Umbau 4x4 mit Laderkran AK 3006

AndreasE
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Re: Umbau 4x4 mit Laderkran AK 3006

Beitrag von AndreasE » Di 9. Mai 2017, 23:00

Das hängt davon ab wieviel Last auf der Stütze ist. Lt. Handbuch halten sie nur 2 Tonnen.
LG, Andy

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Re: Umbau 4x4 mit Laderkran AK 3006

Beitrag von 4x4-6x6 » Di 9. Mai 2017, 23:31

Hallo,


danke für die Antwort.

Aber die Haltekraft ist ja nebulös.

Ich hoffe mal, daß die Haltekraft deutlich über 5 to liegt.

Mit Druck pro Fläche könnte man die Ausschiebekraft berechnen.

Nehmen wir mal an, daß unter dem Begriff "Haltekraft" die aktive Stützlast gemeint ist,
dann könnte man ja bei 100 bar die Kraft um 40 % erhöhen.

Ich muß mal das Lastmoment berechnen.

Ziel ist es, bei Kran-Volllast die Stützen aktiv zum Austarieren zu verwenden.

Es ist ja peinlich, wenn jemand aus Zufall das Stützenventil bedient,
wenn dann gerade Last am Haken hängt, und die olle Stütze nicht in der Lage ist,
den Ursprungszustand wieder herzustellen.

----------

Zusatzinfo:

Wir haben am vergangenen WE den Kran mal ohne eingeschaltete Elektrik getestet.
Wenn man auf die Überlastsicherungen verzichtet,
funktioniert der Kran auch ohne Strom.


...

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Re: Umbau 4x4 mit Laderkran AK 3006

Beitrag von AndreasE » Mi 10. Mai 2017, 00:09

Hab nachgesehen:
Ausschubkraft: 19,6 kN
Abstützkraft: 63,7 kN
Quelle: Tdv 3830/007-12, Seite 14

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Re: Umbau 4x4 mit Laderkran AK 3006

Beitrag von 4x4-6x6 » Mi 10. Mai 2017, 00:30

Hallo,

also 2 to aktive Ausschubkraft (der Stützzylinder) und 6,4 to passive Stützlast.

Das wäre eine Erklärung.


...

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Re: Umbau 4x4 mit Laderkran AK 3006

Beitrag von 4x4-6x6 » Mi 10. Mai 2017, 00:54

Hallo,

so, nun habe ich es nachgerechnet:

Der Kran hat 6,3 mt.

Die Stützen aktiv haben 2,3 mt.

Die Stützen haben passiv 7,4 mt.

Also brauchen die Stützen 2,74 x 60 = 164 bar um aktiv agieren zu können.

Ich werde also den Druckbegrenzer auf 170 bar hochdrehen.

Hat irgendwer Einwände ?


...

Edit:
Also ist bei 1,4 to Hakenlast Schluss.
(Hinsichtlich der Haltekraft der Stützzylinder.)

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Re: Umbau 4x4 mit Laderkran AK 3006

Beitrag von A N D R E A S » Mi 10. Mai 2017, 10:30

Der Zylinder?

:lol:
A N D R E A S

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Re: Umbau 4x4 mit Laderkran AK 3006

Beitrag von Saarkat » Mi 10. Mai 2017, 10:42

4x4-6x6 hat geschrieben: Zusatzinfo:

Wir haben am vergangenen WE den Kran mal ohne eingeschaltete Elektrik getestet.
Wenn man auf die Überlastsicherungen verzichtet,
funktioniert der Kran auch ohne Strom.


...

Psst, ich bediene den Kran seit meiner Inbetriebnahme ohne Stromanschluss. Funzt tadellos. :whistle: Man(n) sollte dann vielleicht die Stützen etwas mehr im Auge haben bzw. etwas Feingefühl im Allerwertesten, da das akustische Warnsystem nicht halt funktioniert. Das "Knirschen" des Stahlseiles vom Kran vermittelt einem aber, wenn man etwas Last am Haken hat.
Gruß

Christoph


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Re: Umbau 4x4 mit Laderkran AK 3006

Beitrag von Powerkat » Mi 10. Mai 2017, 20:37

@ Saarkat :
brauchst nicht alzuviel sorgen zu haben :
ich habe ja gerade erst das neue Kundenprojekt "abgenommen "nach dem auf/Umbau ...und ein Kranprüfbuch samt Drücken und Standfestigkeitsprobe gemacht : dazu gehörte auch sein Verhalten hinsichtlich Stromausfall zu testen : er ist ,wenn alles gesund ist , nicht in der Lage sich selbst zu zerstören , da vorher sowohl die Haupthydraulik -wie auch Kranhydraulik-Überdruckventile auslösen ! beim 6x6 hinter dem Fahrerhaus ist das aus Standfestigkeitstechnischer Sicht auch im 360 Grad Betrieb unbedenklich .Ich denke bei deinem Fahrzeug musst du lediglich bezügl. der Standfestigkeit aufpassen da er ja auf dem Heck nix wiegt und zur schwachen Seite hast du ja kaum Stützauslegung ....

Auszug aus meinen Prüfaufzeichnungen im Realtest :

Drücke:
-Haupthydrauliküberdruckventil 180 Bar
-Abregelung bei Überlastauslösung 140 Bar
-Stützfußausschub (runter ) 60 Bar
-Stützfußeinzug (hoch ) 150 Bar

Funktionsweise:
Die Seilwinde wird bei Überlast bei ca. 90% optisch vorgewarnt (rot) ,bei 100% elektrisch bei ca. 140 Bar abgeschaltet. Die Schalter erkennen das tatsächliche mechanische Winden-Drehmoment.
Im Lasthakenbetrieb wird die Verbiegung der Kranhauptsäule am Drehkranz gemessen und elektrisch abgeschaltet.

Überlasttest:
(Alle Tests in waagerechtem Zustand )
Der Kran wurde nach dem Aufbau in der techn. Max. Überlast getestet:
Mit Aussetzen der elektrischen Abschaltung erreichte er im Windenbetrieb bei max. Hydraulikdruck von ca. 180 Bar ca. 1800 kg. Am Lasthaken bei ca. 180 Bar ca. 1550 kg.
Der Test wurde bei voller waagerechten Ausladung durchgeführt, zur „schwächsten“Seite (rechts) behielt das leere Fahrzeug trotz entlasten der Gegenstütze von ca. 20 cm seine Standfestigkeit .
Im Notbetrieb kann der Kran ohne Stützen bei voller Ausladung (ohne Last ) in alle Richtungen verfahren werden (getragen nur vom Fahrwerk)
Der Kran ist im abgestütztem Zustand, 360° voll Einsatzfähig, belastbar .


Mein Hallenkran (ist ja der Selbe ) hat ja einen verlängerten Arm , hat eine Ausladung von rund 6 m. und seine Überlasteinrichtungen sind eingestellt auf 2,5 to. Windenlast ! und das bei voller Auslegung auch mit der Rolle im 2 Strängigem Zug ! also macht er bei 6 m 5 to. ! Das sollte einem Vertrauen geben , das der Kran im orginalen bei 4,6 m mit 1,2 to noch nicht mal ins Schwitzen kommt !

@ Stützenthema :
Ich denke die haben sich da ganz bewust etwas bei gedacht mit der Ausschubkraft der Stützen ,was dahin gehend auch Sinn macht :
Richtige Autokräne MÜSSEN 100% Waagerecht stehen und werden deshalb meist frei gehoben und austariert !
klassische Ladekräne sollten möglichst gerade stehen , je nach Hersteller,Fabrikat,Baugröße sind kleine Abweichungen einkalkuliert,aber : auch sie sollen nicht ganz frei gehoben werden sondern eine gewisse Radkraft zur Standsicherheit behalten !
Sie alle haben hier auch entsprechende Stützen ...

Der Kat-Atlas fällt hier meiner Meinung nach kompl. raus !!
Er wurde dafür entwickelt auch im schweren Gelände seine Arbeiten zu verrichten , das bedeutet auch unter Schräglagen etc. nicht umsonst gab man ihm das sehr stabile und kräftige Schwenkwerk und geteilte Hauptsäule ,etc.
1. Mal wären die kleinen Stufen der Telezylinder überlastet wenn man den 8x8 darauf Freiheben würde und noch die Krankräfte drauf geben würde !Auch die lumpige Verbindung des StützenRahmens zum Hauptrahmen wäre damit recht labil für meinen Geschmack ...dann wären es enorme Seitenkräfte die auf die extrem langen Tele-Stützzylinder kämen wenn er den zuvor schräg stehenden Kat nun gerade richtet denn dabei verändert sich die "Position " der Auflageflächen zu den Zylindern solange die Räder ebenfalls aufstehen ! wenn das ganze jetzt noch an leichter Hanglage geschiet und die Hinterräder zu leicht werden ,die Handbremshaltekraft verloren geht ,der Kat hangabwärts möchte geben die lang ausgefahrenen dünnen Zylinder nach wie Streichhölzer und knicken weg !
In der Kran bedien TDV steht bestimmt ein Hinweis zur max. zulässigen Schräglage für den Betrieb ! das wäre mal interessant ...
Deshalb denke ich hat man sich gesagt , die Stützen sollen nur runter so wie der LKW steht , einen minim. Anpressdruck bekommen um sicher und satt zu stehen , aber sämtliche Räder behalten ihre volle Standfestigkeit ,daher bleibt das Fahrzeug auch im schlechten evtl. schrägem Gelände 100% sicher stehen , die Stützen verhindern das neigen in den Federn beim Schwenken damit der Kran so bleibt wie er ist , da der Kran als solches klein genug ist und der Kat Standfest genug , kann er ruhig in Schräglage betrieben werden , damit er das Materialtechnisch durchhält bekam er sehr stabiles Drehwerk, Mast ,Arm ....natürlich ist das anheben und absetzen von Last auf einen schräg stehenden LKW nervig ,aber einen Tod muss man Sterben ....

Von daher halte ich es eher als kritisch wenn gerade Christoph seinen 4x4 am Heck mit den Stützen zu leicht machen könnte, denn die Vorderräder halten ihn nicht ! zu leichte Hinterräder rutschen auf schmierigem Waldboden ratz fatz weg und schon sind die Stützen krum !

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Re: Umbau 4x4 mit Laderkran AK 3006

Beitrag von Powerkat » Mi 10. Mai 2017, 20:57

Anbei ein paar Bilder:
Kranaufbau fertig 009.jpg
Reale Überlastprüfung Hydraulisch gewogen
Kranaufbau fertig 015.jpg
Heckansicht
Kranaufbau fertig 018.jpg
Rahmenkonsolen re.
Kranaufbau fertig 022.jpg
Stützensteuerblock
Kranaufbau fertig 021.jpg
Verrohrung ,Umschaltung
Kranaufbau fertig 020.jpg
Rahmenkonsolen li.
Kranaufbau fertig 028.jpg
Getriebeaussparung
Fahrzeuggesamthöhe nun trotz Kran und 16 er Rädern 3,16m :dance:
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Re: Umbau 4x4 mit Laderkran AK 3006

Beitrag von Saarkat » Mi 10. Mai 2017, 21:16

Hallo,

Schei....... mal wieder was dazugelernt, was ich bei meinen Waldtagen bis dato nicht auf dem Schirm hatte :doh: . Ok, die Stützen sind noch gerade :whistle: und der KAT hatte bis auf einmal eigentlich mehr oder minder geraden Boden unter den Rädern. Unterlegkeile verwenden - Fehlanzeige, Kran schön gerade und stabil abstützen und aus Federn heben :clap: was nach den Erkenntnissen von gerade eben in die Hose gehen könnte :whistle:. Die originalen Abstützplatten sind mit zu unhandlich, also Bohlenabschnitte mitgenommen. Die haben sich auch in den Waldboden gedrückt wie Butter. Egal, es ist bis dato gut gegangen und ich muss sagen, dass ich den Kran als solches als ganz schön robustes Teil ansehe. Ich hatte ein paar 5 m Stammabschnitte mit ordentlichem Durchmesser (70 bis 80 cm schätze ich mal). Da war nur noch eine Stütze am Boden und mein Kumpel hatte weniger Farbe im Gesicht als ich in der Unterhose :lol: :lol: :lol: . Schön zart und tief über dem Boden, bis er nah genug am KAT war, dann passt das mit so schweren Teilen. Das Problem ist halt, dass man bei Stämmen schwer das Gewicht benennen kann. Wenn der Kram mal rum ist, dann teste ich das Teil mal mit Paletten. Die haben rund 1,2 to - da bekommt man sicher mehr Feeling, wenn man das Gewicht genau kennt.

Aber ne geile Sache ist das, auch wenn er am Heck höher sitzt und leichter ist. Ich wollte es so und würde es auch wieder so machen.
Gruß

Christoph


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Re: Umbau 4x4 mit Laderkran AK 3006

Beitrag von AndreasE » Do 11. Mai 2017, 03:34

Powerkat hat geschrieben:In der Kran bedien TDV steht bestimmt ein Hinweis zur max. zulässigen Schräglage für den Betrieb ! das wäre mal interessant ...
lt. TDv: Max zulässige Neigung des Fahrzeuges in Längs- und Querrichtung beim Betrieb des 1t Krans: 15%
lg, Andreas

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Re: Umbau 4x4 mit Laderkran AK 3006

Beitrag von 4x4-6x6 » Do 11. Mai 2017, 12:37

Hallo,

w.g. der unhandlichen Platten:

Man kann ja auch KUnststoffplatten nehmen.

Wegen der geringen Last funktionieen auch Holzunterlagen:

Oben und unten 22er Siebdruckplatte und dazwischen gehobelte 6x8-Kanthölzer im Zebra-Muster.

Das Ganze mehrfach verschraubt, und oben eine Lagesichrung für den Druckteller.
In 1/2 m² Größe reicht das dann auch für den Waldboden.


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Re: Umbau 4x4 mit Laderkran AK 3006

Beitrag von 4x4-6x6 » Do 11. Mai 2017, 12:47

Hallo,

bitte Vorsicht bei dem o.g. Buchenholz:

Stammdurchmesser: 7,5 dm
Länge: 50 dm
Volumen: 2200 Liter
Buche, trocken: 0,68 kg/Liter

Gesamtgewicht: 1,5 to

Üblich sind 20 % Feuchte bei Waldgelagerten Buchenholz.

Da war wohl schon ein bisschen Überlast im Spiel.


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Re: Umbau 4x4 mit Laderkran AK 3006

Beitrag von 4x4-6x6 » Do 11. Mai 2017, 12:55

Hallo,
AndreasE hat geschrieben:
Powerkat hat geschrieben:In der Kran bedien TDV steht bestimmt ein Hinweis zur max. zulässigen Schräglage für den Betrieb ! das wäre mal interessant ...
lt. TDv: Max zulässige Neigung des Fahrzeuges in Längs- und Querrichtung beim Betrieb des 1t Krans: 15%
lg, Andreas
Naja, bei 15 % Neigungsänderung, ändert sich der Sinus nur um 3 %.

D.h., wir reden über eine Laständerung von 3 %.

Das kann jede Ingenieur-Konstruktion.


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Re: Umbau 4x4 mit Laderkran AK 3006

Beitrag von Powerkat » Do 11. Mai 2017, 12:59

Danke Andreas...
naja...15 % bei 2,5m wären dann ja knapp 40 cm ...das ist in Querrichtung eigentlich schon einiges ...wenn man jetzt noch bedenkt das sie da ja einiges an Sicherheit eingerechnet haben denn die Fahrzeuge haben ja meist keine Libelle ,man erwartet also vom Fahrer ein gewisses Augenmaß ...also müssen sie sich sicher sein das es bei ca. 50-60 cm noch Sicher funktioniert ! Also wenn der Kat mit einer Seite ca. 50 cm höher steht -sprich am Hang ...möchte ich nicht die Räder frei heben ! und erst recht nicht bei TeleStützen -die 2. Stufe ist ja echt dünn !

Für alle Unbeteiligten : mit Telestützen meinen wir hier einen 2 Stufigen Hydraulikzylinder - erst kommt die 1. Kolbenstange raus mit ca. 100mm Durchmesser , danach kommt dort die 2. Kolbenstange mit ca. 70mm raus ...Ausschub kompl. ca. 840 mm also pro Stufe ca. 420 mm ....kompl. ausgeschoben verträgt er schon etwas druck von oben aber dazu noch Querkräfte die ihn auf Verbiegung belasten machen ihn labil....vorteil der Telefüße : wenn sie eingezogen sind ergeben sie eine schöne Bodenfreiheit , um dies zu erreichen benötigen die meisten Mitbewerbsprodukte dazu klappbare Füße wie zb. auch der ÖAF...
Kranaufbau 2 027.jpg
Tele-Stützfußzylinder Kat-Atlas
Tour de Ruhr 029.jpg
Klappzylinder ÖAF
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Re: Umbau 4x4 mit Laderkran AK 3006

Beitrag von 4x4-6x6 » Do 11. Mai 2017, 13:04

Hallo,
Powerkat hat geschrieben:Anbei ein paar Bilder:
Kranaufbau fertig 009.jpg
Kranaufbau fertig 015.jpg
Kranaufbau fertig 018.jpg
Kranaufbau fertig 022.jpg
Kranaufbau fertig 021.jpg
Kranaufbau fertig 020.jpg
Kranaufbau fertig 028.jpg
Fahrzeuggesamthöhe nun trotz Kran und 16 er Rädern 3,16m :dance:
Eingetragen mit H Gutachten :pray:

Marcel
Leider haben die Bilder eine sehr geringe Auflösung.

Könnte man die nocheinmal detailreicher einstellen ?

ZU der Konstruktion hätte ich paar Fragen:

- (Um)Baujahr ?
- Wieviele cm sind zwischen Lafette und O.K. Hilfsrahmen ?
- Reichen die originalen Stützen noch bis zum Erdboden ?
- Warum die Stützen nach vorne ?


...

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Re: Umbau 4x4 mit Laderkran AK 3006

Beitrag von Saarkat » Do 11. Mai 2017, 13:35

4x4-6x6 hat geschrieben:Hallo,

w.g. der unhandlichen Platten:

Man kann ja auch KUnststoffplatten nehmen.

Wegen der geringen Last funktionieen auch Holzunterlagen:

Oben und unten 22er Siebdruckplatte und dazwischen gehobelte 6x8-Kanthölzer im Zebra-Muster.

Das Ganze mehrfach verschraubt, und oben eine Lagesichrung für den Druckteller.
In 1/2 m² Größe reicht das dann auch für den Waldboden.


...
Hallo Andreas,

ich weiß, ich weiß. Bei mir um die Ecke ist auch ein Laden, der die Kunststoffunterlegteller vertreibt.
Die Originalen sind was für Historiker. Ich habe die O-Halterung entfernt, somit ist der Lagerplatz schon nicht vorhanden. Da aktuell kein Pritschenboden und keine Staukisten vorhanden, ist das Fahrerhaus der verbleibende Stauraum. MIt 2 Mann und entsprechendem Waldarbeitergeraffels ist da schon schicht im Schacht. Die Bohlenabschnitte hab ich in die Kanisterhalterung, an der das Nummernschild befestigt ist, eingeschoben.

In Sachen Buchenstämme:

Das Holz wurde im Frühjahr gefällt,ist also noch relativ nass. Ich gehe mal von 40-50% mindestens aus. Somit wären wir bei über 2 to, wenn der Stamm 75 cm Durchmesser hat. Müsste ich genau messen, aber viel weniger wars definitiv nicht. Das Seil macht dann schon ganz schön komische Geräusche, da war mir die Stützengeschichte erstmal egal.

Was funzt bei dir mit den Bilder nicht? Wenn ich die anklicke hab ich den ganzen Bildschirm voll und kann dann immer noch mit der Lupe einen Teilbereich vergrößern.
Oder meinst du die Bildqualität bei der Vergrößerung?
Gruß

Christoph


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Re: Umbau 4x4 mit Laderkran AK 3006

Beitrag von manny » Do 11. Mai 2017, 16:17

Ja, überladen hat man son Zweiachser schnell...

Ich habe neulich meinen 5tGLw als Schüttguttransporter mißbraucht, schnell drei fast volle Schaufeln RC-Schotter (zwei sahen so wenig aus ;) )draufgeworfen, ich ging von einem Schaufelinhalt von 1,5m³ aus, und gewundert dass die Reifen hinten so platt sind (zum Glück nur unten :whistle: )

Nach telefonischer Rücksprache hab ich dann gewusst dass der neue Radlader 2m³ Schaufelinhalt hat, und dass ich also auf dem Zweiachser gute 5,5m³ RC Schotter gefahren hatte :shock:

Na ja dann hat der gute eben etwa 10t Schotter nach Hause gebracht... -Fuhr sich auch nicht wirklich schön :whistle:
Wer später bremst ist länger schnell...

Mein Fuhrpark:
BMW 320D Touring E46 Bj 2003
KTM EXC 525 Bj 2007 --> Geklaut am 6.09.2017 ;-(
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Re: Umbau 4x4 mit Laderkran AK 3006

Beitrag von Saarkat » Do 11. Mai 2017, 17:22

manny hat geschrieben:...... und gewundert dass die Reifen hinten so platt sind (zum Glück nur unten :whistle: ) ......
:idea: :idea: jetzt wird mir Einiges klar. Man hat also schon überladen, wenn die Reifen nur unten platt sind. Ich dachte immer, so lange oben noch alles schön rund ist, kann man noch weiter dazupacken :whistle: :whistle: :lol: :lol: :lol: :lol:


Du hast Recht Manny, 5 to Zuladung für so ne Kiste sind schnell erreicht, bei mir ja eigentlich nur noch 4,4 ( 5 to normal + 1 to via Achslasterhöhung -1,6 to Kran komplett) Da stellt sich die Frage, warum hat man die Bordwände so hoch gemacht, wenn man eh nicht bis Oberkante laden darf oder soll :? :whistle: ;)

Du hättest Dir besser nen Kipper kaufen sollen ;)
Gruß

Christoph


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Re: Umbau 4x4 mit Laderkran AK 3006

Beitrag von AndreasE » Do 11. Mai 2017, 17:40

Manny, Manny :-)

Andererseits hast du sicher nicht alle Leistungswerte der militärisch geforderten Fahrwerte abgerufen, für die die 5t "militärische" Nutzlastangabe herangezogen wird. Heißt ja nicht umsonst so. Dazu zählt auch mit 5t eine 6% Steigung mit mindestens 45 km/h zu bezwingen (Wenn ich mich richtig erinnere). Dann fährst du mit deinem Schotter halt etwas langsamer die Hauseinfahrt rauf .....

Ausserdem bleiben bei der Nutzlast noch ca. 8-10cm Federweg über. Mehr als jeder Ferrari im Leerzustand hat, also auch ok. :-)

lg,
Andy

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Re: Umbau 4x4 mit Laderkran AK 3006

Beitrag von manny » Do 11. Mai 2017, 18:38

Och Steigungen sind bei uns in Ostfriesland jetzt nicht das Problem...

Das er nicht mehr viel einfedert stimmt zwar, aber andere Seite ausfedern kann er jede Menge :shhh:
Wer später bremst ist länger schnell...

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Re: Umbau 4x4 mit Laderkran AK 3006

Beitrag von Powerkat » Do 11. Mai 2017, 19:25

-der Umbau war 2016 /2017 ...gegen das H spricht ganz offiziel nichts da der Umbau so erfolgte wie er damals hätte sein können ,der Kran stammt aus der Fahrzeugfamilie mit selben Alter ....

-das Maß hab ich nicht mehr im Kopf , aber du kannst es dir selber messen, ohne die Ausklinkung würde die Lafette genau auf dem Wandlergehäuse liegen ,tendes 1 cm tiefer....die Ausklinkung dient dem Platz zwischen den Baugruppen zum Getriebeausbau und das sie Kontaktfrei verwinden ,arbeiten können ....

-tja ,warum sind die Stützen vorne ....weil sie hinten scheiße wären : dann säßen sie ja direkt vor dem Auspuff , kein platz für Staukasten etc. so sitzen sie direkt nach dem Fahrerhaus ,vor den Abgasrohren -der Platz wäre eh nutzlos ,so ist er schön ausgenutzt und Platz für Staukästen ...dann ist es Abstütztechnisch günstiger wenn er über das Fahrerhaus arbeitet - minimiert das theoretische Wippen auf die Vorderachse ....und durch das Umdrehen der Lafette -also auf den Kopf legen gewann ich weitere ca. 2 cm an Höhe, da die eingeschweißten Hülsen für die Kranaufnahme orginal weiter nach oben als nach unten überstehen ....und ich hatte Kundenbedingt eine Höhenvorgabe so das jeder cm. wertvoll war ....

-ja, wie man auf dem Bild sieht , reichen die Füße kompl. ausgefahren incl. einer 40mm Holzplatte bis genau auf den Boden ...ohne Holzplatte ist für mich eh Tabu ..... dazu musste ich jedoch ,bedingt durch das Lafette "auf den Kopf drehen " ebenfalls die Stützfuß-Flanschplatten abnehmen und ebenfalls gedreht wieder neu anschweißen , sonst wären die Füße glaub rund 20 cm höher gekommen ....

alles in allem scheiße viel Arbeit , aber für meinen Geschmack schön geworden ,die neuen Konsolen sind Hohlraumfrei aus einer ST52 -3 Platte 12mm durchgehend abgekantet ,schöne großflächige Kräfteeinleitung in den Hauptrahmen ,sämtliche orginallöcher vom Hauptrahmen (16 er Nietlöcher) wurden sauber übertragen nur wenige strategische Neulöcher, alles kompl. Rückrüstbar ,könnte fast plug and play auf jeden anderen Kat an diese Stelle geschraubt werden ....,sehr niedriges Gesamtmaß, Füße vorne dadurch Bauraum erhalten ,
platzsparend verrohrt,Kupplungsnehmerzylinder frei zugänglich , Getriebe frei zugänglich , Getriebe /Wandler kann ohne irgend welche Kranspezifischen demontagen rausgenommen werden ,Abgasrohre unverändert...
Kranaufbau fertig 034.jpg
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Re: Umbau 4x4 mit Laderkran AK 3006

Beitrag von 4x4-6x6 » Do 11. Mai 2017, 20:22

Hallo,

ja, kann man so machen.

Gut finde ich die seitlichen Bleche und die Hülsen.
(Ich hätte vielleicht Quadratstahl genommen, und längs durchgebohrt - das hätte das a-Maß der Schweißnähte reduziert,
und die Krafteinleitung entzerrt.)

Richtigerweise sind die Gewindestangen (ich hoffe irgendetwas in 8.8 oder 10.9) mit jeweils mit zwei Muttern verschraubt.

Aber wofür sind die innereren 4 Gewindestangen mit je nur einer Mutter ?
Was ist deren Aufgabe ?


...

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Re: Umbau 4x4 mit Laderkran AK 3006

Beitrag von Powerkat » Do 11. Mai 2017, 21:52

Die Gewindestangen sind M20 in 10.9 und das 12 Stück ...orginal ist die Lafette ja mit 8 Stück 8.8 ...

die inneren Gewindestangen ergeben zusammen mit den innen eingesetzten Knotenblechen ein Art Dreieck ,was die Höhe der Konsolen versteifen soll damit der ganze Aufbau nicht wie ein Parallelogram re. und li. arbeitet und stabilisiert mir so auch zusätzlich den oberen L Schenkel ....daher sind die Gewindestangen eigentlich nur sekundär elementar da genügt mir dann auch die Einfache Mutter zumal hohe Bauform und Ganzmetallstop....
Kranaufbau fertig 037.jpg
Marcel
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Rainmaster
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Re: Umbau 4x4 mit Laderkran AK 3006

Beitrag von Rainmaster » Do 11. Mai 2017, 23:16

Saarkat hat geschrieben:
manny hat geschrieben:...... und gewundert dass die Reifen hinten so platt sind (zum Glück nur unten :whistle: ) ......
:idea: :idea: jetzt wird mir Einiges klar. Man hat also schon überladen, wenn die Reifen nur unten platt sind. Ich dachte immer, so lange oben noch alles schön rund ist, kann man noch weiter dazupacken :whistle: :whistle: :lol: :lol: :lol: :lol:


Du hast Recht Manny, 5 to Zuladung für so ne Kiste sind schnell erreicht, bei mir ja eigentlich nur noch 4,4 ( 5 to normal + 1 to via Achslasterhöhung -1,6 to Kran komplett) Da stellt sich die Frage, warum hat man die Bordwände so hoch gemacht, wenn man eh nicht bis Oberkante laden darf oder soll :? :whistle: ;)

Du hättest Dir besser nen Kipper kaufen sollen ;)

hallo,
die bordwände sind so hoch, damit keiner sieht, dass überladen ist.

Bin meinen Zweiachser letztens mal mit 5000 l Wasser gefahren und schwankte nur so herum, das war echt gefährlich.
hab dann noch 4000 l nachgetankt und alles war bestens!!!!!!

Gruß rainmaster

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