4x4 "aufrüsten" für mehr Langstreckentauglichkeit

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lemitone
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4x4 "aufrüsten" für mehr Langstreckentauglichkeit

Beitrag von lemitone » Do 29. Nov 2012, 20:17

Hi,

ich hab nen 4x4 BJ78
für Langstrecke auf der Bahn ist der ja nun so nicht optimal
Eine längere Übersetzung, (über die Planeten?), tät schon mal der Drehzahl- und damit verbundene Geräuschniveau reduzieren und das Ganze tät auch dem Verbrauch nicht schlecht.
Nur: die 256PS sind dann mehr als nicht ausreichend.

Wie sieht die ideale "KUR" aus?
- länger Übersetzen? am besten nur den 5. und 6. Gang?
- kann man am Sauger einfach Turbos nachrüsten?
- welche Nachteile ergeben sich durch 16" Räder? Bleibt der max. Lenkeinschlag? Freigängigkeit der Räder bei Verschränkung? Spurrillenempfindlichkeit?
- wie ist das Ganze finanziell zu sehen?

Danke für euren Input

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egn
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Re: 4x4 "aufrüsten" für mehr Langstreckentauglichkeit

Beitrag von egn » Fr 30. Nov 2012, 07:59

Manchen reichen 16er Reifen, manche haben auf lange Achsen umgebaut. Von einem Umbausatz für das Getriebe des 4x4 weiß ich nichts.

Die kostengünstigste und einfachste Lösung sind sicherlich 16er Reifen. Allerding reduziert sich die Drehzahl nur um etwa 6 %. Den Lenkeinschlag muss man wohl etwas reduzieren, ist aber nicht signifikant.

Mit langen Achsen (Umbau des Diferentials) kann man die Drehzahl deutlich reduzieren. Da gibt es meines Wissens auch zwei verschiedene Übersetzungen, wobei wohl die mittlere die Drehzahl um etwa 25 % reduziert. Man kann dann auch gleich eine Differentialsperre für die Vorderachse nachrüsten. Preis wohl so ab 2.500 € netto pro Achse, außer man macht es selbst.

Man kann natürlich auch noch beides kombinieren, aber das macht dann sicher im Gelände nicht mehr soviel Spaß.

Was die Leistung angeht reicht diese sicher auch für die längere Übersetzung wenn man nicht gerade Rallys fahren will. Die meisten werden die ESP optimiert haben, so dass sie überhaupt erst mal die 256 PS bringen. Ein bisschen mehr geht immer. Bezogen auf das Gewicht ist der 4x4 auch nicht schlechter als der 6x6. Es hängt halt letztlich auch davon ab welches Gewicht Du normal haben wirst.

Turbos kannst Du nicht so einfach nachrüsten. Der Turbomotor des 6x6/8x8 unterscheidet sich auch in einigen wichtigen Details vom Sauger. Wenn dann müsste der komplette Motor ausgetauscht werden.
Gruß Emil

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Powerkat
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Re: 4x4 "aufrüsten" für mehr Langstreckentauglichkeit

Beitrag von Powerkat » Fr 30. Nov 2012, 10:44

moin-
egn hat vieles bereits angesprochen-

- den motor einfach umrüsten kann man vergessen, der Sauger hat keine Kolbenkühldüsen, andere Kolben etc.

-die Übersetzung wird nicht an den Planeten gemacht, wäre viel zu teuer, es gibt einige verschiedene Übersetzungen für die Diff.Einheit (Teller,Kegelrad) aber einen Sauger mit längeren Achsen, Fernreise bedeutet dann meist auch voll ausgelastet, wer dann noch richtig im Gelände unterwegs sein will bekommt Probleme und in Gebirgspässen sieht es ähnlich aus...beim Umrüsten der Vorderachse ist es natürlich sinnvoll gleich den Rest der Achse zu sanieren ,neu abzudichten,machen leider nicht viele, da es dann ja nicht mehr so schön billig ist....aber meist wird dann kurtze Zeit später die Achse erneut zerlegt um sie abzudichten...naja, und bis so eine Vorderachse mit allen Dichtringen , Radnarbe,Bremszylinder etc. saniert ist hat es schon ein wenig arbeit...also in so fern, wenn jemand sagt die Vorderachse neu zu übersetzen kostet 1700,- hat er garantiert nicht alle Dichtringe erneuert....
Vorderachssanierung Sperre 015.jpg
-das 4x4 Getriebe (6S65)läst sich nicht ohne Probleme umrüsten, problemlos geht es mit den 6x6 und 8x8 Getrieben diese habe ich schon oft umgerüstet, 1.,2. Gang bleiben dann gehts stufenmäßig immer etwas länger nach oben, der 6. Gang hat dann später statt 1:1 1: 0,74, da liegt die Marschgeschwindigkeit mit 90 , 16`Räder, bei ca. 1700 U. spitze macht er dann ca. 140 km/h

-ein richtiges Spaßauto ist natürlich ein 4x4 mit dem 6x6 Motor und einem umgerüsteten 6x6 Getriebe...
ist natürlich alles eine Preisfrage, die 4x4 Motor und Getriebe lassen sich eher schwer verkaufen, dagegen sind 6x6 getriebe und Motor eher selten und auch nicht ganz billig, bis man den Motor dann noch ein wenig fit gemacht hat,geht auch nochmal schnell einiges ins Geld, eine Getriebeumrüstung liegt je nach Getriebezustand bei 6-8000,- €...

-es sind aber auch bereits 4x4 mit anderen Achsen unterwegs, vieleicht solltest du dich mal mit jemanden treffen der diesen Umbau hinter sich hat, evtl. Probefahren, um einen Eindruck zu gewinnen...

-ich habe in meinem 4x4 einen 6x6 Motor drin und kann nur sagen, das es trotz seiner fast 16 to. richtig laune macht...

grüße Marcel
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charles
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Re: 4x4 "aufrüsten" für mehr Langstreckentauglichkeit

Beitrag von charles » Fr 30. Nov 2012, 12:55

Es macht richtig Spaß :) :lol: mit einem 8x8 bei 1720 U/min im 6.Gang mit 82 Km/h und 16 ner Reifen über die Autobahn zu crousen.

Da freut sich auch das Portomanaie

Ich habe bei meinem ein umgebautes Getriebe und die EP wurde etwas besser euingestellt

Charles
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Re: 4x4 "aufrüsten" für mehr Langstreckentauglichkeit

Beitrag von habell70 » Fr 30. Nov 2012, 13:17

Hallo,

wie du siehst alles eine Frage des Geldbeutels.
Eine sinnvolle und halbwegs Bezahlbare Lösung ist :
16 Reifen-
Mittelange Achs Übersetzung-
Motor ESP Optimirung.
Bei 14 tonnen ist das aber zu wenig Leistung.
Also das Gesamtgewicht im Auge behalten.

Eine nachrüstung des Saugers mit Turbos ist möglich, auch ohne Kolbenbodenkühlung, er hält auch ohne über 200.000 km. 8 Umbauten von mir beweisen es .
Auch ein D 2866 passt rein und hat gleich 400-500 PS. Auch schon X- mal verbaut.
Es gibt noch die Möglichkeit ein anderes Getriebe einzubauen. Ein GPA - A von MB z.B. da ist das Verteilergetriebe, Untersetzung 0,75, angebaut das gibt es mit 5,6,8 Gängen und Splitt, und zuschaltbarer Gelände Untersetzung. Und das kostet überholt aber auch keine 6-8000. Das hat aber nur selten einen Wandler. Bei soviel Gängen mit Untersetzung braucht man aber auch keinen!
Dito.

ein 413 Turbomotor kostet ca. 4500.-
6x6 Getriebe 3800.-
Diff. je Achse 2500.-
16´er 250.- - 450.- .


Gruß Nils
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Re: 4x4 "aufrüsten" für mehr Langstreckentauglichkeit

Beitrag von pshtw » Fr 30. Nov 2012, 22:43

Hallo Forum,
wo ich das hier gerade mit ESP Optimierung lese:
egn hat geschrieben: Die meisten werden die ESP optimiert haben, so dass sie überhaupt erst mal die 256 PS bringen. Ein bisschen mehr geht immer.
Frage 1: Wie aufwendig ist das Optimieren ? Chip mit Laptop auslesen ist ja wohl nicht....
Frage 2: Wie messt Ihr die Leistung vorher / nachher ? Hat ja keine Zapfwelle die Kiste.... ?
Gruß,
Peter
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Re: 4x4 "aufrüsten" für mehr Langstreckentauglichkeit

Beitrag von lemitone » Sa 1. Dez 2012, 04:30

o.k. ich seh schon
richtig geil kostet auch richtig Kohle ... immer das Gleiche :-)

am sinnvolsten ist wohl erst mal 16" drauf und ESP optimieren lassen
dann Achsen moderat "verlängern"
da macht man ja nix falsch wenn man das nicht gleich zusammen macht
hmmm... Sperre vorne klingt auch nicht schlecht :-)
wenn das Ganze nicht reicht, wirds teurer

Fernreise oder so wird noch länger auf sich wartenlassen
arbeite gerade und nich für die nächsten 2 Jahre in USA
ich will nur schon ein bisschen vorplanan

danke für die Infos

noch was: welche 16er sind denn empfehlenswert?
fallen ja nicht alle gleich groß aus und das E-Rad soll ja auch noch reinpassen

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Re: 4x4 "aufrüsten" für mehr Langstreckentauglichkeit

Beitrag von Powerkat » Sa 1. Dez 2012, 11:27

Was das Reserverad angeht hatten wir hier schon eine Diskusion, must mal suchen...

so viele 16 èr wirst du eh nicht Finden, und der Unterschied unter den 16 ern ist gering, da überwiegen die Qualitäten für den Einsatzzweck...
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Re: 4x4 "aufrüsten" für mehr Langstreckentauglichkeit

Beitrag von habell70 » Sa 1. Dez 2012, 15:53

Hallo ,

nenn uns doch mal deinen Vornamen. Ist doch netter.

Die Sperre einbauen macht mit dem Umbau des Diff. sinn, man spart echtes Geld.
Die ESP kannst du ausbauen und zu mir schicken, dann sollte man aber den Wiedereinbau und Einstellung mit Bedenken, oder du kommst mit deinem Kat zu mir und ich stelle sie am Fahrzeug ein.
Die Leistung kann man berechnen oder man hat Erfahrung darin. Eine Zugleistungsmessung ist auch möglich. Ist aber teuer.

Gruß Nils
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Re: 4x4 "aufrüsten" für mehr Langstreckentauglichkeit

Beitrag von lemitone » Mo 3. Dez 2012, 01:28

sorry,
mein Name ist Christian.

Einstzzweck? Steht so richtig gar nicht fest. Gekauft hatte ich ihn eher aus einer Laune heraus bzw war ne Gelegenheit.
Ich hatte ihn auf ebay entdeckt. Der Zustand war super und der Vorbesitzer ein richtiger Freak. Da ist alles dabei was im BW Einsatz auch so dabei ist... Werkzeug usw... selbst die völlig unbrauchbare Lampe mit Blinkunktion usw...

Momentan werd ich noch nix dran machen, bin ja noch die nächsten 2 Jahre in USA... plane nur schon vor ;-)
Das letzte mal war ich im Sommer zuhause in D und hatte wieder riesen Spaß an dem Gerätchen, nur da kam dann eben der Gedanke auf, ein bisschen mehr Langstreckentauglichkeit nachzurüsten.
Extremes Gelände fahr ich nicht, dafür ist mir der Gute zu schade von daher klingt ESP optimieren, 16" und etwas längere Gesamtübersetzung sinnvoll. Und richtig, wenn man das Diff vorne schon offfen hat, sollte gleich die Sperre rein.
Ist das dann eigentlich die Gleiche wie hinten? Sollte man da auch bei der Verwendung aufpassen, da die Vorderachse empfindlicher ist wegen der Lenkung? Ist wohl auch deshalb nicht serienmäßig verbaut.

Gruß

CHARISTIAN

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Re: 4x4 "aufrüsten" für mehr Langstreckentauglichkeit

Beitrag von habell70 » Mo 3. Dez 2012, 11:38

Hallo Christian,

die ersten Proto Kats wurden der BW mit Frontsperre angeboten, aber aus Kostengründen gestrichen.
Die Sperren Teile sind die gleichen wie vorn.
Kein Angst wenn man nicht immer mit Sperre im stand Rangiert , hält alles lange.

Gruß Nils
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Re: 4x4 "aufrüsten" für mehr Langstreckentauglichkeit

Beitrag von manny » Mo 3. Dez 2012, 17:29

Moin Christian,

bevor du dir Gedanken über die teuren Dinge machst steck erstmal 16er drauf und lass die Pumpe Überholen/Optimieren.

Und wenn du dann anstatt 95km/h 85 fährst sollte die Drehzahl und damit Lärm und Verbrauch in erträglichen Grenzen halten.

Über den Verbrauch kriegst du weitere drehzahlsenkende Maßnahmen nie gerechnet, jedenfalls nicht bei nem Hobbyfahrzeug so wie meinem mit ner Handvoll weiteren Touren und ansonsten nur um den Kirchturm (da ändert sich am Verbrauch eh nichts)
Ich hab mich bei meinem für die Getriebeübersetzung entschieden und die 14er drauf gelassen, na ja bei Dreiachser ist das geschäft mit der Achsübersetzung noch mal anders, zumal ich im Gelände mit den unteren beiden Gängen genau so zufrieden bin wie sie sind ;)

Meine persöhnliche Meinung ist dass ein Zweiachser mit langer Übersetzung und 16ern zu schlapp bei 90 ist, und jedenfalls bei der langer Achsübersetzung im ersten und zweiten zu lang ist.

Die Sperre reinmachen wenn die Achse offen ist macht sicher Sinn, kost aber trotzdem auch seine Chipse (die Teile werden alleine wohl um die 1500e liegen(neue Steckachse li. und die eigentliche Sperrenmimik +Verkabelung)). Die Sperre brauchst du nur wenns heftig wird im Gelände ansonsten hat grade der Zweiachser vorne genug Achslast dass du die eigentlich nicht brauchst. Na klar ists in manchen Fällen besser wenn man se hat ;)

Wie hat Hugo mal richtiger weise zu mir gesagt?! -"Sperren immer vorm Feststecken reinmachen" :D

Gruß
manny
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Mein Fuhrpark:
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KTM EXC 525 Bj 2007 --> Geklaut am 6.09.2017 ;-(
MAN KAT 7t Mil GLw 462
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Re: 4x4 "aufrüsten" für mehr Langstreckentauglichkeit

Beitrag von lemitone » Mo 3. Dez 2012, 18:20

die Sperre vorne habe ich bislang nur einmal vermisst, da gings nen kleinen Hang hoch im Wald es war ein bisschen naß und schon ging nix mehr. Die beiden vorhandenen Sperren waren schon vorher drin ;-)
Ob´s mit der vorderen Sperre weitergegangen wäre? Wer weiß. Sicher wäre es ganz ühne Sperre gegangen, wenn ich vorher den Luftdruck ordentlich abgesenkt hätte.
Aber Luft raus, Luft rein ist halt einfach umständlicher als Kippschalter umlegen um die Sperren zu schalten.
Daß er im ersten zu lang wird wäre auch meine einzige Befürchtung. Da hat dann der Wandler zu schaffen ...

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Re: 4x4 "aufrüsten" für mehr Langstreckentauglichkeit

Beitrag von HugoVogelsang » Di 4. Dez 2012, 23:48

Hallo,

Also, was die Achsgelenke angeht: jeder Vierachser hat beim rangieren schon vollen Schlupf in den Vorderachsen. Mehr an Drehmoment geht nicht, auch nicht mir eingelegten Sperren.

Wenn man den Kat aber nicht im Gelände bewegen will, braucht man auch die Sperre vorne nicht unbedingt
Obwohl: es gibt Bodenverhältnisse, da kommt man auch mit allen Sperren auf eigentlich ebenem Gelände nicht weiter.

Frage: Wenn man einen Kat nicht ins Gelände bewegen will, Warum kauft man dann einen Kat?

Gruß Hugo

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Re: 4x4 "aufrüsten" für mehr Langstreckentauglichkeit

Beitrag von lemitone » Mi 5. Dez 2012, 00:13

HugoVogelsang hat geschrieben:...Frage: Wenn man einen Kat nicht ins Gelände bewegen will, Warum kauft man dann einen Kat?
:lol: die Frage gilt nicht...
hab ja auch nicht gesagt, daß ich ihn nicht im Gelände bewegen will sondern nur nicht im extremen Gelände.

Auch meinen Defender bewege ich zu 95% auf der Straße. Nur macht er mir im Gelände (die restlichen 5%) mehr Spaß als ein Passat, auch wenn der Passat in den 95% die bessere Wahl wäre... Ist nicht die Frage, was man tatsächlich braucht (dann bräuchte ich gar keinen LKW) sondern was Spaß macht!

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Re: 4x4 "aufrüsten" für mehr Langstreckentauglichkeit

Beitrag von Jagdkat » Mo 10. Dez 2012, 16:10

Wie Powerkat richtig bemerkte, mach einfach mal 16er drauf und lass die Pumpe richtig einstellen.
Meiner wiegt reisefertig ganz knapp unter 12to, hat keine längeren Achsen etc.
Ich kann nur sagen, lange Steigungen zwingen zum runterschalten, u.U. auch mal 2 Gänge, da reichen die 256 PS einfach nicht, ist halt einfach so.
Und dann noch lange Achsen? Da fährst du die Kasseler Berge mit Sicherheit auch im 3. Gang.
Oder mit langen Achsen im Sand? Das macht alles andere, nur keinen Spass.
Ach ja, ich habe bei Marcel vor 3 Jahren die Düsen wechseln lassen, Spritverbrauch sank sofort um 5 Liter.
Landstrasse mit 60 - 70 ca. 26Liter BAB ca. 30 Liter (bei 88km/h).

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Re: 4x4 "aufrüsten" für mehr Langstreckentauglichkeit

Beitrag von Namib » Mo 21. Aug 2017, 08:08

Hallo zusammen, ich will mal das alte Thema wieder aufwärmen.

Kann man das 4x4 Getreibe (665) mit dem 6x6 Getreibe (690?) austauschen?
Sicher muessen dann die Antriebswellen verändert werden, und vielleicht die Lagerung...
Die WSK ist auch eine WSK370 und keine 400.
Aber dann kann ich das 6x6 Getriebe auf "schnell" umbauen.
Auch sind Ersatzteile fuer das 4x4 Getriebe hier in Afrika rar - das 6x6 Getriebe ist da besser vetreten.

Hat da jemand Erfahrung?

Gruss
Ingo
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Re: 4x4 "aufrüsten" für mehr Langstreckentauglichkeit

Beitrag von ALu » Mo 21. Aug 2017, 12:03

Ingoooooo, lass meinen KAT in Ruhe!!!! Ich brauche das Getriebe noch!

Gesendet von meinem SM-N915FY mit Tapatalk

Gruß

Andreas

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Re: 4x4 "aufrüsten" für mehr Langstreckentauglichkeit

Beitrag von AndreasE » Mo 21. Aug 2017, 13:44

Ingo,
der A1 4x4 ist mit 16.00er Reifen auf 125 km/h übersetzt - standardmäßig :-) Und die 16er passen auch ohne Änderung in den Reserveradhalter.
Zwei weitere Vorteile:
1) Mit 12 Schrauben gelockert und dem Kran für das Reserverad hast du Ruckzuck ein Vollkabriolet.
2) Der Auspuffklang des A1 Saugers ist nochmals eine Oktave tiefer als vom 413 Sauger und ist direkt unter deinem Hintern. Und wenn du im Cabriobetrieb bist, saugt er direkt hinter dir beim anderen Ohr an. Du wirst die akustische Symphonie deines 10 Tonnen 13,4lt V8 Mittelmotorcabriolets mögen. Glaub mir. :D
Capture.JPG
LG,
Andy

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Re: 4x4 "aufrüsten" für mehr Langstreckentauglichkeit

Beitrag von Namib » Mo 21. Aug 2017, 17:13

Tja, aber ich habe einen KAT1 und nicht A1.

:lol:
Ingo von Boetticher
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Re: 4x4 "aufrüsten" für mehr Langstreckentauglichkeit

Beitrag von Lobo » Mo 21. Aug 2017, 17:29

was ist das Ziel, doch nicht die Ersatzteillage
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Re: 4x4 "aufrüsten" für mehr Langstreckentauglichkeit

Beitrag von Namib » Mo 21. Aug 2017, 17:37

Das Ziel ist mehr Geschwindkeit/niedrigere Drehzahlen.
Am besten nicht die Achsen ändern, dann ist der 1. Gang wieder zu schnell.

Ingo
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Re: 4x4 "aufrüsten" für mehr Langstreckentauglichkeit

Beitrag von Lobo » Mo 21. Aug 2017, 17:48

16ner bringen so 2 L

ans sonst Getriebe vom 6x6 oder 8x8 passen wenn du die hinteren aufnahmen am Rahmen versetzt, umbau ist nur in den Getrieben möglich

aber wieso suchst du dir nicht ein ganz anders Getriebe mit WSK was die Hänge besser Spreizt, Arbeitslohn ist doch da unten relativ günstig
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Re: 4x4 "aufrüsten" für mehr Langstreckentauglichkeit

Beitrag von AndreasE » Mo 21. Aug 2017, 18:23

Namib hat geschrieben:
Mo 21. Aug 2017, 17:13
Tja, aber ich habe einen KAT1 und nicht A1.
:lol:
Das weiß ich. :-)

Aber bei den diskutierten Umbaukosten des Kat 1 für längeres Getriebe, längere Achsen und vorderer Diffsperre ist es zumindest eine weitere gedankliche Option, deinen KAT 1 gut zu verkaufen und dir einen A1 zuzulegen. Der hat wegen seiner 18 Gänge nicht nur eine höhere Endgeschwindigkeit, sondern auch im ersten Gang zugleich eine wesentlich kürzere Übersetzung, so daß es bei langen Dünenauffahrten kaum vorkommt, daß der Wandler aufmachen muß - und dann ist die Auffahrt auf maximal 60-90 Sekunden beschränkt.
Dazu gibt es vorne eine Diffsperre noch dazu, der Motor raucht beim Start so gut wie gar nicht und 16.00er Reifen waren eine Standardoption.

Wie gesagt, war nur ein Gedankenspiel.

LG, Andy

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Re: 4x4 "aufrüsten" für mehr Langstreckentauglichkeit

Beitrag von ALu » Mo 21. Aug 2017, 18:33

Wenn man dann die Fährkosten von Antwerpen nach Namibia mit berücksichtigt, rechnet sich das leider nicht mehr. Bring´ Ingo bitte nicht auf dumme Gedanken, ich hab´ ab Donnerstag keine Halle mehr, wo wir das Fahrzeug entmilitarisieren (bzw. lackieren) können.
Gruß

Andreas

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