Lichthupe und Wandlerüberbrückungskupplung Überbrückung

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Zentralgestirn
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Lichthupe und Wandlerüberbrückungskupplung Überbrückung

Beitrag von Zentralgestirn » Mi 19. Apr 2017, 21:17

Hallo,

der KAT ist ja nicht schlecht, nur warum nicht gutes noch besser machen. Was mich gestört hat war, das er keine Lichthupe hat.
Das ist jetzt bei mir anders. Dazu habe ich einen zweiten Fußschalter, für mehr Bequemlichkeit beim Fahren, eingebaut. Dieser betätigt ua die Lichthupe. In der nächsten Ausbaustufe auch das große Horn, was aktuell noch nicht montiert ist. Einen Schaltplan habe ich als Bild angefügt.
Die Zwischenschaltung habe ich am Stecker vom Lenkstockschalter vorgenommen. Dazu einfach den Stecker mit der Kabelnr. 203 aus dem Stecker gezogen und an das Relais angeschlossen. Das Relais dann mit dem Stecker verbunden und fertig. Das Relais muss jetzt noch mit Plus versorgt werden und das Minus kann über den Taster auf Masse gelegt werden. Dann schließt sich der Stromkreis beim betätigen, das Relais zieht an und schon ist die Supernova an :mrgreen:
Die Plus Leitung habe ich am Plusverteiler an der Querstrebe direkt unterm Armaturenbrett beim Lenkrad abgenommen. Vorsicht, da gibt es dann keine Sicherung, die kommt erst später auf dem Weg zur Leuchte. Also sehr akkurat Arbeiten oder besser zusätzliche Sicherung verbauen.
Das Relais ist so eins, wie es gefühlt zu dutzenden im KAT verbaut ist. Ich habe mir ein solches Relais und einen entsprechenden Sockel gekauft und neben den Behälter für die Bremsflüssigkeit der Kupplung unter das Armaturenbrett gebaut. Sämtliche Kabelwege sind so recht kurz, ok bis auf zum Fußschalter. Der Stecker NR1 vom Lenkstockschalter ist so nur wenige cm entfernt.

Die WSK ist toll, aber wer im Gelände damit schon mal mit Schwung eine steile Steigung rauf wollte weiß, dass trotz Kick Down das späte und Zeitverzögerte Öffnen wichtigen Schwung rauben kann. Hier also die Möglichkeit wie ihr das Steuergerät umgehen könnt.
Ähnlicher Ablauf für die WÜK, auch hierfür wieder am Stecker direkt am Steuergerät den Stecker abgezogen, Kabel 205 und 205P. Alle Kabel mit "P" gehen zu den Prüfsteckdosen. Den Umschalter, also einen mit 3 Schaltstellungen für die Ausführung "Automatik, immer aus, immer an" oder einen Öffner, wer nur zwischen "Automatik und immer aus" wechseln möchte in das Kabel einschleifen. Den abgezogenen Konntakt zum Schalter verlängern und das Kabel vom Schalter auf das Steuergerät legen. Das Relais hat Plus, davon wird auch die Kontrollleuchte gespeist. Das Steuergerät zieht das Kabel 205 auf Masse, wenn es die WÜK schließen möchte. Die Leuchte geht dann aus. Mit der Verdrahtung ist also wie gewohnt der Zustand der WÜK über die Kontrollleuchte zu erfahren.
Eine weitere Sicherung braucht es nicht, da schon eine in der Plus Zuleitung vorhanden ist. Für die immer geschlossen Version braucht es noch ein Kabel auf Masse, was ihr neben den oben erwähnten Plusverteiler finden könnt. Verdrahtung dann wie im Schaltplan.
Der von mir verwendete Umschalter ist der gleiche, wie der zum auswählen ob Heizen oder Lüften. Es gehen aber auch andere Schalter, der Schaltstrom ist gering, da nur die Steuerspannung vom Relais bewältigt werden muss.

Ich hoffe ich konnte euch verständlich in der Kürze vermitteln, wie ihr das selber machen könnt.

Grüße Sebastian
Dateianhänge
Schalter.jpg
Aufgeklapptes Armaturenbrett mit 3 zusätzlichen Schaltern. Kabel fertig verlegt.
Fußschalter.jpeg
Fußschalter für Lichthupe
WSK-Steuergerät.jpg
Steuergerät mit eingeschleiftem Schalter
Lichthupe.jpg
Schaltplan Lichthupe
WÜK.jpg
Schaltplan für Umbau WÜK

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Sandkater
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Re: Lichthupe und Wandlerüberbrückungskupplung Überbrückung

Beitrag von Sandkater » Mi 19. Apr 2017, 21:47

da ich sowieso noch ein bisschen verkabeln möchte kommt die WSK genau richtig.
Merci.
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special-mechanics
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Re: Lichthupe und Wandlerüberbrückungskupplung Überbrückung

Beitrag von special-mechanics » Mi 19. Apr 2017, 22:06

dazu ist zu bemerken das eine fehlbedienung des WÜK systems per schalter massive folgen haben kann da damit die WÜK auch unter vollast geschalten werden kann .
das führt u.u. zum tod der WÜK .

ausserdem ist das problem des verzögerten schaltens des kickdown in der konstruktion des kickdowschalters zu suchen
desweiteren ist der kickdown über einer gewissen drehzahl blockiert , ein manuelles ausschalten hat über dieser drehzahl keinerlei sinn da dann ein vortriebsverlust zu erwarten ist (abhängig vom gewicht des fahrzeugs und der motorleistung sowie der kupplungskurve des wandlers)

und zuletzt :
durch den schalter (auf position HAND ON ) wird die gaspedalsperre ausgehebelt , womit man perfekt die kupplung killt wenn man dann per kupplung zu starten versucht .
in summe sollte das eine intelligende steuerung übernehmen
zitat : "Dann kann es also sein der KAT ist umgekippt obwohl er es theoretisch gar nicht hätte dürfen oder er ist nicht umgekippt obwohl er es hätte theoretisch müssen ?" HJL

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Re: Lichthupe und Wandlerüberbrückungskupplung Überbrückung

Beitrag von Zentralgestirn » Mi 19. Apr 2017, 22:37

Hallo,

ich dachte du verkaufst keine Steuerungen mehr?

Wer das nachbaut und nicht weiß was er da tut hat nicht mal Pech, sondern sich nicht gut genug vorbereitet bei dem was er da tut und schlicht selber Schuld. :!:
Das Thema wurde hinreichend behandelt und von dir hier auch noch mal kurz und gut behandelt. Das sollte Warnung genug sein, sind hier ja alles Erwachsene :D

Über die Sinnhaftigkeit des Schalters haben wir verschiedene Ansichten und vermutlich auch andere Anforderungen und Fahrstile.
Das soll nur eine Anleitung sein, für Leute die das gerne haben wollen aber keinen Schaltplan lesen können, bzw nicht gut genug sich das selber zu erarbeiten. Gerne auch für alle anderen eine Arbeitserleichterung, da für mich nur ein wenig mehr Arbeit um dem Forum etwas zurück zugeben, da ich das so alles für mich und meine Unterlagen getan habe. Nicht mehr aber auch nicht weniger.

Grüße Sebastian

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Re: Lichthupe und Wandlerüberbrückungskupplung Überbrückung

Beitrag von manny » Mi 19. Apr 2017, 23:15

Der Schalter hat auf jeden Fall seine Berechtigung.

Man bedient ihn allerdings nicht wenn es zu spät ist sondern verhindert damit von vorne herein dass die Überbrückungskupplung (im/vorm Hang) zu macht.

Damals wo der Motor noch original schwach war hätte ich ihn dringender gebraucht als heutzutage :hand:
Wer später bremst ist länger schnell...

Mein Fuhrpark:
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KTM EXC 525 Bj 2007 --> Geklaut am 6.09.2017 ;-(
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Re: Lichthupe und Wandlerüberbrückungskupplung Überbrückung

Beitrag von Lobo » Mi 19. Apr 2017, 23:22

ich konnte auch all die Jahre gut mit dem Schalter leben, bin aber nun eher ein Verfechter den Kickdown dauergebrück im Gelände zu fahren, finde ich agiler und angenehmer
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Re: Lichthupe und Wandlerüberbrückungskupplung Überbrückung

Beitrag von holland » Do 20. Apr 2017, 01:35

Da passiert nichts wenn man es richtig macht.Kommt nur drauf an wie ihr das machen wollt
Ich fahre das ganze so, dass ich im unteren Bereich die Überbrückung rausschmeiße wenn ich auf die Kupplung trete alles über Taster. Also nur wenn ichs vergesse es selbst zu machen. Alles mit Signalleuchten klappt Top. Fahre das ganze schon über 6 Jahre auch mit fremd Fahrern. Meistens über 40 t Zuggewicht.
special-mechanics hat natürlich Recht. Aber wir hatten ja schon Kontakt vor dem Kupplungssteuerungsbau. Also nicht drauf los probieren.
Also wer das möchte kann sich melden Schaltplan habe ich noch irgendwo.
Überbrückunskupplung ein wenn die Steuerung Ein sagt und aus erst dann wenn der fahre sagt aus oder Kupplungsbetätigung.

Gruß

Sascha

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Re: Lichthupe und Wandlerüberbrückungskupplung Überbrückung

Beitrag von special-mechanics » Do 20. Apr 2017, 08:34

Zentralgestirn hat geschrieben:Hallo,

ich dachte du verkaufst keine Steuerungen mehr?

Wer das nachbaut und nicht weiß was er da tut hat nicht mal Pech, sondern sich nicht gut genug vorbereitet bei dem was er da tut und schlicht selber Schuld. :!:
Das Thema wurde hinreichend behandelt und von dir hier auch noch mal kurz und gut behandelt. Das sollte Warnung genug sein, sind hier ja alles Erwachsene :D

Über die Sinnhaftigkeit des Schalters haben wir verschiedene Ansichten und vermutlich auch andere Anforderungen und Fahrstile.
Das soll nur eine Anleitung sein, für Leute die das gerne haben wollen aber keinen Schaltplan lesen können, bzw nicht gut genug sich das selber zu erarbeiten. Gerne auch für alle anderen eine Arbeitserleichterung, da für mich nur ein wenig mehr Arbeit um dem Forum etwas zurück zugeben, da ich das so alles für mich und meine Unterlagen getan habe. Nicht mehr aber auch nicht weniger.

Grüße Sebastian
das sollte weder Kritik an deinem Schalter noch eine Verkaufsveranstaltung für die modWSK werden. Ich fand nur es sollten die Auswirkungen angemerkt werden.

erst Montag habe ich in Venedig eine der letzten modWSK in den DOLEONI KAT gebaut.
Ich denke dem Besitzer wäre euer Schalter nicht vermittelbar gewesen. Er will ja auch nicht wie einige cracks hier täglich 100km durchs schwere Gelände (was ja scheinbar ohne den Wunderschalter nicht geht)
den gibt es übrigens auch bei der Steuerung.. sogar mit gleicher Funktion... nur steckt da noch eine Überwachungsinstanz dahinter die Fehler einfach nicht zulässt.
ich habe nun viele der modWSK gebaut und in Fahrzeuge verschiedener coleur montiert. Der Grossteil der Kundschaft wollen mal mit der Mutti in Marokko ins Gelände und einfach keinen Fehler machen. Die Vorteile der Steuerung sind eh auf die Strasse bezogen.

ich glaube aber das einige der Schaltvorgänge der "wunderschalter" im Gelände einfach völlig sinnfrei sind.
die ingenöre haben sich was dabei gedacht den kickdown zu begrenzen. Und die Wandlerdatenblätter bestätigen das.
LOBOs idee den kickdown dauerhaft anzusteuern ist garnicht übel... damit hebt er die start/stop Parameter der WÜK allgemein an. Was im Gelände vom Vorteil ist.
die modWSK tut das ähnlich. Nur ist das dort eben parametrierbar... (also eher was für nerds)

ich sag immer : die WSK ist für dumme Soldaten parametriert. Damit er das Ding eben nicht kaputt macht.
Mit dem Ergebnis das sie dann weder im Gelände noch auf der Strasse perfekt funktioniert.
Am ende ist es egal wie man das verbessert... ihr mit dem Schalter und ich mit einer Steuerung. Das Ziel ist das selbe.
Das sollte keine Kritik sein... wirklich nicht.
zitat : "Dann kann es also sein der KAT ist umgekippt obwohl er es theoretisch gar nicht hätte dürfen oder er ist nicht umgekippt obwohl er es hätte theoretisch müssen ?" HJL

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Re: Lichthupe und Wandlerüberbrückungskupplung Überbrückung

Beitrag von manny » Do 20. Apr 2017, 09:02

Na ja der Schalter ist im Prinzig für einen Sonderfall gedacht, und anderweitig brauche ich ihn auch nicht...

Und zwar: Steilhang mit zu wenig Traktion für konstandes klettern, Schwung nötig (Sand). Der zweite Gang würde es schön durchziehen, ist aber zu kurz/langsam, im Dritten ist der V8 zu schlapp, speziell wenn er mit den Touren runter geht. Wenn man wartet bis die Kupplung auf macht, steht man quasi.

Also vorher das Zauberschalterchen betätigen, genug Schwung mitnehmen und trotzdem gleich mit offenem Wandler in den Hang starten.

Zugegebnermaßen ein relativ seltenes Szenario, aber für Sandgrubenauffahrten sehr nützlich.

Und für mein technisches verständnis allemal besser, als wenn im Kickdownfall bei voller Leistung die ÜK aufmachen muss, das kann auch für nichts gut sein! -Das ist nämlich genau das was ich mit dem Schalter nie machen würde, nämlich unter Last öffen.

Zu 99,8% braucht man mit dem KAT im Gelände den Schalter nicht, aber für die 0,2% ist er ganz nett :shhh:
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Re: Lichthupe und Wandlerüberbrückungskupplung Überbrückung

Beitrag von special-mechanics » Do 20. Apr 2017, 09:21

oh doch! Genau für das, und nur für das ist der kickdown da drin. Und genau das ist auch der Grund der ganzen wandlerei: die wsk ist eine LASTschaltgruppe.
zitat : "Dann kann es also sein der KAT ist umgekippt obwohl er es theoretisch gar nicht hätte dürfen oder er ist nicht umgekippt obwohl er es hätte theoretisch müssen ?" HJL

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Re: Lichthupe und Wandlerüberbrückungskupplung Überbrückung

Beitrag von Zentralgestirn » Do 20. Apr 2017, 11:56

manny hat geschrieben: Na ja der Schalter ist im Prinzig für einen Sonderfall gedacht, und anderweitig brauche ich ihn auch nicht...

Und zwar: Steilhang mit zu wenig Traktion für konstandes klettern, Schwung nötig (Sand). Der zweite Gang würde es schön durchziehen, ist aber zu kurz/langsam, im Dritten ist der V8 zu schlapp, speziell wenn er mit den Touren runter geht. Wenn man wartet bis die Kupplung auf macht, steht man quasi.
special-mechanics hat geschrieben: oh doch! Genau für das, und nur für das ist der kickdown da drin.
special-mechanics hat geschrieben: [...]ich sag immer : die WSK ist für dumme Soldaten parametriert. Damit er das Ding eben nicht kaputt macht.
Mit dem Ergebnis das sie dann weder im Gelände noch auf der Strasse perfekt funktioniert.
Am ende ist es egal wie man das verbessert... ihr mit dem Schalter und ich mit einer Steuerung. Das Ziel ist das selbe.
Das sollte keine Kritik sein... wirklich nicht.
Hallo Andre,

warum dann aber so leidenschaftlich?

Ich mag den von dir genannten Kompromiss nicht, da er mir im Gelände ein massives Hindernis ist. Ich sehe mich weder als Soldat, noch als dumm und die anderen User hier im Forum auch nicht. Das hier nicht jeder den technischen Hintergrund, das Feingefühl und das technische Verständnis wie du hast, ist wie immer und überall im Leben, die Masse hat eine breite Streuung in alle Richtungen. Wer aber hier nicht selbstverantwortlich handelt muss mit den Konsequenzen leben. Das wie und das warum wurde hier dank deiner gut dargestellten und berechtigter Warnung eindeutig herausgestellt. Daher verstehe ich deine Argumentation und deinen Versuch hier eine Diskussion, die von deiner Seite aus auf mich etwas widersprüchlich wirkt nicht. Für mich ist es glas klar, das es hier ein Problem, mehre Lösungen und viele unterschiedliche persönliche Bedürfnisse gibt.

Was ist dein Ziel?

Ich will dir meines noch mal klar darstellen, ein kleines tutorial für einen Lösungsweg den ich gegangen bin. Damit anderen helfen und wenn mal ein kleines Danke oder Feedback über einen geglückten Umbau erfolgt ist das eine schöne Befriedigung für mich und mehr wie ich erwarte. Kommen Fragen auf ist hier eine gute Stelle diese zu beantworten.
Eine solche Diskussion habe ich nicht erwartet. Zumindest nicht so intolerant.

Da es hier jetzt eh zerredet ist, gleich mal warum mir das sauer aufstößt. In DE, besonders in Foren wie auch diesem hier, stellt einer etwas gut gemeintes ein, denkt sich nichts böses und sofort kommt min einer und fängt mit der das geht aber nicht und ist gefährlich, das darf man nicht, das geht nicht, das ist nicht gut blablabla Geschichte an. Wenn der Inhalt einen Fehler hat, gegen Gesetze verstößt, gefährlich ist, dann kann man das ja gerne sagen aber dann auch begründen. Dafür hast du ja auch Lob von mir bekommen. Nur die Angewohnheit den Anderen dabei zu entmündigen nervt mich gewaltig. Ich will mein Eigentum schrotten können wie ich will. Die anderen dürfen dann gerne lachen und noch mehr wenn sie mich vorher gewarnt haben aber ich möchte nicht die chance darauf abgesprochen bekommen. Frei nach dem Motto, dass bald keine Hämmer mehr im Baumarkt verkauft werden, weil man sich damit auf den Daumen hauen kann.... :evil:
Kein Bock auf so eine Wattebäuschengesellschaft die immer wieder als unmündig dargestellt wird. So werden Flughäfen nie fertig. :whistle:
Diesen Schuh darfst du dir gerne anziehen, den habe ich hier für dich hingestellt. Ich nehme es dir nicht übel oder bin dir böse, will aber das du weißt das ich das nicht gut finde wie deine Botschaft bei mir angekommen ist. Der Schuh passt dabei auch anderen hier im Forum und überall da draußen im wahren Leben.

Grüße Sebastian

PS: Das tat gut :mrgreen:

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Re: Lichthupe und Wandlerüberbrückungskupplung Überbrückung

Beitrag von Rainmaster » Do 20. Apr 2017, 17:01

Hallo,
also von mir aus könnt ihr eure Kisten umbauen, wie ihr wollt.
wenn dann noch auf die gefahren hingewiesen wird, ist das gut.
Dass ich so manches Tuning nicht nachvollziehen kann, sei mir erlaubt. Ich verdiene nur mein Geld mit dem KAT.

Wünsche Euch allen viel Spass mit euren Konstruktionen und daß ihr stets heil euer Ziel erreicht.
Gruß rainmaster








und jetzt habt euch wieder lieb, da draußen ist schon genug Hass ;) ;) ;)

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Re: Lichthupe und Wandlerüberbrückungskupplung Überbrückung

Beitrag von Lobo » Do 20. Apr 2017, 18:53

bevor man sich irgend welche Schalter einbaut und nutzt sollte man sich da mal mit denen mitfahren die die schon drinnen haben und auch erklären wann und wieso man die dann nutzt
ich habe beide varianten verbaut und je nach Fahrzeug Ausstattung an Sperren oder Motorisierung kann das eine oder das andere sinnvoll sein, kein Schalter ersetzt ein Hirn was vorher eingeschaltet wurde :D
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Re: Lichthupe und Wandlerüberbrückungskupplung Überbrückung

Beitrag von urologe » Do 20. Apr 2017, 20:16

Zum Thema Lichthupe .
Bei mir ist die Lichthupe wie bei allen Autos am Lenkstockhebel (ziehen) ,
die Waschpumpe läuft stattdessen über einen eigenen Druckschalter neben dem Wischerschalter -
ich wollte neben dem Drucklufthorn nicht noch einen Fußschalter im Fußraum.
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Re: Lichthupe und Wandlerüberbrückungskupplung Überbrückung

Beitrag von Sandkater » Do 20. Apr 2017, 21:40

Falls noch jemand einen TrbF Taster hat: her damit. Das Umlegen finde ich eine nette Idee, nachdem heute das Intervallrelais angekommen ist.
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Re: Lichthupe und Wandlerüberbrückungskupplung Überbrückung

Beitrag von special-mechanics » Do 20. Apr 2017, 22:28

Sebastian :
es geht doch schon damit los das scheinbar völlig ignoriert wird das dieses wandlerschaltgetriebe im KAT einzig für 2 situationen gebaut wurde :
1. anfahren unter last
2. schalten unter last (unter zuhilfenahme der parameter kupplungskurve wandler sowie drehmoment motor, aus diesem grund gibt es dafür auch 4 verschiedene originale steuergeräte) untersetzung 1:ca.2

das fahrzeug besitzt ein 6 (8 split) gang schaltgetriebe. diese gänge sind in ihrer anzahl nicht zum spass da sondern sollten vom fahrzeugführer entsprechend der anforderung genutzt werden. es ist nicht vorgesehen den wandler dauerhaft einzuschalten um mit ihm zu "fahren". auch nicht berge hoch. dazu wurde er nicht eingebaut
ich kenne da jemanden der verdient seinen lebensunterhalt damit durch derartiges unwissen zerstörtes zu reparieren.

nichtsdestotrotz :
DU hast deinen 1.15€ schalter offen für ANDERE angepriesen...
ICH habe drauf hingewiesen das da vorsicht geboten ist (wie ich denke sachlich)
DU antwortest drauf das es dir doch egal ist wenn andere zu blöd sind damit umzugehen. (und wir reden hier von schäden von 4000€ aufwärts)

also bitte... damit disqualifizierst du dich doch selbst.
ich glaube ich habe sachlich versucht auf die technischen aspekte hinzuweisen. wenn hier einer unsachlich geworden ist, dann schon eher du.

warum so leidenschaftlich?
weil ich in den letzten 20 jahren als schrauber genug leuten ihre karren wieder zusammengeflickt habe.
und einige davon haben durch blankes unwissen teures Material sinnfrei zerstört.
und da fühlst du dich genervt davon das ich mich erdreiste dies anzumerken? das kann ich nicht nachvollziehen.
du musst mich dafür nicht mögen, das kann ich ertragen.

im übrigen sind 90% der modWSK besitzer nicht mitglied dieses forums. und ich kenne auch den grund
so gut wie alle nutzer haben mich gefragt ob ich ihnen eine baue, und nicht andersrum.
zumal ich immer erst vorher gefragt habe warum sie die steuerung eigentlich wollen.. nicht wenigen habe ich sie sogar ausgeredet.
deine unterschwelligen andeutungen kannst also ruhig stecken lassen. wer mich kennt weiss das ich anders ticke.

komm mal wieder runter.... und hör auf mich absichtlich falsch zu verstehen denn das nervt MICH gewaltig.
zitat : "Dann kann es also sein der KAT ist umgekippt obwohl er es theoretisch gar nicht hätte dürfen oder er ist nicht umgekippt obwohl er es hätte theoretisch müssen ?" HJL

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Re: Lichthupe und Wandlerüberbrückungskupplung Überbrückung

Beitrag von Lobo » Do 20. Apr 2017, 23:14

ich kenne nun den Wük Schalter für 1,15€ auch schon gut 10 Jahre von denen die ihn schon lange vor deiner Zeit drinnen hatten hat noch keiner den Wandler gehimmelt , die meisten Schäden kamen wohl durch falsche Montage und falsche Öle , aber nicht das ich wüsste von den Schalten

für so manchen ist deine Steuerung auch nichts anderes wie so eine Rheumadecke mit Magneten gegen linksdrehende Erdstrahlungen, macht man dir dadurch das Geschäft Kaputt ? sicher ist sie für den der sich nicht sicher ist die bessere Lösung wenn er der Meinung ist, aber ich bezweifle das er überhaupt den Unterschied merken würde

bei all den Möglichkeiten spielen viele Parameter eine rolle, wann man wie die Schaltpunkte haben will und brauch, von daher soll sich jeder erst mal informieren was für ihn das beste ist

funktionieren tuen alle Lösungen irgend wie und es ist schön das wir hier 3 Möglichkeiten schon mal aufgezeigt haben die auch schon über ein Jahrzehnt funktionieren und auch Breslau getestet sind zu mindestens die beiden Schalter sind schon über 10 Jahre getestet und werden nur von Dir schlecht gemacht
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Re: Lichthupe und Wandlerüberbrückungskupplung Überbrückung

Beitrag von Powerkat » So 23. Apr 2017, 16:40

Moin...
Endlich hab ich mal den "Streit" nicht ausgelöst... :think:

Also wenn ich das so von oben bis unten lese ,denke ich auch das eigentlich jeder ein wenig recht hat ,und das hier anfangs eigentlich niemand den anderen persönlich angreifen wollte....es schaukelt sich mal wieder hoch ....

ich sehe hier aber einen ganz klaren problematischen Punkt :
vom Prinzip stimmt es, das über das Thema Wandler , manuel ansteuern etc. bereits umfangreich geschrieben wurde, der jenige, der bereits all das gelesen ,verstanden hat ,und nun den manuellen Schalter einbaut handelt auf sein Risiko ...
das Problem : auch dieses Forum ist mitlerweile sehr groß, umfangreich und für meinen Geschmack teils unübersichtlich und unaufgeräumt über div. Themen gibt es 10 paralleltreats etc. manche Sachen findet man garnicht mehr ,die Sache mit dieser Schaltersache ist nun ebenso ein weiterer Treat ,alles schön und gut , man kann aber nicht davon ausgehen , das jedes Mitglied alles gelesen hat , vor allem neu dazu gekommene ,sie kennen weder ihren neuen Kat so richtig , wie das mit dem Wandler, Kik-down , Überbrückung etc. so alles funktioniert haben sie auch noch nicht verstanden ,alle Beiträge gelesen sowieso nicht , sie nervt aber vieleicht die Steuerung der WSK (evtl. weil sie fehlerhaft ist durch def. Baugruppen etc.)jetzt lesen sie den Beitrag und denken: das ist meine Lösung -sind sich aber weder Risiken noch Ursachen etc. bewust , von daher finde ich ist der generelle Einwand das man mit dieser manuellen Steuerung auch in der Tat in Minuten auch riesige Schäden verursachen kann mehr als berechtigt ! Ein großer Teil der Fahrer da draußen wissen noch nichtmal genau in welchem Gang sie warum Anfahren sollen , können ,wissen garnicht die Reihenfolge von Wandler,Überbrückungskupplung ,Trockenkupplung ,Synchronisierung etc. können somit real gar nicht jederzeit bestimmen wann man die WÜK nun besser schließt oder öffnet und wenn ,welche Gefahren und Auswirkungen es haben könnte ....

Das eine manuelle Steuerung durchaus ihre Vorteile haben kann ,würde ich mal bestätigen , denn ich fahre seit 20 Jahren kompl. ohne Steuergerät rein manuel , aber ich kenne auch zu jeder Sekunde in jeder Baugruppe die Betriebszustände und deren Auswirkungen ,ohne bewust vorher darüber nach denken zu müssen -und ich benutze es parallel mit nachgerüsteten Anzeigen -sprich ich kann bestimmen wie lange ich im Wandlerbetrieb bleibe da ich zB.seine Temperatur exakt kenne !

Und leider haben die manuellen Schalter in der Tat auch auf der Breslau bereits abgedrehte Turbinenwellen hinterlassen ! und in der Wüste verschmorte Kunstoffsegmentsätze -weshalb all diese Fahrten danach zuende waren ! die einen weil geschaltet im falschen Moment und die anderen weil unwissend welche Temp. herschten !

Das mit der Rheumadecke finde ich einen schlechten Vergleich ! denn die modwsk ist in der Tat extrem gut ausgeklügelt und effektiv ! wenn ein Fahrer den Unterschied nicht merkt , sollte er von dem manuelem Schalter besser gleich die Finger weg lassen da ihm sowieso ein gewisses Gefühl und Warnehmung zu der Einheit fehlt ! und wegen den Zusätzlichen Funktionen wie zB Meldung bei rutschender Kupplung etc. könnte sich zB der Orginalhersteller der Schaltungen daran mal orientieren was eigentlich für fast gleiches Geld machbar wäre ,und würde somit etliche Schäden vermeiden ! Aber das ist ja gar nicht gewollt !

Ich gebe Sebastian recht , das es auch mich in D nervt das man keinen Mut mehr hat auch mal unkonventionelle Wege einzuschlagen aber , ich denke es sollte auch immer unsere Pflicht sein , evtl. unwissenden wenigstens kurz im selben Moment klar zu machen das dieser Weg auch ein nicht unerhebliches Nebenrisiko hat um wenigstens den Denkprozess zum Eigenschutz anzuregen um sich evtl. vorher erstmal weiter schlau zu machen ....

Marcel
http://www.kley-mobile-werkstatt.de
Die Werkstatt für den KAT , Beratung-Reparaturen-Umrüstungen-Teile

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Sandkater
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Re: Lichthupe und Wandlerüberbrückungskupplung Überbrückung

Beitrag von Sandkater » Di 10. Okt 2017, 06:54

Guten Morgen

der Schalter macht aus einem anderen Grund durchaus Sinn. Ich hatte mich auf "Wandler dauernd offen" beschränkt, konnte den Schalter aber einfach umwidmen.

Gestern in Bulgarien:

Beim Losfahren schaltet die WÜK nicht zu. 60 km/h mit offenem Wandler und heulendem Motor. Fühlt sich schlecht an und ist es auch.
An der ersten Möglichkeit raus, kurze Prüfung: der nachgerüstete Schalter für "dauer-offen" steht richtig, Relais tauschen bringt nichts.Um der Dame, die ihren Stuhl auf dem Rastplatz stehen hat, das Geschäft nicht zu verderben, fahren wir weiter bis wir einen vernünftigen Parkplatz finden.

Multimeter raus: Spannung an der Getriebesteuerung liegt an, am Reliaskontakt auch. Schaltet der Schalter: ja. Bleibt also nur noch die Steuerung. Testgerät holen, anschliesen und ausnahmsweise: Bedienungsanleitung anschauen.

Im Fahrbetrieb wird die Motordrehzahl angezeigt, Turbine bleibt auf Null.
Oman_080.JPG
Im Testbetrieb die Turbinendrehzahl hochdrehen: WÜK macht zu.
Also ist der Drehzahlfühler hinter dem Wandler gestorben, Steuergerät ist in Ordnung.

Mit Buschreparatur geht es weiter: eine Brücke zwischen Pin 2 (Masse) und 5 (Relaiskontakt) wird der vorhandene Zusatzschalter umfunktioniert: jetzt gibt es auf und zu manuell und der Urlaub kann weiter gehen.
Oman_082.JPG
Mann (und Frau) muss halt beim Runterbremsen dran denken, die WÜK aufzumachen. Sonst wird es holprig.

Für Fernreisende, die keinen Bock auf selber basteln haben oder es nicht können, empfehle ich einen Stecker machen zu lassen, der die Brücke mit einem 2 mtr langen Kabel und einem Schalter enthält und in die Ersatzteilkiste zu werfen.
Das Teil kostet fast nichts, aber bei Problemen mit Steuergerät oder Drehazahlfühler hilft es wenigstens weiter. Wem es zu heikel ist, der fährt lagsam mit offenem Wandler weiter.
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Re: Lichthupe und Wandlerüberbrückungskupplung Überbrückung

Beitrag von Jay » Di 17. Okt 2017, 15:08

Hallo Leute,

meinen KAT habe ich erst seit wenigen Wochen. Vorerst möchte ich ihn restaurieren, habe aber als Mechatroniker bereits etwas gebastelt (24V auf 12V).
Ich finde diesen Beitrag sehr sehr interessant, da ich immer Bange vor Steuergeräten habe die unterwegs kaputt gehen können.
Daher vielen Dank an Zentralgestirn für die Anleitung.
Vielen Dank an special-mechanics für die Warnungen.
Besonderen Dank auch an Sandkater für die Erfahrungswerte.
Und natürlich auch an alle anderen Beitragsverfasser.

Für mich ein toller Threat.

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ALu
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Re: Lichthupe und Wandlerüberbrückungskupplung Überbrückung

Beitrag von ALu » Di 17. Okt 2017, 17:36

Jay hat geschrieben:
Di 17. Okt 2017, 15:08
Für mich ein toller Threat.
*Klugscheißmodus an*
Threat = Drohung / Bedrohung / Gefahr
Du meinst bestimmt "Thread" ;-)
*Klugscheißmodus aus*

Es sei denn, du verbastelst dich, dann ist das was du machst ein threat für deinen KAT und/oder Gesundheit und wird in diesem Thread gepostet :D
Gruß

Andreas

HugoVogelsang
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Re: Lichthupe und Wandlerüberbrückungskupplung Überbrückung

Beitrag von HugoVogelsang » Di 17. Okt 2017, 18:14

Also ich propagiere den 'Wandler dauerhaft offen' Schalter, wo ich nur kann.

Fakt ist, daß die WÜK viel zu lange braucht, um zu öffnen (gefühlte 5 Sekunden). Auch im Kickdown Modus steht das Fahrzeug längst, ehe der Motor dann bei offenem Wandler wieder Drehzahl aufnehmen kann (und sich einwühlt).
In der Tat kann man einen KAT bei geschlossener Überbrückungskupplung so schnell abbremsen, daß er abwürgt.

Und nur für diesen Fall ist der Schalter da: wenn wenn von vorneherein klar ist, daß die Überbrückungskupplung beim Anlaufnehmen schließen wird, und Sekunden später wieder aufmachen muss.
Das kann keine Steuerung vorhersehen, der Fahrer aber schon.

Ich fahre (kurze) Steilhänge mit offenem Wandler und ggf. tiefes Wasser, obwohl ich das normalerweise nicht mit soviel Schwung fahre, daß die Steuerung da ein Probelm hätte.
In Viedos sehe ich aber immer wieder Fahrzeuge, die mit viel Schwung reinfahren, von dem Wasserwiederstand dann fast bis zum Stillstand runtergebremst werden, ehe der Wandler dann aufmacht. (Klar, der eigentliche Fehler ist zu große Anfangs-Geschwindigkeit. Wasser fährt man zügig aber nicht schnell.)

Gruss Hugo

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Re: Lichthupe und Wandlerüberbrückungskupplung Überbrückung

Beitrag von urologe » Di 17. Okt 2017, 20:08

Sandkater hat geschrieben:
Di 10. Okt 2017, 06:54
Wem es zu heikel ist, der fährt lagsam mit offenem Wandler weiter.
kann ich mangels Unterstützung bestätigen. Der Wandler hat klaglos 800 km durch Frankreich überstanden.Solange er handwarm bleibt , no problem.
Ich habe den Überbrückungsschalter kürzlich vermisst , als der KAT über1 Meter tief in einem Graben versunken war , da fehlte Drehmoment , um mit drei Rädern wieder frei zu kommen.
Vorsorge tut gut - KAT fahren !
Amour de Deutz

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special-mechanics
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Re: Lichthupe und Wandlerüberbrückungskupplung Überbrückung

Beitrag von special-mechanics » Mi 18. Okt 2017, 21:04

HugoVogelsang hat geschrieben:
Di 17. Okt 2017, 18:14
Also ich propagiere den 'Wandler dauerhaft offen' Schalter, wo ich nur kann.

Fakt ist, daß die WÜK viel zu lange braucht, um zu öffnen (gefühlte 5 Sekunden). Auch im Kickdown Modus steht das Fahrzeug längst, ehe der Motor dann bei offenem Wandler wieder Drehzahl aufnehmen kann (und sich einwühlt).
In der Tat kann man einen KAT bei geschlossener Überbrückungskupplung so schnell abbremsen, daß er abwürgt.

Und nur für diesen Fall ist der Schalter da: wenn wenn von vorneherein klar ist, daß die Überbrückungskupplung beim Anlaufnehmen schließen wird, und Sekunden später wieder aufmachen muss.
Das kann keine Steuerung vorhersehen, der Fahrer aber schon.

Ich fahre (kurze) Steilhänge mit offenem Wandler und ggf. tiefes Wasser, obwohl ich das normalerweise nicht mit soviel Schwung fahre, daß die Steuerung da ein Probelm hätte.
In Viedos sehe ich aber immer wieder Fahrzeuge, die mit viel Schwung reinfahren, von dem Wasserwiederstand dann fast bis zum Stillstand runtergebremst werden, ehe der Wandler dann aufmacht. (Klar, der eigentliche Fehler ist zu große Anfangs-Geschwindigkeit. Wasser fährt man zügig aber nicht schnell.)

Gruss Hugo
das schlimme an der sache ist du hast die lösung im regal liegen lieber hugo !
da ist die kickdownschwelle programmierbar
und das gerät kann noch mehr ! es merkt wenn der kat zuschnell geschwindigkeit abbaut und öffnet den wandler früher :)

ps : ist sie im orignalsteuergerät übrigends auch
was viele nicht wissen :bei 50% der fahrzeuge geht der kickdown garnicht
zitat : "Dann kann es also sein der KAT ist umgekippt obwohl er es theoretisch gar nicht hätte dürfen oder er ist nicht umgekippt obwohl er es hätte theoretisch müssen ?" HJL

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Re: Lichthupe und Wandlerüberbrückungskupplung Überbrückung

Beitrag von Powerkat » Mi 18. Okt 2017, 22:28

urologe hat geschrieben:
Di 17. Okt 2017, 20:08
Sandkater hat geschrieben:
Di 10. Okt 2017, 06:54
Wem es zu heikel ist, der fährt lagsam mit offenem Wandler weiter.
kann ich mangels Unterstützung bestätigen. Der Wandler hat klaglos 800 km durch Frankreich überstanden.Solange er handwarm bleibt , no problem.
Ich habe den Überbrückungsschalter kürzlich vermisst , als der KAT über1 Meter tief in einem Graben versunken war , da fehlte Drehmoment , um mit drei Rädern wieder frei zu kommen.
:think: Was glaubst du denn was Dir der Schalter dann gebracht hätte ?
Das größte Drehmoment bekommt dein Kat im 1. Gang im Wandler bei Vollgas denn wie der Name Wandler sagt , Wandelt er den Drehzahlunterschied verschleißfrei hydrodynamisch in ein höheres Drehmoment um ! Angenommen dein Motor bringt in dieser Drehzahl 1000 Nm verdoppelt der Wandler das und liefert 2000 Nm (ca. je nach Wandlerkennlinie ) in dein Getriebe - und dieses Drehmoment kannst du nun einige Minuten voll anstehen lassen bis der Wandler anfängt heiß zu werden .Übersetzt durch den kleinsten also 1. Gang hast du das maximale technisch dir zur Verfügung stehende Drehmoment an der Achse anliegen !

Mit einem nun vorhandenen Überbrückungsschalter hättest du nun 2 Sachen machen können :
1. bei max. möglicher Motordrehzahl im Wandlerbetrieb hättest du den Schalter geschloßen , es hätte wock gemacht und dein Motor wäre satt abgewürgt da er schlagartig mit dem doppeltem Haltemoment abgebremst wird ,denn durch das Überbrücken des Wandlers wäre der Wandeleffekt logischer Weise weg -und wenn 2000 Nm das Getriebe nicht drehen drehen es 1000 erst recht nicht !
2. Du hättest den 1. Gang eingelegt und mit deaktivierter Gaspedalsperre :think: mit vermutlich hoher Motordrehzahl (denn im Leerlauf macht er ja eh nix ) und schleifender Kupplung versucht das Fahrzeug los zu schaukeln ,reißen what ever ! macht zu 90% eine tote Kupplung !

Hier haben wir genau das Paradebeispiel dafür was Special Mechanics befürchtete: das Leute aus technischem Missverständnis in heiklen Situationen Missbrauch betreiben der unter Umständen schwere Schäden nach sich zieht !

Wenn du in diesem Graben so versenkt warst , mit solch einem Grip, das die Räder im 1. Gang mit Vollgas über den Wandler nicht durch gedreht haben ,dann lag es einzig daran , das deine geänderte Achsübersetzung zu schnell ist , er damit seine ursprüngliche 1. Gangübersetzung nicht mehr hat und nun schlicht weg zu wenig Drehmoment für solche Fahrmanöver hat ! Aber wenigstens zeigte sich das deine Reifen top waren das sie überhaupt diesen Grip hatten !
Aber ein manueller Schalter zur Wandlerüberbrückung hätte Dir hier physikalisch leider kein einziges Nm mehr Drehmoment erbracht !
So und nicht anders ist das mit physik, Technik und Fahrpraxis :mrgreen:

Marcel
http://www.kley-mobile-werkstatt.de
Die Werkstatt für den KAT , Beratung-Reparaturen-Umrüstungen-Teile

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