10 000 Kilometer mit dem KAT gearbeitet

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Rainmaster
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10 000 Kilometer mit dem KAT gearbeitet

Beitrag von Rainmaster » So 23. Nov 2014, 21:02

Hallo liebe KAT Fangemeinde,
fast alle nutzen Ihre Fahrzeuge als Hobby, nur wenige verdienen sich damit ihr Geld.
Einer davon bin ich.
Seit mehr als 10 Jahren bin ich selbstständig im Bereich Bewässerungen.
Ursprünglich für den Garten - und Landschaftsbau gedacht, bin ich heute fast nur noch im Baustellenbereich tätig.
letztes Jahr verstärkte ich meinen Fuhrpark mit einem KAT 8X8,den ich zu einer selbstfahrenden Arbeitsmaschine
für Wässerungsarbeiten umgebaut habe. Diesen setze ich seit dieser Saison ein.
Es ist schon beeindruckend, wie das Fahrzeug durch jedes Gelände geht.
Es war daher nur logisch, daß ich mir noch einen 4X4 zugelegt und meinen großen Unimog verkauft habe.
Klar, meinen Fahrern gefällt der Komfort nicht so, aber das ist Ansichtssache......
letzte Woche war es dann soweit, ich habe die 10 000 Kilometer voll gemacht.
Schäden?
nicht der Rede wert. Anfänglich gab es Probleme mit der Motortemparatur, aber ein Besuch bei Marcel konnte
Abhilfe schaffen und nachdem Marcel befand, daß der KAT zu lahm ist, bleibt beim Anfahren der kaffebecher
nicht mehr stehen.... :lol: :lol:
Größtes Problem im Arbeitseinsatz ist der Gestank, keiner ist noch den Wohlgeruch eines Euro - 0 - Motors gewohnt.

Ich kann nur raten, sich um die Reparaturkosten nicht soviele Gedanken zu machen, mit der entsprechenden
umsichtigen Fahrweise, halten sich solche Kosten in Grenzen.
Ich wünsche Euch allen viel Spass beim Ausleben Eurer Passion.
Euer Rainmaster

holger
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Re: 10 000 Kilometer mit dem KAT gearbeitet

Beitrag von holger » Mo 24. Nov 2014, 16:23

hallo arndt,

mal herzlichen Glückwunsch!!! das freut mich, nix schlimmeres als wenn das Arbeitsgerät
nix taugt und dauernd kaputt ist.

ich bin mal neugierig: :-) wenn ich darf?

wie ist denn dein Gefühl (Zahlen) so im Vergleich mit deinen anderen LKWs,
wie die Kosten pro KM sind. Investitionskosten + Betriebskosten?

bis wieviel KM im Jahr lohnt sich der KAT eigentlich?
Annahme: geringere Invention aber höhere Betriebskosten

lg holger

Rainmaster
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Re: 10 000 Kilometer mit dem KAT gearbeitet

Beitrag von Rainmaster » Mo 24. Nov 2014, 19:30

Ich vergleiche mal mit meinem Iveco 8X8 :
Wir waren letzte Woche zusammen auf Baustelle. Gleiche Arbeit. ,ich brauchte 260 Liter
der Iveco 210.....

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Powerkat
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Re: 10 000 Kilometer mit dem KAT gearbeitet

Beitrag von Powerkat » Mo 24. Nov 2014, 21:48

na, den Mehrverbrauch kann man aber auch ganz einfach erklären :

den IVECO hat bestimmt wieder dein Mitarbeiter gefahren, er fährt ja immer die kürzesten Wege auf der ebene zurück zum Nachtanken...

den KAT hast bestimmt du selber gefahren , und hast es dir wie immer nicht nehmen lassen den Rückweg über die gefühlten 40 Sand und Abraumhaufen zu überqueren...außerdem warst du mit ihm beim Mc Drive und hast das Mittagessen geholt... :lol:

Marcel
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Hutsepp
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Re: 10 000 Kilometer mit dem KAT gearbeitet

Beitrag von Hutsepp » Mo 24. Nov 2014, 21:58

:lol: ja ja diese diversen Kieshaufen etc. ziehen ihn Magisch an :lol:

Gruss Nils

Rainmaster
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Re: 10 000 Kilometer mit dem KAT gearbeitet

Beitrag von Rainmaster » Mo 24. Nov 2014, 22:10

Hallo Marcel, mc hatte zu. Katze habe ich gefahren, sonst wäre der Unterschied noch größer geworden.
Ich habe denen auf der Baustelle erklärt, dass die Katze einen Euro 2 Motor hat.....
Also zwei Arbeitslose sitzen hinten drin und schaufeln den Feinstaub heraus :lol:

und Haufen hatten wir zu meinem Bedauern auch keine. ....

HugoVogelsang
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Re: 10 000 Kilometer mit dem KAT gearbeitet

Beitrag von HugoVogelsang » Di 25. Nov 2014, 00:22

Hallo,

Der Baustellenverbrauch, bzw. der Verbrauch auf schlechter Wegstrecke, ist nicht das, was dem Kat im Vergleich mit den zivilen LKW zu schaffen macht. Durch seine relativ großen Räder hat er da wahrscheinlich sogar eher Vorteile im Rollwiderstand. (Was den Motor nicht moderner macht)

Auf der Straße kann er mit den aktuellen Lkws verbrauchstechnisch nicht mithalten. Dafür sind die Zahnräder im Antriebsstrang zu zahlreich und der CW-Wert zu schlecht. Fehlender Ausgleich zwischen den Achsen (3- und 4-Achser) kommt bei Straßenfahrt noch hinzu.

Das heißt für die wirtschaftliche Nutzung: Kurzstrecke mit häufigem offroad Anteil sind OK,
häufiger Fernverkehr eher nicht.

Gruß Hugo

holger
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Re: 10 000 Kilometer mit dem KAT gearbeitet

Beitrag von holger » Di 25. Nov 2014, 02:09

guten morgen,

mir geht es eigentlich darum ein Gefühl für die Zuverlässigkeit
zu bekommen und wann der Punkt ist, wo der KAT teurer ist,
bei Fahrtstrecken bis zu 80.000-100.000 km- also kein Fernverkehr jeden Tag.

es gibt viele emotionale Gründe und auch andere rationale, ich wollte aber
einfach mal was rechnen :-)

die kosten für den KAT in der Anschaffung sind niedriger, wenn ich mir die
preise von anderen Lkws in der grössenordnung anschaue.

auf Stefans website habe ich mal die Betriebskosten angeschaut,
aus meiner Sicht sehr niedrig. Stefan lieben Dank dafür!!!

Aus unternehmerischer Sicht evt. auch nicht schlecht, wg.
der schonenden Liquidität.

Wenn Arndt zum MC fährt und ja pro Woche 50 Liter mehr braucht,
sind das bei 40 Wochen Nutzung (angenommen) schon 2000 Liter,
vielleicht fährt Arndt ja mit 45 Litern, dann sind es so ca. 22000 Km im Jahr.
Dann kostet der KAT im Jahr mehr als 2600 Euro als der Iveco.

Denke ich mal als Weltreisefahrzeug mit einer KM Zahl von ca 80000 km (geschätzt)
dann ist der Mehraufwand für den Diesel bei knapp 10.000 Euro. im Vergleich zum Iveco.

Wenn ich mir die Fahrzeuge die von Vrbic M. Nutzfahrzeuge angeboten werden, liegen
die alle so von 30.000 - 40.000 Euro.

Liegt der Unterschied im Verbrauch von 45 Litern (KAT) auf 25 Liter (anderer LKW), dann sind es bei
80.000 km schon eine Differenz im Diesel von 20.800 Euro, also schon was mehr.

Also wäre ein KAT - Fahrgestell (8x)l günstiger wenn das andere Fahrzeug nicht unter 35.000 Euro
kosten würde. Was ist nicht betrachtet habe sind die Reparaturen + Versicherung + Steuer.
Vielleicht kann Arndt was dazu beitragen?

Bei einem 4x4 wäre die Bilanz besser - wenn ich 35 Liter als Durchschnitt betrachte. Dieselsteigerungen
sind nicht betrachtet. Das wäre dann nur noch die Hälfte - also knapp 10.400 Euro Mehraufwand.
Vergleichbares Fahrzeug, also nicht unter 25.000.

nach erster Hochrechnung ist der KAT günstig!! :-)

lg holger

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manny
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Re: 10 000 Kilometer mit dem KAT gearbeitet

Beitrag von manny » Di 25. Nov 2014, 10:15

Man darf aber auch nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.

Wenn man einen 8x8 KAT mit etwas vergleicht dann doch bitte einen zivilen 8x8, oder zumindest 8x6.

Und die fährt man ganz sicher nicht mit 25l, auch nicht auf Strecke!

Die 25l sind für einen 4x2 LKW oder einen 4x4 mit zuschaltbarem Allrad realisierbar, aber nicht selbstverständlich! Wobei ich beim Nachdenken ins Zweifeln komme, dass 25l mit einem zivilen 4x4 möglich sind, 20-21 sind schon ein guter Wert für nen 4x2.

Wie modern darf denn das Vergleichsfahrzeug sein? -MAN und die Wettbewerber rufen für einen 8x8 je nach Ausstattung weit über 130000€ auf, dagengen ist der 8x8 KAT mit 15000€ ein echtes Schnäppchen ;)
Wer später bremst ist länger schnell...

Mein Fuhrpark:
BMW 320D Touring E46 Bj 2003
KTM EXC 525 Bj 2007 --> Geklaut am 6.09.2017 ;-(
MAN KAT 7t Mil GLw 462
MAN KAT 5t Mil GLw 461
MAN F2000 19.604FLT Bj 99

holger
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Re: 10 000 Kilometer mit dem KAT gearbeitet

Beitrag von holger » Di 25. Nov 2014, 10:23

hallo manny,

ja, sehe ich auch so. ist immer was schwierig mit den vergleichen,

ich habe für den KAT 4x4 35 l angenommen :-) - das stimmt 25 l habe ich mit zuschaltbaren allrad
gerechnet, würde dann wohl 28-30 l permanent sein,oder? dann wäre die Leistungsbilanz für
den KAT noch besser. :-)

der iveco von arndt ist glaube ich auch ein 8x8 -

lg holger

Rainmaster
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Re: 10 000 Kilometer mit dem KAT gearbeitet

Beitrag von Rainmaster » Di 25. Nov 2014, 18:48

Hallo Holger
also der von mir angegebene Verbrauch war in einer Nacht. ......
wäre es in einer Woche, wie du veranschlagt hast, würde ich nur noch
kat fahren.
Der Iveco ist ein 8X8, mit Sperren in allen Achsen. Er verbraucht 38 Liter auf der
Autobahn.
Da kann man beim kat schon mal 10 Liter mehr rechnen.....
Wer auf seiner Weltreise keinen Allrad braucht und nicht in einen kat verliebt ist,
sollte sich besser einen ausgereiften Lkw a la MAN F 2000 zulegen. .....
wer aber sich durch nichts aufhalten lassen will und zu feige für einen Panzer
ist, der kommt eigentlich nicht an der KATze vorbei.
Gruß Rainmaster

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