl die Sonne schon untergegangen ist.
Bild

Ditto bei den Achsen. Der Dreck ist mittlerweile trocken geworden.
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Das Ergebnis der Reinigung. 3.Achse, links. großes Bild
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Die Federn teilweise mitgemacht - die bekommen noch eine eigene Pflege. Man hat mehr Platz um innen zu reinigen wenn die Achse nach unten hängen kann und die Feder entspannt ist. Der untere Federteller hat eine Ablauföffnung. Lang genug auf den Federteller draufhalten und sicherstellen, daß die Ablauföffnung offen bleibt. großes Bild
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Der Stoßdämpfer hat oben noch etwas Schmutz. Der silberne Fleck darunter ist eher nur im Bild so. Wenn die oberste Schicht des alten Unterbodenschutzes entfernt wird, kommt darunter eine hellere braune Schicht hervor. Im Bild sieht das jedoch silbern aus, vor Ort ist es braun. Hier ein weiteres Bild von diesem Fotoeffekt. Der Rahmen ist noch immer braun vom originalen BW Unterbodenschutz. großes Bild
Bild

Die Fahrertür war am tiefsten im Wasser. Also geht die Verkleidung runter und mit dem kleinen Kärcher werden die offenen Spalten im Türblatt so lange gespült bis glasklares Wasser aus den 3 Ablauföffnungen herauskommt. Die Konstruktion der Tür erleichtert die Reinigung immens. Hätte schlimmer kommen können. Ein Teil des Türblattes ist noch leicht fett, ich lass das einfach drauf (oben in der Mitte) (Ich sehe gerade am Bild, daß ich unten die Türdichtung noch nicht gereinigt habe.) großes Bild
Bild

Die Fahrerkabine hab ich auch mal vorgewaschen. Mit einer Kombination von Kärcher, Druckluft und Staubsauger gearbeitet. Der Bereich unter der abnehmbaren Klappe ist zumindest schon mal besser als er die letzten Jahre war. großes Bild
Bild

Die Ablauföffnung für den Standheizungsraum unter der Fahrerkabine war geschlossen. Nachdem ich es geöffnet habe war es relativ schnell zugepappt. Viele Male mit Druckluft gereinigt. Würde das Fahrzeug bergauf stehen, und ganz leicht nach links hängen, könnte man diesen Raum einfach solange mit Wasser fluten bis alles unten abgelaufen ist und nur mehr klares Wasser kommt. Man sieht in dem oberen Bild, daß die beiden Luftschläuche, die die Standheizung mit den vorderen Austrittsdüsen verbinden, entfernt wurden. Klarerweise waren Schlammreste in den Schläuchen. Mit dem kleinen Kärcher vorsichtig gereinigt. Sie liegen hinten auf der Ladefläche zum trocknen bevor sie wieder eingebaut werden.

Das waren die Schlammreste nachdem die Heizungsschläuche ausgebaut wurden. Hab beide Rohrleitungen geflutet, damit der Dreck rauskommt.
Bild

Die beiden Gummimatten und die Klappe der Abdeckung sind sauber und wieder einbaufertig.


2 TorxBits für die Ölablassschraube hab ich schon besorgt, aber noch keine Zeit gehabt, diese in die Ölablassschraube der vierten Achse reinzuklopfen (danke Emil und Sebastian für den Tipp)

Hallo Hermann,
ich muß mal genau schnuppern wie was riecht. Mir fehlen irgendwie die Referenzgerüche ....

Liebe Grüße,
Andy

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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von fips » Do 12. Jun 2014, 11:44

Schöner kann man eine Fotodokumentation nicht machen. Klasse Bilder.

Gruß Sven

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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von AndreasE » Do 12. Jun 2014, 18:44

Danke Sven. Freut mich wenn die Bilder gefallen.

Es sind die kleinen Fortschritte die zählen und Motivation geben, nicht wahr ? :)

So war die erste Erkenntnis nach dem Öffnen
Bild

garniert mit Schlamm aus den Innereien
Bild

und so sieht es nach der Vorwäsche aus. großes Bild
Bild

Die Hauptreinigung kommt dann wenn der Dreck unter der Standheizung (ganz hinten) ausgeräumt wird.

Wirklich hilfreich ist die ehemalige BW Forderung nach ABC Schutz und leichter Reinigung des Fahrzeuges. Keine Veloursteppiche, keine aufgeklebten Dämmmatten, keine Holz basierten Türverkleidungen wo sich der Schlamm niedlich in der Verbindung zum Blech einnisten kann und langfristig sein Unwesen treiben kann.

Ach ja, noch etwas:
Ich hatte doch keine passenden Schäkel für die hinteren Bergeösen mit, die an den beiden Hauptrahmen angeschweißt sind. Deshalb mußte ich mein Windenseil "opfern". Es war das einzige Trumm vor Ort, daß da durchpasste. Ich wollte nicht zuviel Zug auf der Anhängekupplung haben. Ich habe die Dimensionen jetzt abgemessen. Lochdurchmesser ist 24 mm und die Dicke des angeschweissten Stegs ist 32mm. Leider haben die üblichen Schäkel 22mm Durchmesser und 32mm Breite der Öffnung (Bolzen passt, Öffnung zu knapp) oder 25mm Bolzendicke und 36mm Öffnung (Öffnung passt, Bolzen zu dick) ...

Wenn jemand Schäkel findet oder kennt die ca. 5t Last bei 5-6 facher Sicherheit haben und die da hinein passen, würde mich ein Link oder Quelle sehr interessieren.

Wenn wir schon bei dem Thema sind:
Laut aktuellem Ersatzteilkatalog gibt es von der vorderen Stoßstange 2 Ausführungen:
1) Stoßstange Alt - ohne Bergeösen
Bild

2) Stoßstange Neu - mit Bergeösen
Bild

Ich habe solche "neuen" vorderen Stoßstangen bis jetzt noch nie in natura gesehen. Ich dachte immer, daß die erste mit den A1 eingeführt wurden. Die Bergeösen vorne wären an einem KAT1 schon verlockend :) Hat die schon wer gesehen, bzw hat die jemand auf seinem Fahrzeug?

Liebe Grüße,
Andy
Zuletzt geändert von AndreasE am Do 12. Jun 2014, 19:19, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von Speed5 » Do 12. Jun 2014, 19:01

Moin,

ich weiß nicht wo man sie auf dem freien Markt kaufen kann, aber die, die im deutschen Steinkohle Bergbau verwendet
werden passen auf den mm genau.

Die Schäkel passen spielfrei über die Ösen und die Schrauben fast spielfrei durch die Bohrung.

Vielleicht mal Google quälen, ich habe leider nur vier Stück! Mehr kann ich auch nicht besorgen.

Gruß Michael
Der Tod hing die Sense an den Nagel und stieg auf den Mähdrescher, denn es war Krieg.

Ich liebe es, wenn der Wahnsinn die Kontrolle übernimmt und lachend an der Vernunft vorbei rauscht. Huuuiiiiiiiiiiiiii


http://www.dickschiff-treffen.de/

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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von manny » Do 12. Jun 2014, 19:12

Die 25mm sollten passen! Bei mir gingen sie erst auch nicht rein, hab dann zwei, drei Lackschichten rausgeschliffen und nun gehen die 5t Schäkel saugend rein!

Ich hab schon wirklich viele KATs gesehen, aber Stoßstangen mit Bergeösen, also deine Variante zwei sind mir bisher nur beim A1 und folgend untergekommen...
Zuletzt geändert von manny am Do 12. Jun 2014, 19:15, insgesamt 1-mal geändert.
Wer später bremst ist länger schnell...

Mein Fuhrpark:
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KTM EXC 525 Bj 2007 --> Geklaut am 6.09.2017 ;-(
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MAN KAT 5t Mil GLw 461
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AndreasE
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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von AndreasE » Do 12. Jun 2014, 19:15

Danke Michael.
Hast Du noch den BW Unterbodenschutz bei deinen Ösen drauf, oder nur die Farbe. Ich könnte mir vorstellen, daß die Standardschäkel bei einem Fahrzeug daß nur Farbe (und keinen Unterbodenschutz hat) passen könnte. Falls Du mal Zeit hast: Könntest Du die Bolzendurchmesser und Öffnungsweite bei Deinen Schäkeln messen? Das wäre nett, danke.
... hab dann zwei, drei Lackschichten rausgeschliffen ...
Wie brutal .... ;)

LG,
Andy

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fun-ski
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Re: ... "Bitte einmal Innen und Außen reinigen" ....

Beitrag von fun-ski » Do 12. Jun 2014, 19:18

Hi Andreas
ich hatte das selbe Problem vorne,ich hab mir 6,5 to Schäkel mit 25m Bolzen besorgt und erst mal die BW Farbe ein wenig mit Sandpapier abgerieben ,dann mit Rostlöser leicht rein gehauen und danach mit der großen Rohrzange hin und her bewegt.
seit dem geht alles ganz einfach .
Ich denke mal das der 25mm Bolzen passt und nur zu viel Schmodder und Farbe dran ist
Grüsse und viel Erfolg beim reinigen
Dirk
p.s. danke für diese super Berichterstattung
wer Rechtschreibfehler findet darf Sie behalten!
Gruß
Dirk

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