Pritschenhöhe/Aufbauhöhe

midlifecrisis
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Pritschenhöhe/Aufbauhöhe

Beitrag von midlifecrisis » Mi 27. Sep 2017, 23:37

Hallo zusammen,

ich bin mir bei dem Thema noch unsicher.
Grundsätzlich bin ich bisher auf zwei Lager gestossen:

1. So niedrig wie möglich - jeder cm zählt
2. Mach die 4m voll, wenn es mit 4m nicht geht dann nützen 3,8 auch meistwns nix...

Die original Pritsche ist soweit ich weiß bei 160cm.
Irgendwo habe ich hier mal was gelesen wie sich die Höhe durch die Zuladung verändert, finde das aber nicht mehr. Könnt ihr mir das sagen?

Grundsätzlich interessieren mich dazu eure Meinungen.

visual
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Re: Pritschenhöhe/Aufbauhöhe

Beitrag von visual » Mi 27. Sep 2017, 23:46

Hast du nicht das gleiche hier schonmal gefragt?!

midlifecrisis
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Re: Pritschenhöhe/Aufbauhöhe

Beitrag von midlifecrisis » Do 28. Sep 2017, 00:15

visual hat geschrieben:
Mi 27. Sep 2017, 23:46
Hast du nicht das gleiche hier schonmal gefragt?!
Das will ich nicht bestreiten - zumindeyt so was ähnliches.
Ich habe zumindest schonmal gelesen wie sich Zuladung auf die Höhe auswirkt, aber ich finde es nicht mehr.

AndreasE
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Re: Pritschenhöhe/Aufbauhöhe

Beitrag von AndreasE » Do 28. Sep 2017, 01:28

Das ist KAT Abhängig

4x4: Pro Tonne 3 cm
8x8: Pro Tonne 1,5cm

LG, Andy

midlifecrisis
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Re: Pritschenhöhe/Aufbauhöhe

Beitrag von midlifecrisis » Do 28. Sep 2017, 08:16

Hallo Andy,

Danke dir!
Beim 6x6 ist das wohl ähnlich wie beim 8x8.

Woher sind diese Zahlen?
Erfahrungen?

AndreasE
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Re: Pritschenhöhe/Aufbauhöhe

Beitrag von AndreasE » Do 28. Sep 2017, 09:12

Aus den Angaben in der Bedienungsanleitung abgeleitet.
Beim 6x6 ca. 2cm/Tonne
lg

midlifecrisis
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Re: Pritschenhöhe/Aufbauhöhe

Beitrag von midlifecrisis » Do 28. Sep 2017, 09:32

AndreasE hat geschrieben:
Do 28. Sep 2017, 09:12
Aus den Angaben in der Bedienungsanleitung abgeleitet.
Beim 6x6 ca. 2cm/Tonne
lg
Vielleicht habe ich das auch da gelesen, kein Wunder finde ich hier nichts.
Ich werde senil... :?

AndreasE
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Re: Pritschenhöhe/Aufbauhöhe

Beitrag von AndreasE » Do 28. Sep 2017, 09:43

Beim 8x8:
Handbuch, Seite 13
Pritsche: Höhe der Ladefläche
unbeladen: 1650mm
beladen: 1505mm

Bei 10t Nutzlast und Nichtberücksichtigung der Progressivität der Federn sowie des aktuellen Ladeschwerpunktes, ist 1,5cm/t aus meiner Sicht ein guter Näherungswert

Beim 4x4 sind es:
unbeladen 1640mm
beladen 1463mm
also genau(er) genommen : 3,5cm / Tonne

Wenn man mit dem Gabelstapler schweres Zeugs auf die Ladefläche hievt, sieht man den Höhenverlust recht schön in Action. Beim Kipper können schon mal 20cm verloren gehen, aber da muß dann wohl ein Fehler beim beladen passiert sein ;)

lg, Andy

midlifecrisis
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Re: Pritschenhöhe/Aufbauhöhe

Beitrag von midlifecrisis » Do 28. Sep 2017, 13:24

Danke Andy.
Die Pritsche selbst ist ja nicht Teil der Nutzlast.
Was wiegt die? 1t?

Angenommen der Wohnaufbau liegt mit vollen Tanks bei rund 3t (?) - dann wird der spätere Fußboden je nach Aufbau vom Rahmen (100 Rahmen + 50 Boden(?) ) tendenziell eher bei 1550 liegen, oder?

Mir ist schon klar das hier Toleranzen von mehren cm herschen, es geht mir eher darum ob ich richtig denke.


Vielen Dank für eure Geduld.
Ich kann euch auch einen pädagogischen Erfolg attestieren. Zumindest soviel habe ich von euch schon gelernt dass ich inzwischen selber erkenne was ich im Holzkofferthread teilweise für einen Stuss geschrieben habe.
Danke!

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Re: Pritschenhöhe/Aufbauhöhe

Beitrag von AndreasE » Do 28. Sep 2017, 20:01

ungefähr ok, hängt halt vom Rahmen und Freigang der Räder ab. Die Pritsche ist so gebaut, daß den Rädern nur der Holzboden im Weg ist. D.h. die Räder können bis 4cm unter die Pritschenoberfläche einfedern.
lg

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Re: Pritschenhöhe/Aufbauhöhe

Beitrag von midlifecrisis » Do 28. Sep 2017, 23:37

AndreasE hat geschrieben:
Do 28. Sep 2017, 20:01
ungefähr ok, hängt halt vom Rahmen und Freigang der Räder ab. Die Pritsche ist so gebaut, daß den Rädern nur der Holzboden im Weg ist. D.h. die Räder können bis 4cm unter die Pritschenoberfläche einfedern.
lg
Bei maximaler Verschränkung und 14er Räder ist als noch ca. 4Cm Platz zur Unterkannte der Originalpritsche?

Wie hoch baut die Originalpritsch bzw. Ihr Ramen und die Ladefläche?


(Samstag hol ich das Schätzchen, dann kann ich selber messen)

AndreasE
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Re: Pritschenhöhe/Aufbauhöhe

Beitrag von AndreasE » Fr 29. Sep 2017, 00:19

Nein, die Reifen schleifen auf der Unterseite der Holzplanken be maximaler Verschränkung.
Wenn ich mich richtig entsinne, sind die Holzplanken 4 cm dick - daher 4cm unter der Ladeflächenhöhe.

LG

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Re: Pritschenhöhe/Aufbauhöhe

Beitrag von Saarkat » Fr 29. Sep 2017, 21:13

AndreasE hat geschrieben:
Fr 29. Sep 2017, 00:19

Wenn ich mich richtig entsinne, sind die Holzplanken 4 cm dick - daher 4cm unter der Ladeflächenhöhe.
LG

36 mm :whistle: :whistle: :whistle:
Gruß

Christoph


Gott erschuf das Turboloch, um den Saugern eine Chance zu lassen

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Re: Pritschenhöhe/Aufbauhöhe

Beitrag von Schulle » Sa 30. Sep 2017, 13:44

Hey

Zum Thema Fahrzeug höhe.
Ich fahre ja Tourneebuse quer durch Europa(auch 4m hoch )
Ich hatte noch nie irgendwelche Probleme mit Brücken und so weiter.
Okey gescheites GPS mit Karten die Brücken Höhen kennen hilft hier extrem.

Ich find ob 3,8 oder 3,99m Höhe ist kein nennenswerter Unterschied

Und falls du doch vor einer Brücke stehst die zu klein ist Hey du hast nen Rückwärts Gang nutz ihn und fahr außen rum.
Was spricht für 4 m? Mehr Stehhöhe und Ggf eine Solaranlage sind dabei realisierbar
Als 4 m ist in Europa Norm
Okey willst du nach Afrika da kann ich dir nicht sagen wie es aussieht
Aber in Europa, Nordamerika/ Kanada und Australien hast du mit 4 m Höhe kaum/keine Probleme und die Strecken die eng sind umfährt man dann, bei solchen Reisen hat man doch Zeit
“So wat” ein stop mehr oder weniger was soll’s


Sorry für meine Meinung
Cheers
Groß, Grün & Schwer ?
Hört sich nach Spaß an !

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Re: Pritschenhöhe/Aufbauhöhe

Beitrag von manny » So 1. Okt 2017, 21:51

Ich wäre mit der Höhe Vorsichtig...

Klar, auf den Hauptverkehrsadern hat man i.d.R. kein Problem mit 4m, aber allein schon auf Nebenstraßen am Rhein oder an der Mosel, in Ostdeutschland oder in Bremen kann man mit 4m Schon ganz dumm da stehen....
Und da ist man noch nicht in den Italienischen Bergen wo auch gerne man ne Ortsdurchfahrt was enger ist, oder der Berg in die Straße ragt...

Und wenns weiter weggeht sollte man bedenken dass auch mal Kabel unkonventioneller verlegt sind...
Wer später bremst ist länger schnell...

Mein Fuhrpark:
BMW 320D Touring E46 Bj 2003
KTM EXC 525 Bj 2007 --> Geklaut am 6.09.2017 ;-(
MAN KAT 7t Mil GLw 462
MAN KAT 5t Mil GLw 461
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Re: Pritschenhöhe/Aufbauhöhe

Beitrag von midlifecrisis » Di 3. Okt 2017, 16:04

AndreasE hat geschrieben:
Fr 29. Sep 2017, 00:19
Nein, die Reifen schleifen auf der Unterseite der Holzplanken be maximaler Verschränkung.
Wenn ich mich richtig entsinne, sind die Holzplanken 4 cm dick - daher 4cm unter der Ladeflächenhöhe.

LG
Hallo Andy,

ich habe den KAT seit Samstag hier stehen.
Bin grad am vermessen.
Franz Aigner meinte das 30cm Platz über den Rädern reichen. Im Radkasten der Vorderräder habe ich ca. 33cm und zur Pritsche (die vom 4x4 ist auf meinem 6x6) sind es ca. 42cm.

Wenn ich mir die Federn ansehen kann ich mir kaum vorstellen das man die um mehr als 20cm stauchen kann (das ist etwa der Abstand zwischen den Bumpstops).

Was muss man mit einem KAT machen dass er mit 14er Rädern dann nach 42cm am Pritschenboden schleift? Oder ist das nur bei mit so weil die 4x4 Pritsche anders baut?

Danke!

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Re: Pritschenhöhe/Aufbauhöhe

Beitrag von 4x4-6x6 » Di 3. Okt 2017, 16:14

Hallo,

es soll auch Leute geben, die vor Schlammpassagen Ketten aufziehen.


...

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Re: Pritschenhöhe/Aufbauhöhe

Beitrag von AndreasE » Di 3. Okt 2017, 18:44

Es ist die Kombination von Faktoren:
1) Voll beladen
2) Max. Verschränkung der jeweiligen Achse
3) Wie 4x4 6x6 schon schrieb, u.U. noch Ketten (aber die braucht es nicht)

Am 8x8 bekommst du die zweite Vorderachse auch mit leerer Pritsche in Kontakt mit eben dieser.

Die Frage ist halt, wie oft du solche Grenzfälle wirklich haben wirst und ob damit die anderen Designparameter darunter leiden sollen, weil für den einen eventuellen Fall in 10 Jahren, der Abstand so groß sein soll. Schau halt, daß die eventuelle Kraft großflächig in die Kabine eingeleitet wird und optimiere nach anderen Kriterien..

LG,
Andy

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Re: Pritschenhöhe/Aufbauhöhe

Beitrag von 4x4-6x6 » Di 3. Okt 2017, 19:10

Hallo,

es gibt noch einen Aspekt, den ich vergessen hatte:

Ein Fahrzeug darf man nicht nur statisch messen.
Man muß auch die dynamischen Einflüsse beachten.

D.h., wenn man durch ein Schlagloch fährt,
kann es zum 'Schaukeln' des Aufbaus kommen.

Dann können die Einfederungswege größer werden.


...

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Re: Pritschenhöhe/Aufbauhöhe

Beitrag von midlifecrisis » Di 3. Okt 2017, 19:32

Danke euch beiden.
So langsam kann ich das nachvollziehen.
Federn voll gestaucht - eher 25cm als 20cm.
30° Verschränkt - dann brauchts nicht mehr viel.

Die Frage ist in der Tat was der gemeine Wohnmobilist da braucht. Vermutlich bekomme ich bereits Pippi ins Auge wenn noch 5cm Platz sind, wenn dann doch noch ein Schlagloch kommt, dann muss der Aufbau das verkraften.

Bei letzterem sehe ich das gelassen.
Ich geh jetzt mal mit 30-35cm Abstand zum Aussenradius in die weitere Planung.

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Re: Pritschenhöhe/Aufbauhöhe

Beitrag von Rainmaster » Di 3. Okt 2017, 22:00

Hallo,

der Federweg ist schneller aufgebraucht, als man denkt.
und mit mehr Erfahrung geht man auch eher in die "interessanten" Bereiche...

allen gute fahrt wünscht

rainmaster

pat
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Re: Pritschenhöhe/Aufbauhöhe

Beitrag von pat » Mi 4. Okt 2017, 16:26

Hallo zusammen
Maximale Verschränkung wäre für mich jetzt mehr was für ein Hardcore Rally Mobil (mit Tank etc. auf die Pritsche verlegt) ... :dance:
Mit WoMo oben drauf plus allenfalls noch erhöhtem Schwerpunkt würde ich hier eher nicht an die Grenze des machbaren gehen wollen.
Sprich bei WoMo-Einsatz plus leichtes bis mittelschweres Gelände sehe ich durchaus Spielraum beim kalkulieren der 'Luft' für die Verschränkung.
Man muss dann halt dran denken dass das Extreme nicht (mehr) möglich ist ...
Oder mache ich hier einen Denkfehler? :shifty:
Greetz
/pat

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Re: Pritschenhöhe/Aufbauhöhe

Beitrag von midlifecrisis » Mi 4. Okt 2017, 17:08

Rainmaster hat geschrieben:
Di 3. Okt 2017, 22:00
Hallo,

der Federweg ist schneller aufgebraucht, als man denkt.
und mit mehr Erfahrung geht man auch eher in die "interessanten" Bereiche...

allen gute fahrt wünscht

rainmaster
meinst du dass ich es bereuhe wenn ich nur 30cm frei lasse? :mrgreen:

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Re: Pritschenhöhe/Aufbauhöhe

Beitrag von pat » Mi 4. Okt 2017, 17:55

So generell kann man das kaum beantworten, die Frage ist wie schwer dein Aufbau werden soll und wie stark du damit ins Gelände willst.
Plus ob du einen 4x4, 6x6 oder 8x8 fährst ...
Ich würde den KAT wohl mit einigen Beton-Gewichten (zb. von einem Kran) beladen plus gut befestigen :mrgreen: :dance: und mal testen was das für die Verschränkung real bedeutet.
Etwa in der Art (im Bild mit ohne Last):
hill.png
Damit hättest du dann mmn. eine recht verlässliche Aussage.
Greetz
/pat

Rainmaster
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Re: Pritschenhöhe/Aufbauhöhe

Beitrag von Rainmaster » Mi 4. Okt 2017, 19:04

Federweg und Schwanzlänge haben etwas gemeinsam :

Es darf ruhig etwas mehr sein...... :P :P :P :P :P :P :P :P :P :P

Vielleicht habt Ihr es jetzt verstanden.

Jaaaaa, der war jetzt wieder böse, ich stell mich ja auch jetzt in die Ecke........, mit gewissem Abstand ;) ;) ;)

gruß rainmaster

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